31 März 2011, 09:28
Papst Benedikt XVI. als Comic-Held
 
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Auf dem WJT wird ein Manga über Benedikt XVI. verteilt werden

Madrid (kath.net/pm) Mangas haben in den letzten Jahren enorm an Popularität zugenommen. Jonathan Lin von “Manga Hero“, eine Produzentin von Mangas mit Sitz in San Rafael, Kalifornien, hat zwei ihrer Arbeiten auf der Basis biblischer Szenen geschaffen. In diesem August wird dieser Verlag für den Weltjugendtag ein ganz besonderes Comic nach Madrid bringen.

Der Plot des Comics, das den Titel “Habemus Papam” trägt, wurde von Gabrielle Gniewek geschrieben, einer Studentin an der Universität JP Catholic (Johannes Paul der Große) in San Diego, Kalifornien. JP Catholic wurde 2006 gegründet und schafft Hilfen über verschiedene Kommunikationswege Wege der Annäherung der Volkskultur an Christus zu finden. Die Studenten von JP Catholic werden in den neuen Kommunikationsformen, die sich herausbilden, ausgebildet.

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Jonathan Lin, Herausgeber dieses ersten Comic, erklärt uns, warum Manga Hero sich dazu entschieden hat, dieses Comic für den WJT zu produzieren:

Welche Absicht hat dieses Comic?

Das Ziel von „Habemus Papam“ ist, Papst Benedikt XVI. denen vorzustellen, die noch nicht viel über ihn wissen, trotzdem es sich bei ihm um den höchsten Vertreter der Katholischen Kirche handelt. Diese kurze Geschichte beschreibt die verschiedenen Erlebnissen des Heiligen Vaters in der ganzen Welt, vor allem als Kardinal mit seinem Vorgänger Johannes Paul II. zusammen arbeitend und gipfelt im Moment seiner Wahl als Bischof von Rom

Warum ein Manga?

Im letzten Jahrzehnt hat die Popularität von Mangas in aller Welt ein erstaunliches Wachstum angenommen und Millionen von Kindern und Erwachsenen haben sich zu Fans entwickelt. In der Tat wird es als einer der erfolgreichsten japanischen Exporte gesehen. Das Manga hat eine große Erweiterung seiner Inhalte in einer große Zahl von Gattungen erfahren. Wir wollen das Manga als ein Werkzeug nutzen, um der Jugend und der gesamten Welt eine Kirche ohne Angst vor der Modernität und der schnellen Veränderung der Kultur zu zeigen. Wir haben uns nicht gescheut, neue Medienformen zu nutzen, um uns jungen Menschen zu nähern.

Wird es bei den Jugendlichen ankommen?

Es ist eine Gelegenheit, den Menschen auf inspirierende und attraktive Art und Weise die Möglichkeit zu geben, Papst Benedikt XVI. kennen zu lernen, insbesondere seine Botschaft an die Jugendlichen. Das Manga wird als eine der innovativsten Formen der modernen Unterhaltung gesehen und bietet eine einfache Möglichkeit, von Personen jeden Alters gelesen werden zu können. Papst Johannes Paul II. hat die Wichtigkeit des Gebrauchs der neuen Kommunikationsmittel herausgehoben, um junge Menschen besser kennen zu lernen und eine Kultur der Liebe und Würde zu begründen. Das Manga ist eines dieser Medien.

Das ist nicht das erste Manga auf dem Markt, das ein religiöses Thema behandelt. Was hat dich auf die Idee gebracht, diese Comics mit biblischen Themen umzusetzen?

Ich dachte zunächst daran, ein Geschäft zu gründen und sprach mit meinen Eltern; wir hatten verschiedene Ideen. Meine Eltern fragten mich, wie es denn sein könne, dass keine Mangas existieren, die auf biblischen Geschichten oder dem Leben von Heiligen basieren. Da wurde ich nachdenklich. Es stimmte, es gab kaum so etwas, höchstens ein paar wenige. Und in diesem Moment wurde die Idee zu „Manga Hero“ geboren. Außerdem wollte ich schon immer etwas schaffen, dass einen guten Einfluss auf die Gesellschaft haben sollte. Ich fühlte, dass der große Einfluss, den die Kommunikationsmedien in unserer Kultur und insbesondere auf die Jugendlichen haben, das Instrument sein könne, das den entscheidenden Unterschied ausmacht.

Deine vorherigen Schöpfungen waren über Judith und Paulus. Warum hast du gerade diese beiden Persönlichkeiten in Comichelden verwandelt?

Der Heilige Paulus und Judith repräsentieren perfekt einen Helden und eine Heldin – zwei berühmte Personen, die ihren Mut und ihre Gutherzigkeit in ihren Taten zeigen, insbesondere, weil sie etwas riskieren und ihr Leben für etwas Wichtigeres, ihren Glauben, opfern.

Solche Mangas zu schaffen kostet wirklich Anstrengung; erzähl uns davon!

Wir haben zwei brillante Schreiber, Gabrielle Gniewek und Mathew Salisbury, beide von der Katholischen Universität Juan Pablo el Grande in San Diego, an der sie ausgebildet werden, die neuen Medien als Werkzeug zu nutzen, die Welt zu verändern. Unser Zeichner, Sean Lam, ist ein professioneller Künstler aus Singapur, der sich auf Mangas spezialisiert hat. Zudem kreiiert er leidenschaftlich gern Geschichten über positive Tugenden und Heldentum. „Habemus Papam“ wird bei Pinto, Spanien, durch die Gruppe Gráfico Dédalo verlegt; produziert ist das gesamte Projekt natürlich von „Manga Hero“ in San Rafael.

Wie hoffst du, dass die Pilger des WJT „Habemus Papam“ annehmen?

Wir wollen das Comic in ganz Madrid verteilen, an die Teilnehmenden des WJT natürlich, aber auch an öffentlichen Orten wie Kirche, Schulen, Hotels, Jugendhäuser, Metrostationen und dem Flughafen, Zeitungskioske und touristische Orte uvm.. Wir haben geplant, mehr als 300.000 Exemplare sowohl auf Englisch als auch auf Spanisch zu drucken. Wir hoffen, dass das eine gute Initiative wird und dass sie die Menschen lehrt, dem Heiligen Vater näher zu kommen und die Bedeutung, Sichtbarkeit und Aktivitäten der Katholischen Kirche in der modernen Kultur herausstellt. Wir hoffen, dass so viele Menschen wie möglich unser Comic lesen.

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