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Kardinal Kasper zum 'Synodalen Weg': Bin sehr skeptisch

2. Dezember 2019 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
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Laut Kasper seien gewisse Maximalforderungen in der Weltkirche und bei den Gläubigen in anderen Ländern, „die ja auch nicht alle dumm sind“, noch nicht vermittelbar.


Rom (kath.net)
Der römische Kurienkardinal Walter Kasper zeigt sich in einem Interview mit dem Kölner „Domradio“ skeptisch über den umstrittene „Synodalen Weg“ und erklärt, dass am Anfang gar nicht klar gewesen sei, was das Wort „Synodaler Weg“ bedeute. Er hoffe, dass es in den Foren gute Diskussionen geben und man aufeinander hören werde und nicht einfach Maximalpositionen austausche. „Sonst geht das schief. Man muss jetzt hoffen, dass dieser Zug, der ja im Grunde abgefahren ist, dass das gut geht. Ich bin aber immer noch persönlich sehr skeptisch. Wenn das nicht gelingt, dann wird am Schluss die Enttäuschung viel, viel größer.“ Laut Kasper seien gewisse Maximalforderungen in der Weltkirche und bei den Gläubigen in anderen Ländern, die ja auch nicht alle dumm sind, noch nicht vermittelbar.


Kardinal Kasper war bis 2010 Präsident des Rates zur Förderung der Einheit der Christen gewesen und zuvor der Bischof der süddeutschen Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Doktoranteninterview - Walter Kardinal Kasper & Nchumbonga George Lekelefac on Ecumenism



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