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Ist Yoga harmlos?

20. August 2008 in Chronik, keine Lesermeinung
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Christen sehen das anders als ein indischer Guru, der 120 Millionen Anhänger hat.


London (kath.net/idea) Ist Yoga eine Entspannungsübung oder Religion? Und dürfen Christen Yoga praktizieren? Diese Fragen wirft die Londoner Zeitung Times auf. Sie hat den indischen Yoga-Guru Swami Ramdevij interviewt, der eine weltweite Gefolgschaft von rund 120 Millionen Menschen habe.

Der Gründer des Yoga-Instituts in Indien ist überzeugt, dass seine Form des Pranayama Yoga, das auf Atemtechniken basiert, Gesundheit, Wohlstand und inneren Frieden bringen könne. Für Ramdevij sei Yoga eine Wissenschaft.


Das sehen manche Christen anders. Die Times verweist auf einen Vorfall im vergangenen Jahr, als eine Baptistengemeinde und eine anglikanische Kirche in Taunton (Südwestengland) Yoga-Kurse für Kleinkinder in ihren Räumen verboten. Baptistenpastor Simon Farrar bezeichnete Yoga als „Trug“.

Der anglikanische Pfarrer Tim Jones verwies auf die hinduistischen Wurzeln. Yoga ermuntere daran zu glauben, dass eine Einheit von Körper und Geist mit menschlichen Techniken zu erreichen sei. Das sei nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar.

Auch ein katholischer Theologe warnt vor Yoga. Es könne als ein Übertragungsweg für „böse Geister“ dienen, erklärte der Chef-Exorzist der Diözese Westminster, Jeremy Davies. Oft seien scheinbar harmlose Praktiken wie Horoskope oder Yoga-Übungen gefährlicher und täuschender als das offensichtlich Okkulte und Böse.


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