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Für die Kirche ist dies existenziell

14. April 2020 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
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Regensburger Bischof Voderholzer hat sich am Dienstag für 'behutsames und schrittweises Öffnen der Gottesdienste' ausgesprochen


Regensburg (kath.net/pm)
In der Diskussion um eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer am Dienstag auf die Bedeutung der christlichen Gottesdienste nicht nur für den Heilsauftrag der Kirche, sondern auch für den Zusammenhalt und die gesellschaftliche Orientierung in dieser Krise hingewiesen. In einer Presseaussendung erklärt Voderholzer: "Wir haben bisher aus Überzeugung und in Übereinkunft mit den staatlichen Regelungen große Opfer gebracht und zuletzt an Ostern schmerzhaft auf vieles verzichtet. Jetzt braucht es mit den allgemeinen Lockerungen auch ein behutsames und schrittweises Öffnen der Gottesdienste für die Teilnahme von Gläubigen, die das Ganze bisher mit Geduld und Verständnis mitgetragen haben."

Voderholzer verweist dabei auf die Möglichkeit, zunächst kleine Gruppen zuzulassen, vergleichbar mit der diskutierten Nutzung von Geschäften und Schulen, abhängig von der Größe des jeweiligen Kirchengebäudes und unter Wahrung strenger Hygienevorschriften wie Masken und Abstandswahrung. „Kirche lebt von der Versammlung zum Hören von Gottes Wort und zum Empfang der Sakramente. Daher ist es für die Kirche existenziell, dass sie sich wenigstens in kleinen Gruppen zum Gottesdienst versammeln kann.“

Bischof Voderholzer will dieses Anliegen mit seinen bayerischen Mitbischöfen und dem Katholischen Büro in München sowie auch mit Vertretern der evangelisch-lutherischen Landeskirche besprechen und an die zuständigen staatlichen Stellen herantragen.


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Lesermeinungen

 Anton_Z 20. April 2020 

Zwecks Eucharistie in Listen eintragen?

@lakota Ihr Vorschlag mag in der Theorie ganz plausibel erscheinen, jedoch habe ich Zweifel, was die Umsetzbarkeit in der Praxis anbelangt. Wer legt die Listen aus, wer überprüft sie? Muss man seinen Personalausweis mitbringen? Denn es dürfte ja mit Sicherheit Leute geben die einfach behaupten sich eingetragen zu haben obwohl sie es gar nicht getan haben usw. Verständigungsprobleme bei ausländischen Besuchern kommen noch hinzu. Und natürlich wie immer, Leute die gar nichts von den Listen wissen, in die es sich einzutragen gilt. Insgesamt ein großer logistischer Aufwand und jedes Mal stauen sich die Gläubigen an der Eingangstüre (Sicherheitsabstand?). Alte gebrechliche Menschen werden mit den Listen (Schlange stehen) sicherlich auch so ihre Probleme haben.


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 lakota 17. April 2020 
 

@Anton_Z

Da die Kirchen ja geöffnet sind, könnte man doch eine Liste auslegen (vorher die Gläubigen darüber informieren)in die sich alle eintragen können, die an einer Hl. Messe teilnehmen möchten.
Dann kommen die ersten 50 auf der Liste zum ersten Gottesdienst. Beim 2.Gottesdienst können dann die nächsten 50 teilnehmen usw.
Mit dieser Lösung könnten doch alle einverstanden sein und in einer Woche könnten so rund 300 Gläubige eine Hl. Messe mitfeiern.
(Die Beachtung der Hygienevorschriften ist wohl selbstverständlich).


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 Anton_Z 17. April 2020 

Kirche mit Türsteher?

Finde den Vorschlag ja grundsätzlich gut, aber wer bestimmt dann, wer an der Heiligen Messe teilnehmen darf und wer nicht? In der Praxis dürfte das nicht ganz einfach sein. Gibt es dann etwa einen Türsteher mit Entscheidungsbefugnis, wie in einer Diskothek? Ehrlich gesagt: eine grauenhafte Vorstellung... Gläubige denen der Zutritt verweigert wird, könnten darüber sehr enttäuscht und verärgert sein.


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 gloria:olivae 15. April 2020 
 

Eine sehr vernüftige Wortmeldung eines Bischofs, der Maß hält.


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 Marie Madeleine 15. April 2020 
 

@credoindio

Sie haben recht, noch dazu habe ich gehört dass es Ordniariate gibt deren Mitarbeiter jetzt bezahlten Urlaub haben und unerreichbar sind; also nicht einmal homeoffice machen. Ich will das mir genannte Bistum hier nicht nennen. Aber wieso sollte man da noch Kirchensteuer zahlen ?


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 Stefan Fleischer 15. April 2020 

Für die Kirche existenziell

Ja, Gottesdienste sind für die Kirche existenziell, aber nur dann, wenn sie nicht einfach als Vereinsanlass oder ein sonstiges (Freizeit-)Event gefeiert werden. Leider erlebe ich es in letzter Zeit immer wieder, dass der Gemeinschafts- und der Mahlcharakter so in den Vordergrund gestellt werden, dass der Opfercharakter kaum noch beachtet wird, sodass die Aussage: "so bringen wir mit Lob und Dank dieses heilige und lebendige Opfer dar" wie ein Fremdkörper in der ganzen Feier wirkt.
Deshalb würde ich sagen: Existenziell für die Kirche wird sein, dass sie Gott und seinen Heiligen Willen wieder bewusst ins Zentrum stellt, dass das ewige Heil des Menschen wieder klar den Vorrang in der Verkündigung erhält und dass wir wieder zuerst Gott dienen, und dann, in seinem Auftrag, unseren Nächsten.
«An Gottes Segen ist alles gelegen", auch die Existenz der Kirche, wenn man das einmal so sagen darf.


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 Steve Acker 14. April 2020 
 

endlich bewegt sich was bei den Bischöfen


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 credoindio 14. April 2020 
 

Kirchensteuer

Sollte es nicht eine Kirchensteuererstattung geben, für die Zeit, in der wir ausgeschlossen sind? Umgekehrt bekommen die von den staatlichen Maßnahmen Betroffenen (Betriebe, Selbständige usw.) Entschädigungen aus den Steuermittel. und wir sollen noch draufzahlen?


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 AngelView 14. April 2020 
 

Schwere Zeiten für die Bischöfe

@Seeker2000: Wenn Sie recht haben, dann könnten schlechte Zeiten auf die Bischöfe zukommen. Das Volk lehnt sich gegen sie und ihre Beschlüsse auf. Das ist insofern etwas Neues, da sonst einfach nur die Gefolgschaft verweigert wurde, aber nie so deutlich gegen Entscheide vorgegangen worden ist. Aber die Regierung merkt jetzt auch deutlich, dass die Kahtoliken nicht mehr bereit sind Entscheide von Bischöfen einfach zu akzeptieren, sondern sich selbst zu Wort melden. Das dürfte die Bischöfe nicht mehr als verlässliche Gesprächspartner, die eine nicht unbedeutende Anzahl von Menschen vertreten, für die Politiker dastehen lassen. Einen Gefallen haben sich die Bischöfe da sicher nicht getan, weder auf die eine noch die andere Seite.


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 Seeker2000 14. April 2020 
 

Anerkennung denen, die es erst ermöglichen

@Gandalf: Grundsätzlich haben Sie natürlich recht, dass B V einer derjenigen war, die erst in der letzten Welle die Gottesdienste ausgesetzt haben. Übrigens waren alle "die Schlusslichter" diejenigen, die immer als konservativ verschrien sind, weil sie SynWeg u. M2.0 nicht mittragen. Aber, was ich kritisiere, ist, dass kein einziger Bischof oder sonstiger kirchlicher Verantwortlicher offiziell gegen das Verbot der Religionsausübung vorgegangen ist/geklagt hat; ob Herdentrieb, Angst oder was auch immer. Sie glauben doch nicht, dass dieses Verbot funktionieren konnte, ohne, dass die Bischöfe (in Mehrheit) das vorher gegenüber dem Staat abgenickt hatten?! Das ist Politik - auch in kirchlichen Kreisen! Wenn nicht die Gläubigen hier eingesprungen wären, würde sich da jetzt nichts bewegen. Somit würde ich ihr "Held der Wohe" nicht so unterstreichen. Ein Dank deshalb an die Akteure (Helden der letzten Tage), die die Bewegung auch von B V jetzt möglich machen.


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 lesa 14. April 2020 

Bischöfe, die so die Herde weiden, sind auch essentiell!

Danke, Bischof Voderholzer!


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 la gioia 14. April 2020 
 

Jetzt, da man die Gläubigen der Teilnahme am höchsten christlichen Fest beraubt hat...
@Seeker2000: Zustimmung!


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 Gandalf 14. April 2020 

@seeker2000

Also so ganz war es nicht. Bischof Voderholzer gehörte übrigens zu den deutschen Bischöfen, die erst nach staatlichem Druck die Kirchen für die Gottesdienste zusperren ließ, ähnlich wie Bischof Oster und noch ein paar andere, die man sich merken sollte.. Wer hat die Gottesdienste schon vor dem Staat absagen lassen? Ein Münchner... tja.


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 Seeker2000 14. April 2020 
 

Druck der Gläubigen zeigt Wirkung!

Faszinierend wie jemand der noch vor ein paar Tagen die staatlichen und in Folge kirchlichen Maßnahmen verteidigt hat, plötzlich als "Held der Stunde" auftritt und Lockerungen fordert. Was hat sich denn an "dem Virus" geändert und "an der Sorge für die Gläubigen"???
Hat man nach den Begründungen - vorallem des Bundesverfassungsgerichts - vielleicht Angst, dass weltliche (!) Gerichte nun doch schneller als man wünscht, erklären könnten, dass das Gottesdienstverbot verfassungswidrig ist/war? Und man dann als staatshörige, untätig hinnehmende Bischöfe (DBK) in einem noch schlechteren Licht dastehen würde als das bei sehr vielen Gläubigen schon der Fall ist.
Letztendlich ist es dem Druck und Engagement der Gläubigen, nicht zuletzt vor staatlichen Gerichten, zu verdanken, dass sich etwas bewegt. Wir sollten all denen dankbar sein, die hier (stellvertretend für "die Vielen") ihren Beitrag geleistet haben. DANKE !


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 Gandalf 14. April 2020 

Held der Woche!


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 girsberg74 14. April 2020 
 

So geht Kirche und Seelsorge!

Danke Bischof Voderholzer.


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