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Vorarlberg: 6-facher Familienvater wegen Kirchenbeitrag vor Gericht

21. Februar 2020 in Österreich, 92 Lesermeinungen
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Kirche der Barmherzigkeit? Der Katholik hat sich aus Gewissensgründen geweigert, den Kirchenbeitrag zu leisten und verweist dazu auf einige Verfehlungen der Diözese Feldkirch - Bischof Elbs lässt den Mann vors Gericht bringen


Vorarlberg (kath.net)
Der Vorarlberger Bischof Benno Elbs hat diesen Dienstag einen 6-fachen Familienvater vor Gericht bringen lassen, weil sich dieser geweigert hatte, den Kirchenbeitrag aus Gewissensgründen zu leisten. In seiner Begründung verweist N. N. (Name ist der Redaktion bekannt) darauf, dass Mitarbeiter der Diözese bei der Regenbogenparade der Homosexuellen mitgemacht haben und die Diözese die Homosexuellenpastoral übergewichtet. Auch die Genderideologe werde laut N. N. von der Diözese übernommen.


Rein finanziell geht es übrigens um circa 400 Euro Kirchenbeitrag für die Jahre 2016 bis 2018. Am Dienstag fand die 1. Gerichtsverhandlung statt, bei der sich die Diözese weiterhin hart zeigt und theologische Einwände und Gründe für die Verweigerung nicht hören wollte. Die nächste Verhandlung findet am 31. März statt.

N.N. hat übrigens sehr wohl für die Anliegen der Kirche gezahlt, sogar den Zehent und die Belege auch an den Bischof übermittelt. Allerdings möchte er nicht mehr unchristliche Sachen der Diözese damit finanzieren.

Die Kirchensteuer steht in Österreich seit vielen Jahren in der Kritik. Zuletzt hatte der Grazer Kirchenhistoriker Höfer das „Nazi-Gesetz“ scharf kritisiert und die Frage gestellt: „Warum klammert sich die Kirche so an ein NS-Gesetz?“

Ein Einladung: Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit dieser oder anderen Diözesen gemacht? Bitte schicken uns Ihre Erfahrungen an [email protected]. Etwaige Unterlagen (Schreiben mit Bistümern usw.) werden von uns vertraulich behandelt


Kontakt Bischof Elbs


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