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#Corona - Regensburger Generalvikar ruft zum Ideensammeln auf

31. März 2020 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
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Corona-Initiative - Regenburger Generalvikar Michael Fuchs: "Haben wir alles getan, um die Sakramente unter Beachtung aller staatl. Vorschriften zu den Gläubigen - wenigstens zu einigen - zu bringen?"


Regensburg (kath.net)
Der Regenburger Generalvikar Michael Fuchs hat auf Facebook angesichts der Messverbote für Gläubige seine Facebook-Freunde dazu aufgerufen, Ideen zu überliefern, falls das Messverbot in Deutschland länger dauert: "Mir stellt sich die Frage: Wenn es länger dauert: Haben wir alles getan, um die Sakramente unter Beachtung aller staatl. Vorschriften zu den Gläubigen - wenigstens zu einigen - zu bringen? Brauchen wir jetzt nicht eine Welle der Ideen? Auto-Gottesdienste, Beichte auf 10m Entfernung mit Handy, Krankenkommunion vor der Haustür mit Abstand, Patene, Mundschutz und Pinzette, Taufe nur mit Priester (5m weg) u. wassergießender Mutter. Nottrauung mit 2 Trauzeugen und Pfr. per Skype. Keine Ahnung, ob das geht. Egal. Ideen." Fuchs erläuterte dazu, dass man Ideen brauche und er alle Vorschläge dem Bischof vorlegen möchte.



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Lesermeinungen

 Lilia 3. April 2020 
 

@Lux aeterna

Was machen Sie bei Stromausfall?
Zum Empfang der Hl. Sakramente müssen Sie nach wie vor eine Kirche aufsuchen; diese gibt es zum Glück nicht digital!


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 Lux aeterna 2. April 2020 
 

Online Messen gehört die Zukunft!

Ich bin ganz sicher, dass sich in nur wenigen Jahren die Leute nur noch wundern werden, warum überhaupt jemand in alte, muffige Kirchgebäude gehen wollte, um dort ein paar griesgrämige Gesichter und einen alten Dorfgeistlichen zu sehen, höchstens noch einen schlechten Organisten zu ertragen! Online-Messen erlauben jetzt eine echte Professionalisierung, einen Quantensprung in die Zukunft! Es gibt jetzt auch keinen Priestermangel mehr, und der Zuseher hat die Möglichkeit die bunte Feier zu jeder ihm passenden Zeit zu schauen statt sich nach festen Terminen, die andere Leute ausdenken, zu richten. Wir schauen die ORF-Messen - katholische, protestantische, wie es kommt - gerne zum Frühstück und schmücken dazu auch den Flachbildschirm. - Geheimtipp: wenn die Predigt doch nix ist, soll ja vorkommen - einfach Ton aus! Nein, Spass beiseite: die Kirche muss jetzt digital sein, sonst wird sie gar nicht mehr sein.


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 katinka 31. März 2020 
 

@steve acker

Ich kann Sie verstehen. Bei uns wurde gerade der Pfarrbrief verteilt aber eine Bekannte, die verteilt sagt, manche Leute hätten ganz misstrauisch geguckt, was da in den Briefkasten kommt. Das ist schon Hysterie.
Die Gemeinde würd auch gerne Palm und kleine Osterkerzen verteilen, weiß aber nicht recht wie ohne dass es zum "Run" kommt. FAlls jemand dazu eine Idee hat - nur zu, Ideen gebe ich gerne weiter


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 katinka 31. März 2020 
 

Eines verstehe ich nicht. In Köln können Obdachlose jetzt im Priesterseminar essen.
https://www.erzbistum-koeln.de/news/Kardinal-Woelki-oeffnet-Priesterseminar-fuer-obdachlose-Menschen/
Nicht dass ich das nicht gut finde, aber die sitzen auf den Fotos doch auch nicht mehr als 2 Meter auseinander.
Warum ist dann so vieles im Kirchenraum verboten?


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 Soundy 31. März 2020 
 

Ich möchte ...

... keine Werbung machen, aber hier findet Ihr nicht nur am Sonntag, sondern auch unter der Woche eine Hl. Messe zum Mitfeiern im Internet!
https://www.stift-heiligenkreuz.org/


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 landpfarrer 31. März 2020 
 

@Steve Acker

Finde das auch schade. Habe Direktiven aus EB Köln gelesen, die sind wohltuend ausgewogen. Gesegnete Palmen auszugeben z:B. wird dort ausdrücklich erwähnz, man könne sie auch den Leuten nach Hause verteilen.


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 Steve Acker 31. März 2020 
 

Also bei uns passiert grad das Gegenteil

neueste order aus Augsburg.
Nicht einmal zu Ostern den Gläubigen
eine Osterkerze vor die Tür zu stellen
(natürlcih mit Handschuhen) soll erlaubt
sein, auch Pfarrbrief verteilen geht nicht.
Jeglicher Versuch in der Richtung was zu machen,gleich im Keim ersticken.
Motto: lass die Gläubigen ganz alleine.
Kürzlich hier gehört von einem Nachbarn:
ja die Kirche klinkt sich aus, macht zu,
lässt uns alleine.So kommt es rüber.
Ich bin so wütend.


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 SalvatoreMio 31. März 2020 
 

Es gibt Möglichkeiten, wenn man nur wollte:

Wenn ich die Kirche betrete - auch für längere Zeit - sie ist leer! Und soviel Platz! - Die Hauptamtlichen der Kirchengemeinden, die jetzt zuhause sitzen: sie könnten "Ordnungsdienste" leisten, so dass zumindest Werktagsmessen stattfinden, wo zumeist nur wenige kommen. Und wenn man schon die hl. Kommunion nicht empfangen soll, dann tut es eben stellvertretend der Priester, wie normalerweise auch bei der Kelchkommunion.
Man könnte hauptamtliche (oder andere) persönlich bitten, auch privat Anbetung zu halten, stellvertretend für die Gemeinde, und wenn weitere Gläubige erscheinen, darauf eingestellt zu sein, und sei es mit dem Rosenkranzgebet ...


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 Diadochus 31. März 2020 
 

Mut

Ein Bischof mit Mut, dem Gott wichtiger ist als der Mammon, würde vollkommen genügen. Wer hat die Hl. Messe denn verboten?


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 Montfort 31. März 2020 

Statt die hl. Messe in den Katakomben zu feiern...

feiern sie ideenreiche Priester in Italien inmitten von Hochhäusern schon auf großen Terrassen und Flachdächern - und die Gläubigen feiern von ihren Wohnungsbalkonen aus mit!
:-)

www.tempi.it/coronavirus-napoli-santa-maria-salute-messa-tetto-chiesa/


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 jabberwocky 31. März 2020 

@JuergenPb: Messe gucken?????

Also, wir feiern die Hl. Messe tatsächlich mit, mit Gotteslob in der Hand, oder, wenn es der klassische Römische Ritus ist, mit dem römischen Schott, ja, und dann machen wir alles, was wir sonst in der Hl. Messe machen, und zwar genau so: Wir bereiten uns vor, bekreuzigen uns mit Weihwasser, zünden die Kerzen im Herrgottswinkel an, sprechen die Gebete mit, stehen auf oder knien uns hin (auch zur geistigen Kommunion), und vereinen uns mit dem Priester und mit Jesus. Das ist jedesmal sehr schön, zumal es sichtbar ist, mit wie viel Liebe und Innigkeit viele Priester die Messe zelebrieren. Und starke Predigten gibt es mitunter, so wie gestern in Heiligenkreuz, oder am 25.3. bei Radio Horeb, oder am vergangenen Sonntag in Zaitzkofen.


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 Diasporakatholik 31. März 2020 
 

@JuergenPb

Alte und Kranke Menschen sind aber auf die Live-Übertragungen hl. Messen angewiesen - etwas anderes gibt es für sie nicht mehr.

Ein paar Tipps:

Sie brauchen während des Gottesdienst empfange eine ruhige Atmosphäre im Raum.
Lassen Sie sich durch NICHTS stören (Kein Telefon, keine Haustürklingel, etc.), denn wenn Sie in der Kirche wären, sind Sie auch nicht da.

Zünden Sie sich eine Kerze an und nehmen Sie Ihr (hoffentlich vorhandenes) Gotteslob-Gebetbuch zur Hand und beten und singen Sie - zumindest im Geiste - die Gebetstexte und Lieder mit.

