Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  15. Und die Kirche hat doch Recht

Ein unverbesserlicher Kommunist

21. Juni 2010 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die vatikanische Tageszeitung "L’Osservatore Romano" hat den am Freitag verstorbenen portugiesischen Schriftsteller José Saramago als "populistischen Extremisten" kritisiert, der im "Marxismus blockiert" gewesen sei.


Rom (kath.net)
Die vatikanische Tageszeitung „L’Osservatore Romano“ hat den am Freitag verstorbenen portugiesischen Schriftsteller José Saramago kritisiert. Der Literaturnobelpreisträger von 1998 sei ein „populistischer Extremist“ gewesen. Er habe als Mensch und Intellektueller keinerlei Metaphysik zugelassen, schreibt die Zeitung.


Saramago war 1969 in die damals verbotene kommunistische Partei Portugals eingetreten. „Bis zuletzt war er in seinem unerschütterlichen Vertrauen in den historischen Materialismus, also im Marxismus, blockiert“, schreibt der „L’Osservatore Romano. Zwar habe er die Kreuzzüge und die Inquisition scharf verurteilt, das System der Gulags in der Sowjetunion aber mit keinem Wort erwähnt, heißt es weiter.

Saramagos 1992 erschienener Roman „Das Evangelium nach Jesus Christus“ war von der katholischen Kirche als „blasphemisch“ kritisiert worden. Der Schriftsteller hatte Jesus darin als jungen Mann dargestellt, der versucht, die Pläne Gottes zu durchkreuzen. Der „L’Osservatore Romano“ hatte die Verleihung des Literaturnobelpreises an Saramago im Jahr 1998 als „ideologisch geprägte Anerkennung“ beanstandet. Der Schriftsteller nehme eine „grundlegend anti-religiöse Haltung ein“ und sei ein „unverbesserlicher Kommunist“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Literatur+Kunst

  1. Neuausgabe von Orwells ‚1984‘ mit Warnung vor fehlender politischer Korrektheit
  2. Drei Lehren aus ‚Der Herr der Ringe’
  3. ‚Aurë entuluva!’ – eine literarische Reise ins Abendland
  4. Papst: "Literatur ist wie ein Stachel im Herzen"
  5. Franziskus würdigt italienischen Dichter Dante zum 700. Todestag
  6. Christlicher Lotse durch die Welt der Literatur
  7. R. I. P. Christopher Tolkien!
  8. ‚Noel’: Weihnachtsgedicht von John R.R. Tolkien entdeckt
  9. Griffener Pfarrer dementiert Kirchenübertritt Peter Handkes
  10. Dabei hat der “Fat Guy”über jedem Glas Whisky das Kreuz geschlagen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz