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Bischof Voderholzer macht den "Pilger-Postboten"25. April 2020 in Deutschland, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting entfällt - Bischof Voderholzer bringt Anliegen der Gläubigen persönlich nach Altötting
Regensburg (kath.net/pbr) In diesem Jahr findet die traditionelle Regensburger Fußwallfahrt zur Gottesmutter von Altötting nicht statt. Zu groß ist das Risiko einer Infektion für die Tausenden von Pilgern und den zahlreichen Helfern der Wallfahrtsorganisation. Schutz und Gesundheit aller Beteiligten habe höchste Priorität, erklärt Pilgerführer Bernhard Meiler, denn rund 8.000 Gläubige treffen bei der dreitägigen, 111-Kilometer-langen Fußwallfahrt jedes Jahr in Altötting aufeinander.
Dennoch möchte die Pilgerleitung die bereits seit mehreren Jahren gewachsene Tradition der "Anliegenzettel" beibehalten, denn gerade jetzt ist es wichtig, dass die Menschen ihre Anliegen an die "Liebe Frau von Altötting" herantragen können. Am Pfingstsamstag bringt Bischof Rudolf Voderholzer alle gesammelten Anliegen in einem großen Rucksack nach Altötting.
Anliegenurne im Regensburger Dom St. Peter
Ab dem 27. April 2020 können im Regensburger Dom (südliches Seitenschiff) die Anliegen in einer Urne abgelegt werden. Anliegenzettel stehen bereit, alle Gläubigen werden aber gebeten, um die Infektionsgefahr einzudämmen, einen eigenen Stift mitzubringen. Gebetsanliegenzettel können auch bei Pilgerführer Bernhard Meiler und bei Pfarrer Hannes Lorenz (Pfarramt Nabburg) angefordert werden. Wer keine Gelegenheit hat, in den Regensburger Dom zu kommen, kann sein persönliches Anliegen auch per Email an pilgerfuehrer[at]regensburger-fusswallfahrt.de senden. Dabei reicht es, lediglich den eigenen Namen zu senden. Alle Namen werden dann auf einer Papierrolle zur Gottesmutter nach Altötting gebracht.
Archivfoto (c) Bistum Regensburg

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