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Hohe UN-Vertreter bei Amazonien Synode

30. September 2019 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Ökonom Jeffrey Sachs werden an der Amazonien Synode im Oktober teilnehmen.


Vatikan (kath.net/lifesitenews/jg)
Der US-Ökonom Jeffrey Sachs (64) und der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon (75) werden als „besondere Gäste“ („invitati speciali“) an der Amazonien-Synode teilnehmen. Dies geht aus der vom Vatikan veröffentlichten Teilnehmerliste hervor.

Sachs ist Sonderberater für die Milleniums-Entwicklungsziele und Direktor des Sustainable Development Solutions Network der Vereinten Nationen. Er setzt sich für legale Abtreibungen ein, auch im Rahmen der UN-Entwicklungsziele, wo von „sexuellen und reproduktiven Rechten“ die Rede ist.


Trotzdem ist er ein regelmäßiger Gast bei Konferenzen des Vatikan. 2013 durfte er einen der Hauptvorträge bei einer Konferenz der Päpstlichen Akademie für die Wissenschaften halten. Im April 2015 moderierte er eine Konferenz über Klimawandel im Vatikan, kurz vor der Veröffentlichung von Papst Franziskus’ Umweltenzyklika „Laudato si“. Im November des selben Jahres hielt er einen Vortrag bei der Konferenz über Kinder und nachhaltige Entwicklung, die ebenfalls vom Vatikan veranstaltet worden ist. Im November 2017 war er zu einer Konferenz über „Gesundheit der Menschen, Gesundheit des Planeten und unsere Verantwortung: Klimawandel, Luftverschmutzung und Gesundheit“ eingeladen.

Der aus Südkorea stammende Ban Ki-moon war von 2006 bis 2017 UN-Generalsekretär. Im April 2015 nahm er wie Jeffrey Sachs an der Konferenz über Klimawandel im Vatikan teil. Auch er hat sich wiederholt für ein „Recht auf Abtreibung“ ausgesprochen. Während seiner Zeit als UN-Generalsekretär wurden die unter Mitarbeit von Jeffrey Sachs entwickelten „nachhaltigen Entwicklungsziele“ beschlossen. Eines der Ziele ist die Gewährleistung von „sexuellen und reproduktiven Rechten“, worunter auch der Zugang zu legaler Abtreibung fällt.

Ebenfalls unter den „besonderen Gästen“ sind Michael Heinz und Pirmin Spiegel, die Hauptgeschäftsführer der bischöflichen Hilfswerke „Adveniat“ und „Misereor“, die sich von der Amazonien-Synode einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel der Kirche erhoffen.

Die „besonderen Gäste“ sind ebenso wie die „Experten“ und „Auditoren“ nicht stimmberechtigte Teilnehmer.


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