Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

„Emma“: „Europas größtes Bordell musste Insolvenz anmelden. Ist das der Beginn des Bordell-Sterbens?

4. September 2020 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zeitschrift hatte unwürdige Arbeitsbedingungen recherchiert und zitiert Motto des Gründers des Kölner Bordells: „Die Frau kommt auf die Welt, um einem Mann zu dienen und zu gehorchen.“


Köln (kath.net) Das Kölner Bordell Pascha ist pleite, Geschäftsführer Armin Lobscheid hat den Insolvenzantrag eingereicht. Grund dafür ist der Corona-Lockdown. Das Bordell hatte übrigens offenbar sogar Kurzarbeitergeld bekommen, doch die Frauen sahen davon nicht, denn sie würden ja „selbständig“ arbeiten. Die feministische Zeitschrift „Emma“ berichtete über die Schließung und hatte bereits zuvor über die unwürdigen Arbeitsbedingungen im Bordell recherchiert. „Die Frauen zahlten in dem zehnstöckigen Laufhaus für ein winziges Zimmer 160 Euro – am Tag! Das macht 4.800 Euro im Monat. Das sind, bei Preisen zwischen 30 und 50 Euro, mindestens 100 (!) Freier im Monat allein für die Zimmermiete.“ Außerdem berichtete Chantal Louis für die „Emma“ darüber, dass die Frauen zum größten Teil aus Osteuropa oder Afrika stammten. 2005 hatte die Polizei bei einer Aktion gegen Menschenhandel 23 Frauen im Pascha festgenommen, darunter vier Minderjährige aus Nigeria.
 


Die Zeitschrift zitierte Pascha-Geschäftsführer Armin Lobscheid: „Weil die Nachfrage weiter vorhanden ist, treffen die Frauen sich nun in Hotels, Wohnungen, Autos und Wohnmobilen mit den Männern. Sie genießen nun keinen Schutz mehr, sind ihren Zuhältern und auch Freiern hilflos ausgesetzt.“ Die „Emma“-Mitarbeiterin kommentierte: „Nein, wirklich? Und wir dachten, dass das auch schon vor Corona genauso war... Und jetzt im Ernst: Das System Prostitution ist menschenverachtend. Es verstößt gegen die Menschenwürde, wenn Männer nur einen Geldschein hinlegen müssen, um den Körper und die Seele einer Frau benutzen zu dürfen. Zumal 90 Prozent dieser Frauen aus den Armenhäusern Europas stammen.“

 

Link zum Artikel in der "Emma": "Corona: Das Pascha ist pleite!"

 

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Steve Acker 8. September 2020 
 

Chriseeb

Das RKI hat ein Netz von Sentinal-Arztpraxen. Das sind ausgewählte Arztpraxen, die monatlich u.a. die bei Ihnen behandelten Atemwegserkrankungen melden.
Seit Februar wird auch Corona gemeldet.
In den neuesten Zahlen ist ein interessanter Aspekt dabei. Die gemeldeten Zahlen von Rhinoviren sind seit April, also seit Einführung der Maskenpflicht, deutlich in die Höhe gegangen.
Da kann man sich schon fragen woran das wohl liegt. Es ist ja Sommer, es ist warm.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen dass das gesund ist immer mehr und länger diesen Fetzen vor der Nase zu haben.
Und das ist nicht vergleichbar mit medizinischem Personal. Die bekommen regelmäßig eine neue.

Und was Asien betrifft. Da müsste man mal genauer hinschauen, was das wirklich gemacht wird, und was für Auswirkungen das hat.


1
 
 phillip 7. September 2020 
 

Lilia, Ihr Ratschlag in Ehren,

aber die beiden als Praktiker und Beschuldigte haben ein Auskunftsentschlagungsrecht und die Schweigsamkeit ihres "Zuhälters" ist sattsam bekannt; das war ja auch der Grund, in diesem Forum um allfällige Informationen zu bitten.


1
 
 chriseeb74 6. September 2020 
 

@lilia

Es gibt "einige" Ärzte, die das so sehen. Die überwiegende Mehrheit des medizinischen Personals sieht das deutlich anders.
Kennen Sie Menschen oder haben Sie aus ihrem Kreis gehört, dass aufgrund des Maskentragens jemand krank geworden ist?!
Warum rebelliert das medizinische Personal in Krankenhäusern, ReHa-Kliniken, Altersheimen usw. nicht, wenn Ihre Behauptung stimmen würde.
Wer würde denn seine Gesundheit wohl vom medizinischen Personal riskieren???
In weiten Teilen Asiens werden schon seit Jahrzehnten Schutzmasken getragen (unabhängig von Corona); bisher sind dort nur ganz vereinzelt Menschen durch das Tragen einer Maske krank geworden. Bitte informieren Sie sich umfangreich bevor sie, wie so viele andere diversen Verschwörungstheorien zum Opfer fallen.
P.S.: Verschwörungstheorien bei Pandemien sind übrigens keine neuartigen Erscheinungen, bereits im Mittelalter (Pest) gab es die; nur das damals die Juden an allem Schuld waren...


