25 Juni 2019, 10:00
Beraterin der Bischofssynode: Frauenpriestertum ist möglich
 
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Frauen sollten ‚mehr Sichtbarkeit, mehr Führungspositionen, Positionen mit Verantwortung, mehr Präsenz bei Entscheidungen’ in der Kirche bekommen, verlangte Sr. Maria Luisa Berzosa.

Rom (kath.net/LSN/jg)
Die Priesterweihe für Frauen könne am Ende einer Reihe von kleinen Schritten als „natürlicher Fortschritt“ stehen. Das sagte Sr. Maria Luisa Berzosa (Foto), eine der vier Frauen, die Papst Franziskus im Juni zu Beraterinnen des Generalsekretariats für die Bischofssynode ernannt hat.

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Einer dieser Schritt sei die erstmalige Berufung von weiblichen Beratern für die Bischofssynode. Frauen sollten „mehr Sichtbarkeit, mehr Führungspositionen, Positionen mit Verantwortung, mehr Präsenz bei Entscheidungen“ in der Kirche bekommen, forderte Sr. Berzosa in einem Interview mit Crux.

Die Zivilgesellschaft habe den Weg gezeigt, in der Kirche müsse aber noch viel geschehen. Sie selbst sei Optimistin, was Veränderungen in der Kirche betreffe. Wörtlich sagte sie: „Ich verliere nie die Hoffnung, und ich will glauben dass wir, während wir kleine Schritte in die richtige Richtung machen, auch wenn sie unbedeutend erscheinen, dass wir in die richtige Richtung gehen, ohne stehen zu bleiben.“

Sr. Berzosa gehört der spanischen Kongregation der „Töchter Jesu“ (span. „Hijas de Jesús“) an. Die Schwestern werden in Spanien auch „Jesuitinas“ genannt. Sie sind hauptsächlich im Schul- und Bildungswesen tätig.


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