Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  9. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Aufruf zum Widerstand gegen Gender-Mainstreaming

15. September 2008 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kongress Freude am Glauben wendet sich in Resolution gegen das Gender-Mainstreaming


Fulda (kath.net)
Mit einer Resolution wandte sich der Kongress „Freude am
Glauben“ mit aller Deutlichkeit gegen das Gender-Mainstreaming. Die Resolution wurde
nach einem Vortrag der Soziologin und Schriftstellerin Gabriele Kuby zum Thema verlesen.
Die Verlautbarung erinnert daran, dass das „Gender-Mainstreaming“ seit 1999 „,Leitprinzip
und Querschnittsaufgabe’ der Bundesregierung Deutschland“ sei.

Doch sei der Begriff „gender“ den Wählern heute weitgehend unbekannt. Im Mittelpunkt des „Gender Mainstreaming“ stehe, so die Resolution, die Behauptung, dass es „zur Freiheit des Menschen“ gehöre, „sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung zu wählen, also selbst zu bestimmen, ob er Mann oder Frau sein und hetero- oder transsexuell sein wolle.“ Das Fach
„Gender-Studies“ werde an fast allen Hochschulen gelehrt, und die Gender-Ideologie sei
bereits „in die Lehrpläne der Schulen und Kindergärten eingedrungen.“


Laut der Resolution handelt es sich beim „Gender-Mainstreaming“ um eine „kulturelle Revolution der internationalen Homo- und Lesbenorganisationen zur Schaffung des neuen Gender-Menschen“, die von UN und EU sowie dem Staat mit aller Macht durchgesetzt werde. Widerstand werde mehr und mehr ausgeschaltet und international als „Homophobie“
kriminalisiert.

Dabei stehe, so die Resolution weiter, Gender-Mainstreaming „in Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie, Neurologie und Psychologie über die natürliche Geschlechtsdifferenz von Mann und Frau.“ „Der Versuch des Staates, über Erziehung und Ausbildung, die Geschlechtsidentität der Kinder und Jugendlichen zu
verändern“, sei, so die Verlautbarung, „illegitimer Missbrauch staatlicher Macht.“

Gender-Mainstreaming ziele so „auf die Zerstörung der Familie an der Wurzel“, denn die
Familie beruht auf der Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe“ sowie auf die Bereitschaft,
der Eltern, ihre Kinder „ als Vater und Mutter zu verantwortungsvollen und leistungsfähigen
Menschen zu erziehen. Zudem richte die Gender-Ideologie sich sowohl gegen die Frau, weil
sie „das feministische, am Mann orientierte Frauenbild durchsetzt und die Mutter materiell
und ideell entwertet“, wie auch gegen den Mann, weil sie Frauen „systematisch bevorzugt“
und den Mann „verweiblichen“ will. Schließlich wende sich Gender-Mainstreaming dadurch,
dass es Abtreibung als Menschenrecht sowie die Auflösung der Familie propagiere, auch
gegen die Kinder. Durch die Rebellion gegen die Schöpfungsordnung sei Gender-
Mainstreaming die „atheistische Ideologie unserer Zeit“. Ebenfalls beschleunige diese
Ideologie die „demographische Krise und den kulturellen Verfall.“

In diesem Sinn fordert die Resolution „jeden Bürger zum Widerstand gegen Gender-
Mainstreaming auf“ und von den Politikern anstelle der Gender-Ideologie „die reale Stärkung
der Familie zum Leitprinzip und zur Querschnittsaufgabe der Politik zu machen.“ An die
Bischöfe appelliert die Verlautbarung, „das Volk vor den Versuchen, einen neuen
geschlechtsvariablen Menschen zu schaffen, zu schützen.“
Raymund Fobes, Pressebeauftragter „Forum Deutscher Katholiken


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulturkampf

  1. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  2. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  3. "Mainstream-Bischöfe sind das Letzte, was wir brauchen!"
  4. Nach der Synode laufen die Angriffe auf Kardinal Woelki
  5. Synodaltheater zweiter Akt
  6. Relativismus und Intoleranz. Das Ende der Bemühung um Objektivität.
  7. 'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge'
  8. Peter Hahne: "Der wahre 'Friday for Future' ist der Karfreitag"
  9. Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!
  10. "Ich bin ein Klimaaktivist wider Willen"







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz