Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  13. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Antidiskriminierend und antiklerikal

21. März 2012 in Österreich, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Studentenvertretung der Universität Wien betreibt seit Mai 2011 ein eigenes Café, das gleichzeitig antidiskriminierend, antiklerikal und antikapitalistisch sein will. Das Projekt kostet mehr als 440.000 Euro aus Pflichtbeiträgen der Studenten.


Wien (kath.net/jg)
Die Studentenvertretung der Universität Wien betreibt seit Mai 2011 das „Café Rosa“, mit dem Ziel, „Studieren und politisches Interesse (wieder)“ zu verbinden. Deshalb wird das Lokal nach fünfzehn Grundsätzen betrieben. Dazu zählen neben „antidiskriminierend“ auch „antiklerikal“, „antikapitalistisch“ und „antihetero- normativ“. Letzterer bedeutet, dass man dagegen ist, Heterosexualität für die Norm zu halten.

„Alle sollen sich hier wohl fühlen können!“ heißt es trotzdem auf der Internetseite der ÖH (Österreichische Hochschülerschaft) der Universität Wien. Auf derselben Seite ist weiters zu lesen, dass es sich beim „Café Rosa“ um einen politischen Ort mit linken Grundsätzen handelt.


Der Grundsatz „antiklerikal“ bedeute nicht, religiöse Personen zu diskriminieren, sagte Julia Kraus vom Kommunistischen Studentenverband (KSV), die zum Vorsitzteam der Studentenvertretung der Universität Wien gehört. Man trete aber gegen „religiös motivierte Ressentiments“ auf, stellte sie laut einem Bericht der Tageszeitung „Der Standard“ fest.

Die aus grün-alternativen, sozialistischen und kommunistischen Studenten gebildete Exekutive der Studentenvertretung der Universität Wien hat zum Betrieb des Cafés einen „Verein zur Förderung der Emanzipation von Studierenden“ gegründet. Dieser hat den Auftrag „Raum für emanzipatorische Projekte zu schaffen“, heißt es auf der Internetseite des „Café Rosa“. Eine dieser Veranstaltungen war ein „Screening von (queer)feministischen Pornos“ Ende November 2011, die allerdings nur für „Frauen* und Trans*personen“ (sic) zugänglich war.

Zehn Monate nach der Gründung hat die ökonomische Realität das emanzipatorische Café eingeholt. Die Angestellten wurden gekündigt, die Öffnungszeiten auf ein Minimum reduziert, das Café wird von ehrenamt- lichen Mitarbeitern betrieben. Die ÖH der Universität Wien sucht einen Pächter, der sich sowohl zu den Grundsätzen des Cafés bekennen als auch dessen wirtschaftliche Führung übernehmen soll, berichtet die Tageszeitung „Die Presse“.

Bisher hat die ÖH etwa 443.000 Euro für das Café ausgegeben. Die Mittel kommen aus Pflichtbeiträgen aller Studenten. Diese sind per Gesetz verpflichtet, Mitglieder der ÖH zu sein. Laut Businessplan vom Dezember 2011 wäre das Lokal ohne weitere Zuschüsse seitens der ÖH bereits Ende des Vorjahres zahlungsunfähig gewesen. Dort sind auch die Ursachen für die finanzielle Entwicklung analysiert. Maria Clar, grüne Vorsitzende der ÖH an der Universität Wien, sieht die Schwierigkeiten aber nicht in der ungünstigen Kostenstruktur, technischen und logistischen Problemen. „In den Evaluierungen zeigt sich, dass ein emanzipatorisches Projekt in einem kapitalistischen System einfach sehr schwer umsetzbar ist“, sagte sie wörtlich dem Radiosender fm4.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Absurd

  1. Kräutlers-'Aufstand' gegen Papst Franziskus
  2. 'Seht, wie sie einander lieben!' (Tertullian)
  3. Kräutler möchte 'Pachamama' in katholische Liturgie integrieren!
  4. Jesus auf Elektro-Roller
  5. 'Solange Gott einen Bart hat, bin ich Feminist'
  6. „Wir sind Kirche“ lässt die Masken fallen
  7. Aufenthaltsverbot in Rom für Nackt-Aktivistin vom Petersplatz
  8. Vielleicht ist meine Theologie nicht allzu gründlich durchgearbeitet
  9. Neues aus Rot-rot-Grün-Absurdistan!
  10. Abtreibungsklinik will Berichterstattung über Prozess einschränken







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz