Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Wenn die Gender-Mainstreaming-Ideologie zuschlägt

12. September 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Europa-Parlament möchte spülende Hausfrauen aus der Werbung verbannen


Haltern (kath.net/idea)
Kritik an einer Initiative des Europa-Parlaments zur Verbannung von Werbung mit geschlechterspezifischen Botschaften, etwa Bilder spülender Hausfrauen, haben Vertreter der Werbewirtschaft geübt. Das Parlament wandte sich Anfang September in einem Entschließungsantrag gegen klischeehafte Darstellungen der Geschlechter in der Werbung.

Der Antrag gilt als weiterer Schritt zur Verwirklichung der sogenannten Gender-Mainstreaming-Ideologie. Sie geht davon aus, dass die Unterschiedlichkeit der Geschlechter nur auf sozialen Prägungen beruht. Initiiert hatte den Antrag die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke, Eva-Britt Svensson. Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende im EU-Ausschuss zur Gleichstellung der Geschlechter. Der Geschäftsführer der Werbeagentur „Buttgereit und Heidenreich“, Wolfram Heidenreich (Haltern am See/Münsterland), sagte auf idea-Anfrage, die Werbung bediene sich „nicht zufällig sogenannter ,tradierter Rollenbilder’, sondern nur deshalb, weil sich Menschen darin wiederfinden und angesprochen fühlen“. Die Agentur betreut zahlreiche christliche Projekte und Organisationen wie ProChrist, den Evangeliums-Rundfunk, „Brot für die Welt“ sowie Wirtschaftsunternehmen.


Diskriminierung von Hausfrauen
Heidenreich sagte, wer der Ansicht sei, dass beispielsweise das Bild einer Frau beim Spülen eine diskriminierende Darstellung sei, „diskriminiert doch damit auch die Frau, die diese Aufgabe in der Familie bewusst übernommen hat“. Eine Diskussion über die vermittelten Rollenbilder in der Werbung hält er zwar für sinnvoll, gibt aber zu bedenken: „Ob einzig das Weltbild der Gender-Mainstreaming-Verfechter dabei Maßstab sein sollte und sogar zu EU-Gesetzen führt, lässt sich hoffentlich in einer ideologisch ausgewogenen Diskussion verhindern.“ Ähnlich sieht es auch der Sprecher des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft, Volker Nickel (Berlin). Wie er gegenüber dem Informationsdienst pressetext.de sagte, müssten sich die Firmen an ihre Kunden und Verwender richten, sonst gingen sie Pleite. „Solange Spülmittel überwiegend von Frauen eingekauft werden, muss sich doch die Werbung an sie wenden dürfen“, so Nickel.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

EU

  1. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  2. Europa ist ‚ein müder, unterwürfiger und sogar ein wenig verwöhnter Kontinent’
  3. Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron
  4. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  5. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  6. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  7. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  8. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  9. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?
  10. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  2. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  3. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  4. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  5. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  6. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  7. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  8. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  9. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  10. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  11. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  12. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  13. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  14. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  15. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz