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Overbeck diffamiert Zölibat als 'Relikt aus vergangenen Zeiten'

20. Dezember 2019 in Deutschland, 43 Lesermeinungen
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Der Bischof von Essen wettert wenige Tage vor Weihnachten gegen den Zölibat


Essen (kath.net)
Für den Essener Bischof Overbeck ist der Zölibat laut einem Bericht vom Deutschlandradio ein "Relikt aus vergangenen Zeiten". Dies meinte der umstritten Essener Bischof auf einer Podiumsveranstaltung des WDR. Laut Overbeck habe sich die Ehelosigkeit von Priestern in den vergangenen Jahrdhunderten bewährt. Für ihn gebe es jetzt jedoch eine neue Kultur, in der laut Overbeck die Glaubwürdigkeit eines Geistlichen nicht mehr von seiner Lebensform abhänge, sondern von seiner Gesamtpersönlichkeit. Daher möchte der Bischof unter Verweis auf einen vermeintlichen Priestermangel über Alternativen zur "Zölibatspflicht" nachdenken und spricht sich dafür aus, dass Priester heiraten dürfen.


Overbeck hat übrigens 1989 von Kardinal Joseph Ratzinger die Priesterweihe empfangen und wurde später von Benedikt XVI. zum Weihbischof in Münster ernannt. Nach der Wahl von Franziskus hat Overbeck immer mehr seine katholischen Positionen aufgeben, er gilt bei Beobachtern inzwischen als einer der größten Wendehälse in der katholischen Kirche Deutschlands.


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Lesermeinungen

 felix1 26. Dezember 2019 
 

Bischof Overbeck

Was für einer Bischof!
Dieser MUSS abtrten,
weg, weg, weg.


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 Tonika 23. Dezember 2019 
 

@Charlene

Verstehe Ihre Kritik nicht ganz. Overbeck attackiert den eigenen Glauben und ist voller Verachtung für die Kirche und die Bezeichnung Wendehals, Mietling, etc. triffst genau. Damit wird er nicht verunglimpft. Er betrachtet den ganzen katholischen Glauben als Relikt, klebt aber weiterhin an seinem Bischofsstuhl fest wegen Macht und Geld. Im ganzen NT werden Irrlehrer und falsche Wölfe/ Brüder scharf kritisiert. Overbeck ist ist dem Titel nach ein katholischer Bischof, aber in Wirklichkeit ist er ein Wendehals, Karrierist ohne Prinzipien und Rückgrat. Es gab Zeiten, da hat er sich stramm konservativ gegeben um in höchsten Ämtern aufzusteigen. Die Wahrheit muss man auch bei einem sogenannten katholischen Bischof, der sich wie ein Mietling verhält und die Herde schadet, sagen dürfen und zwar unzensiert.


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 lesa 23. Dezember 2019 

Johannes der Täufer

@Charlene: Weitaus schlimmer ist, was der Psalmist schildert: "Glatt wie Butter sind ihre Reden, aber die Schwerter zwischen ihren Zähnen, wer sieht sie?"
Da ist mir en ehrlicher Rempler von @Gandalf lieber. Grundsätzlich ist Ihnen natürlich zuzustimmen. Wie es im Epheserbrief heißt, soll "nur über unsere Lippen kommen, was aufbaut2. Das ist Ihr berechtigtes und wichtiges Anliegen. Aber kath.net weiß schon, was es tut, und es hat einen speziellen Auftrag in dieser Zeit. Es geht auch um Bewusstseinsbildung jener, die durch zeitgeistig vernebelte Bischöfe mehr und mehr in ein marodes Denken, ja in die Irre geführt werden. Mit vorsichtigen Erläuterungen ist es nicht immer getan. Viele Leute lesen gar nicht. Nur klare Ansage gelangt noch in die Gehirne.


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 lesa 21. Dezember 2019 

Zeichenhaft und wesensgemäß

„Wenn der Zölibat der Weltpriester nicht eine gemeinschaftliche kirchliche Form ist, sondern eine private Entscheidung, dann verliert er seinen wesentlichen theologischen Gehalt und seine entscheidende persönliche Fundierung, denn dann hört er auf, ein von der Kirche getragenes Zeichen zu sein und wird zur privaten Absonderlichkeit. Dann ist er nicht mehr zeichenhafter Verzicht um des im Glauben übernommenen Dienstes willen, sondern Eigenbrötelei, die deshalb mit gutem Grund verschwindet." (Benedikt XVI)


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 Einsiedlerin 21. Dezember 2019 
 

@Mariat

Danke vielmasl, dass Sie auf die Keuschheit hingewiesen haben, denn zur Keuschheit sind ALLE Gläubigen berufen (siehe Katechismus), auch Eheleute. Keuschheit ist noch bei weitem wichtiger als Zölibat. Man kann zwar zölibatär leben, was aber keineswegs heißt, dass man deswegen keusch lebt!


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 Zeitzeuge 21. Dezember 2019 
 

Lieber Hape!

Danke für Ihre Stellungnahme!

Das entsprechende Dogma des Konzils
von Trient lautet denn auch:

Wer sagt, der Ehestand sei dem jungfräulichen Stand oder der Ehelosigkeit vorzuziehen, und es sei nicht besser und seliger, in Jungfräulichkeit und Ehelosigkeit zu bleiben, als eine Ehe einzugehen, der sei ausgeschlossen.

Die Forderung nach Aufhebung des Zölibats bei den Lateinern war immer
ein Zeichen sich "liberal" nennender
Katholiken, mir sind keine Heiligen
bekannt, welche diese Forderung erhoben
haben.

Im Link u.a. die Verteidungsschrift
des großen Theologen Möhler für den
Zölibat von 1828(!), als bereits eine
Petition Freiburger Professoren, Nichttheologen, die
Aufhebung des Zölibats b.d. Lateinern
forderten.

Ich wünsche Ihnen und allen hier bei
kath.net einen gesegneten, besinnlichen
4. Adventsonntag:

RORATE CAELI DESUPER!

Laudetur Jesus Christus!

www.vb-sabat.de/verlagsprogramm/johann-adam-m%C3%B6hler/


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 Mariat 21. Dezember 2019 

Zölibat bedeutet nicht nur ehelos zu leben, sondern auch keusch!

Die Probleme, mit denen die Kirche konfrontiert ist, der sexuelle Missbrauch. Doch nicht der Zölibat ist die Ursache dafür, sondern das Nicht-Leben des Zölibats, der Verrat des Zölibats.
Zölibat bedeutet nicht nur ehelos zu eben , sondern auch keusch zu leben!


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 hape 21. Dezember 2019 

Werter Psalm1,

Mein Ausdruck „Zölibat ist die Alternative zu Sex, Drugs & Rock’n Roll“ ist dem Umstand geschuldet, einen komplexen Zusammenhang in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen. Im Nachhinein finde auch ich ihn twas unglücklich und bitte um Nachsicht.

Sicher sind auch heiligmäßige Ehen und Familien ein guter Schutz gegen die Dekadenz unserer Zeit. Wenn Sie allerdings sagen, jede christliche Lebensführung sei eine „GLEICHWERTIGE Alternative“ zum Zölibat, so weise ich darauf hin, dass sich katholische Priester von katholischen Eheleuten durch den character indelebilis unterscheiden. Also durch ein unauslöschliches, unzerstörbares, geistliches Prägemal, welches sie bei der Priesterweihe empfangen. Das ist ein ontologischer Unterschied, der den Priester in besonderer Weise zur Nachfolge Jesu Christi befähigt, der ja auch ehelos lebte. Entspr. ist der Zölibat m. M. nach gegenüber dem Zeugnis christlicher Ehen noch einmal deutlich hervorgehoben und seine Glaubwürdigkeit ist einzigartig.


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 Psalm1 21. Dezember 2019 
 

@hape

"Der Zölibat ist die Alternative zu Sex, Drugs & Rock’n Roll."

Nur der Zölibat? Jede christliche Lebensführung ist eine GLEICHWERTIGE Alternative dazu. Sonst wäre sie nicht christlich.
Es ist gut und notwendig, den Zölibat zu verteidigen. Das christliche Eheleben ist aber nicht weniger ein Gegenentwurf zur oben genannten Unkultur.


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 Diadochus 21. Dezember 2019 
 

Leere Hülle

Ein Bischof mit solchen Gedanken ist nur mehr eine leere Hülle. Bischof Overbeck ist geistig tot.


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 Paul-Lukas 21. Dezember 2019 
 

zitat @Stephanus

Angesichts solcher bischöflicher Reden wundere man sich nicht darüber, dass junge Männer nicht mehr Priester werden wollen.

---
Lieber Stephanus,

genau das wird ja beabsichtigt. Dass junge Männer keine Priester mehr werden sollen, damit man so Ausreden hat, die Lehre der Kirche zu verändern, verheiratete Männer u Frau zu weihen, um so stück für stück die Kath. Kirche von innen zu verändern und letzlich zu zerstören. Ja, das haben schon viele versucht in den letzten Jahrhunderten. Alle sind gesteitert. Die Kirche wird wieder aufblühen. Traurig nur um die vielen Gläubigen, die dadurch verwirrt werden und vom Glauben abfallen. Möge der allmächtige mit Ihnen allen erbarmen haben.


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 Paul-Lukas 21. Dezember 2019 
 

Der Rauch Satans

ist längst die Kirche eingedrungen, und ist mittlerweile ganz stark präsent unter den DEUTSCHEN Bischöfen. Leider.


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 Waldi 20. Dezember 2019 
 

Von den meisten deutschen...

Bischöfen erwarte ich alles, nur keine Stärkung im Glauben und keine Treue zur katholischen Weltkirche und ihrer Lehre. Alles was in der deutsch-katholischen Kirche gestern noch undenkbar war, wird morgen schon zur Realität. Ich würde mich in Glaubensfragen niemals an einen deutschen Bischof wenden und am wenigsten an den Vorsitzenden der DBK. Die DBK ist nur noch ein Verein, der mit Haut und Haaren der Diktatur des Relativismus verfallen ist!


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 girsberg74 20. Dezember 2019 
 

„Gesamtpersönlichkeit“; macht viel her, doch was ist das?

Ich finde, dass eine so bedeutsame Zuschreibung zuerst einmal erklärt werden muss und zwar von dem, der damit Diskussionen bestimmen will.

Um diese Klärung nicht zu beschweren, muss die erklärende Person nicht notwendig unter ihren eigenen Begriff fallen.


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 ThomasR 20. Dezember 2019 
 

jegliche Aussage von Bischof Overbeck ist aus der Sicht der Anzahl

der Kirchen, die im BIstum Essen aufgrund von Seinen Edicten profaniert, teilprofaniert, umgenutzt oder umgewidmet wurden, wahrzunhemen. Sie wurden oder werden verkauft, umgebaut oder abgerissen. Allein deswegen ist Bischof Overbeck in die Geschichte seines Bistums eingegangen. Seine Vorgänger haben die Kirchen eher gebaut und geweiht.

vgl über google wiki Liste profanierter Kirchen Bistum Essen


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 Andrzej123 20. Dezember 2019 
 

Es wird immer extremer: "Jesus hatte 'rassistische Vorurteile' und

machte 'Lernprozess' "
so die "Homilie" von Michael Mullaney,seines Zeichens "president of St. Patrick's College, Maynooth — the country's national seminary" und der "pontifical university", Irland,
unter Verweis auf die syrisch phönizische bzw kanaanitische Frau bei Markus bzw Matthäus.

Ich muss zugeben, dass mich diese beiden Bibelstellen auch irritiert haben und würde mich dafür interessieren, wie die anfänglich harschen Worte Jesu zu verstehen sind.


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 Elge 20. Dezember 2019 
 

Abrissbirne

Bischof Overbeck = 1 deutsche bischöfliche Abrissbirne der katholischen Kirche.


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 Winrod 20. Dezember 2019 
 

Deutschland, deine Bischöfe!


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 Winrod 20. Dezember 2019 
 

Offenbar

hat dieser Bischof noch nie über den Sinn des Zölibats tief genug nachgedacht.


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 Mariat 20. Dezember 2019 

Ein kath. Bischof sollte den Priestern seiner Diözese als gutes Beispiel vorangehen ...

und sie keineswegs in die Sünde führen. Die Apostel haben aus Liebe zu Jesus alles verlassen und sind Ihm nachgefolgt. Es schmerzt Kinder und Frau, Hab und Gut zu verlassen. Aber dieser hohe Preis " um des Himmelsreiches Willen" lohnt sich.

Es mag auf Erden hier zuweilen ein "karges Brot " sein, aber die Gnaden die man als Ehelos - und keusch - lebender dafür von Gott empfängt, kommen dem Seelenheil für die einem anvertrauten Herde zugute.


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 Lämmchen 20. Dezember 2019 
 

mir stellt sich da eine Fage:

wann wird er sich outen?


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 agora 20. Dezember 2019 
 

Herr Overbeck,

bitte treten Sie zurück!


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 proelio 20. Dezember 2019 
 

Schade!

Aber man wird den Verdacht nicht los, dass der Bischof ein schwerwiegendes persönliches Keuschheitsproblem hat, wie viele seiner Mitbrüder im Amt. Wer solche Probleme hat, kann mit dem katholischen Glauben einfach nichts mehr anfangen!


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 hape 20. Dezember 2019 

Der Zölibat ist die Alternative zu Sex, Drugs & Rock’n Roll.

Sicher hängt die priesterl. Glaubwürdigkeit von der Gesamtpersönlichkeit ab. Das schließt aber doch nicht aus, dass die zölibatäre Lebensform auch heute noch Ausdruck der Gesamtpersönlichkeit eines Priesters sein kann.

Wie Bf. Overbeck einräumt, hat sich der Zölibat über Jh. bewährt. Es wäre befremdend, zölibatäre Priester der Vergangenheit als unvollkommene Teilpersönlichkeiten zu verstehen, die den Zölibat nötig hatten, um ihren Mangel an Persönlichkeit zu kaschieren. Diese funktionale Sicht wird weder den zölibatären Priesterpersönlichkeiten noch dem Wesen des Zölibates gerecht.

Denn der Zölibat ist Ausdruck der Ganzhingabe des Priesters an Gott. Insofern bezeugt er die Gegenwart Gottes in der Welt. Der Priester ist nicht glaubwürdig, weil er eine Gesamtpersönlichkeit ist, sondern weil der Zölibat in seinem Leben die Liebe Gottes glaubwürdig sichtbar macht. Deshalb ist der Zölibat die Alternative zu Sex, Drugs & Rock’n Roll. – Das sollte Bf. Overbeck auch mal bedenken.


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 jadwiga 20. Dezember 2019 

"Für ihn gebe es jetzt jedoch eine neue Kultur, in der laut Overbeck die Glaubwürdigkeit eines Geistlichen nicht mehr von seiner Lebensform abhänge, sondern von seiner Gesamtpersönlichkeit"???

Die neue Kultur ist wahrlich "GAYstlich"!

Was macht sonst einen Mensch zu einem Geistlichen, wenn nicht der Verkehr mit dem Heiligen Geist? Wenn schon kein Glaube da ist, dann hilft auch ein Bisschen Logik!

Jadwipkarpaten2


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 Herbstlicht 20. Dezember 2019 
 

Bischof Overbeck steht vermutlich nicht allein mit seiner Meinung.

Es gibt kaum noch etwas, was mich wirklich überraschen bzw. schockieren kann, ob in Politik oder Kirche.
Aber traurig machen mich solche Nachrichten.
Ich habe den Eindruck, die Einschläge folgen immer rascher aufeinander.

Was bei allem Elend gut ist: Bischof Overbeck sagt wenigstens, was er wirklich denkt und redet nicht verklausuliert.
So weiß wenigstens jeder, woran er mit ihm ist.

Dass für ihn der Zölibat "ein Relikt aus alten Zeiten" ist zeigt, wie sehr die Sexualisierung der Gesellschaft bis in die Kirche und ihre Hierarchien hineinreicht und das Denken bestimmt.


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 Lilia 20. Dezember 2019 
 

Einfach nur noch enttäuschend was Overbeck loslässt! - Ein Bischof, der dringend Gebet braucht!


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 Stefan Fleischer 20. Dezember 2019 

@ Federico R.

„Jesus ist ein Relikt aus (längst) vergangenen Zeiten.“
Nun, mit Jesus haben eigentlich noch recht viele, auch sehr progressive Gläubige (und Hirten) kaum Probleme, solange dieser nicht Christus, unser Herr und Erlöser sein will. Dann aber hört der Spass augenblicklich auf.


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 JuM+ 20. Dezember 2019 
 

Was wohl Papst Benedikt XVI....

von seiner deutschen Kirche denkt?


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 Eremitin 20. Dezember 2019 
 

solche Reden bringen nur weiteren Abfall vom Glauben

keine Berufungen und Kirchenaustritte. Ein Bischof, der so redet ist kein Hirte. Er steht nicht in den Fußspuren von Jesus und läuft dem Mainstream hinterher. Leider kommt keine Abmahnung aus Rom.


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 Johannes Baptist 20. Dezember 2019 
 

Bischöfe seiner Art sind Relikte vergangener Jahrhunderte

Wenn sich etwas überlebt hat, dann sind es Bischöfe, die dem Mainstream folgen. Wo bleibt der missionarische Aufbruch, wo die Inputs, dass unsere Gesellschaft Jesus braucht. Wenn der Priester zu einem spirituell angehauchtem Sozialarbeiter wird, dann gute Nacht.
Naja. Schon mancher Hund an die grosse Eiche (die hl. Kirche) gepinkelt. Gestorben ist noch immer der Hund.


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 Federico R. 20. Dezember 2019 
 

Wie lange noch wird Deutschland warten müssen, ...

... bis die erste Stimme aus dem deutschen Episkopat verkündet:
„Jesus ist ein Relikt aus (längst) vergangenen Zeiten.“

Welcher Bischof wagt sich wohl als erster aus der Deckung?

Vielleicht ist’s gar der DBK-Vorsitzende S.E. Reinhard Kardinal Marx – der wohlgenährte Kirchenfürst mit dem barocken Habitus?


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 elmar69 20. Dezember 2019 
 

Kein Problem

Der Zölibat ist kein Problem für die Kirche, die im übrigen für beides offen ist.

Weder gibt es Probleme mit anständigen zölibatär lebenden Priestern noch hat die Kirche Probleme mit anständigen nicht zölibatär lebenden Priestern, die es ebenfalls bereits gibt: Regulär in Gemeinschaften nach östlichen Riten, als Ausnahmen auch im römischen Ritus.

Ich rechne allerdings nicht damit, dass eine Abschaffung des Pflichtzölibats die Kirchen wieder voll werden lässt.


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 DonGiovanni 20. Dezember 2019 
 

Relikt aus vergangenen Zeiten?!

Stelle mir die Frage, ob für die dt. Bischöfe nicht auch die Ehe zwischen Mann und Frau ein Relikt avZ ist? Ist nicht momentan Homosexualität und Sodomie dran?
Vorschlag: Jeder Pfarrer heiratet seinen Kaplan und jeder Kaplan seinen Pfarrer. Dann wäre die Kirche doch am Puls der Zeit, oder?
Tut mir leid, dass ich so provokant schreibe; aber ehrlich gefragt sind die dt. Bischöfe noch normal.
Aber meine Hoffnung ist, dass man in 100 Jahren darüber den Kopf schüttelt.


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 Adamo 20. Dezember 2019 
 

@Gandalf, nicht Wendehals, sondern zwei Gesichter.

Gesicht nach vorn = die Freundlichkeit selber.

Gesicht nach hinten = hässlicher Gesichtsausdruck mit der gespaltenen Schlangenzunge des Teufels.

Herr Overbeck zerstört in seinem Bischofsamt unsere Heilige katholische Kirche von innen heraus.

Unerträglich!


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 Kirchental 20. Dezember 2019 

Prägt nicht die Lebensform die Gesamtpersönlichkeit?


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 hape 20. Dezember 2019 

Zum Glück für das Heil der Seelen …

… hält sich Gott nicht unbedingt an das, was Bf. Overbeck sagt. Zum Glück schreibt Gott auch auf krummen Zeilen gerade!

Deus semper maior. Gott ist immer größer.


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 Aegidius 20. Dezember 2019 
 

Man könnte doch - ganz im Sinne des ebenso wendigen Erzbischofs von Wien Kardinal Graf Schönborn - den Zölibat als Inkulturation von erprobten Formen des buddhistischen Mönchtums und der "Gesamtpersönlichkeit" des hierzulande sehr verehrten Dalai Lamas verpflichtend einführen. Wenn man dann auch noch die Enthaltung von jeder sexuelle Tätigkeit, einschließlich der auch zivil verbotenen, zur Bedingung macht, hätte man Inkulturation, Innovation und SIcherheit vor Mißbrauch aller Art, und man könnte sich den ganzen diabolischen, teuren und unglaublich blödsinnigen Synodalen Weg sparen und das Geld den Petrusbrüdern geben.


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 Bernhard Joseph 20. Dezember 2019 
 

Dann sollte Overbeck die Konsequenz ziehen und von seinem Bischofsamt abgeben

Wenn die Glaubwürdigkeit eines Geistlichen nicht mehr von seiner Lebensform abhängt, dann fragt sich, wovon sie sonst abhängen sollte.

Das Gerede von einer "Gesamtpersönlichkeit" ist völlig substanzlos und lediglich Taktik der Verschleierung von höchst unkatholischen Interessen.

Der synodale Weg führt geradewegs in den Abgrund der Apostasie, die mittlerweile ja umfassend in der Kirche sich breit macht.


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 Mariat 20. Dezember 2019 

Hilfe, wie werden evangelisch!

es begann schleichend - und nun getrauen sich einige"aus dem inneren der kath. Kirche", diese Kirche abzureissen. Katharina Emmerich hatte eine Vision davon. Nur noch der Tabernakel blieb stehen.
In Bezug auf den, das Zölibat sagte Jesus:" Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es."
Matthäus 19,11


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 chriseeb74 20. Dezember 2019 
 

Ach die gute alte Zeit!

Man kann es kaum noch fassen, wie katholische Bischöfe eine 2000-jährige, von Jesu Christi begründete, Kirche demontieren.
So kurz vor Weihnachten passt diese Botschaft sich der "postchristlichen" westlichen Welt an.
Sollten alle diese "Vorschläge" tatsächlich verwirklicht werden, könnte sehr schnell eine "Fusion" mit der komplett maroden evangelischen Kirche statt finden.
Die jetzige Situation erinnert mich sehr an den Zustand der DDR kurz vor dem Zusammenbruch. Die Fassade steht, aber das Innere ist hohl und leer...


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 Stephaninus 20. Dezember 2019 
 

Wer so redet

dürfte selbst bald zum Relikt vergangener Zeiten werden.

Angesichts solcher bischöflicher Reden wundere man sich nicht darüber, dass junge Männer nicht mehr Priester werden wollen.


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 Gandalf 20. Dezember 2019 

Aja, das BILD ist ein Wendehals.. ;-)


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