3
 
 Lilia 5. September 2020 
 

@phillip

Mit Ihren Fragen sollten Sie sich an Kardinal Coccopalmerio und Bischof Zanchetta wenden. Die können Ihnen bestimmt weiterhelfen!


4
 
 ThomasR 5. September 2020 
 

auch Frauen, die in Bordells arbeiten bzw. arbeiten müssen

brauchen dringendst Hilfe seitens der Amtskirche in Form von neuen Plätzen in Frauenhäusern (nicht die Kirche sondern die Amtskirche verwaltet die Kirchensteuer- und Vermögenseinnhamen der Kirche)
Deutschland braucht um 2 TSD (=Minimum) neue Plätze in den Frauenhäusern (sowohl für sozialschwache schwangere Frauen als auch für ehemalige Prostituierte , die ihr Leben verändern und z.B. ein Beruf erlernen möchten)
Immobilien in der ländlichen Umgebung sind da (z.B. aufgegebene Klöster), Geld ist auch da (jährlich fließen in die Industrie in Form von Beteiligungen und Anleihen, sowie in
unterschiedliche Finanzinstrumente die Rücklagen der Kirche hunderte Millionen EUR die zu 1/3 in die Hilfe den Frauen in Not investiert werden können ohne die Liquidität der Kirche weder heute noch morgen zu gefährden. Hilfe den Frauen ist auch eine entscheidend wichtige Aufgabe für die ökumenische Bewegung


3
 
 phillip 5. September 2020 
 

Weiß jemand, was mit dem Homo-Bordells

im Vatikan geworden ist? Ist deren Auslastung ungebrochen? Wie hoch ist der Verdienstentgang? Und, gibt es Anzeichen, dass sie in absehbarer Zeit) geschlossen werden oder ein neuer Schutzherr (der Titel eines solchen nach dem Fachjargon soll bewusst weggelassen sein) auserkoren werden wird?


2
 
 Lilia 4. September 2020 
 

@y.stark

Da sind Sie falsch informiert:
Die sog. "Laufhäuser" durften in Deutschland ab dem 10. Juni 2020 wieder ihre Türen öffnen!

Das alles passt hinten und vorne nicht mit den Corona-Auflagen in den Kirchen und der Maskenpflicht am Arbeitsplatz zusammen!

Söder fordert zum Schulbeginn nächste Woche sogar eine Maskenpflicht für alle SchülerInnen in Bayerns Schulen. Das ist reine Schikane und dient allein dem Umsatz der Shield-Masks in der hauseigenen Firma!
Viele Ärzte bezeichnen den Maskenzwang inzwischen als Körperverletzung, da dieser sich erwiesenermaßen sehr negativ auf die Gesundheit des Trägers auswirkt.

Ich jedenfalls, bin gespannt wie die nächste Wahl in Bayern ausfällt und wer der nächste Bundeskanzler werden wird!


5
 
 ThomasR 4. September 2020 
 

pecunia non olet

Es ist eigentlich eine sehr traurige Feststellung, aber Einkünfte aus dem Bordellbetrieb bei den Kirchenmitgliedern unterliegen auch Kirchensteuerbesteuerung....


3
 
 y.stark 4. September 2020 
 

Ich prüfe das nicht nach, aber m.W. sind Bordelle in Deuschland (zumindest offiziell) derzeit geschlossen.
Gut so.


4
 
 Lilia 4. September 2020 
 

Dass Deutschland nach wie vor das größte Bordell Europas ist,

haben wir dem ultra liberalen Prostitutionsgesetz zu verdanken, das 2001 von der rot-grünen Regierung durchgedrückt wurde. Seither fällt die Prostitution hierzulande nicht mehr unter das Verdikt der Sittenwidrigkeit, sondern wird zum Leidwesen der ausgebeuteten Frauen, völlig legal betrieben. Aus diesem Grund hat auch die Polizei wenig Handhabe, der Zwangsprostitution beizukommen.

Wenn die "Frau auf die Welt kommt, um e i n e m Mann zu dienen", wie es das Pascha propagiert, dann ist ihr Platz sicher nicht in einem Bordell!!

Im übrigen sind die besagten Einrichtungen längst wieder geöffnet und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie der Abstands- und Maskenpflicht unterliegen - während diese unsinnigen Verordnungen in den Kirchen noch stringent eingefordert werden!ich

Ich erwarte von unseren Bischöfen ein Ende der Corona-Auflagen in den Kirchen - Subito!!!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz