Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  10. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  11. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  15. Sieg der „rebellischen Nonnen“

„Emma“: „Europas größtes Bordell musste Insolvenz anmelden. Ist das der Beginn des Bordell-Sterbens?

4. September 2020 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zeitschrift hatte unwürdige Arbeitsbedingungen recherchiert und zitiert Motto des Gründers des Kölner Bordells: „Die Frau kommt auf die Welt, um einem Mann zu dienen und zu gehorchen.“


Köln (kath.net) Das Kölner Bordell Pascha ist pleite, Geschäftsführer Armin Lobscheid hat den Insolvenzantrag eingereicht. Grund dafür ist der Corona-Lockdown. Das Bordell hatte übrigens offenbar sogar Kurzarbeitergeld bekommen, doch die Frauen sahen davon nicht, denn sie würden ja „selbständig“ arbeiten. Die feministische Zeitschrift „Emma“ berichtete über die Schließung und hatte bereits zuvor über die unwürdigen Arbeitsbedingungen im Bordell recherchiert. „Die Frauen zahlten in dem zehnstöckigen Laufhaus für ein winziges Zimmer 160 Euro – am Tag! Das macht 4.800 Euro im Monat. Das sind, bei Preisen zwischen 30 und 50 Euro, mindestens 100 (!) Freier im Monat allein für die Zimmermiete.“ Außerdem berichtete Chantal Louis für die „Emma“ darüber, dass die Frauen zum größten Teil aus Osteuropa oder Afrika stammten. 2005 hatte die Polizei bei einer Aktion gegen Menschenhandel 23 Frauen im Pascha festgenommen, darunter vier Minderjährige aus Nigeria.
 


Die Zeitschrift zitierte Pascha-Geschäftsführer Armin Lobscheid: „Weil die Nachfrage weiter vorhanden ist, treffen die Frauen sich nun in Hotels, Wohnungen, Autos und Wohnmobilen mit den Männern. Sie genießen nun keinen Schutz mehr, sind ihren Zuhältern und auch Freiern hilflos ausgesetzt.“ Die „Emma“-Mitarbeiterin kommentierte: „Nein, wirklich? Und wir dachten, dass das auch schon vor Corona genauso war... Und jetzt im Ernst: Das System Prostitution ist menschenverachtend. Es verstößt gegen die Menschenwürde, wenn Männer nur einen Geldschein hinlegen müssen, um den Körper und die Seele einer Frau benutzen zu dürfen. Zumal 90 Prozent dieser Frauen aus den Armenhäusern Europas stammen.“

 

Link zum Artikel in der "Emma": "Corona: Das Pascha ist pleite!"

 

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  14. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz