Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns

Neue Kommission für Menschenrechte des US-Außenministeriums

14. Juli 2019 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Repressive Regime und Gruppeninteressen würden ihre Politik mit der Verwendung des Begriffs ‚Menschenrechte’ zu legitimieren versuchen. Die Kommission soll den USA bei der Klärung dieser Fragen beraten.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Das Außenministerium der USA hat eine Kommission ins Leben gerufen, welche die Menschenrechte aus der Perspektive der Gründungsprinzipien der USA in den Blick nehmen soll.

Das Außenministerium reagiert damit repressive Regime, die sich auf Menschenrechte berufen und gleichzeitig die individuelle Freiheit ihrer Bevölkerungen einschränken und Minderheiten diskriminieren. Der Begriff Menschenrechte werde auch dazu gebraucht, um Gruppeninteressen durchzusetzen, die wenig mit dem traditionellen Verständnis der Menschenrechte zu tun hätten, sagte US-Außenminister Mike Pompeo bei einer Pressekonferenz.


Gleichzeitig stellt das Außenministerium eine wachsende Skepsis gegenüber internationalen Institutionen fest, deren Aufgabe der Schutz der Menschenrechte wäre.

Die USA hätten großen Einfluss auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 gehabt. Seither gebe es immer mehr Forderungen, bestimmte Rechte als Menschenrechte zu deklarieren, die teilweise miteinander in Widerspruch lägen. Die Frage, welche Rechte den Menschen von Natur aus zukämen würde sich wieder neu stellen, sagte der Außenminister.

Die Kommission besteht aus Rechtsexperten, Philosophen und Menschenrechtsaktivisten. Unter den 15 Mitgliedern sind sowohl Republikaner als auch Demokraten und Unabhängige. Vorsitzende ist Mary Ann Glendon, eine Rechtsprofessorin der Harvard Law School.

Sie soll sich mit grundlegenden Fragen auseinander setzen:

- Was ist unter einem unveräußerlichen Recht zu verstehen?

- Woher weiß man, was ein unveräußerliches Recht ist?

- Sollten manche Rechte untrennbar mit anderen verbunden sein?

- Was ist zu tun, wenn einzelne Rechte miteinander in Konflikt sind?

Joanne Lin von der linksliberalen Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ wirft der neuen Kommission vor, die Rechte von Frauen und „LGBT-Personen“ auszuhöhlen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Menschenrechte

  1. Islamische Menschenrechte
  2. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  3. Lebensschützerin Lila Rose: Abtreibung ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte
  4. Vatikan-Diplomat mahnt in Saudi-Arabien zu Menschenrechte-Schutz
  5. Pakistan: Christen wird Corona-Hilfe verweigert
  6. Glettler: Abschiebung von Konvertiten "eklatantes Unrecht"
  7. Asia Bibi – Eine Frau glaubt um ihr Leben
  8. Gloria von Thurn und Taxis warnt vor Einschränkung von Grundrechten
  9. Menschenrechte? Ein Spiegel des Menschenbildes
  10. In ganz Westeuropa gibt es derzeit eine „höfliche“ Christenverfolgung






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz