Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

Evangelischer Kirchenpräsident: Antikirchlicher Stimmungswandel

27. Mai 2011 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schad: Atheistische Forderungen finden zunehmend positive Resonanz


Speyer (kath.net/idea) Einen antikirchlichen Stimmungswandel in der Gesellschaft beklagt der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad (Speyer). Insbesondere beim politischen Nachwuchs fänden atheistische Forderungen zunehmend positive Resonanz, sagte er am 25. Mai vor der Landessynode in Speyer.

In Frage gestellt würden beispielsweise die Nennung des Gottesnamens in der Präambel des Grundgesetzes, der staatliche Kirchensteuereinzug, die Pfarrerausbildung an den Universitäten und der konfessionelle Religionsunterricht. Einzelne „Grüne“ hätten bereits die Entfernung religiöser Symbole aus öffentlichen Gebäuden sowie die Abschaffung der Karfreitagsruhe gefordert. FDP-Generalsekretär Christian Lindner habe sich gegen die Staatsleistungen für die Kirchen gewandt. Ein CDU-Bürgermeister habe sogar die öffentlichen Zuschüsse für kirchliche Kindergärten problematisiert.


Die „neuen Atheisten“ propagierten einen säkularen Humanismus, „der den Grundgedanken der weltanschaulichen Neutralität des Staates auf den Kopf stellt“, so Schad. Religionsfreiheit werde vor allem als Freiheit von der Religion verstanden, anstatt die Chancen der Religion für die Gestaltung der Gesellschaft zu sehen. Als ein Beispiel nannte Schad die Überzeugung, dass der Mensch Ebenbild Gottes sei. Dies bedeute, dass der Lebensschutz schon bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginne. Deshalb setzten sich die Kirchen für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ein. Ein solches Engagement sollte auch den „neuen Atheisten“ zeigen, „dass sie einem halbierten Freiheitsverständnis aufsitzen, wenn sie einseitig nur vor der Religion schützen wollen und dabei die Freiheit zur Religion übergehen“.

Wo Religionsfreiheit missachtet wird

Schad nannte es schmerzlich, dass man sich in Deutschland mit einem religionsfeindlichen Verständnis von Religionsfreiheit auseinandersetzen müsse, während Christen andernorts zunehmend unterdrückt, verfolgt und ermordet würden. Er erinnerte an die Anschläge auf Kopten in Ägypten und die Vertreibung von Christen aus dem Irak. Die Gefährdung oder Missachtung der Religionsfreiheit sei vielerorts mit konkreter Gefahr für Leib und Leben verbunden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Atheismus

  1. Atheist Dawkins: Er hoffe nicht, dass das Christentum durch den Islam ersetzt werde
  2. Kirchensteuernachzahlung von Atheistin: Gericht gibt Kirche recht
  3. Atheisten: Menschen brauchen Gott, um moralisch zu handeln
  4. Ihr Atheismus zieht den Zorn Gottes auf uns herab!
  5. Ägypten möchte Atheismus verbieten
  6. Globaler Atheistenkongress wegen mangelnder Beteiligung abgesagt
  7. Zur nichtgesendeten ARTE-Doku über Antisemitismus
  8. Kanada: Atheistische Pfarrerin muss gehen
  9. USA: Einwohner reagieren auf Verbot der öffentlichen Weihnachtskrippe
  10. «'Aktion gegen religiösen Terror' wirkt auf mich befremdlich»







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
  14. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  15. THESE: Warum die UNO weg muss!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz