Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

‚Der christliche Glaube macht lebenstauglich und einsatzpflichtig‘

25. Juni 2012 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick: „Liturgie muss mit dem Leben zu tun haben, andernfalls droht sie zur Folklore zu werden“


Andechs (kath.net/bbk) Der christliche Glaube muss nach Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick (Foto) im Alltag gelebt werden. Gebet und Besinnung, Gottesdienst und Einkehrtage müssen für den Dienst in der Welt bereiten, müssen mit dem alltäglichen Leben zu tun haben und auf die Mitmenschen hin orientieren. „Andernfalls drohe die Liturgie als Feier des Glaubens zur Folklore zu werden“, mahnte der Erzbischof am Sonntag beim Dreihostienfest im oberbayerischen Andechs.

Jesus Christus sei unter uns in der Gestalt des Brotes, sagte Bischof Schick. Das sei ein sprechendes Zeichen, denn Brot sei ein Grundnahrungsmittel. „Gott wird Brot, weil er unseren Alltag nähren will“, erläuterte er und betonte: „Jesus Christus wandelt sich nicht zur Sahnetorte für die Festtage und die außergewöhnlichen Stunden unseres Lebens.“ Er wolle unsere Kraft und Stärke sein für Ehe und Familie, Beruf und Politik, gute und schwere Tage. „Unser Gott ist uns Menschen nahe, er identifiziert sich mit uns und unserem Leben, damit unser Leben gelingt und fruchtbar wird“, betonte der Erzbischof.


Keine andere Religion sei so mit dem „normalen Leben“ der Menschen verbunden wie das Christentum. Der theologische Begriff „Inkarnation“ bedeute Fleischwerdung und Eingehen in unsere Welt. Die Inkarnation Gottes in Jesus Christus meine, Gott kommt in unsere Welt, ohne in ihr aufzugehen. Infolgedessen versetze der christliche Glaube in das vielfältige menschliche Leben hinein und nehme nicht heraus. „Unser Glaube macht die Gläubigen lebenstauglich und einsatzpflichtig.“ Erzbischof Schick fügte hinzu: „Christ ist man mitten in der Welt oder man ist es nicht.“ Das verbiete nicht, sich zu Gebet, Betrachtung, Besinnung, Exerzitien und Umkehr zurückzuziehen und die kirchlichen Feste und Wallfahrten zu begehen. „Aber immer, um dann umso besser das Christsein für das Wohl und Heil der Menschen zu leben.“

Foto Erzbischof Ludwig Schick: (c) Bistum Bambert


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Bamberg

  1. Bamberger Erzbischof Schick warnt vor „Liturgie light“
  2. Erzbischof Schick: 'Augen auf, Ohren auf und Mund auf'
  3. Die Kirche bietet die Schätze des Himmels
  4. Den Glauben behält man nur, wenn man ihn weiter gibt
  5. Erzbistum Bamberg verurteilt Hexenwahn gestern und heute
  6. Missbrauch: Kirchengericht verurteilt früheren Personalchef
  7. Erzbischof Schick: 'Das Wahre, Gute und Schöne muss Normalität sein'
  8. Missionarisch Kirche sein für den Dienst am Menschen
  9. ‚Zu Benedikt kommen sie, um ihn zu hören’
  10. ‚Die Geister unterscheiden, um nicht dem Zeitgeist zu verfallen’






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz