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Klimawandel: Aber der Herr lachet ihrer ...

5. Jänner 2011 in Aktuelles, 84 Lesermeinungen
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Dass sich das Klima ständig erwärmen soll, ist seit Jahren zu einem Dogma geworden, an das auch in den Kirchen offensichtlich mittlerweile mehr glauben als an die Jungfrauengeburt Jesu - Ein Kommentar von idea-Leiter Helmut Matthis


München (kath.net/idea)
Es ist erst fünf Jahre her, da fanden sich in Zeitungen Karikaturen zu Weihnachten mit Palmen am Brandenburger Tor. Der Klimawandel sollte es möglich machen. Nun heißt es, in der deutschen Hauptstadt und vielen anderen Regionen habe es seit 110 Jahren noch nie so viel Schnee gegeben. Wir hätten den kältesten Dezember seit mehr als 40 Jahren erlebt.

Nach all den Klimaprognosen über die Erderwärmung ist freilich kaum jemand darauf vorbereitet gewesen, obwohl bereits der Winter 2009/10 ungewöhnlich hart war. Damals aber hieß es, das sei eine absolute Ausnahme. Entsprechend waren jetzt erneut weder die Bahn noch Autobahnmeistereien noch erst recht der Flugverkehr genügend gewappnet.

Wenn doch die Kirchen stattdessen ...
Dass sich das Klima ständig erwärmen soll, ist seit Jahren zu einem Dogma geworden, mit dem nicht nur Milliarden verdient werden, sondern an das auch in den Kirchen offensichtlich mittlerweile mehr glauben als an die Jungfrauengeburt Jesu. Sonst wäre es nicht erklärbar, dass es so gut wie keine Synode in den 22 deutschen Landeskirchen gibt, die sich nicht vehement dem Thema widmete – einschließlich der EKD. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hat am 2. Januar sogar die Kampagne gestartet: „Klimawandel – Lebenswandel“.


Manche Kirchenleute sind öffentlich wesentlich mehr bekannt durch ihre Warnungen vor Klimaänderungen als durch die Ermutigung zum Glauben an Gott. Wissenschaftler, die erklären, dass es schon immer Zeiten gegeben habe mit heißen Sommern und milden Wintern, werden geflissentlich überhört. Selbst der jüngste Skandal, bei dem herauskam, dass führende Klimaforscher Daten zugunsten ihrer Thesen von der ständig zunehmenden Erwärmung der Erde gefälscht haben sollen, wurde bislang nicht breit diskutiert. Auch die Tatsache, dass sich seit 1998 die globale Temperatur nicht weiter erhöht hat, lässt keinen in seinen Warnungen innehalten.

Christen müssten es besser wissen

Dabei müssten Christen es besser wissen. Der Schöpfer des Klimas selbst hat nach der Sintflut versprochen: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1. Mose 8,22). Gleichzeitig hat er uns aufgefordert, die Schöpfung zu bewahren. Und so ist es natürlich sinnvoll, weniger Auto zu fahren und mehr Bahn und Bus zu benutzen, wie überhaupt sparsam mit der Energie umzugehen. Aber doch nicht mit dem Unterton, damit könnte ein Weltuntergang verhindert werden!

Statt gelassen auf entsprechende Propheten zu reagieren, haben kirchliche Gremien manches sogar noch verstärkt. Wie viel Zeit und Energie hätte man stattdessen einsetzen können für die Kernaufgabe der Kirche: den Ruf zur Umkehr zu Gott? Denn wer zu Gott umkehrt, weiß, wem er die Schöpfung verdankt und wie er sie behandeln sollte.

Gottes Humor

Oder könnte es gar sein, dass uns Gott mit den letzten beiden Wintern zeigen will, dass er Humor hat? Wie heißt es doch im Psalm 2,4: „Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.“ Er lacht über die, die meinen, sie könnten allein über das Schicksal der Welt bestimmen.

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