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Bischof Hanke: Papstbrief „weitgehend folgenlos geblieben“

20. Jänner 2020 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Eichstätter Bischof mahnt bezüglich des Synodalen Prozesses, dass die Besorgnis des Papstes angebracht ist „angesichts des ultimativ klingenden Tonfalls, den manche Stimmen vernehmen lassen“ und Veränderungsforderungen aus „einer anderen Agenda“


Eichstätt (kath.net) Beim Neujahrsempfang des Diözesanrats in Eichstätt erinnerte Bischof Gregor Maria Hanke in seinem Grußwort an den Brief, den Papst Franziskus im vergangenen Juni an das pilgernde Gottesvolk in Deutschland geschrieben zum Synodalen Weg geschrieben hat und der weithin folgenlos geblieben sei. In seinem Schreiben habe der Papst vor der Versuchung gewarnt, in der bloßen Veränderung von Strukturen der Kirche das Heil zu suchen und in Eigenbrötelei einen Weg zu beschreiten, der die weltweite Kirchengemeinschaft aus dem Blick verliere. „Seine Besorgnis ist angebracht angesichts des ultimativ klingenden Tonfalls, den manche Stimmen vernehmen lassen, wenn sie Veränderungen einfordern, die zudem einer anderen Agenda entstammen als dem Ursprungsanliegen nach der Aufdeckung des Missbrauchs“, stellte der Eichstätter Bischof fest, wie einer Pressemeldung des Bistums Eichstätt zu entnehmen ist.


Beim Synodalen Weg müsse es um einen geistlichen Prozess gehen, der Erneuerung und Verwandlung herbeiführt, erläuterte Hanke weiter. „Das heißt, dem Evangelium besser zu entsprechen, die Frische des Evangeliums zu entdecken, wissend, dass die Botschaft und der Weg Jesu immer auch etwas Fremdes und Provokatives bleibt.“

Der Brief von Papst Franziskus im Wortlaut: An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Foto: Bischof Hanke bei der Veranstaltung (c) Bistum Eichstätt


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 22. Jänner 2020 
 

Wandlung - gültig oder nicht?

@Zeitzeuge
Danke sehr, lieber Zeitzeuge!Ihre Antwort habe ich so auch im Internet gefunden aufgrund von Anfragen an Priester in Italien, wo die Antwort stufenweise erklärt wurde (kurz zusammengefasst): ein Priester in tiefster Lebensgefahr dürfte sprechen: "Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut"; ansonsten sei es aber schwer sündhaft, die Wandlungsworte zu ändern, die Wandlung "sei deshalb jedoch nicht "automatisch" ungültig ... Ein weiterer logischer und wichtiger Aspekt: "Die hl. Messe ist nicht 'Eigentum' eines Zelebranten; er hat sich nach der Gesamtkirche und ihren Vorgaben zu richten. - NOCHMALS DANKE FÜR IHRE MORALISCHE UNTERSTÜTZUNG!


3
 
 Kostadinov 21. Jänner 2020 

auch schon gehört:

Am Abend als er mit seinen Freunden beim Mahl saß...
und dann wundern sich manche, daß junge Familien entweder wegbleiben oder in der sog. außerordentlichen Form landen...


3
 
 Zeitzeuge 21. Jänner 2020 
 

Liebe SalvatoreMio und Mariat,

Bzgl. Ihrer Frage nach der gültigen Form
der hl. Eucharistie bei der Wandlung gilt folgendes:

Kein Priester darf an den Wandlungsworten etwas ändern, das wird
von Jone bis auf das "enim" ("für") als
schwer sündhaft bezeichnet.

Wesentlich zur Gültigkeit sind die
Worte "Das ist mein Leib" bzw. "Das ist
der Kelch meines Blutes", höchstwahrscheinlich muss aber auch der
Opfercharakter ("der für euch hingegeben
wird", "das für euch und für viele vergossen wird" betont werden um gültig
zu konsekrieren (Lais). Zu beachten ist
auch das Dogma, das besagt, daß durch
den Wiederholungsbefehl die Apostel zu
Priestern bestellt wurden und damit das
Sakrament der Priesterweihe eingesetzt
wurde vom HERRN(DH 1752).

Die falsche Rezitation mit "Jüngerinnen und Jünger" ist also
absolut unerlaubt, bewirkt aber per se
nicht die Ungültigkeit, wenn die übrigen o.a.
Bedingungen erfüllt sind.

Der Priester sollte belehrt und
nach seiner Intention befragt werden.

Quellen: Bartmann/Lais/Dogmatik
Jone/Moralth.

www.kath.net/news/12470


4
 
 SalvatoreMio 21. Jänner 2020 
 

Wandlung ungültig?

@Mariat
Ja, das habe ich bislang auch immer so verstanden und sehe es noch immer so. Deshalb bin ich noch am "Kämpfen", wie damit umzugehen ist. So etwas hatte ich bislang nie erlebt und war ausgerechnet die erste beim Kommuniongang. -


2
 
 Mariat 21. Jänner 2020 

@SalvatoreMio

"Am Sonntag traute ich meinen Ohren nicht, als ein Gastpriester selbst die Wandlungsworte änderte, und "Jüngerinnen und Jünger" einfügte usw. Das war offenbar eine neue Erfindung, die ich im Internet wiederfand. - Es macht müde und traurig!"
Ich habe gelesen, wenn ein Priester die Wandlungsworte abändert - ist die Wandlung ungültig?


2
 
 SalvatoreMio 21. Jänner 2020 
 

Die Bischöfe werden erschrocken sein -

@Philipp Neri
WELCHE BISCHÖFE meinen Sie? Etwa die deutschen? So manche Wünsche und Forderungen der meisten deutschen Bischöfe sind doch schon skandalös!


2
 
 SalvatoreMio 21. Jänner 2020 
 

..."Da weiß er ja, was er zu tun hat ..."

Das müssten ALLE WISSEN - auch jeder vor Ort. Doch der eine spielt den "großzügigen, aufgeschlossenen Priester" (und erntet Applaus), der andere hält sich an die (z. B. liturgischen) Vorgaben der Kirche und ist "langweilig". So spaltet die Kirche sich selbst. --- Am Sonntag traute ich meinen Ohren nicht, als ein Gastpriester selbst die Wandlungsworte änderte, und "Jüngerinnen und Jünger" einfügte usw. Das war offenbar eine neue Erfindung, die ich im Internet wiederfand. - Es macht müde und traurig!


4
 
 girsberg74 21. Jänner 2020 
 

Fair bleiben!

@Diadochus „Folgenlos - ,,. Da weiß er ja jetzt, was er zu tun hat.“

Natürlich weiß er jetzt, was er zu tun hat und er wird sich auch seiner Aufgabe stellen, an dem mitzuwirken, was er für richtig hält - was er ja jetzt weiß.

Ich finde nur, dass Bischof Hanke im Ton einseitig gefordert wird, da andere mit mehr Gewicht ihre Backen zusammenkneifen oder gar das Gegenteil fördern.


3
 
 ThomasR 20. Jänner 2020 
 

die meisten päpstlcihen BItten aus den letzten 3 Pontifikaten

sind in Deutschlans folgenlos (und damit auch fruchtlos) geblieben
Folgen sind verheerend- fehlende Umsetzung von solchen Schriften wie Pastore dabo vobis vom Jahr 1992! oder von Redemptionis sacramentum beide von Wojtyla Papst führen direkt zum Priestermangel
Umsetzung von Sacramentum caritatis von Papa Benedetto ist auch kaum erkennbar.
Trotz so einer Möglichkeit nach Motu Proptrio Summorum Pontificium in keinem deutschen diözesanen Priesterseminar wird die Ausbildung in beiden Formen des römischen Ritus angeboten - die altrituellen Kandidaten, bzw. die Kandidaten die in beiden liturgischen Formen beheimatet sind, werden von keinem diözesanen Priesterseminar angesprochen
Ich kenne keine Pfarre in gesamten deutschsprachigen Raum, wo die Gläubigen über die möglichkeit die alte Messe zu lesen zu beantragen z.B. in einem Pfarrbrief informiert wurden.
Die päpstlichen Bitten sich dem Lebensschutz zu widmen bleiben ind er Verteilung der Kirchensteuereinnahmen weitgehendst unberücsichtigt.


6
 
 Philipp Neri 20. Jänner 2020 

Die Bischöfe werden erschrocken sein!

Die Bischöfe werden erschrocken sein, welche Forderungen und Wünsche beim Synodalen Weg erhoben werden.
Durch diesen sogenannten Dialog wird mehr Unfrieden, Ärger und Wut durch unerfüllbare Wunschvorstellungen erzeugt, als wie es vorher war.
Ist dass das Ziel der Befürworter dieses synodalen Weges, wenn er zu einer weiteren Spaltung der Kirche führt?


3
 
 SalvatoreMio 20. Jänner 2020 
 

Geistliche Erneuerung

Ich denke, uns zu geistlicher Erneuerung bewegen, ist schwer. Die Anregungen nützen nur, wenn WIR uns auch bewegen. - Beim sogenannten Synodalen Weg wird das Umkrempeln leichter sein:man verteilt neue, evtl. ehrenvolle Posten, aber Evangelisierung ist mehr; es geht um den Kern der eigenen Existenz - hin zu Gott, weg vom Egoismus. Das kann wie durch ein Wunder geschehen oder ein langwieriger Prozess werden.


8
 
 Ehrmann 20. Jänner 2020 

@Diadochus: Sie scheinen je wohl das Biszum Eichstätt gut zu kennen?

Gerde dieser Bischof müht sich schon seit vielen Jahren um die geistliche Erneuerung des Bistums- gegen viele Widerstände. Aber Sie wissen es wohl besser.


12
 
  20. Jänner 2020 
 

So ist das leider mit päpstlichen Schreiben.

Man pickt sich das heraus, was einem passt; der Rest wird ad acta gelegt.

Das passiert bei den Wort von Papst Franziskus genauso wie bei Papst Benedikt XVI., Johannes Paul II. usw.


16
 
 Diadochus 20. Jänner 2020 
 

Folgenlos

Der Papstbrief sei weitgehend folgenlos geblieben, so Bischof Hanke. Wie das wohl kommt?
"Beim Synodalen Weg müsse es um einen geistlichen Prozess gehen, der Erneuerung und Verwandlung herbeiführt", erläuterte Hanke weiter. Da weiß er ja jetzt, was er zu tun hat.


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