Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  13. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Südtiroler Bischof warnt vor Panikmache wegen Coronavirus

29. Februar 2020 in Österreich, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Hilft nicht weiter und ist auch nicht christlich"


Bozen (kath.net/KAP) Vor dem Schüren von Ängsten im Zusammenhang mit dem Coronavirus warnt der Südtiroler Bischof Ivo Muser. Zwar sei verständlich, dass sich die Menschen Sorgen wegen einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 machen, sagte Muser am Mittwoch beim Aschermittwoch-Gottesdienst im Bozner Dom. Panikmache aber sei nicht angebracht. "Das hilft nicht weiter und ist auch nicht christlich", so der Bischof. Ausdrücklich lud Muser zum Gebet für Erkrankte, Ärzte und Pflegepersonal sowie "jene, die jetzt die Verantwortung tragen, jene Maßnahmen zu erlassen, die zum Wohle der Menschen getroffen werden müssen".


Nach entsprechenden Empfehlungen der Landesbehörden hatte der Südtiroler Bischof am Dienstag die Gläubigen in einer Erklärung vorerst ersucht, die Kommunion nur mit der Hand zu empfangen, den Friedensgruß beim Gottesdienst zu vermeiden und in den Kirchen kein Weihwasser zu nehmen. Anders als mehrere andere Diözesen in Norditalien wurden aber keine Gottesdienste abgesagt oder Kirchen geschlossen.

Mit dem Auftreten der Epidemie hätten sich für die Menschen Rhythmus und Planung des Lebens innerhalb kürzester Zeit verändert, verwob Bischof Muser in der Aschermittwoch-Predigt seine Worte zum Coronavirus mit grundsätzlichen Gedanken zur beginnenden Fastenzeit. Die Situation mache nachdenklich. "Auf einmal ist vieles nicht mehr selbstverständlich und es wird uns bewusst, dass wir das Leben nicht einfach in der Hand haben. Ein oberflächlicher oder gar arroganter Zugang zum Leben ist wirklich nicht angebracht", sagte Muser.

Viele Menschen ließen sich vom Grundsatz "Immer mehr, immer höher, immer reicher, immer schneller" leiten. In vielen Bereichen führe das zu einer "Übersättigung", so der Südtiroler Bischof. Aschermittwoch und Fastenzeit "wollen uns gewinnen für eine Entschleunigung, für eine Bekehrung, die uns helfen soll, unsere Lebenseinstellung und unsere Lebensplanung zu überdenken", empfahl Muser das Maßhalten und die Dankbarkeit" als Haltungen.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Symbolbild (c) Pixabay


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Krankheit

  1. Papst ruft im Februar zum Gebet für schwerkranke Kinder auf
  2. Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
  3. Franziskus betet für verunglückten Rennfahrer Zanardi
  4. Neben welchen Heiligen möchten SIE am liebsten sitzen?
  5. Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
  6. „Vom Staat erlaubt – von der Kirche verboten“
  7. Kirchliche Gästehäuser in Italien bleiben zur Hälfte geschlossen
  8. Kirche und Corona: "Vorherrschend war Eindruck des Bravseins"
  9. „Händchen halten“ war gestern
  10. Kretschmann: Gottesdienste unter Vorsichtsmaßnahmen wieder öffnen







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. 'Ich habe mich geirrt'
  3. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  4. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  5. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  6. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  7. Tantum ergo Sacramentum
  8. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  9. '40 Tage für das Leben' in Wien
  10. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  11. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  12. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  13. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  14. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  15. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz