Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“

Kinder haben ein Recht auf Religion von Anfang an

4. August 2011 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Limburger Bischof Tebartz-van Elst schreibt Eltern der Schulanfänger


Limburg (kath.net) Am Montag gehen viele Mädchen und Jungen in Hessen und Rheinland-Pfalz zum ersten Mail in die Schule. In einem persönlichen Schreiben wendet sich Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst an die Eltern der Schulanfänger und lädt sie ein gemeinsam mit ihrem Kind, die Chancen zu entdecken, die das Fach Religion bietet. Dem Brief liegt auch eine Gebetskarte bei: Das Gebet greift die Anliegen von Eltern für ihre Kinder und die Wünsche der Kinder für das gemeinsame Lernen und gelingende Freundschaften auf.

„Religion macht das Leben reich und weitet den Horizont“, schreibt der Bischof von Limburg. Das Evangelium sei die gute Nachricht des Lebens, die Kindern nicht vorenthalten werden dürfe. „Kinder haben ein Recht auf Religion und auf den Religionsunterricht ab dem ersten Schuljahr, also von Anfang an“, so Tebartz-van Elst. Religionsunterricht erschließe „einen eigenen, unverzichtbaren Zugang zur Welt, der durch keinen anderen Zugang zur Wirklichkeit ersetzt werden kann und der unschätzbarer Bedeutung für die kindliche Entwicklung ist.“


Religiöse Fragen hätten immer Bedeutung für die Seele. Man werde sensibel und aufmerksam für Gott und die Menschen, für Freude und Hoffnung und gegenüber Ungerechtigkeit, Not und Leid. Der Glaube sei ein Geschenk Gottes, das die Menschen nicht machen könnten. Bischof Tebartz-van Elst verweist in seinem Brief auch auf die große Bedeutung der Religion für die Gesellschaft: „Das Christentum hat unsere Kultur geprägt und wir können unsere Gesellschaft weder verstehen noch gestalten, wenn wir die Werte, die aus der biblischen Tradition kommen, nicht beachten“, so der Bischof. Jesus von Nazareth und sein Evangelium, das im Alten Bund wurzle, sei in der Kultur tief verankert.

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bittet die Eltern um ihr Engagement, wenn der Religionsunterricht an der Schule des Kindes drohe auszufallen und dieses wichtige Unterrichtsfach zu unterstützen. Er ermutigt sie auch, im Gespräch den Kontakt zu den Religionslehrern der Kinder zu suchen, und sich über Ziele, Inhalte und Methoden modernen Religionsunterrichts zu informieren.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  5. August 2011 
 

als religionslehrerin finde ich diese aktion

sehr gut!!!!!! danke herr bischof--das sollte usus in allen bistümern sein,allerdings erreicht er nur die katholischen eltern--ALLE eltern sollten angesprochen werden,denn im 1. schuljahr nehmen fast alle kinder am reliunterricht teil,egal ob getauft oder nicht und der unterricht wird meist überkonfessionell erteilt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsunterricht

  1. Lehrermangel – Ende des römisch-katholischen Religionsunterrichts in Österreich?
  2. Australien: Maßregelung für Kritik an LGBT-freundlichem Lehrplan
  3. Faßmann: Ab 2020 Ethikunterricht ab der 9. Schulstufe
  4. Plädoyer für Paradigmenwechsel im schulischen Religionsunterricht
  5. Ein Plädoyer für den Religionsunterricht
  6. Grüner Vorstoß: Religionsunterricht Christen, Juden, Muslime
  7. „Symbol“ Auferstehung: Religionslehrerin kritisiert Religionsschulbuch
  8. Faßmann: Religionsunterricht hat fixen Platz an Schulen
  9. Regierungsparteien brechen Lanze für Religionsunterricht
  10. Religionsunterricht vernebelt den Glauben






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  13. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz