Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  2. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  3. Medienbericht: Papst Franziskus hat Dokument für die Kurienreform unterzeichnet
  4. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  5. Keine Solidarität der Muslime in Deutschland
  6. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  7. Papst: Schmerz wegen der Geschehnisse in Istanbul um die Hagia Sophia
  8. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  9. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  10. Kretschmann: Abtreibungspflicht für Ärzte wird es nicht geben
  11. Entbehrliches Christentum?
  12. Apostolischer Vikar: Umwidmung der Hagia Sophia nachvollziehbar
  13. Hagia Sophia als Moschee - Ein deutscher Jesuitenpater 'jubelt'
  14. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  15. Der Glaube ist „verdunstet, verdampft, verflüchtigt“, auch an den katholischen Schulen

EKD-Synode: Bisher 770 Opfer von sexuellem Missbrauch ermittelt

13. November 2019 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Opfersprecherin vor EKD-Synode: der evangelische Pfarrer, der sie als 14-Jährige missbraucht hatte, ist weiterhin im Dienst.


Dresden (kath.net) Sie war als 14-Jährige von einem Pfarrer der evangelischen bayerischen Landeskirche missbraucht worden, doch sei dieser weiterhin im Dienst. Das kritisierte Opfersprecherin Kerstin Claus vor der EKD-Synode in Dresden. Claus findet, dass die evangelische Kirche lange gezögert habe, ehe sie die Missbrauchsproblematik 2018 angegangen habe. Darüber berichten die „Zeit“ und weitere Medien.


Die EKD-Missbrauchsbeauftragte Bischöfin Kirsten Fehrs erläuterte, dass die evangelische Kirche im Gegensatz zur katholischen Kirche keine Pauschalsummen an die Opfer zahlen will. Vielmehr sei ein lebenslanges Bemühen nötig, den Opfern gerecht zu werden. Fehrs kündigte an, dass die für Prävention und Aufarbeitung für 2020 geplanten Mittel von 1,3 Millionen Euro von der EKD nochmals um eine Million Euro aufgestockt werden.

Vor einem Jahr hatte die EKD die strukturierte Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch gestartet und seither etwa 770 Opfer gefunden, darunter seien sowohl Heimkinder aus diakonischen Einrichtungen wie auch Kinder, die in Pfarrgemeinden missbraucht wurden.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Catherine 14. November 2019 
 

Pädokriminalität

ist von der Religion völlig unabhängig, nur die Medien wollen das bewusst nicht sehen, denn alles was dem Kampf gegen die Kirche dient, wird von deren Journalisten endlos aufgewärmt. Dass die EKD dabei ist, war schon immer klar, denn Heirat schützt nicht vor Kinderschändern.

In einer Zeit des sittlichen Verfalls stören zölibatär lebende Menschen, weil sie einen ständigen Vorwurf für alle Aberranten bedeuten. Es gab eine Zeit, da waren von 4 EKD-Bischöfinnen 3 geschieden. Aber ein Land, dass einen verheirateten Pastor mit Konkubine als Bundespräsidenten duldet, spiegelt die Unmoral wieder.

Zum Schutz unserer Kinder ist es aber notwendig, dass die Präventionsprogramme für diese Kranken ausgebaut werden, damit sie nicht zum Täter werden. Auch muss die Umgebung grundsätzlich mehr darauf achten, dass Kinder nicht vertrauensvoll diesen Menschen, die ja Berufe mit Kindern suchen, überlassen werden. Es ist ein gesundes Misstrauen angebracht.


3

0
 
 Tisserant 13. November 2019 

Irgendwie muss die EKD es nur schaffen, zu behaupten diese Herrschaften lebten zölibatär und schwupps ist die katholische Kirche schuld an diesem Verhalten.
In einem Land, das als Vorlage für den Film "Idiocracy" dienen kann, würde mich solch eine, zugegeben überzogene Darstellung, nicht verwundern.


6

0
 
 horologius 13. November 2019 
 

@chronotech

Das weiß doch jeder, dass der Zölibat an solchen Dingen schuld ist.


9

0
 
 chronotech 13. November 2019 

Ah nee... und doch kein Zölibat?


12

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Verbot von Kinder-Sexpuppen!
  2. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  3. Argentinischer Nacktselfie-Bischof arbeitet wieder im Vatikan
  4. Pentin: „Keine Vatikan-Antwort auf Nachfragen nach McCarrick-Report“
  5. Lyon: Fünf Jahre Haft für Ex-Priester wegen Missbrauchs
  6. Köln: Pressekonferenz zur „Unabhängigen Untersuchung“ wird verschoben
  7. Vatikanische Inspektion wegen Missbrauch in Mexiko verschoben
  8. Kirche in Mexiko und Vatikan untersuchen Vertuschungsvorwürfe
  9. Hoffnung auf saubere Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln
  10. Vatikan plant "Task Forces" gegen Missbrauch in der Kirche








Top-15

meist-gelesen

  1. Medienbericht: Papst Franziskus hat Dokument für die Kurienreform unterzeichnet
  2. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  3. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  4. Entbehrliches Christentum?
  5. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  6. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  7. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  8. Papst nahm Rücktritt von Medjugorje-Gegner Bischof Peric an
  9. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  10. Johannes Hartl: „Männer und Frauen sind verschieden“
  11. Gott hab ihn selig!
  12. Papst: Schmerz wegen der Geschehnisse in Istanbul um die Hagia Sophia
  13. Überraschende Wende: Macron will identischen Nachbau des Notre-Dame-Vierungsturms
  14. Keine Solidarität der Muslime in Deutschland
  15. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz