Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  2. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  3. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  4. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  7. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  10. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  11. "Und dann kam der November 2020"
  12. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  13. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  14. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  15. Autoritäre Regime verwenden Corona als Waffe

Wieso höre ich Gott nicht?

25. Juli 2020 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vergewissere dich, dass deine Ohren, für seine Botschaft, offen sind - Von Megan Bailey / beliefnet


Rom (kath.net)

Jeder Christ war an dieser Stelle schon einmal frustriert. Tag für Tag sitzt du da und redest mit Gott, aber er antwortet einfach nicht. Du hast wichtige Fragen, die du mit ihm besprechen möchtest, aber du hörst seine Antwort nicht. Was ist los? Wo ist Gott?

 

Es kann schwierig sein, die Stimme Gottes zu hören und zu wissen, welchen Weg man einschlagen soll. Du betest zu Gott und bittest ihn um Hilfe, aber oft kommen einfach keine prophetischen Träume, Visionen oder starke Gefühle, die dich in die eine oder andere Richtung lenken. Es scheint, als ob Gott überhaupt nicht antwortet. Viele von uns schaffen selbst die Voraussetzungen für unser Scheitern, denn die Art und Weise, wie wir glauben Gott hören zu können, ist nicht immer der effizienteste Weg. Hier nun einige Gründe dafür, warum du ihn nicht hörst und was du dagegen tun kannst.

 

Deine Kommunikationsverbindung überprüfen…

 

Wie ist dein Gebetsleben? Kommen dir deine Mission, deine Arbeit und dein Leben in die Quere, wenn es um deine Zeit alleine mit Gott geht? Vergleiche deine Kommunikation zu Gott mit einem Fernseh- oder Radioempfänger. Du würdest nie versuchen fernzuschauen oder Radio zu hören, ohne zuerst den Empfänger einzuschalten, denn dann würdest du nichts hören. Wirf einen ehrlichen Blick auf dein Gebetsleben und überprüfe, ob die himmlische Verbindung zusammengebrochen ist.

 

Dann frage dich selbst, ob du, wenn eine Verbindung besteht, überhaupt erwartest, etwas von Gott zu hören. Einige Leute sagen: „Nun, Gott spricht einfach nicht zu mir, er spricht nur zu den Auserwählten!“. Hier ist folgende Wahrheit sehr wichtig: Selbst, wenn du nicht das Gefühl hast, dass Gott zu dir spricht - er tut es! Er spricht sogar jetzt in diesem Moment zu dir. Jedoch erwartest du gar nicht, etwas von ihm zu hören, denn du hast ja nicht einmal den Empfänger eingeschalten.


 

Gott spricht leise mit uns…

 

Gott wird nicht rufen, schreien und verlangen, dass du ihn beachtest! Er spricht immerzu mit dir, aber er spricht mit einer „leisen, ruhigen Stimme“ (1.Könige 19,12). Um ihn also zu hören, musst du dich darauf ausrichten und genau hinhören. Wie wir Gottes Stimme hören, kann man auch mit einem innerlichen Zeugnis beschreiben.

Meistens verpassen wir seine „Frequenz“, weil wir darauf ausgerichtet sind, irgendeine riesige Offenbarung zu hören, obwohl er uns, in Wirklichkeit, einfache Anweisungen gibt. Und genau das wird er auch tun, wenn du ihn das erste Mal hörst, und genauso so wird das für den Rest deines Lebens auf der Erde weitergehen. Gehorsam in den einfachen Dingen, ist für Gott sehr wichtig – es zeigt die Bereitschaft deines Herzens.

 

Kommunikation mit Gott ist anders…

 

Gott kommuniziert mit uns nicht so, wie wir miteinander kommunizieren. Er kommuniziert von seinem Geist zu unserem Geist, und dein Geist leitet, das was du hörst, an deinen Verstand weiter. Das nennen wir ein inneres Zeugnis. Es ist sehr ähnlich zu einem Gedanken oder einer Eingebung. Es ist subtil und verlangt nach einer großen Nähe zu Gott und regelmäßiger Übung, um ihn schneller und klarer zu verstehen. Je mehr Zeit du also mit dem Herrn verbringst und je mehr du daran arbeitest dich so auszurichten, dass du seine Stimme hörst, desto mehr „dröhnt Gott mit seiner Stimme, wunderbar!“ (Ijob 37,5).

 

Frage dich, was sich vielleicht verändert hat…

 

Was hat sich verändert in deinem Leben und in der Art und Weise wie du mit Gott sprichst? Die Bibel sagt, dass alle Dinge erlaubt sind, aber dass nicht alle Dinge aufrichten und aufbauen. Prüfe einmal, ob du zugelassen hast, dass sich ein nicht-erbaulicher Zeitvertreib in dein Leben schleicht! Verschwendest du zu viel Zeit mit deiner Karriere und öffnest Ihm nicht mehr dein Herz, so wie du es früher getan hast? Erforsche dein Verhalten und deine Haltung in der letzten Zeit. Das Herz kann außer Kontrolle geraten und gegen die Führung des Heiligen Geistes rebellieren. Finde heraus, woran du arbeiten solltest und bring das in Demut vor den Herrn. Wenn du diese Bereiche einmal identifiziert hast, dann beherrsche sie.

 

Suche ihn weiterhin, unermüdlich…

 

Wenn wir Gott unermüdlich suchen, dann werden wir seine Stimme hören oder seine Überzeugungen in unserem Geist spüren. Jesus sagt in Deuteronomium 4,29: „Du wirst den Herrn, deinen Gott, auch finden, wenn du dich mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele um ihn bemühst.“. Wenn die Suche nach seinem Angesicht oberste Priorität in unserem Leben hat, dann können wir ihn auf die verschiedensten Weisen, und an allen möglichen Orten, hören. Gott wird selten, urplötzlich, Ideen oder Gedanken in unser Leben werfen. Wenn wir ruhig dasitzen, die Bibel lesen, uns mit geistigen Dingen beschäftigen, die Bibel mit Freunden gemeinsam lesen, eine Predigt anhören, meditieren oder mit unserem inneren Geist zuhören, dann wird Er nicht mehr schweigen. Höre als nicht, vor lauter Frust, mit deinen täglichen, geistigen Übungen auf, sondern mache weiter und suche ihn, um die Verbindung mit ihm zu stärken.

 

Es könnte einen Grund geben, warum es sich so anfühlt, als ob er schweigt…

 

Ein zerknirschter und reumütiger Geist wird immer Gottes Aufmerksamkeit erregen. Bitte Gott um Hilfe, damit er dir offenbart, was los ist und wie du darauf antworten sollst. Seine Stille könnte ein Weg sein, um dich näher an ihn zu ziehen oder dir zu zeigen, welche Veränderungen er gerne herbeiführen möchte. Keine Panik! Seine bedingungslose Liebe ist immer für uns da. Wie jeder gute Vater, muss er uns aber manchmal korrigieren, damit wir auf dem Weg des Lebens bleiben. Das kann bedeuten, dass er schweigt, um uns so auf einen anderen Weg zu führen. Denke darüber nach, welche deiner Bitten, Ihn vielleicht nicht verherrlichen, und wie du umkehren kannst, um dein Leben wieder mit seinem Willen in Einklang zu bringen.

 

Vor allem aber, keine Panik! Wenn Gott schweigt, dann gibt es entweder einen Grund dafür, oder aber du hörst ihm nicht zu. Er möchte zu dir sprechen, aber du musst sicher gehen, dass dein Herz wirklich offen ist und du zuhörst. Manchmal werden wir durch die Ablenkungen des Lebens geistig abgestumpft, aber es gibt immer einen Weg zurück auf den richtigen Pfad!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 exnonne 27. Juli 2020 
 

einfach nur schweigend da sein

Einfach nur absichtslos vor dem Allerheiligsten sitzen. Nichts erwarten, sondern einfach nur da sein und äußerlich wie innerlich schweigen. Ich muss nichts hören. Und es muss nichts "passieren". Oder zumindest spüre ich es oft nicht. Aber genau dann "passiert" nicht selten am meisten, ohne dass ich es wahrnehme.
Da sein - leer werden - loslassen - alles Gott überlassen: Darauf kommt es an.


2

0
 
 galil?a! 27. Juli 2020 
 

Johannes 9,31, Denken wir bei einem Hahnenschrei an den Hl. Petrus!

Wir wissen, dass Gott einen Sünder nicht erhört; wer aber Gott fürchtet und seinen Willen tut, den erhört er.

Das könnte auch ein Problem sein, dass man schwere Sünden auf sich geladen hat und daher nicht mit Gott sprechen kann bzw. von ihm gehört wird.

Die Busse kann dies wieder gut machen. Daher wer sich schwere Sünden bewusst ist sollte vor seinem Opfer ZB Gebet oder Gottesdienst vorher die Busse ablegen bei einem Priester. Auch wer vor seinem Opfer ZB Gebet mit jemanden verfeindet ist soll zuerst sich versöhnen und dann beten. Dann wird Gott sicher zuhören. Beten wir mit zerknirschten Geist und zerschlagenen Herzen unter Tränen, dann wird der Herr uns alles zu erkennen geben und sein Wille wird uns durch den Hl. Geist bekanntgegeben werden.
Der Hl. Petrus hat es uns vorgemacht seine Tränen haben ihn augenblicklich von seiner Sünde freigemacht. Beten wir alle Zusammen und bekennen wir unsere Sünden, dann wird der Hl. Geist wieder in uns wirken können.


0

1
 
 Adamo 25. Juli 2020 
 

Wenn jemand vor dem Tabernakel betend mit Jesus spricht

oder einfach auch nur schweigt, dann bekommt er oft keine Antwort. Oder er hört nur seine eigene innere Stimme und meint aber Jesu Stimme zu hören.

Dann kann er nur vertrauen auf:
Glaube - HOFFNUNG - Liebe

Oft ist Jesu Antwort nicht wörtlich zu vernehmen, sondern sie zeigt "WIRKUNG", die besser ist als vorher selbst geglaubt.


2

0
 
 gebsy 25. Juli 2020 

Hören als Beglückung

ist tatsächlich eine Vorahnung der Ewigkeit bei Gott. Dass mich Gott hört, erfahre ich in Situationen der Versuchung, wenn ich um SEINE HILFE bitte, um nicht zu erliegen und zu sündigen.
Die Bitte um Hilfe gegen die Sünde erhört er sicher; es kann aber länger dauern, als uns lieb ist ...

www.kathtube.com/player.php?id=32472


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gott

  1. Verteidigung des Primats des Allerhöchsten - Worte des ewigen Lebens
  2. Gott macht unruhig
  3. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  4. Die göttliche Dreifaltigkeit nämlich nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe
  5. Gott straft nicht - oder doch?
  6. Christus im KZ - Wege der Gnade und des Opfers
  7. Halte mich nicht fest - Hilfe, wir haben Gott verloren!
  8. Europa unterwegs in die Gottlosigkeit
  9. Gott ist ein Mysterium – Das Mysterium Gottes
  10. Gottes dritte Versuchung








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  3. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  4. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  5. "Und dann kam der November 2020"
  6. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  7. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  8. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  9. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  10. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  11. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  12. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche
  13. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen
  14. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  15. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz