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Damit durften die doch nicht den Papst unter Zugzwang setzen

16. Juni 2010 in Interview, 45 Lesermeinungen
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Stattdessen sind sie zum Papst geeilt und haben ihm als Trumpf den so genannten Missbrauchsfall vorgetragen - Exklusiv-Interview mit Bischof Walter Mixa - Schwere Kritik an Zollitsch, Marx und Losinger - Von Paul Badde / Die Welt


Vatikan (kath.net/DieWelt)
DIE WELT: Wie geht es Ihnen, Herr Bischof?

Bischof Walter Mixa: Körperlich gut. Seelisch ist es anders, nach dem furchtbaren Druck, dem ich in den letzten Monaten ausgesetzt war. Das war grausam, vor allem am Schluss, wo es schon Hintergrundgespräche über einen angeblichen Missbrauch durch mich mit der Presse gab, ohne dass darüber zuvor mit mir gesprochen worden war. Es war ein haltloser Vorwurf aufgrund eines vagen Gerüchts. Und da war mein Generalvikar dabei und Weihbischof Anton Losinger, den ich selbst zum Domprobst ernannt habe. Auch Generalvikar Knebel habe ich ernannt. Da konnte ich oft die Welt nicht mehr verstehen.

DIE WELT: Können Sie sich denn im Ernst vorstellen, wieder einmal mit Ihren Weihbischöfen feierlich in den Augsburger Dom einzuziehen?

Mixa: Das könnte ich mir schon vorstellen. Denn der Gottesdienst ist ja noch einmal etwas anderes. Da hätte ich keinen Groll.

DIE WELT: Doch Sie sind ja selbst vom Amt des Bischofs zurück getreten. Wie konnten Sie das Ihnen vorgelegte Rücktrittsgesuch denn unterschreiben, wenn Sie ein reines Gewissen hatten?

Mixa: Der Druck, unter dem ich die vorgefertigte Resignation unterschrieben habe, war wie ein Fegefeuer. Drei Tage später habe ich sie in einem Schreiben an den Papst widerrufen. Ich wusste in den Tagen weder ein noch aus.

DIE WELT: Wie erklären Sie sich, dass Ihre eigenen Leute Sie unter Missachtung aller dafür vorgesehenen Regeln angezeigt haben?

Mixa: Dass erkläre ich mir dadurch, dass ich kirchenpolitisch versucht habe, in einer kultiviert-konservativen Weise die Diözese zu leiten, auch durch meine Personalentscheidungen und Ernennungen von Anfang an, die nicht alle begeistert haben.

DIE WELT: Haben Sie keine Furcht, dass einige der Leute, die sie bisher beschuldigt haben, mit neuen Anschuldigungen gegen Sie an die Öffentlichkeit gehen?


Mixa: Das halte ich nicht für ausgeschlossen.

DIE WELT: Gestern erklärte ein Pfarrer Mayer in Augsburg zum Beispiel öffentlich, Sie könnten „unmöglich zurückkehren“, weil es „möglicherweise“ doch sein könne, dass Sie sich sexuelle Übergriffe haben zu Schulden kommen lassen?

Mixa: Das ist einfach eine glatte Verleumdung, die durch gar nichts zu begründen ist. Das ist infam.

DIE WELT: Welcher Fehler tut Ihnen am meisten leid, den Sie zu verantworten haben? Was würden Sie anders machen wollen?

Mixa: Es war wohl sicher ein Fehler, dass ich in den letzten Monaten im Blick auf die „Prügelstrafen“, die mir vorgeworfen wurden (und die mir beim besten Willen immer noch nicht erinnerlich sind), dass ich da nicht gleich eingeräumt habe, dass ich das nicht für jede körperliche Züchtigung behaupten kann, wie sie damals in der Jugendarbeit – erst recht mit so genannten schwer erziehbaren Kindern - üblich und bis 1980 auch rechtens waren. Das war sicher ein Fehler, dass ich das nicht gleich, sondern erst so spät erst eingeräumt habe. Wo und wem ich Unrecht getan habe, das habe ich auch gesagt, da entschuldige ich mich unbedingt.

DIE WELT: Und was ist mit Vorwürfen, die sich auf Unregelmäßigkeiten in Ihrem Finanzgebaren beziehen?

Mixa: Inzwischen hat das Wirtschaftsprüfungsunternehmen „Solidaris“ die finanziellen Angelegenheiten überprüft und als gewissenhaft befunden. Diese Untersuchungen sind allerdings noch nicht ganz abgeschlossen.

DIE WELT: Und welches Vorgehen hat Sie am meisten geschmerzt, den andere zu verantworten haben?

Mixa: Am meisten? Dass vor diesem letzten bedrängenden Gespräch mit mir, für das mein Rücktrittsgesuch schon von anderen vorbereitet worden war, dass davor überhaupt nicht mit mir gesprochen worden war. Es war für mich wie ein Feuerofen.

DIE WELT: Wie beurteilen Sie neben dem Verhalten Weihbischof Losingers denn das mitbrüderliche Verhalten der Erzbischöfe Zollitsch und Marx in diesem Verfahren?

Mixa: Es hätte brüderlicher sein müssen. Man hätte mir ja auch zu einer Auszeit raten können, bis alle Vorwürfe abschließend untersucht worden wären. Stattdessen sind sie zum Papst geeilt und haben ihm als Trumpf den so genannten Missbrauchsfall vorgetragen, der de facto auf nicht mehr beruhte als auf sechs handschriftlichen Sätzen einer höchst dubiosen hingekritzelten Notiz. Das Gerücht war haltlos, wie die eingeschaltete Staatsanwaltschaft festgestellt hat. Damit durften die doch nicht den Papst unter Zugzwang setzen.

DIE WELT: Was würden Sie Erzbischof Marx dazu sagen?

Mixa. Genau das. Audiatur et altera pars. Einer höre den anderen. Man muss miteinander sprechen. Nicht übereinander.

DIE WELT: Was empfanden Sie, als kurz danach auch gegen Erzbischof Zollitsch – ähnlich haltlose – Vorwürfe publik wurden?

Mixa: Da habe ich nur einmal mehr gesehen, dass heute keiner sicher ist, dass ihm nicht irgendwelche Vorhaltungen gemacht werden, die in den Medien begierig aufgegriffen werden, bevor sie als haltlos in sich zusammen fallen. Das ist eine Maßnahme, die nun von jedem gegen jeden ergriffen werden kann. Das kann sein, wer will. Ich war schockiert, als ich das hörte, wie es Erzbischof Zollitsch plötzlich ähnlich ging wie mir – nur mit einem ganz anderen Ausgang.

DIE WELT: Was beabsichtigen Sie mit Ihrer Reise zum Papst im Juli?

Mixa: Ich werde ihm die Situation noch einmal persönlich erläutern. Vor allem will ich mit ihm also besprechen, wie sich die Situation weiter entwickeln soll.

DIE WELT: Glauben Sie wirklich, Sie könnten die Entwicklung noch einmal umkehren?

Mixa: Das kann ich nicht sagen. Ich möchte auf jeden Fall in irgendeiner Weise wieder in der Seelsorge tätig sein. Auch mit den Gläubigen Gottesdienst feiern, Sakramente spenden. Also das, was ich bisher intensiv getan habe.

DIE WELT: Wie lange wollen Sie noch in dem Bischofs-Palais wohnen?

Mixa: Das ist offen. Es wird sich entscheiden, wenn ich eine neue Bleibe zugewiesen bekomme.

DIE WELT: Auf welcher Position stellen Sie sich Ihr weiteres Leben in der Hierarchie der Kirche vor, der Sie ja weiterhin angehören?

Mixa: Auch das ist noch offen.

DIE WELT: Wie soll das Bistum Augsburg denn je wieder versöhnt werden können, mit diesen Rissen?

Mixa: Das weiß im Moment noch keiner und kommt sehr auf den zukünftigen Bischof an. Doch es ist überall schwierig, die Einheit der Kirche im Glauben zu wahren und zu festigen. Das ist in jeder Diözese schwer.

DIE WELT: „Wenn eine Handlung dadurch zustande kommt, dass einer Person von außen her Zwang zugefügt wurde, dem sie auf keine Weise wiederstehen konnte, gilt diese Handlung als nicht vorgenommen“, verfügt das Kirchenrecht (can. 125 § 1 CIC). Demnach wurden Sie zu Unrecht aus dem Amt gedrängt. Warum strengen Sie dann nicht ein Verfahren bei der Rota an, also beim Appellationsgerichtshof des Papstes hier in Rom?

Mixa: Genau das ist eine höchst berechtigte Frage und ein ganz guter Gedanke, den ich sehr wohl erwäge und bedenke.

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Lesermeinungen

 Veritas 17. Juni 2010 
 

@Bonifaz2010

Da Sie es offensichtlich überlesen haben, lassen Sie mich hier noch einmal wiederholen, was ich gleich zu Beginn meines Eintrags geschrieben hatte:

\"Ohrfeigen sind eines Priesters unwürdig und vertragen sich nicht mit dem Evangelium.
Lügen sind eines Priesters unwürdig und vertragen sich nicht mit dem Evangelium.
So weit, so klar.\"

Es geht mir nicht darum, Bischof MIxa von allen Fehlern automatisch freizusprechen. Auch ihm muss man, wie jedem von uns, zubilligen, dass er ein Mensch ist und als solcher Fehler machen kann, aber eben auch, dass er Fehler einsehen und bereuen und aus ihnen lernen kann. Ich habe mich übrigens noch nie darauf berufen, dass Watschn früher üblich gewesen seien. Nur weil Unrecht üblich war, heißt das nicht, dass es kein Unrecht war. Es mag ein subjektives Rechtsempfinden geben, das irren und sich ändern kann, aber es gibt auch objektive Maßstäbe, an denen sich jeder orientieren kann und sollte. Und was beispielsweise weltliche Lehrer machen, muss ein Priester deshalb noch lange nicht nachmachen. Da habe ich an Priester ganz einfach einen höheren Anspruch, auch wenn ich mir bewusst bin, dass auch Priester nur Menschen sind und Fehler machen.
Auch Bischof Mixa hat sicherlich Fehler gemacht, und sicher weiß er selbst das inzwischen am besten.
Allerdings hat das ganze Thema doch inzwischen eine Dimension angenommen, die weit über die anfänglichen Anschuldigungen hinausgeht. Eine Zeit lang habe ich auch gedacht: Wäre er mit den Prügelvorwürfen von Anfang an anders umgegangen, hätte er vielleicht im Amt bleiben können. Wenn man dann aber sieht, was alles aus seiner engsten Umgebung versucht wurde, um ihn zu diskreditieren, was man ihm alles anhängen und unterstellen wollte, dann ist inzwischen klar, dass es in Wirklichkeit nur darum ging, ihn zu vernichten, so dass er nicht im Amt bleiben konnte und auch nie wieder dorthin zurückkehren könnte.
Dass er wieder in sein Augsburger Amt eingesetzt wird, glaube ich nicht, weil ein solcher Schritt das Bistum wohl endgültig zerreißen würde und außerdem die Intrigen gegen ihn ja nur munter weitergehen würden. Vielleicht wird er aber rehabilitiert und dann an anderer Stelle mit einem angemessenen Amt beauftragt.
Was ich aber schon erwarte, ja, regelrecht fordere: Es muss endlich die volle und ganze Wahrheit auf den Tisch. Angesichts der vielen Aussage-gegen-Aussage-Behauptungen kann man doch als normaler Katholik nichts wirklich sicher wissen. Also, zuerst muss die volle Wahrheit aufgedeckt werden, und dann muss all denen, denen Unrecht geschehen ist, Gerechtigkeit zuteil werden. Der Frieden im Bistum Augsburg kann nur über die Wahrheit führen!


1
 
 Bonifaz2010 17. Juni 2010 
 

@ veritas

Sie machen auch feinsinnige Unterschiede zwischen \"schwerer Prügel\" und \"Waschn\". Darum geht es aber gar nicht. Wenn Mixa wie Georg Ratzinger von vornherein die \"Watschn\" zugegeben hätte, wäre das zwar auch nicht schön gewesen, aber vielleicht wäre er dann heute noch im Amt.

Tatsächlich hat er aber zuerst behauptet, niemals Gewalt \"in irgendeiner Form\" gegen die Heimkinder angewandt zu haben. In irgendeiner Form! Wenn Worte noch ihren Sinn haben, kann das nur bedeuten, daß er auch keine Watschn verteilt haben will. Und eben dies scheint nicht zu stimmen, sonst hätte er nicht später eingeräumt, \"die eine oder andere Watschn\" nicht ausschließen zu können. Daraus folgt zwingend, daß er zuerst nicht die Wahrheit gesagt hat. Und eben dies macht ihn als Bischof untragbar, ungeachtet der Frage, ob Watschn damals ein normales Erziehungsmittel waren oder nicht.


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 christawaltraud 17. Juni 2010 
 

Danke allen Beteiligten für dieses Interview

Möge der Herr und Sein Heiliger Geist HH Bischof Walter Mixa stärken, lenken und leiten! Durch sein besonnenes Handeln kann Frieden und Einheit in unsere Kirche in Deutschland einkehren, denn ich bin überzeugt davon, Bischof Mixa zahlt nicht mit gleicher Münze an jene zurück, die ihn dermassen vor aller Öffentlichkeit ins Unrecht gesetzt haben, die auch unseren Heiligen Vater damit hinters Licht geführt haben. Auch ich würde eine Unterschriftensammlung begrüßen, die HH Bischof Mixa für seine Vorsprache beim Hl. Vater mit auf den Weg gegeben werden kann.


1
 
 Veritas 17. Juni 2010 
 

Nichts bewiesen

@Bonifaz2010
Ohrfeigen sind eines Priesters unwürdig und vertragen sich nicht mit dem Evangelium.
Lügen sind eines Priesters unwürdig und vertragen sich nicht mit dem Evangelium.
So weit, so klar.

Aber: Was stimmt denn nun im Fall Mixa und was stimmt nicht?

Tatsache ist: Keiner der Vorwürfe gegen Bischof Mixa ist wirklich bewiesen.
Um ihren Behauptungen Nachdruck zu verleihen, betont die SZ immer wieder, ihr lägen \"eidesstattliche Erklärungen\" vor. Nur: \"eidesstattliche Erklärungen\" müssen gegenüber einer staatlichen Instituton abgegeben werden, nur dann sind sie etwas wert, nur dann sind sie im Fall einer Falschaussage strafbewehrt. \"Eidesstattliche Erklärungen\" gegenüber einer Zeitung sind nicht das Papier wert, auf das sie gekritzelt sind. Die SZ hat sich bisher auch immer geweigert, diese angeblichen \"eidesstattlichen Erklärungen\" zu veröffentlichen. Seltsam, oder?
Dass es auch zahlreiche Stimmen gab, die Bischof Mixa entlasteten (ehemalige Heimkinder, Ministranten, Pfarrgemeinderatsmitglieder, Kapläne), wurde, wenn überhaupt, nur in Randnotizen gemeldet und tauchte m.W. im Bericht des \"Sonderermittlers\", Rechtsanwalt Sebastian Knott, gar nicht auf. Was also ist tatsächlich vorgefallen? Die Ankläger sprechen von schweren Prügeln, Bischof Mixa dagegen kann \"Watschn\" nicht ausschließen. Klar sind auch \"Watschn\" eines Priesters unwürdig, aber: \"schwere Prügel\" und \"Watschn\" sind doch zwei verschiedene Kaliber. Was stimmt denn nun? Und könnten solche \"Prügelorgien\", wenn es sie denn tatsächlich gegeben hätte, in einer kleinen Stadt tatsächlich unbemerkt geblieben sein? Wäre dem Stadtpfarrer nicht längst ein Ruf als \"Prügelpastor\" vorausgeeilt? Und warum gab es nicht schon Proteste, als der Stadtpfarrer Walter Mixa zum Bischof von Eichstätt ernannt wurde? Hätten die (angeblichen oder tatsächlichen?) Opfer nicht schon damals laut protestieren müssen, um zu verhindern, dass er überhaupt Bischof wird? Warum kamen diese schweren, aber teilweise anonymen und nicht bewiesenen Vorwürfe ausgerechnet im Frühjahr 2010 hoch? Vielleicht (die Frage sei erlaubt), weil die SZ meinte, nach den wochenlangen Missbrauchsmeldungen sei jetzt die Stimmung in der deutschen Öffentlichkeit aufgeheizt genug, um den unbequemen Augsburger Mahner endlich abschießen zu können?
Der \"Sonderermittler\", Rechtsanwalt Sebastian Knott, beging einige haarsträubende Fehler, die seine ganze Unerfahrenheit (man sollte besser sagen: seinen ganzen Dilettantismus) in einer solchen Angelegenheit belegen: Er hat nicht mit dem Angeklagten, Bischof Mixa, gesprochen. Er hat Entlastendes unberücksichtigt gelassen. Er hat mehrere Ankläger gleichzeitig vernommen. Dabei ist schon im Alten Testament eindrücklich beschrieben, wie Verleumder durch getrenntes Vernehmen sich in Widersprüche verwickelten und so der Lüge überführt wurden, und in jedem billigen Fernsehkrimi kann man sehen, dass Zeugen oder Angeklagte grundsätzlich getrennt befragt werden. Mixas Anwalt Gerhard Decker spricht deshalb zu Recht von \"irreparablen Ermittlungsfehlern\".
http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/anwalt-misshandlungsvorwuerfe-gegen-mixa-nicht-belegt-lby-773875.html
Schließlich kam der \"Sonderermittler\" auch nur zu dem Ergebnis, er halte die Aussagen für \"glaubhaft\". Das aber ist eine subjektive Einschätzung, kein objektiver Beweis. Dem gegenüber weist Hans-Ludwig Kröber, Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie der Freien Universität Berlin, daraufhin, dass Weinen kein Beweis ist:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/weinen-ist-kein-beweis/1841374.html
Was nun die Vorwürfe finanzieller Unregelmäßigkeiten angeht, so muss man auch fragen, warum Stiftungsrat und Wirtschaftsprüfer keine \"Unregelmäßigkeiten\"
reklamiert hatten. Zu diesem Vorwurf zitiert die Katholische SonntagsZeitung in einem Artikel in der Ausgabe vom 22./23. Mai 2010 aus dem Bericht des \"Sonderermittlers\", demzufolge die finanziellen Unregelmäßigkeiten vor allem dem früheren, inzwischen verstorbenen Heimleiter Fred Hasslbauer zuzurechnen sind.
http://www.kathtube.com/photo.php?id=15589
Dass der Missbrauchsvorwurf nie eine Grundlage hatte, sondern das übelste und zugleich wirkungsvollste Verleumdungsinstrument war, ist ja inzwischen bewiesen und wird selbst von der antikatholichen Kampfpresse nicht mehr geleugnet.
Fast schon als Anekdote ist es zu bezeichnen, dass kurz nach der Missbrauchslüge auch noch versucht wurde, Bischof Mixa eine angebliche Vaterschaft anzuhängen, was natürlich genauso frei erfunden war. Aber es zeigt, dass in diesem aufgeheizten Klima nichts unversucht gelassen wurde, um Bischof Mixa nicht mehr \"nur\" zu verleumden, sondern ihn gänzlich zu vernichten.
Fazit: Bis heute gibt es keinen einzigen stichhaltigen Beweis gegen Bischof Mixa. Nichts, aber auch wirklich gar nichts ist bis jetzt in einem juristischen Sinne bewiesen. Die Darstellung in den Medien ist dennoch eine andere.
Somit habe ich, wie wahrscheinlich tausende Katholiken auch, einen Wunsch, mehr noch: eine Forderung: Es muss endlich die ganze Wahrheit offengelegt werden.

www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/anwalt-misshandlungsvorwuerfe-gegen-mixa-nicht-belegt-lby-773875.html


1
 
 Charlene 16. Juni 2010 

una sancta catholica et apostolica

Ich bitte alle, die hier mit den Bischöfen Marx und Zollitsch hart ins Gericht gehen, daran zu denken: Sie sind dennoch unsere Bischöfe. Wir schulden ihnen auch dann Gehorsam und Ehrerbietung, wenn wir ihre Fehler sehen und wenn wir mit ihnen nicht einverstanden sind.

Tragen wir bitte nicht dazu bei, an der apostolischen Verfassung der Kirche zu rütteln. Sonst verhalten wir uns wie die, die wir kritisieren.

www.kathpedia.com/index.php/Demut


3
 
 Esmeralda 16. Juni 2010 
 

Lieber Bonifaz

langsam müssten doch auch Sie kapiert haben , dass Prügelstrafen und
Ohrfeigen ganz unterschiedliche Dinge sind !!!!
Ich möchte hier nicht wiederholen , was diese beiden , vom Leben sicherlich nicht gerade verwöhnten Frauen ,über Bischof Mixa behauptet hatten ;sie wurden ja oft genug vor die Kameras gezerrt . Wahrscheinlich gab es noch einige Mitläufer , die auch mal von Journalisten befragt werden wollten , denn so viel Aufmerksamkeit hatten diese Menschen sicher noch nie erlebt.
Warum wollten diese Menschen nicht mit Bischof Mixa sprechen? Er wollte sie empfangen!
Hatten da auch die Medien ihre Finger im Spiel ? Denn kein Mensch außer den Medien hat mit den \"Opfern \" gesprochen . Wo sind sie jetzt ? Genau so schnell , wie die Medien sie gefunden oder erfunden hatten , haben die Medien sie wieder fallen lassen , auch ganz schön bitter, oder ?
Lieber Bonifaz , hatten Sie damals auch die Aussagen gelesen von ehemaligen Heimbewohnern und Schwestern des Waisenhauses , die von Prügelstrafen seitens Bischof Mixas nie etwas gesehen hatten ? und die Aussagen von ehemaligen Waisenhauskindern gehört , die über Bischof Mixa von einem verständnisvollen Hirten gesprochen hatten ?
Wahrscheinlich nicht , denn das stand ja auch nur kurz als Randnotiz .
Bischof Mixa hat also nicht gelogen , denn die ihm unterstellten Prügelstrafen gab es ja nicht !!!
Von Ohrfeigen wurde erst danach gesprochen und die hat er ja zugegeben .
Also Bonifaz bitte genau lesen !!!
Außerdem ist Bischof Mixa ein Schlesier und das ist ein Menschenschlag , der besonders für seine Geradlinigkeit bekannt ist .
Wo kann man sich bei dieser Unterschriftenaktion für Bischof Mixa beteiligen , ich mache sofort mit !


2
 
 Bonifaz2010 16. Juni 2010 
 

@ CkH

Das ist Rabulistik, die Sie da betreiben. Wenn Mixa es für möglich hält, daß er Kindern/Jugendlichen Ohrfeigen verabreicht hat, kann daraus jeder vernünftige Mensch nur den Schluß ziehen, daß das dann auch tatsächlich der Fall war. Andernfalls hätte Mixa den Mund gehalten und wäre beim Thema Ohrfeigen nicht zurückgerudert. Das ist völlig klar.

@ Claudia Caecilia

Wenn Mixa sagt, er können die eine oder andere Ohrfeige \"vor 20 Jahren\" nicht ausschließen, so erinnere ich daran, daß vor 20 Jahren - also 1990 - kein Lehrer oder Pfarrer es mehr wagen konnte, Kinder zu ohrfeigen, ohne sofort angezeigt zu werden. Wenn Sie für einen Stadtpfarrer Mixa eine Ausnahme machen und ihm ein Züchtigungsrecht zugestehen wollen, noch dazu bei Waisenkindern, die keine Eltern haben, die sofort zur Polizei laufen können, fällt der Vorwurf mangelnder Objektivität auf Sie selbst zurück.

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Bischof Mixa hat zuerst jegliche Gewaltanwendung kategorisch ausgeschlossen, dies dann für Ohrfeigen relativieren müssen und ist damit der Lüge überführt.

Als konservativer Bischof ist Mixa mir grundsätzlich auch sympathisch, aber man darf sich dadurch nicht den Blick für die Realitäten vernebeln lassen.


1
 
 Psalm 148 16. Juni 2010 
 

Zurück !!! mit Pauken und Trompeten

Auch ich bin der Meinung dass Papst Benedikt XVI. , Bischof W. Mixa wieder in Amt und Würden in den Dienst nehmen sollte.
Da Bischof Mixa unter grossem äusserem Druck den bereits ausgefüllten Rücktrittsantrag unterschrieben hatte, dürfte der Antrag ungültig gewesen sein.
Liebe Grüsse an Bischof Mixa, aus dem Bistum Limburg


2
 
 Sophia 16. Juni 2010 
 

@Bonifaz2010

Ja, der noch sehr junge und unerfahrene Sonderermittler Knott (33 Jahre)

„Wir sind eine Kanzlei, die sich auf Fälle in Arbeits- Verkehrs-, Wettbewerbs-, Vertrags- und Presse-Medien-Recht spezialisiert hat.“

wurde von der Waisenhausstiftung beauftragt. Stiftungsvorstand ist Stadtpfarrer Josef Beyrer. Dieser hält offenbar nichts von der Unschuldsvermutung, die auch für Bischof Mixa gelten muß. Er, Beyerer, steht ja nicht in der Kritik. Warum soll ihm die Kritik an Mixa nicht willkommen sein, wie so vielen anderen auch. Welche Qualifikation hat denn dieser junge Anwalt, wenn es um Glaubwürdigkeit von Zeugen geht.

Der erfahrene Strafverteidiger Decker:

\"Decker warf Knott vor, die erforderliche Auseinandersetzung mit den Aussagen der Betroffenen durch den “Glauben an ihre Richtigkeit“ ersetzt zu haben. Er bemängelte, dass bei den Ermittlungen mehrere Betroffene zusammen befragt worden seien. “Dies ist ein Ermittlungsfehler, der irreparabel ist“, sagte Decker.\"

Man muss es immer wiederholen, weil ja auch immer wiederholt wird, der Sonderermittler bestätigt……

\"Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird. Und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.\" Johann Wolfgang von Goethe


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 CkH 16. Juni 2010 
 

@bonifaz

zu keine zeitpunkt hat bischof mixa
ohrfeigen EINGERÄUMT
aber als die Frage von den brutalen Methoden hin auf die Ohrfeige zugespitzt wurde,
konnte er die eine oder andere nicht mehr 100% ausschließen.
Das mag marginal sein, ist aber immer noch ein Unterschied.
Soviel zur Objektivität.
Vielleicht hat er, vielleicht auch nicht, ER weiß es nicht mehr.


2
 
 Claudia Caecilia 16. Juni 2010 
 

Ohrfeigen

@Bonifaz2010
Nein, darüber müssen wir heute nicht mehr diskutieren, aber damals war es nunmal ein normales Erziehungsmittel. Vermutlich müsste die Mehrheit von uns jetzt unsere Eltern oder Lehrer anzeigen.
Was haben Sie gegen Bischof Mixa? Können Sie nicht objektiv bleiben?


2
 
  16. Juni 2010 
 

@Bonifaz2010

...nun seien Sie kein Pharisäer!

>>Lügen haben kurze Beine und verraten den Schwindler durch eine lange Nase. Oder etwa doch nicht? Würde auch nur ein Körnchen Wahrheit in diesen Redensarten stecken, müsste die gesamte Menschheit mit kurzen Beinen und langer Nase leben. Denn: Jeder Mensch lügt bis zu 200 Mal am Tag - allerdings nicht immer vorsätzlich. Oft lügen wir aus Höflichkeit, Bescheidenheit oder um uns besser darzustellen...

www.br-online.de/wissen/forschung/luegen-DID1188595897/index.xml


1
 
 Bonifaz2010 16. Juni 2010 
 

@ AugsburgerCedega und Claudia Caecilia

@ AugsburgerCedega

Soweit Sie Kritik an der Objektivität des Abschlußberichts des Sonderermittlers üben, ist doch wohl zu bemerken, daß dieser von der Waisenhausstiftung selbst beauftragt wurde. Trotzdem kommt er zu einem Ergebnis, daß für seinen Auftraggeber alles andere als schmeichelhaft ist. Das spricht eher für seine Objektivität.

@ Claudia Caecilia

Es mag sein, daß mit Mixa ein unbequemer Bischof gestürzt werden sollte, aber das hat er selbst herausbeschworen. Immerhin hat er damals in dem \"Bild am Sonntag\"-Interview behauptet, niemals Gewalt \"in irgendeiner Form\" gegen die Heimkinder angewandt zu haben. Hiervon rückte er dann wieder ab, indem er Ohrfeigen einräumen mußte. Und daß Ohrfeigen als Gewaltanwendung einzustufen sind, kann ernsthaft nicht diskutiert werden.

Offenbar konnte Mixa es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren, alles konsequent abzustreiten. Da können Sie aber nicht mehr davon reden, daß er durch eine Kampagne zu Fall gebracht wurde. Denn daß ein lügender Bischof ein Unding ist, dürfte ja wohl klar sein.


2
 
  16. Juni 2010 
 

Das schmierige Intrigantenblatt \"Spiegel\"

ist so gefährlich, weil es sich ein studiertes Mäntelchen umhängt, im Gegensatz zu Boulevard-Blättern, wie der Bild. Bei Bild weiß auch das schlichteste Gemüt, daß nicht alles stimmt, was geschrieben wird.


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  16. Juni 2010 
 

Bischof Mixa macht einen Fehler...

er sollte seine damals ausgeteilten Watschn nicht als damals üblich erklären - was zwar stimmt - aber es kommt nicht gut ´rüber, wenn er es selbst erwähnt. Er sollte einfach kurz und bündig sagen, daß er nie prügelte, aber leider Watschn verteilte, wofür er sich nochmals von ganzem Herzen entschuldige.
Punkt, Amen, Aus!


3
 
 Frodo 16. Juni 2010 

UNTERSTÜTZUNG FÜR MIXA!

Wie wäre es mit einer Unterschriften Aktion dafür dass wir Bischof Mixa wieder als Bischof von Augsburg zurückhaben möchten?

Die Unterschriften könnte man die nächsten Wochen sammeln und bevor Bischof Mixa dann den Papst besucht, diese dem Hl. Vater übbereichen.

Wenn der Papst weiß wieviele Gläubige in Deutschland hinter Bischof Mixa stehen so kann er leichter die richtigen Handlungen vollziehen.


4
 
  16. Juni 2010 
 

An Alle:

Speichert mal alle verleumderischen Schrottartikel von SPIEGEL,SZ und anderen.

Das kann alles gegen sie verwendet werden.


3
 
 Cinderella01 16. Juni 2010 
 

@dominique

Ich wollte natürlich schreiben, Sich den Spiegel anzutun, lohnt nicht....\"
Pure Zeitverschwendung. Man hat dort manchmal das Gefühl, das Forum ist dazu da, diesem Linken Mob eine Spielwiese zu geben, damit sie das Haus nicht verlassen und draußen Autos anzünden und Geschäfte plündern. Und das Thema Mixa bindet eine ganze Menge Leute ans Haus.....


1
 
 Siebtel 16. Juni 2010 
 

Kardinal Groer hatte...

... es sich mit der Loge verscherzt. Das scheinbar ewig gleiche Schema bei der \"Vernichtung\" der romtreuen Kräfte, ist sehr verräterisch.


1
 
 Hörbuch 16. Juni 2010 
 

Tempelreinigung

Es muss eine Tempelreinigung geben und Jesus hat wie es in den Evangelien steht nicht gefackelt. Bei Johannes heißt es sogar: da flocht er aus Stricken eine Geißel und trieb alle zum Tempel hinaus und bei Mt. heißt es dann weiter: im Tempel kamen Blinde und Lahme zu ihm und er heilte sie.
Vertrauen wieder aufbauen heißt nicht Fahnenflucht sondern:
SEID WACHSAM!!!! , denn euer Widersacher der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und suchet wen er verschlinge.
Es kann einfach nicht sein, dass die , die brüllen damit durchkommen!!!!!


2
 
 Waldi 16. Juni 2010 
 

\"Kommt Brüder - lasst uns hassen.\"

Pfarrer Mayer, dieser rachsüchtige Unruhestifter und Verleumder in Priestergestalt, scheut sich nicht dem Bischof Mixa die Rückkehr zu verbieten, \"weil es ja doch sein könne, dass er sich sexuelle Übergriffe haben zu Schulden kommen lassen.\" Jeder Richter würde auf so vage Vorstellungen das Verfahren sofort einstellen. Genau genommen könnte man auf diese Art und Weise auch für den Pfarrer Mayer solche sexuellen Übergriffe in den Raum stellen, mit dem \"kleinen Unterschied\", dass bei Bischof Mixa das erfundene \"Missbrauchsopfer\", zusätzlich zum Staatsanwalt, jeden Missbrauch ausgeschlossen hat.
Allgemein muss ich sagen, dass ich früher geweihten Priestern und Bischöfen immer mit hohem Respekt und Ehrerbietung begegnet bin, heute sind es nur noch wenige, die diesen Respekt verdienen. Als erstes würde ich aber diesen Pfarrer Mayer aus dem warmen Nest in die karge Wüste befördern und zwar so lange, bis er endlich einsieht wie verwerflich sein Agitationen sind und wie verhehrend für die katholische Kirche.


2
 
 dominique 16. Juni 2010 
 

@Cinderella01 - Sich den Spiegel anzutun, lohnt.

Ich habe mir gerade die Meldung vom Erzbistum München angetan: die schöpfen aus dem gleichen geistigen Jauchefass.


3
 
 dominique 16. Juni 2010 
 

die Bischöfe verzichten zum Schutz Mixas auf eine Öffentliche Ausbreitung von Details

Also das halte ich für absolut krank. Entweder es gibt was (straf)rechtlich Relevantes und dann haben diese Leute ihre Kenntnisse den Behörden mitzuteilen, oder sie halten ihr dummes Maul.


2
 
 CkH 16. Juni 2010 
 

11:45 B5 Aktuell

Konflikt zwischen bayerischen Bischöfen und ehemaligen Augsburger Bischof Walter Mixa, hieß es gerade in den Nachrichten.
Der Sprecher der Freisinger Bischofskonferenz wurde mit den Worten zitiert, die Bischöfe verzichten zum Schutz Mixas auf eine Öffentliche Ausbreitung von Details (seit wann rennen die denn nicht mehr vor jedes Mikro?).
Man wünsche Bischof Mixa gute Genesung. Sein Aufenthalt in einer psychatrischen Klinik wäre eine guter Anfang gewesen.

Sehr brüderlich...


3
 
 Karlmaria 16. Juni 2010 

Niemals mehr das Schwert vergessen

Die gemütlichen Zeiten sind vorbei, auf in den Kampf mit der Waffenrüstung Gottes und dem Schwert des Geistes, dem Wort Gottes
Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Ephesser 6,10
10 Aufruf zum Kampf: 6,10-20
Und schließlich: Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!
11 Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt.
12 Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs.
1,21; 2,2
13 Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.
Weish 5,17-21; Röm 13,12
14 Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an
Jes 11,5; 59,17
15 und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen.
Jes 52,7
16 Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
17 Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.
Jes 49,2
18 Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen,
19 auch für mich: dass Gott mir das rechte Wort schenkt, wenn es darauf ankommt, mit Freimut das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden,


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 Hörbuch 16. Juni 2010 
 

Augsburger Cedega

Ich bete darum,daß Bischof Mixa wieder an seinen Platz zurückkehren wird, denn es darf doch nicht angehen,daß die Verleumder doch noch triumphierend am Schluß dastehen. Der Bischof müßte zurück und die anderen gehen.


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 Jofichtel 16. Juni 2010 

Wie Bischof Mixa...

kann es heute jedem ergehen, der Treu zu den Glaubensinhalten der katholischen Kirche steht. Das ganze hat System, hier geht es um die Unterwanderung unserer Kirche von innen und das Traurige ist, dass hier Bischöfe sich in diesem Treiben haben einspannen lassen.


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 Ester 16. Juni 2010 
 

@ ICM

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung und besonders der Meinung der Journaille, gehen meine Sünden, auch wenn ich in irgendeiner Form prominent wäre, keinen Menschen etwas an. Nur meinen Beichtvater und den auch nur, solange er in persona Christi mit lila Stola im Beichtstuhl sitzt.
Das Gleiche gilt auch für alle anderen Menschen, insbesondere für römisch katholische Bischöfe.
Hier an diesem Punkt offenbart sich mir, die Gottlosigkeit der Medien, die ja genau von dieser eklatanten Verletzung der Privatsphäre leben.


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 bernhard_k 16. Juni 2010 
 

Die Gegner von Herrn Bischof Mixa ...

sind u.a. auch innerkirchliche Freimaurer, die eine falsche Kirche wollen; diese armen Irregeleiteten können jedoch immer nur kurzfristige \"Erfolge\" feiern.

Langfristig wird die Wahrheit der römisch-katholischen Kirche siegen!


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 Noemi 16. Juni 2010 
 

dominique

die Lohnschreiber vom vormaligen Nachrichtenmagazin S. können den Ruin ihres Blättchens einfach nicht mehr abwarten. Sie hoffen immer noch mit ihrem perfiden( ist das neu dort? wohl nicht) -zusammengelogenen und manipulierten (ist das neu? nein, auch nicht) Propagandaangriff in bester Goebbelstradition die Kirche zestören zu können, die ihnen ob ihres eigenen Lebenswandels, ihrer Egolatrie ein Ärgernis ist und sie beim Tanzen ums Goldene Kalb noch stört. Daß sie dabei nur in ihr eigenes Archiv zu schauen brauchten,in dem eine gute Untersuchung zum Vorgehen Goebbels´ gegen die RKK lagert, macht ihr derzeitiges Handeln noch verwerflicher.


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 Frater_Lucius 16. Juni 2010 

ich bin mir nicht sicher,

ob es eine gute Idee wäre, weiterhin als Bischof von Augsburg tätig zu sein. Viel zu sehr hat die Situation auf die Gläubigen eingewirkt, dass das Vertrauensverhältnis zerstört ist. Wahrheit hin oder her. Mixas Rückkehr würde nur noch mehr Verunsicherung hervorbringen und den Schaden an der Kirche mehren.
Ihm wurde das Vertrauen entzogen und an SEINER Stelle würde ich mir nicht mehr zumuten, in dieses Bistum zurück zu kehren. Tut er es, dann wäre er erst recht nicht mehr glaubwürdig.


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 dominique 16. Juni 2010 
 

Beim \"Spiegel\" wurden die Dreckschleudern flugs nachgeladen

und es wird wieder munter Gülle gekübelt. Hammerhart. Was sind das bloß für Leute, diese Schreiberlinge?

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,700949,00.html


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 AugsburgerCedega 16. Juni 2010 
 

@Bonifaz2010

So undifferenziert, wie Sie die Sache darstellen, ist sie in Wirklichkeit wohl nicht.
Ein Beispiel: Laut einer Pressemitteilung vom 11.4 des Bistums Augsburg geht hervor, dass sich neben dem bekannten und auch in einigen wenigen Medien rezensierten Fall von Helmut Diehl (der Mixa durch seinen öffentlichen Brief entlastet hat) auch \"weitere ehemalige Bewohner des Kinderheims St. Josef an das Bistum Augsburg gewandt [haben], die ebenfalls die erhobenen Vorwürfe zurückweisen, selbst aber nicht namentlich genannt werden wollen.\"

Im sogenannten und angeblich objektiven \"Abschlussbericht\" von Herrn Knott fehlen diese aber vollständig. Warum hat das Bistum Entlastendes nicht weiter geleitet?
Desweiteren: Warum kommt Herr Bischof Mixa nicht auch persönlich im Abschlussbericht zu Wort, um sich verteidigen zu können (audiatur et altera pars).
Ich könnte noch viele Fragwürdigkeiten aufzählen.

Nach allem, was ich nun in den letzten Tagen gehört habe, muss ich sagen, dass ich mittlerweile gar nichts mehr glaube. Ich - als Augsburger - würde mir wünschen, dass das begangene Unrecht an Bischof Mixa wieder gut gemacht wird und er wieder unser Bischof wird. Nicht zuletzt die Beschuldigungen von Pfarrer Mayr zeigen, dass hier einiges bewusst manipuliert wurde und wird.

www.bistum-augsburg.de/ba/dcms/sites/bistum/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=11407&tm=1


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 chronotech 16. Juni 2010 

Märtyrer MIXA...

Marx-Zollitsch-Lehmann-Losinger sind nicht mehr glaubwürdig und durch die Katholiken in Deutschland überhaupt nicht mehr ernst zu nehmen...
Lieber GOTT was hast DU mit der Kirche in Deutschland noch vor????


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 Diasporakatholik 16. Juni 2010 
 

Christliche Tugenden

Den Mitchristen - insbesondere im Bistum Augsburg - rufe ich hier von außen die bewährten christlichen Tugenden der Nüchternheit und Wachsamkeit in Erinnerung.
Der Hl. Paulus hat der damals auch so sehr bedrängten Gemeinde in Rom im Römerbrief 12,12 empfohlen:
\"Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig (!) in der Bedrängnis und beharrlich (!) im Gebet!\"
Das gilt auch heute noch.


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 Claudia Caecilia 16. Juni 2010 
 

Verleumdungen

@Bonifaz
Nach all´dem, was in den letzten Monaten passiert ist, können Sie das doch nicht ernst meinen?
Sehen Sie nicht, wie hier ein \"unbequemer\" Bischof entfernt werden sollte?
Die Gefahr ist für Menschen, die eine klare Haltung haben inzwischen sehr groß. Die vielen anderen, die ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen, müssen so etwas nicht befürchten, denn die halten einem ja keinen Spiegel vor die Augen.
Aber lieber Verfolgung als Feigheit, wenn es um Gottes Gebote geht.


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 Tina 13 16. Juni 2010 

wir brauchen Kämpfer für Gott

Danke für den Bericht.

Gott segne Bischof Mixa und Euch.


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 JCM 16. Juni 2010 
 

Zwiegespalten

Wenn ich über die Situation von Bischof Mixa nachdenke, bin ich zwiegespalten.

Einerseits das Unrecht, in welches man ihn gestürzt hat und für welches sich einige seiner Mitbrüder entschuldigen sollten.

Andererseits natürlich die Tatsache, dass er die Öffentlichkeit nicht sofort umfassend mit der Wahrheit konfrontiert hat.

Ich denke, dass sein Weggang aus Augsburg unvermeidlich ist und wünsche ihm einen guten Neustart dort, wo der Heilige Vater ihn hoffentlich hinschicken wird.

Es sollte allerdings klar sein, dass die \"Karrieren\" von Lehmann, Zollitsch, Marx und Losinger beendet sind. So geht man mit einem Mitbruder nicht um!


6
 
 Freiburgbärin 16. Juni 2010 

Bischof Mixa bestätigt

die schlimmen Befürchtungen, wie er missbraucht wurde und, noch böser, wie auch der Papst missbraucht wurde.
Viel wichtiger aber ist, dass er nun alle Möglichkeiten bedenkt, anspricht und nutzt, die ihm helfen, sich wieder zu rehabilitieren – und damit sein Verständnis und seine Auffassung der Kirche.
So muss das sein, ganz im Sinne des Apostel Paulus.

www.freiburgbaerin.eu


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 edithusluxus 16. Juni 2010 
 

Damit durften die...

Anscheinend ist das Bistum Augsburg in einem jämmerlichen Zustand. Auf der einen Seite Mixa auf der anderen Seite Losinger. Es wäre ratsam, wenn die Bischöfe miteinander Anbetung halten würden, um den Geist Christi wieder herzustellen. Es wäre auch eine Geste dem christlichen Volk gegenüber. Im Korinther Brief heißt es....die Liebe ist gütig, sie trägt nichts nach u.s.w. Könnten mal die Bischöfe damit anfangen, nicht immer das gläubige Volk. Es ist bald eine Schande....die Schwäche der Katholiken ist die Stärke der Moslem.

YzvWx3


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 Deutzia 16. Juni 2010 
 

Geistlicher Effekt dieser schuldhaften Taten.

Man kann sich fragen, welchen Effekt dieses Vorgehen nicht nur von Losinger und Knebel auf die geistliche Dimension der Kirche in Augsburg hat!!! Puuuuhhhh , welche Last auf alle gewälzt wurde. ! Der eigene, vom Papst eingesetzte Bischof wurde wie ein Verbrecher behandelt und beschuldigt!!!! Unwahrscheinlich was sie sich erdreisteten. Seltsam, dass in Friedenszeiten, wo das dritte Reich nicht mehr ist, jetzt das vierte Reich verschuldet wird. Nichts ist jetzt klarer, als daß Verkündigung des Willen und Wortes Gottes und die Fürbitte für die Regierenden erstens gefehlt haben und zweitens jetzt dringender sind als je zuvor. Das ist eine gewaltige Aufgabe. Möge Gott gnädig sein. Wo sind die wahren Fürbitter?


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 Esperanza 16. Juni 2010 

Danke

Danke Paul Badde, ein sehr aufschlussreiches Interview. Sichtbar, wie viel Leid in der Kirche da ist und wie unnötig, wenn es verursacht wird durch die eigenen Reihen.

Mögen diese Vorkommnisse eine Läuterung sein im Hinblick auf die Ewigkeit.


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 Bonifaz2010 16. Juni 2010 
 

Zweifelhaft

Was die Prügelvorwürfe angeht, so ist doch auffällig, daß eine ganze Reihe von möglichen Opfern sich in gleicher Weise äußert. Sagen diese wirklich alle falsch aus? Das kann ich mir kaum vorstellen.

Außerdem bleiben die finanziellen Unregelmäßigkeiten, etwa der Kauf eines teuren Teppichs auf Kosten der Waisenhausstiftung, den Mixa dann letztlich privat bezahlen mußte.


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  16. Juni 2010 
 

Kämpfer

Ein richtiger Kämpfer für das Reich GOTTES steht auf und macht weiter... wie Bischof Mixa, bravo!
Das ist er uns als Vorbild auch schuldig.


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 kreuz 16. Juni 2010 

danke Paul Badde

\"wer ko der ko\".
hat die SZ keinen Interview-Termin bekommen?

parallel ist der Artikel Seite 1 oben in der WELT.
dort ist allerdings der ganze (Zeit-)Geist nur zu erkennen, wenn man auch die nach der \"Zeitgeist-netiquette\" die zugelassenen Kommentare überfliegt.

hier wäre der Chef (Thomas Schmid?) gefragt.

www.welt.de/politik/deutschland/article8061378/Walter-Mixa-Der-Druck-war-wie-ein-Fegefeuer.html


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