Es erfordert gewiss etwas Übung, aber es geht.

Ich empfehle, sofern noch nicht geschehen, unbedingt die Anschaffung eines persönlichen Gotteslob-Gebetbuchs.
Können Sie bestimmt z.B. bestellen, nötigenfalls berät Sie Ihre Pfarrei entsprechend.

Noch ein Tipp: Stimmen Sie sich mit einschlägigen Gebeten, z.B. Nr. 21 im NGL vor dem Gottesdienst etwas ein auf denselben. Ich hab mir in mein NGL die Strichzeichnungen überklebt.


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 Soundy 31. März 2020 
 

@JuergenPb

Ich respektiere Ihre Meinung, bin aber der Meinung, besser eine Messe im Internet mitfeiern, als gar nicht.


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 Diasporakatholik 31. März 2020 
 

Ein paar ernst gemeinten Ideen

Hl. Beichte mit gegenseitigem Mundschutz und - bei Berührung durch den Beichtpriester - vor der Beichte desinfizierten Händen.

Hl. Kommunion z.B. an hochbetagte Gläubige:
Mit Mundschutz und mit vorher 30sek. mit Seife gewaschenen Händen aus dem Vorratsbehältnis entnehmen und in ein als Pyxis oder Bursa bezeichnete Transporter geben und damit zu dem Kommunionempfänger gehen. Unter entspr. hygienischen Vorsichtsmaßnahmen dem Empfänger die hl. Kommunion entweder spenden oder die hl. Hostie vom Empfänger aufnehmen lassen.
So könnte man auch Menschen in geschlossenen Einrichtungen versorgen.


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 JuergenPb 31. März 2020 

Kein Ersatz

für mich ist eine Messübertragung per TV oder Internet kein Ersatz für eine Mitfeier der Messe in der Kirche.
Die Übertragungen empfinde ich nicht als Möglichkeit des Mitfeierns, sondern es ist ein Gefühl wie Fernsehgucken: ein an der Handlung unbeteiligtes Zugucken. Ob da eine Live-Übertragung läuft oder eine Aufzeichnung oder ein Spielfilm unterscheidet sich kaum.
Es ist etwas, das weit weg geschieht und mit dem ich nichts zu tun habe.

Andere mögen das ja anders empfinden. Für mich ist diese Art des Messeguckens vertane Zeit.


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 Stefan Fleischer 31. März 2020 

Ich bin technisch nicht versiert

Aber gäbe es eine einfache, auch für ü80 bedienbare Lösung um kleine Gruppen via Internet oder so zu verbinden, welche sich regelmässig zu einem kurzen Gebetstreffen (z.B. Rosenkranz, vielleicht auch nur 1-2 Gesätzlein). treffen? Das wäre zudem noch ein psychologisches Mittel gegen fehlende sozialen Kontakte.


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 Lilia 31. März 2020 
 

Die Priester könnten den Gläubigen zu bestimmten Zeiten - einzeln - die Hl. Kommunion spenden.

Nachdem sie zu Hause den TV-Gottesdienst angeschaut haben.

Die Beichte kann man auch bei einem Spaziergang abnehmen: Zwei Leute dürfen sich ja - mit Sicherheitsabstand -treffen.

Seeleneifrige Priester finden einen Weg!


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 proelio 31. März 2020 
 

Umkehr und Buße!!!

Das ist immer noch die beste Idee für die deutschen Bistümer. Aber das wird wohl noch für lange Zeit ein Traum bleiben. Ihr habt den katholischen Glauben voll gegen die Wand gefahren!


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 Sureno 31. März 2020 

Drive in Kommunion nach Livestream-Messe

habe ich irgendwo aus den USA gelesen.
Besser wie nix!


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 edih 31. März 2020 
 

Ich habe eine ganz einfache Idee:

Eine hl. Messe OHNE live-stream!!


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 Marie Madeleine 31. März 2020 
 

Vorschlag

Ostergottesdienst auf dem Islingerfeld
hier hat man gegnügend Abstand zu den Gläubigen; Kommunion kann eventuell später nach dem Gottesdienst in angemessenen Abstand ausgeteilt werden.


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