Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht

Philosoph: Deutschland arbeitet an 'biologischer Selbstabschaffung'

4. April 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Ideologie des Gender Mainstreaming gefährde die ohnehin geschwächte Familie in Deutschland, sagt Günter Rohrmoser (Stuttgart).


Schwäbisch Gmünd (www.kath.net / idea) Einen scharfen Angriff auf die Familie sieht der evangelische Sozialphilosoph Professor Günter Rohrmoser (Stuttgart) im sogenannten Gender Mainstreaming, das von der Bundesregierung und auch von kirchlichen Gruppierungen unterstützt wird, um die Gleichstellung von Mann und Frau auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen.

Kritiker sprechen von einer Ideologie, die propagiere, dass Geschlechterrollen ausschließlich sozial erlernt würden und damit veränderbar seien, was zu einer Verwischung der Unterschiede zwischen Mann und Frau führe. Wie Rohrmoser bei der Jahrestagung des Vereins „Die Wende“ in Schwäbisch Gmünd sagte, gefährde diese Ideologie die ohnehin geschwächte Familie in Deutschland.

So verzichte eine der reichsten Gesellschaften der Welt zunehmend auf Nachwuchs und arbeite so an seiner „biologischen Selbstabschaffung“. Ein Volk müsse aber nicht nur Interesse an seiner biologischen, sondern auch an seiner kulturellen Reproduktion haben.

„Das Schicksal der Kultur hängt davon ab, ob es eine Institution gibt, die das erreichte kulturelle Niveau halten kann und nicht abbricht“, so der Philosoph. Diese Institution sei die Familie. Das Gender Mainstreaming gefährdet seiner Ansicht nach zudem die Meinungsfreiheit.

Wer die Position ablehne, dass sexuelle Präferenzen beliebig seien und jeder auf sexuellem Gebiet das leben könne, was er für richtig halte, werde wie ein Rassist und Antisemit behandelt. In diesem Punkt sei auch die evangelische Kirche zu kritisieren. „Eine Kirche, die zwei schwule Pfarrer im Pfarrhaus leben lässt – auf so eine Kirche können sich Christen nicht mehr verlassen.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  8. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  9. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  15. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz