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Päpstliche Endzeit

28. Oktober 2020 in Kommentar, 68 Lesermeinungen
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"Die Geduld gläubiger Katholiken und auch von Christen aus anderen Konfessionen mit dem jetzigen Pontifikat scheint sich weltweit zu erschöpfen" - Gastkommentar des Pastoraltheologen Hubert Windisch


Rom (kath.net)

Die Geduld gläubiger Katholiken und auch von Christen aus anderen Konfessionen mit dem jetzigen Pontifikat scheint sich weltweit zu erschöpfen. Anders kann man die Empörung nicht deuten, die die wenigen Sätze von Franziskus zu homosexuellen Partnerschaften und Familien in dem Film „Francesco“, der am 21. Oktober vorgestellt wurde, ausgelöst haben. In der Tat wird hier so „nebenbei“ von der höchsten Autorität der Kirche mit einem höchst glaubensrelevanten moralischen Thema derart „unbedacht“ gespielt, daß Peter Winnemöller von „maximalpontifikaler Verwirrung“ sprechen kann. Marcello Pera, der ehemalige Präsident des italienischen Senats, Philosoph und Gesprächspartner von Benedikt XVI., bringt es auf den Punkt, wenn er schreibt: „Der Papst säkularisiert die Kirche … Wenn das Überleben des Westens an die Gesundheit der christlichen Kirche gebunden ist, dann legt Papst Franziskus uns alle flach.“

Die zurückliegenden bald acht Jahre „Franziskus“ scheinen ihm recht zu geben. Schon der erste öffentliche Auftritt von Bergoglio nach seiner Wahl zum Papst verhieß nichts Gutes. Als Bergoglio auf die Benediktionsloggia trat, konnte die Welt den flachsten Einstieg in das Papstamt miterleben, seit es Rundfunk- und Fernsehübertragungen davon gibt. Bergoglio sagte zu den vielen Tausenden auf dem Petersplatz nicht: Laudetur Jesus Christus, oder: In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti, sondern: Buona sera. Was war in diesem Augenblick für die Kirche zu befürchten? Es war zu befürchten, daß diesem flachen Einstieg in das Papstamt ein flaches Pontifikat folgen würde, bei dessen Ausübung der Papst nicht mehr gläubiger Fels in den Brandungen des Lebens, sondern eine Wanderdüne wäre, die der Zeitgeist vor sich hertreibt. Der Beifall von Muslimen und Freimaurern z. B. zur letzten Enzyklika „Fratelli Tutti“ scheint diese Befürchtung zu bestätigen.


Es gibt einen Schlüsselsatz zum Verständnis des jetzigen Pontifikats. Ende Juli 2013 sagte Franziskus auf dem Rückflug von Brasilien nach Rom im Flugzeug auf die Frage eines Journalisten nach der Homosexualität seines Mitarbeiters Battista Ricca: Chi sono io per giudicare (Wer bin ich, daß ich ver/urteile)? Diese Antwort ist freilich selbst schon ein Urteil, nämlich: Anything goes. In der Tat lassen viele Worte, Texte und Gesten des jetzigen Papstes darauf schließen, daß er es mit der Wahrung kirchlicher Substanz in fide et moribus nicht so genau nimmt, im Gegenteil sogar Kernbestände des Glaubens zur Disposition stellt, wie etwa in „Amoris Laetitia“ oder im Dokument von Abu Dhabi, laut Josef Seifert die Häresie der Häresien, da darin die Einzigkeit und Einzigartigkeit Jesu Christi aufgegeben wird.

An nur einige verstörende Gesten des jetzigen Papstes sei erinnert:

Da lädt der Papst am Pfingstsamstag 2014 zu einem sog. Friedensgebet der drei monotheistischen Religionen in die Vatikanischen Gärten ein und wird dabei zusammen mit dem anwesenden Juden vom moslemischen Vorbeter regelrecht vorgeführt, der am Ende seines Gebets die letzten Sätze der Sure 2 des Korans zitiert, wo Allah um den Sieg über die Ungläubigen (also die Juden und die Christen) angefleht wird.

Da stehen in einem Video zur Gebetsmeinung des Papstes im Januar 2016 am Schluß gleichberechtigt die Vertreter von Buddhismus, Judentum, Islam und Christentum nebeneinander und halten dabei jeweils ihr religiöses Symbol in die Kreismitte: eine Buddhastatue, einen siebenarmigen Leuchter, eine islamische Gebetsschnur und –  kein Kreuz, sondern ein kleines Jesuskrippenkind.

Da fliegt der Papst im April 2016 für einen Tag auf die Insel Lesbos, um ein Flüchtlingslager zu besuchen, und nimmt beim Rückflug nach Rom einige Moslems mit, aber keine Christen.

Und dann werden im Zusammenhang mit der Amazonassynode am 4. Oktober 2019 in den Vatikanischen Gärten und am 7. Oktober (Rosenkranzfest) 2019 im Petersdom heidnische Pachamamafiguren im Beisein von Priestern, Bischöfen, Kardinälen und vom Papst selbst gezeigt und verehrt, bevor sie in der Kirche Santa Maria in Traspontina aufgestellt werden.

Nicht vergessen werden darf auch die Lasershow „Fiat Lux“ am 8. Dezember (Hochfest Maria Immaculata) 2015, bei der am Abend eine Stunde lang auf die Fassade des Petersdoms allerlei Tiere projiziert wurden. Auch ein Affe war auf der Benediktionsloggia zu sehen.

All das ist nicht zu rechtfertigen. Es ist im Augenblick so viel durcheinander in der Kirche. Man meint bisweilen, der „Durcheinanderer“ (auf Griechisch: Diabolos) selbst sei am Werk. Unwillkürlich kommt einem das berühmte Fresko „Die Predigt des Antichristen“ von Luca Signorelli aus den Jahren um 1500 in der Kapelle San Brizio im Dom zu Orvieto in den Sinn: Lebensgroß steht der Antichrist auf einem Podest auf dem Marktplatz einer Stadt und bedient sich der Gestalt Jesu Christi, um zu den Leuten zu predigen und sie zu den verschiedensten Sünden zu verführen. Interessanterweise trägt die Scheingestalt Jesu keine Wundmale und keinen Heiligenschein. Ein Bild von damals für heute?

Gegenüber dem kirchenschädigenden Vorgehen des jetzigen Papstes helfen leider keine Rechtfertigungsversuche und Beschwichtigungen z. B. auf der Basis der Unterscheidung zwischen privaten und amtlichen Äußerungen des Papstes. Und auch in Loyalitätsbekundungen eingebettete Kritik führt nicht weiter. Es braucht paulinische Bischöfe bzw. Kardinale, die in Anlehnung an Gal 2,11 dem jetzigen Petrus ins Angesicht widerstehen und ihm sagen, wo er sich ins Unrecht setzt. Es geht um die „Kleinen“ des Evangeliums, die Jesus so sehr am Herzen liegen (vgl. Mt 11,25; 18,1-5; vgl. auch 1 Kor 1,26-31). Sie dürfen durch die Hierarchie nicht verunsichert und verführt werden. Treue zu Jesus und seiner Botschaft ist bei den Amtsträgern angesagt. Es könnte sonst auf manchen Prälaten, ob in Violett, in Purpur oder Weiß, beim Gericht ein Mühlstein warten (vgl. Mt 18,6-7).


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Lesermeinungen

 phillip 4. November 2020 
 

Kardinal Burke moniert die Verwirrung durch die päpstliche Erklärung

Höchst interessante Stellungnahme, nachzulesen in der Tagespost (https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/kardinal-burke-moniert-die-verwirrung-durch-die-paepstliche-erklaerung;art4874,213314)

deo gratias!


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 matthein 2. November 2020 
 

Papst tut mir Leid

PF tut das zu tun, was Jesus auch getan hat: er geht zu den Armen und zu anderen an den Rand geschobenen Menschen. Papst Bendedikt hat sich aus seinem Amt geschlichen und schreibt BÜCHER.
Das ist der eigentliche Unterschied zwischen beiden.


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 phillip 1. November 2020 
 

Päpstliche Endzeit oder Endzeit des gegenwärtigen Pontifikates?

"Wenn der Gläubige der Meinung ist, daß es schwerwiegende und solide Gründe-vor allem theologische- gegen Entscheidungen des authentischen Lehramtes (nicht unfehlbar) gibt-ob bischöflich oder päpstlich-ist es für ihn gerechtfertigt, den Irrtum zurückzuweisen, nur bedingt zuzustimmen oder am Ende die Zustimmung zu verweigern," (Theologiae Dogmaticae Compoendium, Wagneriana-Bloud, Innsbruck-Paris, 1883, Bd I, S. 492)."

"Die Möglichkeit, daß eine Bischofsversammlung oder sogar Petrus selber der Tradition untreu werden, ist zwar selten aber nicht ausgeschlossen. Die Augen vor der Realität zu verschließen, bedeutet, sich in eine Sackgasse zu manövrieren. Sowohl Vernunft als auch der sensus fidei verlangen Widerstand, auch öffentlichen Widerstand gegen einen Papst, der Irrtümer und Häresien in der Kirche fördert, ermutigt und favorisiert." Das sind nicht meine Sätze, beinhalten bzw umschließen aber zu 100% meine Gedanken und Verhalten gegenüber PF. Gott möge seinen Kindern beistehen!


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 phillip 31. Oktober 2020 
 

Korrektur, zweiter Anlauf

Zu meinem Posting, "Wer Augen hat, der sehe, ich füge hinzu: wer lesen kann, der lese!" erbitte ich - neuerlich - um Korrektur wie folgt: Der Satz an Kathi-katholisch, "Tatsache ist, dass weder der Hl Bellarmin noch ich bestreiten, dass einem Papst - und damit eingeschlossen Kardinal Bergoglio, der in einem Konklave gewählt worden ist und sich den Namen Franziskus gegeben hat - Gott die Schlüsselgewalt entzogen hätte, was bei Ihnen ja nun nicht der Fall zu sein scheint" sollte lauten: "Tatsache ist, dass weder der Hl Bellarmin noch ich b e h a u p t e n, dass einem Papst - und damit eingeschlossen Kardinal Bergoglio, der in einem Konklave gewählt worden ist und sich den Namen Franziskus gegeben hat - Gott die Schlüsselgewalt entzogen hätte".


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 Heinzkarl 30. Oktober 2020 
 

Veritatis Splendor Das von Ihnen ist sicher ein lieb gut gemeinter Hinweis!

Aber das wirklich stümperhafte düstere Bild ist doch klar erkennbar ,,nur ein sbsolut schlechtes Beispielfoto, man hätte es auch weglassen können. Wenn das alles Fake ist, haben Sie Kontakte nach Kanada?
Das hier ist keine Fake-News, das passiert wirklich im kanadischen Parlament!


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 phillip 29. Oktober 2020 
 

Wer Augen hat, der sehe, ich füge hinzu: wer lesen kann, der lese!

Ad Kathi-katholisch. Ehrlich, haben Sie je von Kardinal Bellarmin oder mir etwas oder aufmerksam gelesen? Ich meine nein! Denn, ansonsten könnten Sie nicht behaupten, dass Sie dasselbe denken und schreiben wie wir beide. Tatsache ist, dass weder der Hl Bellarmin noch ich bestreiten, dass einem Papst - und damit eingeschlossen Kardinal Bergoglio, der in einem Konklave gewählt worden ist und sich den Namen Franziskus gegeben hat - Gott die Schlüsselgewalt entzogen hätte, was bei Ihnen ja nun nicht der Fall zu sein scheint - für Sie und die Mitglieder der sogenannten "Restarmee" sei das Papsttum seit der letzten Papstwahl erledigt, seien die Schlüssel des Himmelreiches zurückgenommen und - das ist wirklich abstrus und nicht mehr katholisch und widerspricht der Göttlichen Offenbarung und dem Leben und der Lehre Christi - die Katholische Kirche würde durch Gott selbst und durch die "Restarmee" geleitet. Herr, erbarme dich dieser verirrten Seelen!


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 phillip 29. Oktober 2020 
 

schein und sein 2)

... setze und davon ausgehen kann, dass Sie das alles für ernst und für bare Münze nehmen, dann teile ich die Einschätzung des Monsignore Schlegl und behaupte, gegen Sie liegt der begründete Verdacht vor, den aktuellen Papst nicht als Oberhaupt der Katholischen Kirche anzuerkennen und sich daher in einem Schisma zu befinden; gehen Sie in sich und kehren Sie um; es ist der falsche Weg, den die selbsternannte, letzte Prophetin da vorzeichnet.


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 phillip 29. Oktober 2020 
 

schein und sein 1)

Ad Kathi-katholisch. Wie wäre es, wenn Sie sich einmal darüber schlau machen, was schein und sein bedeutet; es wäre durchaus hilfreich. Ich habe jedenfalls - im Gegensatz zu Ihnen, ich denke da an Ihre Aussprüche, "Er ist der falsche Prophet und ganz sicher kein Papst"
- nicht davon geschrieben, "Sie sind eine Anhängerin der betrügerischen Esoterikerin Mary Carberry-McGovern", sondern es scheint, dass Sie eine Anhängerin zu sein scheinen. Damit habe ich ausgedrückt, dass es so aussieht, als wären Sie eine Anhängerin - ein fundamentaler Unterschied. Die Vermutung stützt sich - wie gesagt -auf Ihre Feststellungen als von Ihnen erkannte Wirklichkeit über das Sein des Papstes sowie der Nennung des BdW. Wenn ich die sogenannte Botschaft vom Dienstag, 20. März 2012, 20:30 Uhr, betrachte, wonach Jesus gesagt haben soll, "Die Schlüssel Roms sind zu Meinem Vater — zu Gott dem Allerhöchsten, der vom Himmel aus herrschen wird — zurückgebracht worden" und in Beziehung zu Ihren "Feststellungen"...


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 Diasporakatholik 29. Oktober 2020 
 

@Stefan Fleischer - Mir gefällt Ihre Fabel vom (über)barmherzigen Hirten auch gut

Zudem auch, was Posterin lakota dazu geschrieben hat.


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 Kathi- katholisch 29. Oktober 2020 
 

@phillip

Warum denunzieren Sie mich in der Öffentlichkeit. Ich bin kein Anhänger von irgendeiner Sekte. Vor vielen Jahren, habe ich dieses Buch anonym zugeschickt bekommen. Ich weiß bis heute nicht von wem. Da ich immer schon sehr skeptisch war, was private Offenbarungen betrifft, wollte ich es sofort entsorgen. Aber dann viel mir die Bibelstelle 1.Thess.5, 20-21 ein. Prüft alles,das Gute behaltet.
Und Sie, phillip schreiben in Ihren Kommentaren nichts anderes als das, was ich da gelesen habe. Sie zitieren den heiligen Robert Bellarmin,, es ist rechtmäßig, dem Papst zu widerstehen, wenn er Seelen verletzt, und um wieviel mehr müssen wir ihm widerstehen, wenn er sich bemüht die Kirche zu zerstören. Robert Bellarmin sagt,, es ist rechtmäßig ihm zu widerstehen dadurch, das man nicht das tut was er befiehlt und ihn in der Erfüllung seines Willens blockiert.
Und Ihre Worte phillip: Was Robert Bellarmin hypothetisch skizzierte, erfüllt sich heute in Franziskus.
Wer Augen hat der sehe.


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 lakota 29. Oktober 2020 
 

@Stefan Fleischer

Danke für den Link zu Ihrem Text vom barmherzigen Hirten.
Man könnte da auch noch an Eltern denken, die ihren Kindern alles geben und alles durchgehen lassen, obwohl es nicht zu ihrem Besten ist.
Man muß ihnen, egal ob Schafen oder Kindern, den rechten Weg zeigen und sie zur gesunden Mitte führen.
An die Ränder gehen - und dort bleiben ist das Falsche.


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 SalvatoreMio 29. Oktober 2020 
 

Das Gleichnis vom Pfarrer und SEINEN fetten Schafen

@St.Hildegard! Da haben Sie eine sehr wertvolle Geschichte hervorgezaubert, wichtig für jede Person, die für andere Verantwortung trägt, und sei es der kleine Bibelkreis: dass wir alles tun, damit Gott in unserem Herzen größer wird, nicht aber UNSER Ego!


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 Stefan Fleischer 29. Oktober 2020 

@ St. Hildegard

Genau
Es genügt nicht, zu den Rändern zu gehen, so notwendig dies auch ist, wir müssen diese wieder zurück führen zur Mittel, die Christus ist. Und dazu müssen wir selbst uns immer wieder neu in dieser Mitte verankern, damit wir bei all unseren Bemühungen nicht den zentrifugalen Kräften dieser Welt zum Opfer fallen.


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 Federico R. 28. Oktober 2020 
 

„Der Papst säkularisiert die Kirche … Wenn das Überleben des Westens ...

... an die Gesundheit der christlichen Kirche gebunden ist, dann legt Papst Franziskus uns alle flach.“ Marcello Pera liegt richtig. Ich meine sogar, die noch lange nicht ausgestandene Coronapandemie ist mehr als eine Seuche der Welt. Sie ist vor allem eine Heimsuchung der Kirche. Ja, Gott prüft jetzt vor allem seine Kirche, nicht zuletzt den Papst selbst. Fast sah es so aus, als hätte p.Franziskus das erkannt, als er im März von Maria Maggiore zu Fuß einsam zum Pestkreuz in San Marcello al Corso pilgerte. Und jetzt?

Ist Corona vielleicht gar eine Antwort auf den vatikanischen Verrat an den Katholiken in China? Auf die inszenierte Amazonassynode mit ihrer heuchlerischen Zielsetzung und ihrem lächerlichen Pachamama-Theater in Rom? Auf das tolerierte Feminismusgetue in Teilen der Kirche, die hysterischen Maria-2.0-Aktionen, den nicht unterbundenen synodalen Irrweg, den aufkeimenden kirchlichen Genderismus, die Aufweichung der bisher verbindlichen Ehelehre ...? Wer also ist krank?


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 Alpenglühen 28. Oktober 2020 

@Veritatis Splendor

Nun, ich denke, der Post von @Heinzkarl in Bezug auf Internierungslager in Kanada paßt inhaltlich nicht zum Artikel. Aber „Unsinn“, @Veritatis Splendor, wie Sie den Post betiteln, Unsinn ist der nicht! s. Links

https://connectiv.events/politiker-warnt-trudeau-beabsichtigt-den-bau-von-covid-quarantaene-isolationslagern-in-ganz-kanada/

www.lifesitenews.com/news/politician-raises-alarm-over-trudeau-govts-plan-to-build-covid-quarantine-isolation-camps


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 Critilo 28. Oktober 2020 
 

PS:

Hier noch ein Beitrag von Weihbischof Laun

kath.net/news/37234


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 Critilo 28. Oktober 2020 
 

@ philpp

"Achtung mit..."

