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Grünes Licht für Neokatechumenale nur für nichtliturgische Gebete

24. Jänner 2012 in Weltkirche, 20 Lesermeinungen
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Approbation des Neokatechumenalen Wegs durch den Papst bezieht sich nicht auf dessen Art, die Messe zu feiern


ROM (kath.net/ACI/EWTN) Die Approbation, die Papst Benedikt XVI. einigen Feiern des Neokatechumenalen Wegs gewährt hat und die am 20. Januar verkündet wurde, findet nur auf die nicht-liturgischen Gebete in ihren Katechesen Anwendung und nicht auf die Messe oder auf andere Liturgien der Kirche.

Wie eine Quelle aus dem Vatikan ACI Prensa am 21. Januar "im Hinblick auf die Feiern der Heiligen Messe und anderer Liturgien der Kirche“ erklärte, müssten die Gemeinschaften des Neokatechumenalen Wegs "die Normen der Kirche, wie in den liturgischen Büchern vorgeschrieben, befolgen. Es auf andere Weise zu tun, würde als Liturgiemissbrauch gelten".

Am 20. Januar empfing Papst Benedikt XVI. über 7.000 Mitglieder dieser Bewegung in der Aula Paul VI. zur jährlichen Aussendung von missionarischen Familien. Die Einladung zu diesem Ereignis erklärte, dass "der Zweck dieses Treffens sein wird, dass der Heilige Vater ein Dekret der Kongregation für den Gottesdienst mit der vollen Approbation der Liturgien des Neokatechumenalen Wegs unterschreiben wird".

Die Approbation der nicht-liturgischen Praktiken stammte aber von einem anderen Dikasterium. Es war der Päpstliche Rat für die Laien, welcher ein Dekret herausgab, mit der Billigung der Kongregation für den Gottesdienst, für die im Katechetischen Direktorium enthaltenen Feiern.


In diesem Prozess, "hat der Neokatechumenale Weg bislang keine neue Autorisierung erhalten", sagte die mit dem Prozess der Approbation für die Gebete und Liturgien vertraute vatikanische Quelle.

"Im Wesentlichen approbiert der Päpstliche Rat lediglich diese Feiern, die im Katechetischen Direktorium des Neokatechumenalen Wegs enthalten sind, das sich keinesfalls auf Dinge bezieht, die in den liturgischen Büchern enthalten sind". Weiter wies sie darauf hin, dass das Dekret nur dazu dient, zu versichern, dass "in den Gebeten, die sie im Zusammenhang mit ihren katechetischen Sitzungen verwenden, kein Irrtum enthalten ist". Seit seiner Gründung hat der Neokatechumenale Weg vom Vatikan Warnungen wegen der Einführung neuer Praktiken in die von ihnen durchgeführten Messen erhalten. Diese schließen die Laienpredigt ein, das Stehen während des eucharistischen Hochgebets sowie den Empfang der Heiligen Kommunion im Sitzen und unter beiderlei Gestalten, wobei der Kelch von Person zu Person weitergereicht wird.

"Der Neokatechumenale Weg hat für keines dieser Dinge die Erlaubnis", bekräftigte die vatikanische Quelle und versicherte, dass der Vatikan immer noch Beschwerden darüber erhalte, dass diese Bewegung "die universalen Normen für die Liturgie nicht beachtet".

Die Quelle aus dem Vatikan sagte zu ACI Prensa außerdem, dass "das Dekret (vom Freitag, den 20.1.) nichts mit den liturgischen Innovationen des Neokatechumenalen Wegs zu tun hat" die "unverzüglich gestoppt werden müssen, weil sie nicht den Normen über die Art und Weise entsprechen, wie die Messe und die Sakramente gefeiert werden sollen".

Die einzigen Ausnahmen sind zwei Genehmigungen, die der Gruppe erlauben, den Friedensgruß vorzuverlegen, um ihn vor der Gabenbereitung durchzuführen, sowie den Empfang der Kommunion unter beiderlei Gestalten. Aber diese Änderungen bedürfen zusätzlich der Genehmigung des Ortsbischofs.

"Die Liturgie der Kirche ist klar als der öffentliche Kult der Kirche definiert", als die Messe und das Stundengebet, verdeutlichte die Quelle gegenüber ACI Prensa. Die Normen der Kirche für die Liturgie, fügte sie hinzu, "stehen in den anerkannten liturgischen Büchern und der Neokatechumenale Weg muss sie ebenfalls befolgen ohne Unterschied zu irgendeiner anderen Gruppe der Katholischen Kirche".

Was das Dekret vom Freitag approbiert hat, sind „jene Feiern des Direktoriums, die nicht in den liturgischen Büchern enthalten sind", was gleichbedeutend wäre mit "die Gebete, z.B. der Kolumbusritter-Treffen oder einer Bruderschaft oder vielleicht die Gebete zu approbieren, welche Gruppen wie die Missionarinnen der Nächstenliebe im Anschluss an die Messe verrichten".

Beim Treffen des Papstes mit den Neokatechumenalen, hat der Heilige Vater am Freitag, dem 20. Januar, ihnen für ihren wertvollen Dienst an der Kirche gedankt, sie ermutigt, Christus zu verkünden, und sie daran erinnert, dass sich die Gemeinschaften der Neokatechumenalen nicht von den Pfarreien absondern sollen, in denen sie existieren. Die Statuten des Neokatechumenalen Wegs waren 2008 vom Heiligen Stuhl approbiert worden.

Aus dem Spanischen übersetzt von Stefan Lentner


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Lesermeinungen

 Kathole 28. Jänner 2012 
 

Interessanter kanonistischer Einwurf von Mag. theol. Michael Gurtner

unter dem Titel \"Berichterstattung über die Approbation einiger Feiern des neokatechumenalen Weges\" vom 21. Januar 2012.

www.kathnews.de/berichterstattung-ueber-die-approbation-einiger-feiern-des-neokatechumenalen-weges


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 J1943 26. Jänner 2012 
 

Neuer Artikel von Kard. Cañizares

Kard. Cañizares am 21.01. in der Zeitung La Razón:

\"(...) Die sonntägliche Eucharistie, die in den neokat. Gemeinschaften normalerweise auf Samstag Abend vorgezogen wird, ist wie die Seele und die Kraft des ganzen Weges. Die Feier der Eucharistie innerhalb des eigenen Itinerariums dieser Gemeinschaften wird mit großer Würde und Schönheit vollzogen, mit großem Glaubenssinn, mit kirchlichem, feierlichen und liturgischen Geist, mit einem tiefen Sinn für das Geheimnis und für das Heilige\".


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 Kathole 25. Jänner 2012 
 

Die echten Feinden des NKW, ..

... das sind nicht diejenigen, die nur Probleme mit liturgischen Abweichungen von der universalen Norm haben, die über das approbierte Statut von 2008 hinausgehen, sondern diejenigen, die sich vielmehr am Festhalten des NKW am Katholischen Lehramt stören und insbesondere an dessen Verbundenheit mit dem Petrusamt.

In Lateinamerika sind dies \"innerkirchlich\" zumeist Kräfte, die der Dialektik der Marxistischen Theologie der Befreiung zugetan sind, auch wenn diese, nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, gerne auch im Gewand des Indigenismus, Ökologismus und Feminismus daherkommen. Diese, fast nur politisierenden, Kräfte sind häufig auch mit der, hauptsächlich US- und EU- finanzierten, Gender- und Abtreibungslobby vernetzt.

Diese Kräfte also, haben aber nicht nur den NKW im Visier, sondern gleichfalls alle anderen kirchlichen Gruppen, die fest zum Lehramt und insbesondere zu Petrus stehen. Sie stehen in erklärter Gegnerschaft insbesondere zu ACI Prensa.

www.partnerschaft-freiburg-peru.de/fileadmin/Dateien/Dokumente/HK_05_07.pdf


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 Kathole 25. Jänner 2012 
 

@dajenu - \"Hält sich der NKW bei den liturgische Feiern auch überall an das Statut von 2008?\"

ZITAT: \"(...) die Eucharistie wurde mit ihren Zeichen schon 2008 approbiert! Seitdem wird die Kommunion wie im Statut vorgeschrieben praktiziert.\" ZITAT-Ende

Ja, im approbierten Statut von 2008 sind die genau 2 genehmigten liturgichen Abweichungen von der allgemeinen universalen Norm enthalten, wie der Artikel ja auch aussagt.

Daß aber seitdem überall im NKW strikt in Übereinstimmung damit gehandelt würde, dagegen sprechen viele Berichte aus den Ländern spanischer Sprache, insbesondere in Lateinamerika, wo der NKW ja fast schon traditionell weit verbreitet ist.

Nun kann man natürlich sagen, das sind alles nur Lügen und Erfindungen von den allgegenwärtigen Feinden des NKW. Die meisten dieser Stimmen sind aber überraschenderweise dem übrigen Wirken des NKW gegenüber sehr aufgeschlossen und loben dies zumeist. Nur mit deren Eucharisitiefeiern vor Ort haben sie ein riesiges Problem und sind zum Teil regelrecht schockiert.


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 Kathole 25. Jänner 2012 
 

@dajenu - Zur Frage: \"Umfaßt die Approbation vom 20.01. auch liturgische Feiern?\"

Sie bestätigen mit Ihrer Wortmeldung also zunächst einmal nachdrücklich die Aussage des Artikels, wonach die Ansicht im NKW weit verbreitet sei, daß die Approbation vom 20. Januar auch die \"auch die Eucharistie mit all ihren Zeichen\" zum Gegenstand haben würde. Ja, Sie selbst teilen diese, dort offensichtlich weit verbreitete, Auffassung vollumfänglich.

Dem widerspricht aber nicht nur die im obigen Artikel zitierte vatikanische Quelle, sondern auch Kardinal Antonio Cañizares Llovera, der ja dem NKW bekanntlich sehr wohlgesonnen ist, in einem Beitrag auf der Seite -jetzt halten Sie sich fest- des NKW, camineo.info, wenn er dort schreibt:

\"Es gab eine besondere Erwartung: die, so sehr ersehnte, Approbation der -NICHT LITURGISCHEN- Feiern, welche die verschiedenen Etappen dieses Weges christlicher Initiation markieren.\" (Hervorhebung durch mich, Übersetzung ebenfalls von mir, da die maschinelle Übersetzung auf camineo.info hundsmiserabel ist)

www.camineo.info/news/136/ARTICLE/18811/2012-01-23.html


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 dajenu 25. Jänner 2012 

@Kathole

eben: neuen Gemeinschaften - das schon, aber nicht stricte Bewegung. Bewegungen sind Foccolare, Charismatische Bewegung usw.
Aber, nun gut, wir werden uns jetzt nicht um solche Sachen streiten ;)
Ich hab\' halt die Erfahrung mit verschiedenen \"Bewegungen\" gehabt - bin jetzt im NKW- und sehe den Unterschied.


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 dajenu 25. Jänner 2012 

!

es hat sich auch nichts geaendert- denn die Eucharistie wurde mit ihren Zeichen schon 2008 approbiert! Seitdem wird die Kommunion wie im Statut vorgeschrieben praktiziert.
ABER: die Zelebrationen, die jetzt approbiert wurden, sind im Katechetischen Direktorium verfasst - im Dekret steht das ganz klar - alle Etappen sind somit approbiert worden - DAS HEISST: auch die Eucharistie mit all ihren Zeichen - sie ist naemlich Inhalt der ersten Konvivenz (Statut pkt. 2, art. 9+13).
Die Approbation vom 20.01.2012 sollte nur bekraeftigen, was im Direktorium verfasst ist - weil es viel Widerstand (von aussen) gegen Zelebrationen der versch. Etappen gab, wie z.B. 1 Skrutinium, Shema usw.


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 Elija-Paul 25. Jänner 2012 
 

gute Klarstellung!

Mir gefällt die Unterscheidung bestimmte nichtliturgische Gebet und Praktiken für die Katechese zuzulassen, sie aber für die Heilige Messe abzulehnen.
Ich kenne diese Bewegung nicht nahe genug, um mir ein Urteil erlauben zu können. Leider habe ich gerade bei einer Missionreise in Ecuador immer wieder liturgische Mißbräuche erleben müssen - betrüblicher Weise gerade auch bei neueren durchaus verdienstlichen Bewegungen. Sie sind sehr eifrig und erreichen wirklich Menschen auch am Rande, Manche Praxis in der Heiligen Messe und auch die Musikwahl bereiten jedoch mehr als Bauchschmerzen. Sollte das Neokatechumenat tatsächlich irgendwo noch liturgische Mißbräuche nicht beseitig haben, dann sollten sie es umgehend tun und ihr Dienst für die Kirche und Menschen würde gestärkt!


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 Kathole 25. Jänner 2012 
 

@prim_ass

\"Wenn man hier so manche Attacken liest\" - Grenzt das nicht schon an Verfolgungswahn? Es hat genau 1 Kommentator gegeben, der den NKW insgesamt abzulehnen scheint und 2 Kommentatoren, die ihm eigentlich sehr wohlwollend gegenüberstehen, es aber für möglich halten, daß es -neben all dem vielen Guten, das nicht geleugnet wird- dort Dinge gibt, die noch der Korrektur bedürfen. Alle anderen lobten den NKW in den Himmel.

Der so sehr bekämpfte Artikel wiederum stellt eigentlich nur klar, daß die Approbation des 20. Januar NICHT die liturgische Praxis des NKW betrifft, entgegen anderslautender Interpretationen, die bereits im Vorfeld der Approbation lanciert wurden. Diese Tatsache wurde nun auch von einem dem Neokatechumenalen Weg angehörenden Priester der Diözese Rom, P. Ricardo Reyes Castillo, herausgestellt: Durch die Approbation des 20. Januar \"hat sich absolut nichts geändert\". Ist er jetzt auch schon an der Verschwörung gegen den NKW beteiligt?

www.aciprensa.com/noticia.php?n=35856


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 Kathole 25. Jänner 2012 
 

@dajenu

1.) Der \"Neokatechumenale Weg\" war 2006 bei der Begegnung des Heiligen Vaters \"mit den kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften\" auf dem Petersplatz in Rom. Ich selbst habe dort damals ihren Gründer Kiko Argüello, neben anderen Gründern, eine Ansprache halten hören (leider auf etwas holprig ausgesprochenem Italienisch, Spanisch wäre bei ihm wohl besser gewesen, wie diies eine andere Gründerpersönlichkeit tat).

Wenn sich der \"Neokatechumenale Weg\" nicht den \"kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften\" zugehörig fühlen sollte, kann er dies ja gerne dem Päpstlichen Rat für die Laien mitteilen und nicht mehr an solchen gemeinsamen Veranstaltungen teilnehmen. Solange dies aber nicht der Fall ist, werden sich Journalisten immer wieder erlauben, die Neokatechumenalen in eben diese Kategorie einzuordnen.

2.) Denken Sie doch einmal darüber nach, daß auch für viele Nicht-NeoCats \"die Eucharistie und alle damit verbundenen Zeichen SEHR SEHR WIC

www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2006/documents/hf_ben-xvi_hom_20060603_veglia-pentecoste_sp.html


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 Ester 24. Jänner 2012 
 

Die Kirche erträgt uns alle

damit wir besser werden, sagt Erasmus von Rotterdam.
Ich finde es immer erschreckend, wie wir alle miteinander umgehen, anstatt das Gute zu sehn und zu loben und zu fördern, geht es der Kirche in D offensichtlich so gut, das sie den Enthusiasmus, aus dem die neuen Gemeinschaften und manche alte auch, leben, offensichtlich nciht braucht.
Kein Wunder das die Gemeinde vor Ort einem irgendwie an den Sonntagsausflug des Altersheims erinnert.


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 dajenu 24. Jänner 2012 

...

@Kathole: Der Neokatechumenale Weg ist keine Bewegung, sonder ein \"Itinerarium katholischer Formung\". Der Widerstand mit dem du konfrontiert wirst kommt deshalb zu Stande- weil die Eucharistie und alle damit verbundenen Zeichen SEHR SEHR WICHTIG fuer die Mitglieder des NKW sind! Deshalb wehren wir uns gegen solche Meinungen, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben.


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 FranciscoL 24. Jänner 2012 

@Kathole

Ich las gerade:

\"Ich bin im Moment mit Unterstellungen bedient \"

Ich hoffe aufrichtig,dass ich nicht gemeint bin.Das wollte ich keineswegs.Im Internet gibt es manchmal Missverständnisse.


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 Kathole 24. Jänner 2012 
 

@Morwen

Ich freue mich, daß Sie mit Ihrer wohlwollend differenzierten Sicht noch nicht ganz \"aufgefressen\" worden sind, auch wenn Sie in diesem Thread damit leider immer einsamer dastehen.

Wo der Enthusiasmus übergroß ist, was ja eigentlich sehr schön ist, wird zuweilen aber auch der Blick etwas verengt, der Verstand eingenebelt und Emotionen siegen schnell über Argumente. Ich bin im Moment mit Unterstellungen bedient und werde mich hier jetzt deshalb ausklinken.


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 Kathole 24. Jänner 2012 
 

@FranciscoL

Ich habe Ihre Kommentare bisher immer sehr geschätzt, doch bei diesem Thema scheinen Sie ihre gewohnte Ruhe vollkommen verloren zu haben. Sie lesen gar nicht mehr richtig, was ich überhaupt geschrieben habe.

Ich glaube, ich verstehe langsam, weshalb die vatikanische Quelle lieber anonym bleiben wollte. Der \"Neokatechumenale Weg\" scheint also, im Unterschied zu allen anderen Bewegungen und kirchlichen Gemeinschaften, die doch auch existieren, bereits jetzt schon perfekt, heilig, ohne Fehl und Tadel zu sein. Schwachpunkte, an denen noch gearbeitet werden könnte, gibt es offenbar nicht mehr. Das Reich Gottes ist dort jetzt schon in Vollendung ausgebrochen. Es darf deshalb nur noch mit Palmwedeln ein Hosianna und Halleluja auf den \"Weg\" angestimmt werden, sonst widersetzt man sich offenbar dem Reich Gottes, dem Papst, den Kardinälen, usw. Das Confiteor und die \"correctio fraterna\" sind scheinbar den übrigen Bewegungen und Gemeinschaften vorbehalten, die noch nicht s


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 FranciscoL 24. Jänner 2012 

Ich bin

kein Mitglied des Neokatechumenalen Weges,aber mein Gerechtigkeitsgefühl rebelliert,wenn ich sehe,wie sie in deutsch- und englischsprachigen Ländern verleumdet werden,trotz ihrer grossen Verdienste.Jede Lüge ist erlaubt,jede heuchlerische Empörung ist willkommen.

Ich sage Ihnen allen ,als in Spanien lebender Mitteleuropäer,dass ist eine ganz gigantische,selbstgerechte, angeblich \"konservative\" Dummheit und Provinzialität.


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 sttn 24. Jänner 2012 
 

Es ist gut ...

das Papst Benedikt jeder Gemeisnchaft einen gewissen Spielraum lässt, ein Spielraum der notwendig ist um Leben zu können.
Papst Benedikt orientiert sich hierbei weniger am dem was \"schon immer war\", sondern mehr an dem Spielraum den der Gründer unserer Kirche lässt: Jesus
Katholisch zu sein bedeutet ja vom Namen her nicht Einheitsbrei, sondern \"das Ganze betreffend\", \"allgemein\" und das bedeutet nun mal auch das es manche gibt die etwas anders sind. Hauptsache wir haben einen gemeinsamen Nenner und der sollte Jesus sein.


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 cassian 24. Jänner 2012 

Äußerst suspekt, diese \"Quelle\" ...

... wahrscheinlich will sie aus gutem Grund nicht genannt werden. Es scheint sich hier um rein persönliche Meinungen bzw. Vorurteile zu handeln, die meines Wissens durch nichts, schon gar nicht durch offizielle Äußerungen des Heiligen Stuhls, bestätigt werden können (ansonsten bitte um deren Angabe).

Ein kleines, aber markantes Beispiel ist die völlig aus der Luft gegriffene Behauptung, der Kelch würde von Person zu Person weitergereicht werden.

Ich weiß eigentlich nicht, was mich mehr verblüfft: Die dichterische Freiheit der \"Quelle\" oder deren völlig unhinterfragte Wiedergabe ...


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 FranciscoL 24. Jänner 2012 

Kardinal Cañizares ,Präfekt der Liturgiekongregation,

sieht die Liturgie des NK-Weges ganz anders,als die Quelle in diesem Artikel:
\"Letzte Woche war ich einige Tage in Peru,und hatte das Glück ,mit den Seminaristen von Redemptoris Mater des \"Weges\" zusammenzuleben.Es gibt keine liturgische Anomalie;es ist ganz in Übereinstimmung mit dem,was der „ordo misae“ bestimmt.Was ich aber gesehen habe,sind Eucharistien ohne irgendeine Eile,mit einem sehr grossen Glauben ,und wo man die Freude und Dankbarkeit für das wahrnimmt ,das dort geschieht.\"
Das betrifft die Liturgie des NK-Weges selbst,und nicht diese ausserliturgischen Gebete.
Die krankhafte Feindschaft vieler \"Konservativer\" gegen die Neocats in deutsch- und englischsprachigen Ländern kennt nicht ihre Bedeutung für die papst- und glaubenstreue Erneuerung in Ländern ,wie Spanien.

www.larazon.es/noticia/cardenal-canizares-hay-que-poner-la-eucaristia-en-el-centro-de-nuestra-vida


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 AlbinoL 24. Jänner 2012 

mich wundert es

dass diese scheinbar so papsttreue Gruppe doch in mehreren Dingen von der Kirchlichen Lehre abweicht und scheinbar auch nicht bereit ist das zu ändern.


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