Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Die große Täuschung
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Studie zur US-Spaltung: Nicht die Rechten, sondern die Linken rückten ab
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Bischof Küng: 'Rothe geht es wieder besser - wir sind im Kontakt'

16. Dezember 2004 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der neue St. Pöltner Diözesanbischof im KATH.NET-EXKLUSIV-Interview über den ehemaligen Subregens Wolfgang Rothe, die neuen Seminaristen und die Visitation.


St. Pölten (www.kath.net)
KATH.NET-Exklusiv-Interview mit Bischof Klaus Küng:

KATH.NET: Wie ist der gesundheitliche Zustand von Dr. Rothe? Ist er bereitszu Hause? Wer kümmert sich um ihn?

Bischof Klaus Küng: Dr. Rothe geht es gesundheitlich bereits wieder besser, er ist schonwieder zu Hause, auch wenn er sich wegen eines Bruches am linken Handgelenk in ambulanter Behandlung befindet. Wir sind in Kontakt. SeineEltern waren mehrere Tage in St. Pölten. Er hat auch Freunde und Bekannte,die sich um ihn kümmern.

KATH.NET: In der Erklärung vom 7. Dezember heißt es: „Der ehemalige Subregens des Priesterseminars, Wolfgang F. Rothe, wird im Jahr 2005 zunächst einegeistliche Zeit wahrnehmen und dann sich der Seelsorge widmen.“ Was darf Dr.Rothe nach der „geistlichen Zeit“ machen. Wird er weiter in der Diözese St.Pölten tätig sein?

Bischof Klaus Küng: Vorgesehen ist, dass Dr. Rothe sich von neuem der Seelsorge widmet. Es ist noch nicht festgelegt, woer zum Einsatz gelangt, ob im Bereich der Diözese St. Pölten oder zunächst in einer anderen Diözese.

KATH.NET: Ist es definitiv, dass der derzeitige Regens Werner Schmid von der “St. Josefs Gemeinschaft“ abgelöst wird? Was ist die Begründung? Bis wann soll spätestens ein neuer Regens gefunden werden?

Bischof Klaus Küng: Pater Werner Schmid bemüht sich um die bis jetzt zugelassenen Seminaristen und hilft bei der Suche nachgeeigneten Hilfestellungen für jene bisherigen Priesteramtsanwärter, derenEignung noch einer genaueren Abklärungbedarf. Es war von Anfang an klar, dass die Frage der Leitung des Seminarsnoch nicht definitiv entschieden ist. Ich hoffe, dass dies in den nächsten Wochen geschehen wird.

KATH.NET: Wie viele Seminaristen sind jetzt noch Mitglied des Seminars bzw. was machen diese Seminaristen derzeit?Wie viele Seminaristen sind seit Juli vom Seminar gegangen bzw. wurden nichtmehr aufgenommen?

Bischof Klaus Küng: Im Herbst haben sich 28 frühere Seminaristen darum beworben, alsAnwärter für das Priesteramt in derDiözese St. Pölten aufgenommen zu werden, 14 wurden zugelassen. Bei mehreren der Nichtzugelassenenwurde damals festgelegt, dass sie sich nach einer Zeit genauerer Prüfungnochmals bewerben können.Inzwischen hat sich gezeigt, dass einerseits von dieser letztgenanntenGruppe einige durchaus für eine Zulassung in Fragekommen. Andererseits haben sich im Herbst einige nicht den Gesprächen mitden Mitgliedern der Zulassungskommissiongestellt, aber trotzdem an der Theologischen Hochschule in St. Pölten inskribiert. Auch mit mehreren von ihnen werdeninzwischen Gespräche geführt. Zusammengefasst: Die Abklärung der Eignung derverschiedenen Kandidaten ist weiterhin im Gange, das betrifft auch jene, die für das Propädeutikum bzw. das Seminar „zugelassen“ sind.

KATH.NET: Die Zeitung „Der 13.“ behauptet, dass es noch immer keinen Endbericht der Visitation gibt. Was sagen Sie dazu?

Bischof Klaus Küng: In Wirklichkeit sind entsprechende Berichte bereits im Verlaufe desMonats August erfolgt; in Absprache mit den zuständigenKongregationen sind von mir den Medien gegenüber mehrere Erklärungenabgegeben worden. Die vorläufige Ruhigstellung des Priesterseminars wareiner der ersten Schritte, die im Rahmen der Apostolischen Visitationgesetzt worden sind. Selbstverständlich sind nicht wenige der bei derApostolischen Visitation aufgeworfenen Fragen jetzt zu vertiefen und unterBeachtung der weltkirchlichen und diözesanen Bestimmungen einer Entscheidungzuzuführen.

KATH.NET: Dürfen Küchl und Rothe den zivilrechtlichen Prozess gegen „Profil“ weiterführen? Kann man dies beiden überhaupt untersagen?

Bischof Klaus Küng: Ich habe in diesem Fall in Hinblick auf die konkreten Umstände und zubeachtenden Faktoren, die dabei eine Rolle spielen,persönlich davon abgeraten, diesen Prozess zu führen, aber ich habe es nichtuntersagt. An sich wäre dies möglich.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Küng

  1. Möge uns die Gottesmutter Maria in allem beistehen.
  2. Küng: Ohne Ehe und Familie verliert Gesellschaft Zusammenhalt
  3. Bischof Küng: Interreligiöser Dialog braucht Respekt und Klarheit
  4. 'Kasper hat hier etwas dünnhäutig reagiert'
  5. Das Konzil des Hans Küng
  6. 'Es besteht die Gefahr eines Kampfes'
  7. Für 2012 Gottes Beistand erbitten
  8. Gefahr eines großen Schadens
  9. 'Die wollen das hören, was die Kirche eigentlich lehrt'
  10. Signal in die völlig falsche Richtung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz