Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  15. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'

Wie der Bischof von Basel katholische Priester vertreibt

2. Dezember 2019 in Schweiz, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Felix Gmür, der Bischof von Basel, möchte die Laienpredigt, die von Rom verboten ist, flächendeckend in seinem Bistum durchsetzen. Priester, die sich weigern, werden de facto vertrieben, zuletzt 3 Redemptoristenpatres, die von Gmür genug haben.


Basel (kath.net)
Die polnischen Redemptoristen haben genug vom Bistum Basel und der liberalen Anti-Rom-Linie des dortigen Bischofs Felix Gmür. Als Konsequenz auf Druck des Bischofs ziehen die Redemptoristen sich jetzt von Kreuzlingen zurück und geben die Seelsorge auf, was dort bei den Gläubigen für Entsetzen sorgt. Was ist passiert? Pater Jan Walentek, der in Kreuzlingen sehr beliebt ist, war nicht bereit, die kirchlichen Anordnungen aus Rom beim Verbot der Laienpredigt zu ignorieren und konnte die Anti-Rom-Linie von Gmür in dem Punkt nicht mittragen. Er wollte auch weiterhin die Predigt selbst halten. Gmür wollte die Laienpredigt auch in Kreuzlingen durchsetzen. Im Ort selber hat mit der Linie des Priesters laut Medienberichten kein Mensch ein Problem. Die Kirchenvorsteherschaft selbst meldete sich im Thurgauer Tagblatt zu Wort und zeigt sich frustriert, offensichtlich weil das Bistum keinen Kompromiss eingehen wollte. Zuletzt schlug das Bistum ein Angebot vor, bei dem sich der Priester offizielle auf die "eigentliche Seelsorge" konzentrieren sollte. De facto sollte der Pater zu einem Kaplan degradiert werden. Das Angebot wurde von Pater Jan Walentek abgelehnt, sein Orden ruft ihn und zwei Mitbrüder, die ebenfalls dort gewirkt haben, nach Polen zurück. Damit ist auch das mit 2,1 Millionen Franken jüngst sanierte Priesterhaus, wo die Patres und noch ein anderer Priester wohnt, in Kürze ohne Bewohner.


Die Kirchenvorsteherschaft von Kreuzlingen hat in einer Erklärung sich sehr enttäuscht über die Bistumsleitung gezeigt. "Wenn im Communiqué steht, dass sich Pater Jan Walentek auf sein Gewissen beruft, so bezieht er sich auf das Kirchenrecht und auf offizielle Verlautbarungen der katholischen Kirche, die keine Laienpredigten während der Eucharistie vorsehen. In einigen Bistümern der Schweiz wird die Praxis anders gelebt. Pater Jan stellt sich nicht grundsätzlich gegen die Mitwirkung von Laien in der Eucharistiefeier." Die Kirchenvorsteherschaft betonte, dass man Pater ater Jan sehr schätze und gerne mit ihm weitergearbeitet hätte. "Die Kirchenvorsteherschaft ist sehr enttäuscht über das vorliegende Resultat. Unser Aufruf, sich zu einem Gespräch zu treffen und einen Kompromiss zu finden, blieb im Bistum ungehört. Wir können das Vorgehen nicht verstehen."

Kontakt Diözesanbischof Felix Gmür:
[email protected]


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Basel

  1. Zuger Politiker wollen Zahlungen des Kantons an Bistum Basel ‚überdenken’
  2. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  3. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  4. Mit Bischof Felix zur einzigen Pfarrei im Bistum?
  5. Aktive Sterbehilfe? – Keine Antwort ist auch eine Antwort!
  6. Schweiz: Katholischer Pfarrer Sabo unterstützt assistierten Selbstmord
  7. Katholisches Bistum Basel für 'Ehe für alle' in der Schweiz
  8. Der Bischof von Basel braucht keine Sexualmoral der Kirche
  9. Leserbrief in Tageszeitung: 'Des Bischofs doppelte Zunge'
  10. Schweizer Kaplan flog am Zoll auf: Goldbarren in Schokolade versteckt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz