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Papst warnt Europa vor Souveränismus "der zum Krieg führt"

10. August 2019 in Weltkirche, 22 Lesermeinungen
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"Europa kann und darf sich nicht auflösen", betont Franziskus in neuem Interview mit "La Stampa" - Lob für Wahl von der Leyens - Bei Umgang mit Bootsflüchtlingen darf Recht auf Leben als oberster Wert "niemals vernachlässigt" werden.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat eindringlich vor einer Auflösung des vereinten Europas und einem Souveränismus gewarnt, der zu neuen Kriegen führen könne: "Europa kann und darf sich nicht auflösen", sagte der Papst in einem am Freitag veröffentlichten Interview der italienischen Zeitung "La Stampa". Die Vision der Gründerväter habe Bestand gehabt, weil sie eine Verwirklichung der Einheit des Kontinents sei. Zufrieden äußerte sich Franziskus über die Wahl Ursula von der Leyens zur neuen EU-Kommissionspräsidentin. "Eine Frau kann geeignet sein, die Kräfte der Gründerväter wiederzubeleben", so der Papst, "Frauen haben die Fähigkeit zu verbinden, zu einen."

Kritisch wandte sich Franziskus gegen neu aufkommende souveräne Alleingänge von Nationalstaaten. "Ich bin in Sorge, weil man Reden hört, die denen von Hitler 1934 ähneln: 'Zuerst wir. Wir ..., wir ...' - das ist ein Denken, das Angst macht", sagte der Papst. Natürlich müsse ein Land souverän sein, es dürfe sich aber nicht isolieren. "Der Souveränismus ist eine Übertreibung, die immer schlecht endet: Sie führt zum Krieg."


Zu den großen Aufgaben Europas gehöre jetzt der ernsthafte Dialog. Dabei müsse der Leitgedanke sein: "Zuerst Europa, dann jeder von uns." Letzteres sei keineswegs unwichtig, aber Vorrang habe Europa. Derzeit seien aber nur Monologe über Kompromisse zu hören, es fehle die Kunst einander zuzuhören.

Zur Rolle nationaler und kultureller Identitäten in Europa verwies der Papst auf den ökumenischen Dialog. Auch dieser müsse immer erst von der eigenen konfessionellen Identität ausgehen. Identität dürfe nicht verhandelbar, müsse aber integrierbar sein. Das Problem sei, dass man sich in der eigenen Identität verschließe und sich nicht öffne. "Identität ist ein Reichtum - kulturell, national, geschichtlich, künstlerisch - jedes Land hat seine eigene", so Franziskus. All das aber müsse im Dialog eingebracht und integriert werden.

Migranten auch in entvölkerten Regionen ansiedeln

Die Herausforderungen durch die Migration nach Europa sind nach Aussage des Papstes nur gemeinsam und im Dialog zu lösen. Dazu müssten aber Häfen offen bleiben und dürften nicht geschlossen werden, sagte Franziskus in einer weiteren Passage des insgesamt vierseitigen "La Stampa"-Interviews. Oberster Wert sei das Recht auf Leben, das "niemals vernachlässigt" werden dürfe.

Zur Verteilung und Integration von Migranten in Europa verwies Franziskus unter anderem auf Länder, in denen ländliche Regionen teils unter erheblichem Bevölkerungsschwund litten. Dort könnten Gruppen von Migranten angesiedelt werden, die diese Gegenden wiederbelebten. Er habe von sehr positiven Beispielen dieser Art gehört. Zudem würden in der Landwirtschaft vielerorts dringend Arbeitskräfte gesucht.

Um die Flucht aus Kriegsgründen zu beenden, müssten Friedensbemühungen verstärkt werden. Gegen die Migration aus Gründen von Armut und Hunger, insbesondere aus Afrika, brauche es dort Investitionen, um den Menschen zu helfen, ihre Probleme selbst zu lösen, forderte der Papst.

Im Übrigen erinnerte Franziskus an die vier von ihm oft genannten Handlungsmaximen im Umgang mit Migranten. Diese sollten aufgenommen, begleitet, gefördert und integriert werden. Dabei müsse die nationale wie die europäische Politik mit Klugheit und Besonnenheit vorgehen. "Wer regiert, ist aufgefordert, genau zu überlegen, wie viele Migranten er aufnehmen kann", mahnte der Papst.

Auf jüngste Debatten wie etwa in Italien über das am Montag vom Parlament verschärfte Sicherheitsgesetz, das drakonische Strafen für Rettungsschiffe vorsieht, die italienische Häfen ansteuern, ging Franziskus nicht ein. Die Verschärfung war von Kirchenvertretern und Nichtregierungsorganisationen wie auch dem UNHCR kritisiert worden. Auch Staatspräsident Sergio Matterella, der das Gesetz am Donnerstag unterzeichnete, forderte das Parlament zu Nachbesserungen auf.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Labrador 17. August 2019 
 

(4)

Ein erschreckender und beunruhigender Gedanke
3) Auch wenn ich es meist mit Peterson halte, der sagt, man soll keine Verschwörungstheorie bemühen, wo zur Erklärung menschliche Dummheit reicht, PF hat andere, dunkle Absichten.

Wenn mir jemand eine erfreulichere und glaubwürdige! Erklärung liefern kann, ich bitte darum.

Ansonsten sind meine drei Erklärungsversuche erschreckend, jeder auf seine eigene Art, leider!


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 Labrador 17. August 2019 
 

(3)

anders lieber PF!

Klar, damit die aufnehmende Gemeinde Ihre Förderungen bekommt, müssen immer wieder neue Migranten her, aber die Probleme in den Großstädten kann man allenfalls um einige Jahre verzögern.

Erntearbeiter (das suchen die Landwirte) sind nur saisonal, zur Ernte mancher Früchte zu beschäftigen (Ich gehe mal davon aus, dass PF nicht zur Getreideernte mit der Sichel und dreschen mit dem Dreschflegel zurückkehren will), wird der geforderte Lohn zu hoch, sind Ernteroboter günstiger (ein höherer Mindestlohn hat dazu geführt, dass Fast-Food _Ketten anstelle eines Menschen zur Aufnahme der Bestellung Tablets und Software verwenden).

Auch in anderen Punkten (zB wie soll Europa in Afrika Frieden schaffen? Will er wirklich wieder Kolonien?) zeigt PF eine erschreckende Naivität:
Ich habe Schwierigkeiten, selbige einzuordnen:
1) er meint es ernst: Dann sollen die Jesuiten mal vorzeigen wie das praktisch geht. Ich sehe da gerne erste Reihe Fußbreit zu
2) er ist so naiv:


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 Labrador 17. August 2019 
 

(2)

War bereits in Rom, weil es in diesem Dorf am A der Welt keinen Job für ihn gab.
+ Wie lange wird die Restfamilie noch in diesem Dorf bleiben?
+ Wie lange wird der Vater den Beschwerlichen Weg zwischen dem hunderte Kilometer entfernten Arbeitsplatz und seiner Familie jedes Wochenende auf sich nehmen?
+ Wie lange wird die Familie die Verwandten, die In der Großstadt wohnen Mission wollen?

Wir haben das vor Jahrzehnten mit Boat-People erlebt. Eine tolle Famile hat einen jungen Mann und eine Familie in einer „Grenzregion (damals tote Hose) großzügig in ihr Haus aufgenommen und sich un sie gekümmert. Schon nach kurzer Zeit haben beide Männer in unserer Heimatstadt im Zentralraum gearbeitet und weniger als 2 Jahre späterhabren sich meine Eltern um sie gekümmert, weil auch der Rest der Familie in die Stadt gezogen ist.

Alles was man so erreichen kann, ist ein Quarantäneähnlicher Zustand für Migrantenfamilien, die bei erstbester Gelegenheit in die Stadt ziehen. Nachhaltigkeit geht


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 Labrador 16. August 2019 
 

Von Hobbypolitiker zu Hobbypolitiker

PF möchte den Bevölkerungsschwund in ländlichen Gebieten mit Flüchtlingen ausgleichen

Ein deutsches Magazin (so ich mich richtig erinnere war es der Spiegel) hat von so einem Projekt auf Sizilien? berichtet. Das ist der einzige positive Satz den ich dazu schreiben kann.

Einschub: Es gibe Gründe, warum sich ländliche Gebiete entvölkernd zB
+ Flächen werden nicht mehr landwirtschaftlich genutzt und die Natur kehrt zurück
+ Einheimischen wird der lange Weg zur Arbeit zu beschwerlich, sie geben das Haus, das sie so lange dort gehalten hat auf und ziehen in eine Wohnung in die Stadt
+ die Einsamkeit in der Einöde wird den Menschen zu viel
+ aufgrund der geringen Anzahl von Kindern gibt es keine weiterführenden Schulen im Nahbereich
Ende Einschub:
All diese Gründe gelten aber nicht nur für Einheimische, sie gelten doppelt und dreifach für die Migranten
So hat der Reporter in obigem Bericht eine Familienmutter die in so einem Dorf angesiedelt wurde interviewt. Der Familienvater


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 Gandalf 13. August 2019 

Interessanterweise geht grad argentinien vor die Hunde

Währungsabsturz, Börsenabsturz... Warum? Weil die Linken die Macht übernehmen... hmmm..


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 Sol 12. August 2019 
 

Souveränismus führt zum Krieg?

Der Austritt Großbritanniens aus der EU basiert auf einem souveränen Alleingang. Nach den Worten des Papstes ist dies eine Übertreibung, die zum Krieg führt. Müssen die EU Staaten jetzt befürchten, von Großbritannien kriegerisch angegriffen zu werden? Ein Papst sollte es unterlassen, solch unsinnige Aussagen, wie in diesem Interview zu machen. Dafür gibt es genug Politiker die uns damit auf die Nerven gehen. Leider kann der Papst wie viele Politiker nicht zwischen der EU und Europa unterscheiden. Er kann beruhigt sein, als Kontinent wird sich Europa nicht auflösen. Wenn sich eines Tages die EU auflöst, wird davon Europa sicherlich nicht untergehen.


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 Diadochus 12. August 2019 
 

@JBE

"Wo bleiben die Antworten zu den grossen Fragen des Glaubens, der Ethik ,der Moral, der Werte und des Schutzes des Lebens zu Beginn und am Ende. dazu in der Regel nicht ein Ton?"
Antwort: Da hat er auch keine Ahnung.


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 JBE 12. August 2019 
 

warum nur?

Warum nur muss sich ein Papst immer nur zu politischen Themen wie Migration, Klimawandel und Europa etc. äussern? Ist er wirklich so sehr auf den Applaus seiner Anhänger angewiesen? Kompetent in diesen Fragen ist er sowieso nicht. Wo bleiben die Antworten zu den grossen Fragen des Glaubens, der Ethik ,der Moral, der Werte und des Schutzes des Lebens zu Beginn und am Ende. dazu in der Regel nicht ein Ton? Einfach nur traurig.


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 Stephan M. 12. August 2019 
 

Viele Fragezeichen

Die Vergleiche hinken dermaßen, daß sie schon rollstuhlpflichtig sind!
Wie kann er einen säkularisierten Beamtenapparat, der Gott aus der "Verfassung" bewußt herausgelassen hat und nichts mehr mit dem Friedens- und Wirtschaftsprojekt Europa der Gründerväter zu tun hat, derart rückhaltlos verteidigen? Was soll bitte "Souveränismus" für eine Krankheit sein?
Eine vom Volk gewählte Regierung hat sich für die Belange des Volkes einzusetzen. Was ist daran verwerflich? Das ist die Aufgabe einer Regierung. Ich darf an die Worte des Amtseides unserer Regierung erinnern.


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 Chris2 12. August 2019 
 

0,86 Grad.

Das ist die durchschnittliche bisherige Erwärmung seit 1850. Hat gerade erst das IPCC in einem Bericht festgestellt. Passend dazu Wikipedia: "Ab etwa 1850 wurde es weltweit wärmer; dies gilt als Ende der Kleinen Eiszeit.", einem natürlichen Klimawandel. Über den Landflächen war die Erwärmung stärker, was auxh auch an veränderter Bepflanzung (v.a. Rodungen, denn Wälder kühlen bekanntlich ab), den traditionell in immer größeren und verdichteteren Städten beheimateten frühen Messreihen und anderen Faktoren liegen dürfte.


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 Federico R. 11. August 2019 
 

Mmeine Gedanken zum Papst-Interview (3)

... als sich gegen Ende der letzten Eiszeit die Tropen erneut um 800 Kilometer nach Norden verschoben hatten und die Wüste abermals fruchtbares Land wurde. Also mal Gras, mal Sand, und alles ohne menschliches Zutun.
Heute ist’s selbstverständlich gaaanz anders, auch da hat Franziskus wohl recht. Zum Beispiel die menschenverursachte CO2-Produktion: Kohlekraftwerke, weltweit immer dichter werdender Straßenverkehr, nicht mehr zählbaren Flüge mit Abertausenden Tonnen Schadstoff-Ausstoß jährlich. Dazu gehören u.a. auch die Flüge vom Amazonas an den Tiber. Auch sie belasten natürlich unsere Atmosphäre mit CO2. Und sind so unnötig wie ein Kropf im Nacken.


2

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 Federico R. 11. August 2019 
 

Meine Gedanken zum Papst-Interview (2)

Zum Populismus: Adolf Hitler und die Nationalsozialisten haben in der Tat als Populisten begonnen und sind vom Großteil des Volkes (Deutsche wie Österreicher) akzeptiert worden - bis weit über den Anfang der Nazi-Bewegung hinaus. Die populistische Haltung ist deshalb dem Volk nicht aufgezwungen worden. Bis es dann leider zu spät war - Deutschland und der Welt sehr zum Schaden.

Zum Klimawandel: Franziskus redet von seiner Furcht vor drohender „Verwüstung der Natur“. Da mag er in gewisser Weise recht haben, aber (nur ein Beispiel): Wie jeder weiß, ist, die Sahara die größte Wüste der Erde. Doch nur wenige wissen, dass das nicht immer so war - und auch nicht immer so bleibt. Dazu erfährt man bei Wikipedia: Die Sahara war einer Studie zufolge in den zurückliegenden 200.000 Jahren dreimal für einige tausend Jahre begrünt: zunächst vor 120.000 bis 110.000 Jahren, dann wieder vor 50.000 bis 45.000 Jahren und zuletzt während der sog. grünen Sahara-Zeit, ...


3

0
 
 Federico R. 11. August 2019 
 

Meine Gedanken zum Papst-Interview (1)

Habe gerade das gesamte Papst-Interview in Deutsch gelesen und mir dabei einige Gedanken gemacht.
Zu Europa und Migranten: Dass Europa eine historische, kulturelle und geographische Einheit ist, kann man im Großen und Ganzen so sehen. Und es sollte noch mehr zusammenwachsen. Aber bitte nicht im Sinne der Schwulen und Lesben (eigentlich Begriffe aus der Gosse!), der Feministen/innen, Genderisten, Abtreibungs- und Sterbehilfe-Befürworter usw., sondern bitte im Sinn des christlichen Erbes, das es mit ganzer Kraft zu verteidigen gilt, an vorderster Front vom Papst selbst.
Außerdem: Will man dieses christlich-kulturelle Erbe wahren, kann man kaum der unbegrenzten Aufnahme von Migranten das Wort reden, wie bisher von Franziskus zu hören.


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 wedlerg 10. August 2019 
 

Geschichtsunkenntnis

Hitlers Maxime war doch "zuerst Wir", sondern, "wir sind modern und besser, also muss die Welt unsere werden". Und das scheint mir ist genau die Maxime der NGOs, totalitären Systeme und der Sozialisten heute. Die Globalisten in der jetzigen Form sind das Problem. Nicht diejenigen, die "halt" und "wir machen das nicht mit" rufen.

Das Unterordnen der Vernunft unter totalitäre Weltideen war immer das Zeichen der Ideologie. Insofern ist "Europa zuerst" viel gefährlicher als "Amerika first". Denn die Einheit Europa ist eine artifizielle. "Europa (nur) da wo nötig" wäre die Maxime, die eine bescheidene EU vorgeben müsste.

Die unsinnige Platte vom Multilateralismus, Dialog und Globalismus ist verbraucht. Denn die Protagonisten kümmern sich nicht um die realen Probleme, sondern um die Scheinwelt in der sie leben wollen.


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 Guenter Foit 10. August 2019 
 

Weiß der weltpolitisch aktive Papst, dass die Globalisten (verkopfte Gott ferne Freimaurer ..) eine pantheistische einheitliche Weltordnung verwirklichen wollen, in der unser wahrer, personaler dreifaltiger Gott 'überflüssig' gestellt sein würde ? Verbliebe dann für uns eine (missionslose) 'Untergrundkirche' ?

Und unser Europa der Vaterländer ? Wie frei und friedvoll lebte es sich doch in der damaligen EWG.


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 Einsiedlerin 10. August 2019 
 

Widerspruch in PF's Kritik

""Wer regiert, ist aufgefordert, genau zu überlegen, wie viele Migranten er aufnehmen kann", mahnte der Papst."
--------------------------------------
Ja, genau! Aber dann kann er auf der anderen Seite nicht jammern, dass es manche Staaten genau so reagieren.

"Zuerst Europa, dann jeder von uns"... was in USA funktioniert (??), gibt es in Europa aus historischen Gründen nicht. Mir fällt da gleich der Partikularismus ein.


9

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 Einsiedlerin 10. August 2019 
 

Europa auflösen

Für mich ist das sehr befremdlich, was PF hier sagt. Es gibt und gab noch nie ein "vereintes Europa". Die ehemalige Wirtschaftsunion EWG und nunmehrige politische "Demokraturunion" hat nichts mit einem vereinten Europa zu tun. Es ist die aktuelle Völkerwanderung im Gange, die wir wohl kaum aufhalten werden können. Bei uns gibt es einige Iraner, Afghanen, Syrer, die sich haben taufen lassen. Aber beim regelmäßige Messbesuch sehe ich sie nicht.
Das Recht auf Leben haben zu allererst die Ungeborenen und Alten, die im letzten Lebensabschnitt stehen.

"Zur Verteilung und Integration von Migranten in Europa verwies Franziskus unter anderem auf Länder, in denen ländliche Regionen teils unter erheblichem Bevölkerungsschwund litten. Dort könnten Gruppen von Migranten angesiedelt werden, die diese Gegenden wiederbelebten."
--------------------------------------
Und weiß von vielen Flüchtlingen, dass sie keinesfalls am Land leben wollen, sondern in der Großstadt, wo es viele Landsleute gibt.


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 Gandalf 10. August 2019 

Besser schweigen

Ich meine auch, dass Papst Franziskus sich nciht auf so Tagespolitik einlassen sollte, ein Lob für Merkel oder von der Leyens ist eher sinnfrei...


21

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 Chris2 10. August 2019 
 

Was soll man dazu noch sagen?

Irgendwie scheint der Papst noch die Frühzeit der EWG vor Augen zu haben, als die gestandenen Katholiken Adenauer, Schuman und de Gaspari Europa zusammenführen wollten. Heute beschließt man auf EU-Ebene Dinge wie die "sexuelle und reproduktive Rechte" = Abtreibung als "Grundrecht" und will die Tötung ungeborener Kinder sogar als "Menschenrecht" definieren. Und seine Meinung zu VdL, die als Familien- wie Verteidigungsministerin bestenfalls versagt hat, kann man nur als naiv bezeichnen. Wenigstens hat er sich nicht zum Schlepperwesen geäußert. Schließlich sei noch angemerkt: Die allerwenigsten derer, die die momentane EU-Lobby-Politik kritisieren, sind "gegen Europa".


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 Fink 10. August 2019 
 

Ihr Kirchenleute, haltet euch heraus aus der aktuellen Politik !

Und redet nicht soviel!
Das gilt auch und gerade für Papst Franziskus.


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 Hadrianus Antonius 10. August 2019 
 

Tohuwabohu

PF setzt hier dem Poster @Sebi1983 in die Unterhosen wenn PF sich hier offen in die Tagespolitik der UU begibt und die Wahl von Ursula Vonder Leyen begrüßt.
Daß Ursula VDL jetzt ihre Partei und das Parlament geeint hat mit den horrend teuren Beratungsverträgen für die Bundeswehr, kann getrost angezweifelt werden.
Und daß Ursula nur gewählt wurde wegen der nterstützung der Visegradgruppe, allen voran des ansonsten von Links und Grün verschrieenen ungarischen Präsidenten Orbán und Ursula inzwischen sehr freundlich und entgegenkommend ist gg. den von PF ansonsten kritisierten italienischen Innenminister Salvini wird hier unter den Tisch gekehrt ;-)
Und qua "Souveränismus": die Peronisten in Argentinien torkelten 1978-1982 fast in einen Krieg mit Chile und dann mit GB.
Kritische Aussagen von JB nicht bekannt :-(


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 ff95 10. August 2019 
 

Sehr richtig und wichtig, was uns Papst Franziskus da mitteilt. Wir, und insbesondere die Politiker, sollten diese Sätze verinnerlichen.


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