25 März 2020, 13:00
Gebet für die Ordensfrauen, die ihr Leben für die Kranken hingeben
 
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Franziskus in Santa Marta: das Geheimnis der Menschwerdung. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Papst Franziskus – Mittwoch der vierten Woche der Fastenzeit, siebzehnte Messe in Live-Streaming über Fernsehen und Internet aus der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“„gegen“ die Coronavirus-Pandemie.

Ab heute wird auch das italienische Staatsfernsehen RAI die Morgenmessen um 7:00 Uhr live übertragen.

Hochfest der Verkündigung des Herrn. Zu Beginn der Messfeier betete der Papst für die Vinzentinerinnen, die im Vatikan eine medizinischen Fürsorgestelle für die Armen betreiben, und für alle Schwestern, die sich um die Kranken kümmern, besonders in dieser Zeit der Coronavirus-Pandemie:

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„Heute, am Fest der Menschwerdung des Herrn, sind die Schwestern der Nächstenliebe des heiligen Vinzenz von Paul, die seit 98 Jahren in der medizinischen Fürsorgestelle von Santa Marta dienen, hier in der Messe und erneuern ihre Gelübde zusammen mit ihren Schwestern in allen Teilen der Welt. Ich möchte heute die Messe für sie halten, für die Kongregation, die immer mit den Kranken, den Ärmsten arbeitet, wie sie es hier seit 98 Jahren tut, und für alle Schwestern, die sich im Moment um die Kranken kümmern und die auch ihr Leben riskieren und ihr Leben hingeben“.

In seiner Predigt verwies der Papst auf das große Geheimnis der Menschwerdung, und kommentierte das Evangelium vom Tag (Lk 1,26-38):

„Der Evangelist Lukas konnte dies nur aus dem Bericht der Muttergottes wissen. Als wir Lukas zuhörten, hörten wir, wie die Gottesmutter dieses Geheimnis erzählte. Wir stehen vor dem Geheimnis. Vielleicht ist es das Beste, wenn wir diesen Abschnitt noch einmal lesen und denken, dass es die Gottesmutter war, die es erzählte:

‚Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel’.

Das ist das Geheimnis“.

Der Papst schloss die Messfeier mit der Anbetung und dem eucharistischen Segen ab und lud die Menschen mit dem Gebet von Kardinal Rafael Merry del Val zur geistlichen Kommunion ein:

„Zu Deinen Füßen, lieber Jesus, werfe ich mich nieder und schenke Dir den Reueschmerz meines zerknirschten Herzens. Ich beuge mich tief in meinem Nichts vor Deiner heiligen Gegenwart. Ich bete Dich an im Sakrament Deiner Liebe, in dem unsagbar großen und heiligen Sakrament des Altares. Ich wünsche Dich aufzunehmen in die armselige Wohnung, die meine Seele Dir bieten kann. In Erwartung des Glückes der wirklichen heiligen Kommunion möchte ich Dich geistigerweise empfangen. Komme zu mir, lieber Jesus, denn ich komme zu Dir. Möge Deine Liebe mein ganzes Wesen besitzen im Leben und im Tode! Ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich. Amen“.

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