Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt

Wenn die Gender-Mainstreaming-Ideologie zuschlägt

12. September 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Europa-Parlament möchte spülende Hausfrauen aus der Werbung verbannen


Haltern (kath.net/idea)
Kritik an einer Initiative des Europa-Parlaments zur Verbannung von Werbung mit geschlechterspezifischen Botschaften, etwa Bilder spülender Hausfrauen, haben Vertreter der Werbewirtschaft geübt. Das Parlament wandte sich Anfang September in einem Entschließungsantrag gegen klischeehafte Darstellungen der Geschlechter in der Werbung.

Der Antrag gilt als weiterer Schritt zur Verwirklichung der sogenannten Gender-Mainstreaming-Ideologie. Sie geht davon aus, dass die Unterschiedlichkeit der Geschlechter nur auf sozialen Prägungen beruht. Initiiert hatte den Antrag die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke, Eva-Britt Svensson. Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende im EU-Ausschuss zur Gleichstellung der Geschlechter. Der Geschäftsführer der Werbeagentur „Buttgereit und Heidenreich“, Wolfram Heidenreich (Haltern am See/Münsterland), sagte auf idea-Anfrage, die Werbung bediene sich „nicht zufällig sogenannter ,tradierter Rollenbilder’, sondern nur deshalb, weil sich Menschen darin wiederfinden und angesprochen fühlen“. Die Agentur betreut zahlreiche christliche Projekte und Organisationen wie ProChrist, den Evangeliums-Rundfunk, „Brot für die Welt“ sowie Wirtschaftsunternehmen.


Diskriminierung von Hausfrauen
Heidenreich sagte, wer der Ansicht sei, dass beispielsweise das Bild einer Frau beim Spülen eine diskriminierende Darstellung sei, „diskriminiert doch damit auch die Frau, die diese Aufgabe in der Familie bewusst übernommen hat“. Eine Diskussion über die vermittelten Rollenbilder in der Werbung hält er zwar für sinnvoll, gibt aber zu bedenken: „Ob einzig das Weltbild der Gender-Mainstreaming-Verfechter dabei Maßstab sein sollte und sogar zu EU-Gesetzen führt, lässt sich hoffentlich in einer ideologisch ausgewogenen Diskussion verhindern.“ Ähnlich sieht es auch der Sprecher des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft, Volker Nickel (Berlin). Wie er gegenüber dem Informationsdienst pressetext.de sagte, müssten sich die Firmen an ihre Kunden und Verwender richten, sonst gingen sie Pleite. „Solange Spülmittel überwiegend von Frauen eingekauft werden, muss sich doch die Werbung an sie wenden dürfen“, so Nickel.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

EU

  1. Europa ist ‚ein müder, unterwürfiger und sogar ein wenig verwöhnter Kontinent’
  2. Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron
  3. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  4. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  5. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  6. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  7. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  8. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?
  9. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte
  10. Chaldäischer Kardinal-Patriarch Sako appelliert an die EU






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  4. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  5. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. Maria, die Mutter des Friedens
  8. Leere der kirchlichen Lehre
  9. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  10. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  11. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  12. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  13. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  14. „Lass das Zählen sein!“
  15. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz