SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
- Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
- "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
- Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
- Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
| 
Neuer Trend: Euthanasie und Organspende14. Jänner 2020 in Prolife, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Euthanasiewillige Personen verfügen in zunehmendem Maß, dass ihnen nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen. In Kanada wird das aktiv gefördert.
Seattle (kath.net/LifeNews/jg) Aus den Körpern von Menschen, die medizinisch assistierten Selbstmord begangen haben, werden in zunehmendem Maße Organe und Gewebe für Transplantationen entnommen. Das gelte sowohl für europäische Länder wie Belgien und die Niederlande als auch für Kanada, schreibt Wesley Smith, ein Rechtsanwalt und Autor, der für das Discovery Institute in Seattle (USA) arbeitet. 
In Kanada werde der medizinisch assistierte Selbstmord aus diesem Grund zunehmend als Wohltat für die Gesellschaft bezeichnet. Smith führt zur Illustration einen Artikel aus der Zeitung Ottawa Citizen an, in dem zunächst die Zunahme an Organspenden von Menschen, die Euthanasie in Anspruch nehmen wollen, aufgezeigt wird. Der Artikel weist unter anderem darauf hin dass das Trillium Gift of Life Network, die Organisation, welche die Organ- und Gewebespenden im Bundesstaat Ontario verwaltet, über alle Personen, denen ein medizinisch assistierter Selbstmord gewährt wird, in Kenntnis gesetzt werden muss. Trillium informiert dann diese Personen über die Möglichkeit, im Testament die Spende der Organe und Gewebeteile festzulegen. Die Botschaft an die selbstmordgefährdeten kranken und behinderten Menschen Kanadas laute, dass ihr Tod einen größeren Wert für Kanada haben könne als ihr Leben. In vielen Fällen handle es sich dabei nicht um todkranke Menschen am Ende ihres natürlichen Lebens, schreibt Smith.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Antiklon 15. Jänner 2020 | | | | Die brauchbaren Organe verteilt Eurotransplant @anjali: Wie Fachartikel zeigen, sind die Organe, die nach der Euthanasie seit einigen Jahren in Belgien und den Niederlanden entnommen werden, durchaus brauchbar. In Einzelfällen wurde das schon seit 2005 praktiziert. Bis 2017 gab es etwa 70 solche Fälle! Verwendet wird Propofol oder ein Barbiturat kombiniert mit einem Muskelrelaxans. Solche Organe - auch nach assistiertem Suizid - werden durch Eurotransplant verteilt.
Weil mit dieser Methode keine Herzen transplantiert werden können, gibt es bereits Überlegungen, die Organe ohne diese Mittel im Rahmen einer Vollnarkose zu entnehmen, nach dem Motto, der Patient hat ja zugestimmt. Das zeigt, mit dem assistierten Suizid wird eine schiefe Ebene beschritten, die immer mehr in den Abgrund führt. Deswegen wird in diesen Kreisen gefordert, die Dead-Donor-Regel aufzuheben.
Vgl. Bollen J. et al, Organ Donation After Euthanasia: A Dutch Practical Manual. Am J Transplant 16 (2016) 1967-1972. |  2
| | | | | Stefan Fleischer 15. Jänner 2020 | |  | Wehret den Anfängen! Genau hier haben unsere Welt und auch das Christentum jämmerlich versagt. Nun dreht sich die Spirale immer weiter und die schlimmsten Visionen der Science-Fictions-Romane werden je länger je mehr Wirklichkeit.
Das ist aber nicht nur bei dieser Frage so. Vergessen wir nicht, wie es bei der Abtreibung war. "Verkauft" wurde sie als Lösung in Einzelfällen, in absoluten Notlagen. Dem Missbrauch werde durch klare Gesetze ein Riegel schoben. Heute ist sie de facto (und vermutlich schon bald auch de jure) ein Menschenrecht.
Wo wir Gott verdrängen, drängt sich Satan in unsere Welt. |  2
| | | | | Bernardo 14. Jänner 2020 | | | | schreckliches Szenario... Was, wenn Behinderte, die keinen Suizid begehen wollen? Dann sind sie bald "Egoisten", die nicht "sozial" denken wollen und dabei durch ihre Behinderung der Gesellschaft auch noch "unnötige" Kosten auferlegen... |  4
| | | | | anjali 14. Jänner 2020 | | | | Organe und Euthanasie Die Organe kann mann dann nicht mehr benützen da die vergiftet worden sind mit dem Euthanasiegift. |  3
| | | | | 14. Jänner 2020 | | | | Das ist absolut unfassbar Lebendig habt ihr keinen Wert für die Gesellschaft - aber wenigstens als Ersatzteillager hat euer Leben noch irgendeinen Sinn gehabt. Wie menschenverachtend ist denn das, bitte?
Also meine Bereitschaft zur Organspende sinkt angesichts derartiger Meldungen wirklich ins Bodenlose. |  5
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuEuthanasie- Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
- Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
- Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
- Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
- Katholische Nonnen verklagen Bundesstaat New York wegen Zwang zur Beihilfe zum Suizid
- Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
- Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
- Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016
- Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
- Menschenrecht auf Abtreibung?
| 






Top-15meist-gelesen- Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
- Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
- Wer ist der Mann auf dem Tuch?
- Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
- Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
- "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
- Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
- Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
- Fast der gleiche Glaube?
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
- Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
- Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
- Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
- Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
|