SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
- Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
- Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
- Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
- Viel Lärm um nichts?
- Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
- Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
- Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
- Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
- Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
- Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
| 
Vanity Fair: Lebensschutzpolitik geht auf Kosten armer Frauen30. August 2019 in Prolife, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wohlhabende konservative Frauen könnten in der Wahlzelle für Einschränkungen der Abtreibung stimmen, aber die Dienste luxuriöser Privatkliniken in Anspruch nehmen, um selbst eine Abtreibung durchführen zu lassen, unterstellt das Magazin.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg) Die Einschränkung der Abtreibung in etlichen US-Bundesstaaten würde in erster Linie arme Frauen treffen und dazu führen, dass sich nur mehr wohlhabende Frauen sichere Abtreibungen leisten können. Diese Befürchtung der Abtreibungsbefürworter kommt in einem Artikel des Magazins Vanity Fair zum Ausdruck, schreibt Alexa Coombs in einem Artikel für Newsbusters. Wohlhabende Frauen und Prominente hätten schon jetzt Zugang zu luxuriös ausgestatteten Abtreibungskliniken und würden für weitere Aufzahlungen zusätzliche Sonderbehandlungen erhalten. Der Kontrast zu Frauen mit niedrigem Einkommen sei entnervend, schreibt Caitlin Moscatello im Vanity Fair Artikel. Sie bezieht sich auf eine Verwaltungsvorschrift von Präsident Donald Trump, die Planned Parenthood 60 Millionen Dollar unter dem Title X Programm entzogen hat. Diese Steuermittel werden nicht mehr an Organisationen vergeben, die Abtreibungen durchführen. Planned Parenthood ist der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA. 
Wohlhabenden konservativen Frauen unterstellt Moscatello, dass sie bei Wahlen für Lebensschutzmaßnahmen stimmen könnten, aber andererseits die Dienste einer der luxuriösen Abtreibungskliniken in Anspruch nehmen könnten, wenn sie selber eine Abtreibung durchführen lassen wollen. Diese Vorstellung sei beunruhigend, schreibt sie wörtlich. Eine Ausweitung des Lebensschutzes müsse daher verhindert werden, schreibt sie sinngemäß. Restriktivere Abtreibungsregelungen würden ihrer Ansicht dazu führen, dass Abtreibungen für Wohlhabende diskret in luxuriösen Privatkliniken durchgeführt würden, während arme Frauen auf riskante Praktiken ausweichen müssten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | girsberg74 30. August 2019 | | | | @elmar69 an @girsberg74 Danke für Ihre Antwort. |  1
| | | | | elmar69 30. August 2019 | | | | @girsberg74 Die Streichung von Finanzmitteln schützt nur die Kinder armer Leute, da das Handeln immer weniger von der Förderung abhängt je mehr Geld vorhanden ist.
Insofern ist die Mittelstreichung nicht ausreichend, was aber ehr bedeutet dass man sich nicht darauf beschränken sondern weitere Maßnahmen ergreifen sollte.
Mit dem 3ten Absatz wollte ich klarstellen, dass vieles mit Geld umgangen werden kann, was in der Politik aber nicht als Argument taugt. |  3
| | | | | girsberg74 30. August 2019 | | | | Also doch oder wie? Sehr geehrter @Elmar69,
Ihr Post ist mir nicht klar. Soll für richtig Arme doch noch Geld für Abreibungen bereitgestellt werden? Gelten für Arm und Reich de jure unterschiedliche Gesetze? Vielleicht mögen Sie meine Fragen verständlich klären?
Voll verständlich sind sowohl der zweite als auch der dritte Absatz Ihres Posts, doch die beiden haben mit Lebensschutz nicht eigentlich etwas zu tun, könnten in einem Kommentar einer allseits offenen Zeitung srehen. |  0
| | | | | elmar69 30. August 2019 | | | | Schutz Weiter ausweiten Der Effekt tritt nur dann auf, wenn sich der Lebensschutz darauf beschränkt, die öffentliche Finanzierung zu beenden. Insofern ist dies ein Schritt, der nur diejenigen betrifft, die auf staatliche Förderung angewiesen sind.
Wenn die Tat als solche verboten wird, werden die "luxuriösen Kliniken" da sicherlich nicht mehr so einfach mitmachen.
Für viel Geld werden die Superreichen natürlich immer einen Weg finden, selbst wenn keine seriöse Klinik das anbietet. Das sollte in der Politik aber kein Argument für irgendwas sein. |  4
| | | | | Stanley 30. August 2019 | | | | Das Problem ist bekannt Doch es lässt sich nicht ändern: Reiche Leute haben seit jeher Möglichkeiten, die arme Leute nicht haben.
Das ist jedoch kein Argument zur Förderung der Abtreibung.
Denn Abtreibung ist in sich selbst schlecht, und warum sollte der Staat seine Kräfte und Resourcen zur Förderung des Schlechten einsetzen und nicht zum Guten? |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuAbtreibung- ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
- Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
- Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
- Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
- Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
- Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
- Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
- Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
- Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
- Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
| 






Top-15meist-gelesen- Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- "Derselbe Polarstern"
- Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
- Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
- „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
- George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
- Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
- Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
- Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
- „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
- USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
|