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Bistum Fulda: Pfarrer wegen Kinderpornoverdacht suspendiert

22. Jänner 2020 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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„Fuldaer Zeitung“: Mitglieder der Kirchengemeinden in Marborn befinden sich „in einer Art Schockstarre“ – Generalvikar: „Verschaffen und Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften" - Priester muss sich auch kirchenrechtlich verantworten


Fulda (kath.net) Priester K., der als Pfarradministrator für zwei Kirchengemeinden in Marborn zuständig gewesen war, wurde vom Fuldaer Bischof Michael Gerber mit sofortiger Wirkung suspendiert, jede priesterliche Tätigkeit ist ihm aktuell untersagt. Das teilte der Generalvikar Christof Steinert den Gemeinden jeweils am Ende der Sonntagsgottesdienste mit. Nach Angabe des Generalvikars laufen staatsanwaltliche Ermittlungen gegen den Pfarrer, ermittelt wird „unter anderem wegen des Verschaffens und Besitzes kinder- und jugendpornographischer Schriften“. Das berichtet die „Fuldaer Zeitung“. Den Angaben der Zeitung zufolge war K. 2007 bereits mit einer Vorgeschichte nach Marborn gekommen, denn er hatte 2004 nach einer Anschuldigung wegen sexueller Beleidigung von den Justizbehörden eine Bewährungsgeldstrafe verhängt bekommen. Der heute 52-Jährige wurde nach einem psychologischen Gutachten und nach angeordneter Psychotherapie unter der Auflage wieder als Priester eingesetzt, dass er regelmäßig in Gesprächen mit Vertretern des Bistums in seinem Dienst begleitet werde. Dazu sagte Bistumssprecher Christof Ohnesorge: „Wir hatten ihn also schon auf dem Schirm.“


Offenbar hat der Priester bei der regulären Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort in den Kirchengemeinden keinen Anlass zu Beanstandungen geliefert, berichtet die „Fuldaer Zeitung“ weiter.

kath.net dokumentiert dazu die Pressemeldung des Bistums Fulda in voller Länge:

Aufgrund einer aktuellen Information der Staatsanwaltschaft Hanau über ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verschaffens und Besitzes kinder- und jugendpornographischer Schriften hat der Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber mit sofortiger Wirkung den Priester Martin K. (Marborn) von allen Ämtern beurlaubt und ihm die Ausübung jeder priesterlichen Tätigkeit untersagt.

Bischof Gerber hofft, dass es mit den betroffenen Personen zu einem Kontakt im Interesse der weiteren Aufarbeitung des Geschehenen kommt.

K. war seit August 2007 Pfarradministrator in Marborn. Bereits früher gab es die Anschuldigung sexueller Beleidigung gegen K., für die er von der Staatsanwaltschaft im Jahr 2004 mit einer Bewährungsgeldstrafe belegt wurde. Nach der Einholung eines psychologischen Gutachtens und angeordneter Therapie wurde K. unter Auflagen in Marborn eingesetzt. Im Herbst 2019 hatte Bischof Gerber, ohne dass es konkrete neuere Hinweise gegeben hätte, im Rahmen der Begleitung von Pfarrer K. ein erneutes psychologisches Gutachten beauftragt. Damit sollten die auf dem Hintergrund des ersten Gutachtens getroffenen Regelungen überprüft werden.

Umso erschütterter zeigte er sich, dass es nicht einmal im Kontext der Vorbereitungen dieses Gutachtens einen Hinweis des Pfarrers auf das laufende Verfahren der Staatsanwaltschaft bzw. die damit verbundenen Anschuldigungen gab.

K. wird sich zusätzlich zur strafrechtlichen Verfolgung einem kirchenrechtlichen Verfahren stellen müssen.

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 23. Jänner 2020 
 

Und nun wirklich lachen...

Die hessische Mainstreampresse und das Generalvikariat publizieren aufgeregt und versuchen händeringend die Anonymität zu gewährleisten.
Blöd+++
Ein Blick ins Internet ("katholisch marborn" und man findet die Website st-marien-marborn.de/288143085

"...Katholisches Pfarramt St.-Franziskus
Kontaktstelle Marborn
Herrn Pfr. M***** K****
Ronsthaler Straße 9
36396 Steinau-Marborn

und dann: "..WIR SIND GESPANNT, WAS SIE UNS ZU SAGEN HABEN" !!!! :-)

Die modernistische Kirche ist total verrückt geworden und mit dem theatralischen Exhibitionismus in den elektronischen Medien bringen ihre Adepten sich nun wirklich vollends um.
Eben die Schlüsselhomepage der Gemeinde wird nicht sofort gesperrt.
So doof kann man doch nicht sein :-(
Quos deus perdere vult, prius dementat


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