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Wenn das Handy klingelt und der Papst ist dran…

12. September 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Papst Franziskus überrascht 800 Seminaristen des Neokatechumenalen Weges und ermutigt sie via Telefon: „Blickt immer auf den Herrn!“


Rom (kath.net/pm) Während einer Versammlung des Neokatechumenalen Weges in der italienischen Küstenstadt Porto San Giorgio, rief Papst Franziskus überraschend den Initiator und Verantwortlichen des Leitungsteams des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, am Mobiltelefon an. In einer kurzen Grußbotschaft lud er die Anwesenden ein „immer auf den Herrn zu blicken“.

Am Abend des vergangenen Samstags waren das internationale Verantwortlichen-Team, bestehend aus Kiko Argüello, María Ascensión Romero und P. Mario Pezzi, zu einem Treffen mit mehr als 1.200 Teilnehmern zusammengekommen, darunter Itineranten-Katechisten der Länder, in welchen ein Priesterseminar „Redemptoris Mater“ besteht sowie 11 Bischöfe, zahlreiche Priester und 200 neue Seminaristen sowie weitere Seminaristen aus unterschiedlichen Jahrgängen und Seminaren. Als der Pontifex anrief, versicherte ihm ihn Kiko zunächst die Zuneigung und Unterstützung des Neokatechumenalen Weges und schilderte ihm die aktuelle Versammlung. Daraufhin grüßte der Papst spontan alle Anwesenden und richtete Worte der Ermutigung an sie: „Blickt immer auf den Herrn! Weiter so!“.


Als nach diesen Worten des Papstes alle schweigend darauf warteten, dass der Pontifex weitersprechen würde, fügte dieser über am Telefon hinzu: „Haben Sie es verstanden?“, worauf alle eintönig „Ja!“ riefen und ein langer Applaus folgte. Anschließend segnete Papst Franziskus die Anwesenden.

Treffen des Internationalen Verantwortlichen-Teams mit den Seminaristen, Priestern und Bischöfen, in deren Diözese Seminare des Neokatechumenalen Weges existieren, finden jährlich statt und werden mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier beendet. Kiko Argüello lud die Seminaristen dazu ein „richtig zu sprechen, d. h. das Kerygma zu verkünden, weil es das ist, was die Personen wirklich heilt“. Dazu sei es notwendig, jeden Tag das Wort Gottes zu lesen und zu erforschen.

Der Neokatechumenale Weg zählt seit diesem Jahr 122 Seminare „Redemptoris Mater“ in den Diözesen der ganzen Welt, darunter zwei neu errichtete Seminare in Kolumbien und in der Dominikanischen Republik.

Der Neokatechumenale Weg:

Der Neokatechumenale Weg ist ein Weg innerhalb der Pfarrei zur Wiederentdeckung der Taufe, der in den 60er-Jahren in den Baracken von Madrid entstand. Nach dem Vorbild des urchristlichen Tauf-Katechumenats bietet der Neokatechumenale Weg eine stufenweise Hinführung zur existenziellen Dimension des Glaubens für bereits getaufte Christen genauso wie der Kirche Fernstehende oder Ungetaufte an. Der Neokatechumenale Weg wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. offiziell aner-kannt und 2008 durch Papst Benedikt XVI. als „Weg der christlichen Initiation“ durch Statuten kirchenrechtlich bestätigt. Die Neokatechumenalen Gemeinschaften sind heute mit ca. 1,5 Mio. Mitgliedern in allen Ländern der Welt vertreten und unterhalten 122 Priesterseminare. Darüber hinaus gibt es zahlreiche missionarische Initiativen. In Deutschland gibt es über 91 Gemeinschaften in 33 Pfarreien in 16 deutschen Diözesen. Weitere Informationen unter: www.neokatechumenalerweg.de

Foto (c) Neokatechumenaler Weg


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Lesermeinungen

 Lämmchen 12. September 2018 
 

ich glaub...

ich müsste spontan sofort auflegen, um nicht in Versuchung zu geraten, aus der Haut zu fahren


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 Montfort 12. September 2018 

" ... und hinterfragt nichts, gehorcht immer, sagt niemandem, was Ihr erlebt!"

Seltsamer "Schulterschluss" von PF mit dem Neokatechumenat, das doch bis jetzt so gar nicht "nach seinem Geschmack" war.

"Ein Schelm ist, wer an ... denkt!"?

Wie steht's mit dem Thema "Missbrauch" oder Homosexualität eigentlich beim Neokatechumenat?

Bitte keine Ansagen, das hätte es dort 100%ig nie gegeben!


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 Montfort 12. September 2018 

„Blickt immer auf den Herrn! Weiter so!“

Angesichts von Verbrechen kann das eine Aufforderung sein, die Wirklichkeit mitsamt den Missbräuchen auszublenden und die notwendige Umkehr zu verweigern - egal ob im Neokatechumenat oder außerhalb!


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 Agostino 12. September 2018 
 

Sehr schön, doch ...

noch schöner wäre es, wenn Papst Franziskus in dieser proaktiven Art auch im Zusammenhang mit den jahrzehntelang vertuschten Missbrauchsfällen von Bischöfen und Klerikern in den USA, insbesondere im Zusammenhang mit dem sogenannten Viganò-Dossier handeln würde. Ich denke, es täte seiner und der Glaubwürdigkeit der gesamten heiligen römisch katholischen Kirche nur sehr gut ..


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