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Pussy-Riot-Urteil: Störung im Kölner Dom

19. August 2012 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
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Am Sonntagmorgen störte eine maskierte Gruppe von drei Sympathisanten den Gottesdienst im Kölner Dom. Bereits am Freitag haben Demonstranten im Wiener Stephansdom Transparente hochgehalten - kathTube: Video von der Störung im Kölner Dom


Köln (kath.net/KNA/red) „Sympathiebekundungen“ für die in Moskau verurteilten Pussy-Riot-Frauen auch in Deutschland und in Österreich. Am Sonntagmorgen störte eine maskierte Gruppe von drei Sympathisanten den Gottesdienst im Kölner Dom. Zu Beginn des Hochgebetes stürmten sie nach Darstellung von Dombesuchern mit bunten Kostümen in Richtung Altar. Mit gebetsartigen Gesten und lauten Parolen versuchten sie, die Eucharistiefeier zu unterbrechen.

Weiter hieß es, dass die Domschweizer die beiden Männer im Alter von 23 und 35 Jahren sowie eine 20-jährige Frau nach wenigen Minuten nach draußen abdrängen konnten. Weihbischof Heiner Koch, der dem Gottesdienst vorstand, blieb während der Aktion am Altar stehen. Anschließend erklärte er, man nehme die Anliegen auch dieser Menschen und der Menschen in Russland mit in das Gebet auf. Vor dem Hauptportal des Doms setzten die drei Demonstranten ihre Protestaktion mit einem Transparent «Free Pussy Riot» fort.


Wie die Kölner Polizei auf Anfrage mitteilte, wurde gegen die drei Störer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Hausfriedensbruch und wegen Störung der Religionsausübung gestellt. Außerdem wurden drei Platzverweise erteilt.

Bereits am Freitag konnten in Wien einige Pussy-Riot-Sympathisanten im Wiener Stephansdom ihre Transparente hochhalten und Parolen skandieren, die Kirchenstörung wurde allerdings sehr rasch vom Personal des Stephansdom beendet.

kathTube: Das Video von der Störung



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