Danke! Aus meinem Mund hätt's fürchterlich geklungen.


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 St. Hildegard 28. Oktober 2020 
 

@Stefan Fleischer

Ich habe soeben Ihren Text gelesen.
Ich poste hier erst seit 2017, lese aber schon eine ganze Weile länger hier mit und meine, dass folgender Text, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ebenso gut in diesen Kontext passt (wobei ich das ausdrücklich nicht als Angriff auf den Papst verstanden wissen will, sondern als Symbol für den Gesamtzustand):

www.kath.net/news/38658


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

Achtung, mit Kathi-Katholisch scheint eine Anhängerin der von der ...

... als Betrügerin entlarften Gründerin der Sekte "Das Buch der Wahrheit" hier im Kath.net-Forum unterwegs zu sein. Vertreter der Kirche haben bereits vor dieser neuen Sekte gewarnt. Längst haben Bischöfe wie Bischof Ronald-Peter Fabbro von der Diözese London/Ontario, Bischof Richard Mallone aus Bufalo/USA, der Erzbischof von Brisbane/Australien, Mark Coleridge, Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg und Bischof Stefan Secka aus Spis - letzterer im Auftrag der Slowakischen Bischofskonferenz - die Botschaften als „häretisch“ und „schismatisch“ bezeichnet. Soweit ich mich erinnern kann, war das auch schon Gegenstand hier in diesem Forum. Nun verstehe ich die Aufregung und Aversion, die den Monsignore mit Inhalten der Posterin zu beschäftigen scheinen, und den Umstand, dass sie keine sachlichen Begründungen für ihre Behauptungen zu liefern vermag. Also Achtung ist angesagt. Diese Erkenntnis stützt jedenfalls meinen geäußerten Verdacht betreffend der aufgezeigten Verstöße zum 8. Gebot.


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 Stefan Fleischer 28. Oktober 2020 

An die Ränder gehen

Ich habe einmal versucht die Aussagen der modernen Theologie zu den Themen an die Ränder gehen, der gute Hirte und der barmherzige Vater zusammenzufassen in eine satirisch gemeinte Fabel vom barmherzigen Hirten. Vielleicht interessiert sie jemand hier.

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/gutehirt.html


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 lesa 28. Oktober 2020 

Niemand liebt uns mehr als Gott und seine Gebote schützen und retten

@Michael: Danke für Ihre ehrliche Wortmeldung! Dass Papst Franziskus die Menschen am Rande sucht, ist sicher. Aber gelegentlich nimmt er seine eigenen Vorstellungen und Gefühle als Maßstab der Barmherzigkeit und weicht vom Wort Gottes das auch Lehrtradition der Kirche wirksam ist, ab. Dabei besteht die Gefahr, dass er erst recht Ränder schafft. Beispiel: Die Reaktion auf die jüngsten "Homoäußerungen", wie immer er diese gemeint hat: Sie bejubeln ihn für die Bestätigung ihres Lebenswandels, der für viele von ihnen ein Gang in immer tieferes Elend bedeutet und, wovor Gott in seiner Barmherzigkeit warnt: in die Hölle.
Da nützen dann idealisierende Klischees wie die Gegenüberstellung von "barfuß anstatt mit goldenen Schuhen" nichts mehr.


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

"...das jetzige Pontifikat ist ein Kindergarten, sagt stephaninus, ...

... und ich gebe ihm Recht, denn das ist es wohl auch.


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

Werter hape, auch ich hatte anfangs ähnliche Zweifel wie Sie.

Ich halte mich an die Lehre des Heiligen Robert Bellarmin, Kirchenlehrer, bezüglich des legalen Widerstands gegen einen eigenwillig unberechenbaren römischen Pontifex: „So, wie es rechtmäßig wäre, einem Papst zu widerstehen, der uns körperlich bedroht, so ist es rechtmäßig, Ihm zu widerstehen, wenn Er Seelen verletzt, oder einen Staat bedroht, und um wie viel mehr müssen wir ihm widerstehen, wenn er sich darum bemüht, die Kirche zu zerstören. Ich sage, es ist rechtmäßig, Ihm zu widerstehen dadurch, dass man nicht tut, was er befiehlt, und dass man versucht, Ihn in der Erfüllung seines Willens zu blockieren…“[De Controversiis on the Roman Pontiff, Bk. 2, Ch. 29]. Katholiken in der ganzen Welt, und nicht nur „Traditionalisten“, sind davon überzeugt, dass die Situation, die der Heilige Bellarmin hier hypothetisch skizzierte, heute bei Franziskus real ist. Diese Überzeugung ist die Motivation für meine Aktionen.
Möge Gott der Richter über die Rechtschaffenheit unserer Absichten sein.


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 Veritatis Splendor 28. Oktober 2020 

@Michael: Zeitreise...

2013-14 war ich auch von diesen Äußerlichkeiten positiv beeindruckt. Mittlerweile hat mich die traurige und schwer zu ertragende Realität eingeholt. Ich denke vielen von uns geht es so!


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 Michael. 28. Oktober 2020 
 

Ich teile Ihre Meinung nicht! 1

Ich, gläubiger und praktizierender Katholik aus Berlin, teile die hier vorherrschende Meinung über den amtierenden Papst Franziskus ausdrücklich nicht!
In vielen, der im Artikel kritisch angeführten Beobachtungen, erkenne ich einen der in den Spuren Jesu geht, und zwar Barfuss. Nicht in roten und nicht in goldenen Schuhen.
Der sich von dessen Geist inspirieren lässt und nicht vom Pharisäertum. Er macht Fehler und ist alles andere als perfekt, wie auch schon Petrus. Und er sucht die am Rand, wie sein Meister.


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 Veritatis Splendor 28. Oktober 2020 

Bitte, @Heinzkarl...

...diesen Q-Anon-ähnlichen Unsinn nicht weiter verbreiten. Selbst das Bild ist stümperhaftes CGI.


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 Veritatis Splendor 28. Oktober 2020 

Die Entschärfung von...

...QUERIDA AMAZONIA verdanken wir einzig und allein der mächtigen Intervention von Pp. Emeritus, allen voran aber Kard. Sarah und EB Gänswein (an welchem ein Exempel statuiert wurde), @lesa.

Insofern wäre auch jetzt eine Intervention Benedikts NOT-wendig, scheinbar die einzige Instanz auf Erden, welche den Abwärts-Kurs von Franziskus noch bremsen könnte?!


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 MariaMutterDerKirche 28. Oktober 2020 
 

Heilige Hildegard von Bingen, Kirchenlehrerin

3 Vorträge von Pater Buob auf Youtube.
Link siehe unten

Sie sieht unsere Zeit. Mit allem Drum und Dran, inklusive erfolgloser Bemühungen im Umweltschutz:
WEIL:
die Rettung der Umwelt geht von der Metanoia , der Umkehr des Menschenherzens zu Gott aus.

www.youtube.com/watch?v=Wi6rPGwJii0


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 Heinzkarl 28. Oktober 2020 
 

Schockierender Leak: Kanada baut überall Internierungslager!

dieunbestechlichen.com/2020/10/schockierender-leak-kanada-baut-ueberall-internierungslager-was-kommt-versorgungsketten-lockdowns-lager-enteignungen-sc


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 Kathi- katholisch 28. Oktober 2020 
 

Danke Herr Windisch

Vielen Dank an kath.net für die Veröffentlichung des Beitrags von Herrn Windisch.
Auch mir ist sofort die Vision von K. Emmerick eingefallen von den zwei Päpsten. Warum denken wir, wenn der Himmel vor tausenden von Jahren Propheten sandte um die Menschen zu warnen, das es heute nicht so ist? Bereits 2011 hat der Himmel Botschaften gegeben, die uns davor gewarnt haben, was sich jetzt vor unser aller Augen entfaltet. Botschaft 192 aus dem BdW. vom 13. September 2011. ,, Es werden Änderungen in der Kirche eingeführt werden, die dem Wort Gottes widersprechen.
Beten wir um den himmlischen Beistand.


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 lesa 28. Oktober 2020 

Viele sind angewiesen auf das, was in den Medien gesagt wird. Es muss stimmen.

@Die Liste, die Professor Windisch hier voführt, zeigt die massive Angefochtenheit dieses Pontifikats und der gesamten Kirche von den Mächten der Unterwelt. Wir befinden uns in einer Frontalkollision mit denselben (Corona mit eingeschlossen).
Da war auch Was einen trösten kann: Das Schreiben Queridas, wo Schlimmes von der Kirche abgewendet wurde. Die Instruktion der Kleruskongregation, das die Sakramentalität der Kirche schützt, die jüngste Intervention gegenüber der Interkommunion
Aber angesichts des "Homosagers", der ein wahrer Horror ist, wünscht man sich, wie Prof. Windisch schreibt, mehr Kardinäle und Bischöfe, die dem Papst sagen, dass er öffentlich vor der ganzen Welt mit wenigen, eindeutigen Worten die Lehre der Kirche mitteilen soll. Danke Prof. Windisch für folgenden Worte: "Es geht um die „Kleinen“ des Evangeliums, die Jesus so sehr am Herzen liegen. Sie dürfen durch die Hierarchie nicht verunsichert und verführt werden."


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 Federico R. 28. Oktober 2020 
 

@Stephaninus

Warum finden Sie „die Titulatur ,Bergoglio‘ vollkommen daneben und despektierlich“?
Ich verwende des öfteren bei Päpsten den ursprünglichen Namen, z.B. auch, wenn ich von Papst Pius XII. spreche oder schreibe: Eugenio Pacelli. Welch klangvoller Name. Und auch dieser Name war bereits Programm. - „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen.“ (Jesaja 43,1...)


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 laudeturJC 28. Oktober 2020 

@Stephaninus

Gern wird Alexander VI. als Tiefpunkt der Papstgeschichte genannt. Dieser beging zweifellos schlimme moralische Fehlhandlungen, aber an der Lehre der Kirche änderte er nichts! Auch andere sittlich fragwürdige Päpste wagten das nicht. Alexander verdanken wir sogar die Ergänzung des Ave Maria.

Der schlimmste Papst wäre der, der die Lehre so beschädigt und aufweicht, dass sie kaum noch erkennbar ist und unsicher oder beliebig austauschbar wird....


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 Diasporakatholik 28. Oktober 2020 
 

Volle Zustimmung, liebe Mariat zu Ihrem Posting

Gelobt sei Jesus Christus in alle Ewigkeit!


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 Veritatis Splendor 28. Oktober 2020 

Jesuskind

@Robensl: der Hl. Franziskus hat die Weihnachtskrippen-Kultur ja "erfunden", insofern ist das kein Fehler. PF versucht den Heiligen ja durchaus aufrichtig auch in anderen Punkten zu imitieren...(oft leider völlig deformiert, wie bspw. das unselige Abu Dhabi/fratelli tutti).

Ein wichtiger Verständnisschlüssel dieses Pontifikats ist das populäre Bild über den Hl. Franziskus, speziell in Italien...


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 J. Rückert 28. Oktober 2020 
 

Sein Weihrauch steigt nicht zum Himmel

Mit der Wahl von Benedikt kam vom ersten Augenblick an Freude auf. Bei Franziskus erfolgte die Ankündigung (habemus Papam), aber dann dauerte es, Unruhe kam auf, Schattenspiele, endlich der neue Papst mit flinken Äuglein, die so im Kopf herumkugelten. Ich prallte zurück.
Verstörend war auch folgendes Ereignis: Der Papst ließ zwei weiße Tauben fliegen. Eine wurde sofort von einem Räuber im Flug getötet, die andere rettete sich zurück in das Gebäude. Der Himmel verschmähte den Gruß!
Lasershow 2015: „… ein Affe war auf der Benediktionsloggia …“ - das war der mächtige Affengott Hahnuman. Auch ihm sei Ehre.
Kain, wo ist dein Bruder Abel?, so fragte der Papst 2013 auf Lampedusa.


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 girsberg74 28. Oktober 2020 
 

@Phillip „Bitte, girsberg74,

könnten Sie erklären, wen Sie auf welcher Seite stehen und fallen sehen?“

Nun ja, dem Beitrag von Hubert Windisch, - genauer: dessen Absichten -, stimme ich voll zu.


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 Pilgrim_Pilger 28. Oktober 2020 
 

Meine Worte

Päpstliche Endzeit auf den Punkt gebracht von H.H. Prof.Dr. Windisch! Endlich wird Klartext gesprochen. Hinzu kommt noch das "Gründonnerstagswunder" Franziskus kniet bei der Fußwaschung vor den Menschen, vor der Realpräsenz Gottes kniet er nicht nieder. Nicht einmal in der Corona Pandemie.


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 Robensl 28. Oktober 2020 
 

Wundmale und Heiligenschein

Der falsche Jesus hat das nicht.
Jesuskrippenkind, und nicht das Kreuz, ja, das bedeutet schon was.
Ich nehme das als Aufruf, zum Kreuz zu stehen.
Der Kreuzweg als Weg zur Heiligkeit. So gesehen, beste Zeiten für uns Christen, die sogar noch besser werden.
Herr, stärke unseren Glauben und unsere Hoffnung, und unsere Liebe vor allem zu unseren Kindern, die starken Glauben so nötig haben werden.


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 wedlerg 28. Oktober 2020 
 

Jeder kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen

All die Aktionen von PF sind ja nicht ohne Ergebnis geblieben. Seine Allianz mit den Homonetzwerken, mit LEuten, die Gelder vertuntreuen, mit Kommunisten und Diktatoren fällt auf ihn und seine Anhänger ebenso zurück, wie Misswirtschaft im Vatikan, Chaos im Staatssekretariat, Nepotismus, Machthandldungen und vieles mehr.

Wird die Akte MC Carrick eines Tages geöffnet - und das wird niemand verhindern können, auch nicht der Papst oder sein Nachfolger - dann ist das Team Bergolio ohnehin am Ende. Man kann nicht ewig alle Verfehlungen unter der Decke halten.

Am Ende wird immer die Wahrheit siegen.

Und südamerikanische Militärjuntas sind in der Regel die ersten, die sich in Luft auflösen.Einzig diejenigen, die hinterher aufräumen müssen, sind zu bedauern.


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 lesa 28. Oktober 2020 

Mit Kraft, Klarheit und Mut die Identität der Glaubenslehre herausstellen

"Inmitten aller Versuchungen und aller Strömungen des modernen Lebens müssen wir die Identität unseres Glaubens bewahren... der notwendige Weg des Dialogs darf nicht die Pflicht vergessen lassen, die unverzichtbaren Grundzüge unserer christlichen Identität immer wieder zu bedenken und mit ebensoviel Kraft herauszustellen. Andererseits ist es notwendig, sich klarzumachen, daß diese unsere Identität angesichts der Widersprüchlichkeiten der Welt, in der wir leben, Kraft, Klarheit und Mut erfordert."
(Benedikt XVI., aus d. Gen.aud. 11.10.2006) Simon un Judas Th.)
Inzwischen ist die Verwirrung und Verunsicherung so groß, dass herumdialogisieren verlorene Zeit ist. Es geht ja nicht mehr um Dialog sondern um Kirchenzerstörung, um einen Trasfomationsvorang. Herausstellen der Identität des Glaubens mit Klarheit, Kraft und Mut ist die Notwendigkeit in der Verkündigung schlechthin. [email protected]: Wer soll es denn tun, wenn Sie oder andere kompetente User hier auch noch aufhören?


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 exnonne 28. Oktober 2020 
 

@Stephanini


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 Stephaninus 28. Oktober 2020 
 

Bei aller berechtigter Kritik, aber dieses Wording geht nicht

Ich kritisiere Papst Franziskus auch. Aber: Er ist und bleibt der rechtmässige Papst und ich finde die Titulatur "Bergoglio" vollkommen daneben und despektierlich.

Dann: Werfen wir mal einen Blick in die Kirchengeschichte. Da begegnen uns Papstgestalten, die nun eindeutig verwerflichen Charakters und zerstörerischer Wirkung waren. Dagegen ist das jetzige Pontifikat geradezu Kindergarten. Also bleiben wir auch etwas katholisch gelassen und reden uns nicht in unkirchliche Rage.


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 Mmh 28. Oktober 2020 
 

Der letzte Papst

lest das Buch von Maleachi Martin. Es ist ein Schlüsselroman. Den Schlüssel findet man im Internet. Extrapoliert die Namen. Bernardin und Silvestrini sind im Buch gezeichnet, McCarrick, Wuerl, Gregory aber auch Marx sind ihre Kinder.


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 Smaragdos 28. Oktober 2020 
 

Papst Benedikts Programm war Entweltlichung der Kirche, Papst Franziskus Programm ist Säkularisierung, also Verweltlichung der Kirche - aber es passt natürlich kein Blatt zwischen die beiden!


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 Winrod 28. Oktober 2020 
 

"Verstörend" ist das richtige Wort.


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 Toribio 28. Oktober 2020 
 

@Mariat

Emmerick sah eine Zwei-Päpste-Konstellation und in dieser Zeit eine dunkle Kirche entstehen, eine Gegenkirche in der Kirche. Genau das haben wir jetzt. Und wie oft schon war die Rede davon, dass auch die Kirche einmal ihre Passion erleiden wird. Jetzt ist es soweit! Und die Umstände des Verrats und der Auslieferung sind ganz ähnlich wie damals. Das für Viele Undenkbare und Unaussprechbare wird nun Wirklichkeit. Und wie Sie richtig sagten: Es gab genug Offenbarungen, hörbar und SICHTBAR! Der gläubige Mensch ist orientiert und gewarnt, sich nun ganz dem Willen Gottes unterzuordnen, um für diese Zeit der Prüfung den Schutz des Himmels und die Führung durch den Hl. Geist zu erhalten.
Allen Gottes reichen Segen!


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 hape 28. Oktober 2020 

@nazareth, @Karlmaria

ich stimme Ihnen zu. Ich zweifle immer wieder, ob ich Papst Franziskus überhaupt noch lesen, geschweige denn kommentieren soll. Ihn zu kommentieren ist eine undankbare Aufgabe, die das Risiko in sich birgt, Amt und Person noch weiter zu schädigen. Kommentieren birgt aber auch die Chance, der Wahrheit zu dienen. Kommentieren oder Schweigen? Was ist zu tun? Wäre Schweigen ein stillschweigendes Einverständnis oder würde es Gottvertrauen bezeugen? Ich weiß es nicht. Ich bin ratlos.

Es ist biblisch belegt, dass Paulus dem Petrus ins Angesicht widerstanden hat. Gilt das nicht auch für mich? Wie soll ich denn das Verhalten des Papstes meinen Freunden erklären? Was soll ich sagen, wenn ich gefragt werde? Mache ich mich nicht der Mithilfe zur Vertuschung schuldig, wenn ich schweige? Ich zweifle täglich. Ich muss zugeben, dass mein geistliches Leben unter diesem Papst leidet, während es unter den Vorgängerpäpsten aufblühte. Ich bin ratlos.


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 Mariettus 28. Oktober 2020 
 

Träume

Eine kleine Wahrnehmung: In "Fratelli tutti" spricht der Papst viel von "Träumen", z. B. "Wie wichtig ist es, gemeinsam zu träumen! Allein steht man in der Gefahr der Illusion, die einen etwas sehen lässt, das gar nicht da ist; zusammen jedoch entwickelt man Träume«." (Nr. 8)
Papst Benedikt formulierte in seiner Katechese über die heute gefeierten hl. Apostel Simon und Judas Thaddäus (11.10.2006): "Die Hauptsorge dieser Schrift [des Judasbriefes des NT] ist es, die Christen vor all jenen zu warnen, die Gottes Gnade zum Vorwand nehmen, um ihre eigene Zügellosigkeit zu entschuldigen und andere Brüder mit inakzeptablen Lehren irrezuleiten, wobei sie Spaltungen in die Kirche hineintragen, unter dem Antrieb ihrer 'Träume' (vgl. V. 8), wie Judas diese ihre besonderen Lehren und Ideen nennt..."


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 SalvatoreMio 28. Oktober 2020 
 

EINSCHREIBEN an den Papst

@Philipp: ich lese Ihre Reaktion und prompt sehe ich vor mir Ehepartner, die nicht fassen und nicht glauben mögen, dass der liebste Mensch auf der Welt so verlogen sein kann, dass er/sie sich mit einer (einem) Geliebten amüsiert. - Ob der Vergleich begreifbar ist?


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 Karlmaria 28. Oktober 2020 

Wenn das öfters so gelaufen ist

Dann gibt es mit der Zeit schon ein Bild. Die Frage ist natürlich wie gehen wir damit um. Ein Beispiel ist wie David mit dem auch nicht immer vorbildlichen König Saul umgegangen ist. Der König ist der Gesalbte Gottes und verdient den entsprechenden Respekt. Da können wir uns an Davis ein Vorbild nehmen. Gott lässt uns nie allein. Wenn es in einem Bereich Defizite gibt dann gleicht Gott das aus. Es gibt ja in dieser schwierigen Zeit so viele Gnaden wie noch nie. Insofern wünsche ich mir gar nicht in einer anderen Zeit zu leben. Das ist jetzt meine Zeit. Jeder Zeit hat ihre eigenen Plagen. Und Gott wird uns helfen. Denen die Gott lieben müssen alle Dinge zum Besten dienen!


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 Herbstlicht 28. Oktober 2020 
 

Trotz des weltlichen Einstiegs mit "buona sera!" begegnete ich Franziskus mit offenem Herzen und viel gutem Willen.
Ihm heute mit offenem Herzen begegnen - das kann ich leider immer weniger.

Zu Beginn des Pontifikats wurden Papstmedaillen geprägt.
Auf der Rückseite stand des Wort Lesus statt Jesus.
Natürlich ist für diesen Prägefehler nicht Franziskus selbst verantwortlich, doch diese Panne gleich zu Beginn könnte auch als ein Zeichen gelesen werden.

Für mich bleibt die Frage: Wohin führt Franziskus die katholische Kirche?


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

friendly fire?

Bitte, girsberg74, könnten Sie erklären, wen Sie auf welcher Seite stehen und fallen sehen?


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

"Richtig, aber unrealistisch. "Es braucht paulinische Bischöfe ...

... bzw. Kardinale, die ihm sagen, wo er sich ins Unrecht setzt." Nette Aussage, aber, wo waren Sie in den letzten 7 Jahren (dubia, correctio filialis, Verweigerung durch den Papst, Kardinäle und Bischöfe zu empfangen, Abu-Dhabi-Erklärung, Verwerfung der Empfehlungen Kardinal Zen`s, und, und, und)?


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

Wenn man dem Papst ein EINSCHREIBEN senden würde: ...

... ob es bis zu ihm gelangte? Weiß das jemand? Mein Gott, Salvatore, Sie scheinen immer noch nicht wahrhaben zu wollen, wie dort der Hase läuft!?


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 nazareth 28. Oktober 2020 
 

Wie schwer hat es ein Papst, fällt mir dazu ein..und dass er immer um das Gebet gebeten hat und dass Benedikt XVI. immer loyal hinter ihm stand als Katholik und Priester und dass jene,die ihm Fallen stellen und falsch beraten eifrig zur Stelle sind und, dass eigene Fehler und Schwächen,wie z. B. Eitelkeit oder Machthaberei auch einem Papst zum Verhängnis werden könnten und, dass jede Zeit ihren Papst/ihre Päpste hatte und, dass Jesus gesagt hat: lasst euch nicht verwirren,lauft nicht dahin oder dorthin,seht ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Wenn nach all dem sich die Kirche in neuer Klarheit,Reinheit und Glanz erhebt,werden wir ehrfürchtig erleben,dass Gott Seine Kirche nie dem Untergang preisgibt und wir tun gut daran treu der Lehre zu Christus zu stehen und zu gehen um nachher zu jubeln!!


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 girsberg74 28. Oktober 2020 
 

Bitte keine scharfen Worte,

ob "friendly fire" besser hilft?


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 laudeturJC 28. Oktober 2020 

Die Zeit der Schönredner

dieses Pontifikats ist vorbei. Das Gift ist in Herz und Hirn angekommen. Menschlich gibt es keine Lösung. Festhalten der Tradition/Überlieferung oder Rückkehr zu ihr - das ist die Aufgabe, die diese schlimme Zeit uns Gläubigen stellt...


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 Stefan Fleischer 28. Oktober 2020 

Ein anderer Gedankenanstoss

zu diesem und anderen aktuellen Themen kam mir bei meiner Bibellesung:

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/krisen.html


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 hape 28. Oktober 2020 

Richtig, aber unrealistisch.

"Es braucht paulinische Bischöfe bzw. Kardinale, die ihm sagen, wo er sich ins Unrecht setzt." – Das ist richtig, aber unrealistisch.

Die Tatsache, dass Papst Franziskus erst kürzlich Kardinal Kevin Farrell zum Leiter des neuen Finanz-Kontrollorgans ernannt hat, ist Anlass zu weiterer Sorge. Denn mit Farrell gewährt er ausgerechnet einem der engsten Vertrauten von Uncle Ted direkten Zugriff auf die hochbrisanten McCarrick-Akten. - Eine unsensiblere Personalentscheidung kann ich mir kaum vorstellen. Ich will Farrell nichts unterstellen. Aber gibt es denn niemand anderen, der in dieser Causa einer Seilschaft mit McCarrick ganz und gar unverdächtig ist?

Es ist frustrierend zu sehen, wie sich unter Papst Franziskus die Glaubwürdigkeit des Petrusamtes in Luft aufzulösen scheint.

de.catholicnewsagency.com/story/analyse-kardinal-kevin-farrell-ist-nun-einer-der-machtigsten-manner-der-kirche-7107


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 Chris2 28. Oktober 2020 
 

Fazit? Konsequenzen?

Von selbst zurücktreten wird Franziskus nicht, dafür werden schon "interessierte Kreise" sorgen. Und sonst? Beten und hoffen, dass wir irgendwann einmal verstehen, warum der Herr uns diese Prüfung schickt. Im Moment verstehe ich es beim besten Willen nicht, denn gerade in dieser Zeit massiver Verwirrung auf allen Ebenen (auch in der Kirche) und der Wiederkehr (neo)sozialistischer Ideologien und Totalitarismen bräuchte es einen starken und glaubensfesten Papst mehr denn je...


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 SalvatoreMio 28. Oktober 2020 
 

Mein Gott, mein Gott!

Bis in letzte Einzelheit wusste ich das nicht! Danke, dass uns Augen und Verstand immer mehr geöffnet werden!
Wenn man dem Papst ein EINSCHREIBEN senden würde: ob es bis zu ihm gelangte? Weiß das jemand?


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 borromeo 28. Oktober 2020 

Damit ist

alles Wesentliche zu diesem Pontifikat gesagt. Danke, Herr Prof. Windisch, für diese klare und sachliche Kurzanalyse!


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 JP2B16 28. Oktober 2020 
 

@Zeitzeuge ...an den Dank an die kath.net Redaktion schließe ich mich gerne an

... Vatikanische Gärten ... und nebenan muß Papa emeritus, der wirkliche Fels, all dies wie das Kreuz "ertragen" - er wird all diese Unflätigkeiten im Sturmgebet aufopfern ...


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

Auch ich schließe mich dem Dank für die Veröffentlichung der .

... bislang zutreffendsten Beschreibung des verheerend wirkungsvollen, aktuellen Pontifikates an und fühle mich mit jenen fest verbunden, die nicht scheuen, diesem unheilvolle Wirken mutig zu widerstehen und entgegen zu treten. Vergelt`s Gott und Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit!


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 golden 28. Oktober 2020 
 

Die letzte Prüfung der Kirche

- so lautet die Überschrift im Weltkatechismus(KKK) Nummern 675-677.Ist diese Zeit wohl da, und ich sehe das anhand des von Winnemöller beschriebenen Zustandes an der Kirchenspitze erfüllt, sehe ich folgende Optionen für Gläubige:
a)Gebetsleben intensivieren
b)sich scharen um andere Gläubige/gläubige Kleriker
c)Bibel als Gotteswort verstehen und Verehrung der allzeit jungfräulichen Gottesmutter sind in meinen Augen Ausweis und Erkennungszeichen der in dieser Endzeit noch Gläubigen.
d)(keine Endschuldigung für irgendwen, aber:)Es fallen so viele vom Glauben ab, weil wir unter einem starken dämonischen "Sturmangriff" stehen.Und:Es ist den Nicht-mehr-Gläubigen gelungen,allzu viele organisatorische Spitzenämter in Kirche/religösen gemeinschaften und ins Religiöse hinein agierenden Staaten zu gelangen .
Gnade uns Gott !!!(Bin Ev.-Luth. Pastor)


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 Mariat 28. Oktober 2020 

Die Unterscheidung der Geister !

Danke für die Zusammenfassung der etwas verwirrenden Aussagen und Handlungen von Papst Franziskus, Hr. Windisch.

In diesem Zusammenhang fällt mir K. Emmerick ein, die von einer Zeit schrieb, da eine dunkle Kirche entsteht - und in dieser es 2 Päpste gibt.
Ich möchte NUR darauf hinweisen.

Die Hl. Dreifaltigkeit weis alles. Es wurde einiges offenbar - für uns SICHT - und HÖRBAR. Wir sind also weder BLIND noch TAUB, dank dem ewigen Hohenpriester und König des Himmels und der Erde.
Wir, jeder Einzelne von uns, darf, soll sich entscheiden - ob er den Willen Gottes für sein Leben annimmt - oder nicht. Es ist höchste Zeit.

Wer sich in den Dienst Gottes stellt, als Magd, als Knecht - wird den Schutz des Himmels und die Führung durch den Hl. Geist erhalten - für eben diese Endzeit. AMEN.
Gottes reichen Segen


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 Zeitzeuge 28. Oktober 2020 
 

Dank an kath.net für die Veröffentlichung dieses Artikels

von H.H. Prof.Dr. Windisch!

Die von Papst Franziskus ernannten, wahlberechtigten

Kardinäle sind wohl aus dem "gleichen Holz geschnitzt"

wie ihr Protektor.

Im Link eine Meldung nach welcher der "Franzikus-

Filmemacher" Afineevsky vergangenen Donnerstag

in den Vatikanischen Gärten einen Filmpreis

erhalten hat, der normalwerweise in Venedig

verliehen wird, ich erinnere daran, daß in

den Vat. Gärten auch das "Pachamama-Ritual"

stattgefunden hat!

Custos quid de nocte?

catholicherald.co.uk/red-hats-pope-francis-announces-new-cardinals/


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