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Bischof von Graz-Seckau möchte Pfr. Roger Ibounigg rauswerfen!

22. Juni 2019 in Österreich, 121 Lesermeinungen
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Grazer Bischof Krautwaschl möchte einen der beliebtesten Pfarrer, der ein blühendes Pfarr- und Gebetsleben aufgebaut hat, rauswerfen und droht mit einem Amtsenthebungsverfahren – Doch die Diözese hat die Rechnung ohne das Kirchenvolk gemacht


Graz (kath.net/rn)
Der Grazer Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl möchte Roger Ibounigg, einen der bekanntesten und insbesondere bei Jugendlichen beliebten Priester der Steiermark, als Pfarrer von Pöllau und Pöllauberg abschießen. Ibounigg ist Priester der Diözese und gehört zu den aktivsten Seelsorgern der Diözese. Seit vielen Jahren betreut er das Jugendtreffen im Sommer mit über 400 Jugendlichen und begleitet auch das bekannte Familientreffen mit 1.200 Menschen. In seinen beiden Pfarren sind etwa 8.000 Katholiken, die meisten sind mit ihm durchaus zufrieden. Dies zeigte auch ein gestriges Treffen in der Pfarre mit dem Generalvikar-Stellvertreter, der dem Volk quasi vermitteln wollte, dass Ibounigg in eine andere Pfarre soll. Bei dem Treffen waren mehr als 100 Personen anwesend, nur etwa 10 Personen hatten Probleme mit dem Pfarrer und kritisierten den Pfarrer, weil er angeblich zu oft über die Beichte redet. Der Rest verteidigte den Pfarrer und verlangte vom Vertreter aus Graz-Seckau Informationen darüber, was der Pfarrer denn verbrochen habe. Es gab interessanterweise keine Antworten. Ibounigg gilt in der Pfarre als beliebt, sogar der amtierende Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer (ÖVP), hat sich hinter den Pfarrer gestellt und bei der Diözese seine Meinung inzwischen kundgetan.

Ibounigg erklärte im Gespräch mit kath.net: "Es gibt in der Pfarre eine Gruppe, die schon jahrelang Briefe nach Graz schreibt und dort ein offenes Ohr beim Bischof findet." Er habe das Gefühl, dass Krautwaschl ihn von Anfang an weghaben wollte und man im Zuge der Seelsorgeräume installierte Pfarrer weghaben möchte. Die Diözese warf Ibounigg vor, dass es angeblich keine Einheit in der Pfarre gebe. "Es ist eine kleine Gruppe, die gegen mich ist. Das, was Jesus nicht geschafft hat, soll ich schaffen", so Ibounigg.


Diese Woche wurde ihm jetzt das Dekret präsentiert, in dem gewünscht wird, dass er als Pfarrer versetzt werden soll. Bis 7. Juli habe er nun Zeit, darauf eine Antwort zu geben. Doch der Pfarrer hat die Annahme abgelehnt und kündigt gegenüber kath.net an, nicht aufgeben zu wollen. "Für mich ist es innere Gewissheit, dass ich das nicht annehmen werden." Spannend wird allerdings, was danach passiert, denn einen Pfarrer kann man ohne gute Begründung nicht so leicht absetzen, dies würde über Rom gehen und könnte für die Diözese Graz-Seckau sehr unangenehm werden. Denn Ibounigg hat nicht nur viele Freunde in der Steiermark und darüber hinaus, auch andere österreichische Bischöfe wie Kardinal Schönborn oder Erzbischof Lackner kennen und schätzen den Pfarrer und haben seine Treffen mehrfach besucht. Auch Alt-Bischof Kapellari gilt als ein Freund von Ibounigg. Krautwaschl hätte dann auch erheblichen Erklärungsbedarf in der Bischofskonferenz, warum er eine der beliebtesten Pfarrer des Landes ohne Begründung absetzen möchte.

Ibounigg hat in der Pfarre etwas Einmaliges geschafft. Seit vier Jahren gibt es in seiner Pfarre Pöllau eine Kapelle mit Ewiger Anbetung und er agiert durchaus ein wenig wie ein "Pfarrer von Ars" der Steiermark. Die Kapelle wird von Betern aus der Pfarre und darüber hinaus Tag und Nacht besucht und betreut. "Die Hauptzielrichtung ist Gebet um geistliche Berufung, das ist die große gegenwärtig Not der Kirche“, erklärt Ibounigg gegenüber kath.net den Sinn.

Falls man Ibounigg absetzt, steht sehr viel auf dem Spiel. Denn neben dem Gebet und dem blühenden Pfarrleben würde große Gefahr bestehen, dass die wichtigsten katholischen Treffen der Diözese wegfallen und eingestellt werden müssten. "Viele pfarrliche Mitarbeiter würden nicht mehr mitarbeiten, die beiden Treffen und die Ewige Anbetung würden in Frage gestellt werden.", so Ibounigg. Diese sind für die Region sogar schon ein Wirtschafsfaktor geworden. Ibounigg hofft, dass der Bischof noch einlenken werde und einen Versöhnungsprozess anstreben werde das Dekret zurückzieht. Abschließend kritisiert Ibounigg die generellen Umstrukturierungen auch in der Steiermark. "Alle installierten Pfarrer, die nicht Seelsorgerraumleiter sind, sind im Weg. Es geht gegen die Priester, die die Eucharistie in die Mitte stellen, weil man eigentlich die Wortgottesdienste propagieren möchte."

Die Diözese Graz-Seckau hat am Dienstag den geplante Rauswurf von Ibounigg so kommuniziert: "Der Diözesanbischof hofft dennoch, dass Pfarrer Ibounigg seinem Wunsch nach Veränderung nachkommen wird, um so den Pfarren Pöllau und Pöllauberg einen guten Weg in Ausübung der Verantwortung des Hirtenamtes in die Zukunft zu ermöglichen." Dann behauptet die Diözese, dass diese Maßnahme einer "üblichen Rotation" entspreche, wie sie in der Dienstordnung für Priester vorgesehen sei und die oft in die Medien getragenen internen Konflikte in der Pfarre für diese Entscheidung spreche. Abschließend droht die Diözese dem Pfarrer mit einem Amtsenthebungsverfahren gemäß den Vorschriften von can. 1740 ff. CIC.


Kontakt Bischof Krautwaschl

VIDEO: Predigt von Roger Ibounigg bei Jugendtreffen




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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 24. Juni 2019 
 

Er stört....

Das Verhalten des Bischofs erinnert mich an seine Grussworte beim Christopher Street Day-Marsch in Graz letztes Jahr. Er hätte ja schweigen können. Wer soviel Verständnis und Entgegenkommen dieser Community gegenüber aufbringt, für den sollte ein ausgezeichneter Seelsorger in seinem Bistum ebenfalls willkommen sein. Aber beides passt halt nicht zusammen. Die einen - die mit der Kirche nichts am Hut haben - heisst es willkommen und den guten Priester jagt er fort. Hat schon jemand etwas von Bestrebungen des Bischofs zur Einführung der Ewigen Anbetung in den Pfarreien gehört? Herr Pfarrer Ibounigg macht es vor. Das stört....


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 Katholik 24. Juni 2019 

Hoffen auf Meinungsänderung des Bischofs

Ich habe diesen Artikel und auch die auf der wertvollen Seite poellauer-news.at jetzt noch einmal gelesen. Ich bete für das Treffen heute Abend, denn die Lösung kann wohl nur aus dem Gespräch und aus eine vernünftigen Einigung kommen.
Vieles andere wird nichts bringen:
- Die wichtigen kirchlichen Freunde, denn die werden sich nicht einmischen und "Klüngel" bringt kein Heil.
- Rom: Schaut schon seit Jahrzehnten machtlos zu, wie in vielen deutschsprachigen Bistümern selten Pfarrer eingesetzt werden, vor allem keine "konservativen" und diese damit nicht den entsprechenden Rechtsschutz bekommen. Roger Ibounigg wird wohl nirgendwo mehr Pfarrer.
- Wird auch nichts bringen, darauf hinzuweisen, dass der Nachbarpfarrer und Dechant schon deutlich länger in seiner Pfarrgemeinde ist.
- Viele Theologen und kirchliche Mitarbeiter halten den Katechismus für höchst problematisch (Bischof Oster), und Pfarrer, die sich daran halten.
Vernünftig und ruhig dagegenhalten, beten, den Bischof gewinnen!

poellauer-news.at/


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  23. Juni 2019 
 

@doda

Bitten wir den hl. Johannes den Täufer an seinem Geburtstag, dass er Pfr. Roger ein mächtiger Fürsprecher ist und ihm hilfreich zur Seite steht - wenn der Bischof ausgerechnet an diesem Hochfest zum Gespräch einlädt.


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 nazareth 23. Juni 2019 
 

Ich weiß nicht was heute bei den Gesprächen herauskommt. Aber was nicht einsichtig ist, dass wegen der Pfarrumstrukturierung plötzlich Pfarrer Roger in Erklärungsnotstand kommt und sich rechtfertigen muss, obwohl alle dankbar sind ihn zu haben und seinen grandiosen Einsatz schätzen. Armes Pöllau ohne das viele Gebet im Sommer, armes Pöllau ohne Familientreffen und Jugendtreffen. Ein ganzer Wirtschaftsfaktor bricht zusammen. Und wir Armen die wir unserer Ferien und Erholungswoche beraubt werden!


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 lesa 23. Juni 2019 

Einverstanden

wwjd: Versprochen! Durch Ihren Hinweis habe ich gelesen, wie differenziert und gleichzeitig vollkommen treu Pfr. Ibounigg die Lehre der Kirche vertritt. Ohne ihn persönlich zu kennen, verstehe ich Sie und schließe mich Ihrem Gebet gern an.


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 wwjd 23. Juni 2019 

@lesa

mit Freude :)
- und Bitte ums Gebet für diesen wunderbaren Pfarrer.
einen wunderschönen und ges. Sonntag noch


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 doda 23. Juni 2019 

Breaking News: Bischof kommt nach Pöllau

Siehe https://poellauer-news.at/


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 lesa 22. Juni 2019 

Empfehlenswerte Lektüre

@wwjd: Danke für den Hinweis! (poellauer News) Eine differenzierte, klärende, sehr informative Stellungnahme.


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 wwjd 22. Juni 2019 

genial:

https://poellauer-news.at/


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 lesa 22. Juni 2019 

Blinde Flecken verengen die Sicht

@Klartexter: Eine interessante Beobachtung: Wo von "Weite, Toleranz usw. ständig geredet wird, herrscht oft erschreckende Intoleranz.". Da hilft nur Gebet um den Heiligen Geist, denn da wirkt jener Geist der "Antikirche", von der die Offenbarung spricht. Eines ihrer Kennzeichen ist die Verdrehung. Die Antwort eines Kommentators auf Ihr Posting ist ein Beispiel dieser Verdrehungsprojektion, die die Wirklichkeit regelrecht verkehrt widerspiegelt.


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  22. Juni 2019 
 

@Klartexter

Nicht pastorale Wüste. Das Problem ist die pastorale Monokultur. Alles was nicht dem eigenen (sehr engen) Glaunensbild entspricht wird sofort bekämpft. Ich bewundere den Bischof, dass er gegen diese Monokulturen vorgeht. Dass er sich damit gegen den Zeitgeist stellt, wo das ICH als wichtigstes zählt (in der Kirche das ICH des Pfarrers, der allein alles nach eigenen Gutdünken entscheidet und sein eigenes Glaubens- und Kirchenbild als allein gültiges hinstellt) und angegriffen wird verwundert mich nicht.


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 Klartexter 21. Juni 2019 
 

Herr Bischof, ziehen Sie Ihr Ultimatum zurück !

Es ist wahrlich absurd, so einen verdienstvollen Pfarrer verjagen zu wollen, ihm ein Ultimatum zu setzen und ihm sogar mit einem Amtsenthebungsverfahren zu drohen - anstatt ihn für seinen Dienst endlich zu ehren und zu stärken.

Die ganze Vorgehensweise gegenüber einem Mitbruder im priesterlichen Dienst ist nicht nur menschlich schwach und kleinkariert, sie ist auch gegenüber anderen Pfarrern, die ihre Pfarre in eine pastorale Wüste verwandelt haben ohne dass Bischof Krautwaschl einschreitet, höchst ungerecht - und weit entfernt von jener katholischen Weite und Geschwisterlichkeit, die in Sonntagsreden gerne beschworen wird.


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 Zeitzeuge 21. Juni 2019 
 

Werte lesa, Bernhard Joseph, Montfort et Hape!

Herzlichen Dank für Ihre netten Begrüßungszeilen.

Ich möchte zunächst abwarten, ob die
seinerzeit von Gandalf angesprochene
Änderung eintritt, daß also ein gewisses Mitspracherecht der Userinnen und User hier bzgl. der Veröffentlichungen eingeführt wird.

Die Kenntlichmachung und Richtigstellung von echten Häresien,
die auch hier(selten) mitunter präsentiert werden und den
nachfolgenden Diskussionen, die manches Mal sogar mit persönlichen Beleidigungen, auch gegen mich geführt
wurden, wäre dann sicherlich viel besser u. vor allem unaufgeregter möglich.

Ich bitte um Ihr Verständnis und natürlich um Ihre Gebete, meine bekannten Schlußzitate aus so vielen
Beiträgen hier sind immer gültig zur
Diagnose und Therapie des leider in
unsere hl. kath. Kirche eingedrungenen
Neo-Modernismus, der darin zum Schaden
des Seelenheiles Vieler sein Unwesen seit über 50 Jahren treibt:


Custos quid de nocte?

Allein den Betern kann es noch gelingen!

Täter werden nie den Himmel zwingen!

Vgl. Math. 7,16!


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 lesa 21. Juni 2019 

Klare biblische Worte

@gebsy: Vielleicht beschleunigt es den Zeitpunkt des von Ihnen erhofften Festes, wenn Hirten die klaren biblischen Worte (z.B. bei Ezechiel) über diese und jene Hirten realisieren.


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 Kirchental 21. Juni 2019 

blinder Gehorsam?

Ich habe weder blindem Gehorsam noch Kadavergehorsam das Wort geredet.

Ich sprach von dem aufrechten FIAT eines Christen, der in seinem geweihten Bischof den Nachfolger der Apostel sieht, unabhängig von dessen Persönlichkeit. Der gelernt hat, dass Gott sich manchmal auch unwürdiger Personen bedient, um sein Anliegen an den Menschen zu bringen.

Und vor allem und als allererstes:
Von der Verantwortung eines Pfarrers gegenüber seiner Gemeinde.

Seine Aufgabe wäre es, seinem Abschied ruhig und friedlich zu gestalten. Die aufgebrachten Gemüter zu beruhigen. Gerne mit dem Bischof streiten und diskutieren. Aber nicht die Gemeinde Instrumentalisieren.

Wenn er jetzt geht, hinterlässt er eine total zerstrittene Gemeinde, einen Scherbenhaufen. Und sein Nachfolger - wer immer das sein mag - wird es äußerst schwer haben, diese Wogen zu glätten.


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 gebsy 21. Juni 2019 

Die Bibel schenkt uns

für solche und ähnliche Situationen KLARE WORTE.
Aber zugegeben; wer hat derartiges schon erlebt und im Vertrauen auf Gottes Wort den Sieg davongetragen?
ES WIRD EIN FEST SEIN …
… WENN UNSERE HIRTEN GEMEINSAM FÜR UNS KÄMPFEN!


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 paul_1 21. Juni 2019 
 

Die Liebe erduldet alles, die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes

Wenn er sich dem Bischof wiedersetzt, dann wird er wirklich ausgegliedert. Wenn er aber nachgibt, dann kann er sein Werk fortsetzen. Frieden waren ist wertvoll im Herrn Jesus Christus. Jede schaue auf sein eigenes Werk im Herrn und halte sich friedlich. Ich weiß nicht wer in der Angelegenheit rechte hat aber der Herr wird alles Wirken so wie er will. Er erhält doch seinen Leib. Wer Streitet ist nicht in der Liebe und verdirbt seinen eigenen Leib. Wenn jeder seinen eigenen Leib rein haltet, dann ist auch der Leib Christi lauter. Wer unrecht erleidet, der soll es mit Geduld ertragen und auf den Herrn hoffen, dass er ihm zu Recht verhelfe. Wer aber glaubt er sei besser als die andern und habe Recht, der hat noch nicht erkannt, dass er gar nichts weiß. Soll den Bruder gegen Bruder streiten. Einer ist für den Pfarrer der andere gegen ihn. Die Wahrheit liegt im Glauben und in der Liebe zu Jesus Christus und dass wir sein Gebot halten.


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 hape 21. Juni 2019 

Lieber @Zeitzeuge,

wie schön, wieder von Ihnen zu lesen! Ich freue mich über Ihre Genesungsfortschritte und auf den gelegentlichen geistlichen Austausch mit Ihnen.

Im Gebet verbunden, Hape


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 MiriamKo 21. Juni 2019 
 

Ist nur folgerichtig ...

...wenn man betrachtet, in welche Gesamtrichtung das geht. Zuletzt mit der Dogmatik-Besetzung an der theologie in Graz, die auch schlimmes befürchten läßt.


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 zeitblick 21. Juni 2019 

Durchsetzung von Gottes Wille

Es ist normal, dass Priester immer wieder versetzt werden. Ob aus Neid oder anderen Gründen. Meiner Meinung sollte überall die Leiterschaft nach mind. 10 Jahren gewechselt werden. Ich finde es bedenklich, dass nach mehrjähriger so toller Aufbauarbeit, bei einer Versetzung die Angst so im Vordergrund steht, dass alles den Bach hinunter geht. Wieso? Ist es nicht auf soliden Boden gebaut? Nicht auf Christus selbst, sondern auf den Pfarrer? Es muss doch eine Trägerschaft vorhanden sein, die alles weiterführen kann oder? Was, wenn der Pfarrer morgen von Gott selbst abgeholt wird, sprich stirbt? Fällt alles zusammen, zertreuen sich die "Schafe" Also! Ich finde, er kann ja kämpfen, dass er auf seinem Posten bleiben kann. Da hat er Gemeinschaft, Heimat! Aber er ist Gott geweiht! Nicht einer Gruppe. Vielleicht brauchen andere Menschen ihn grad dringender? Die anderen sollten nach ein paar Jahren schon auf eigenen Beinen stehen. Bin gespannt wie es weitergeht. Bete mit!


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 Bernhard Joseph 20. Juni 2019 
 

Werter @Zeitzeuge, auch ich empfinde große Freude,

wieder etwas von Ihnen zu lesen und natürlich zu vernehmen, dass es bezüglich Ihrer Gesundheit wieder etwas bergauf geht!


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 lesa 20. Juni 2019 

@Gandalf: Gut, dass ´Sie das klarstellen!
Gehorsam und Treue braucht es hingegen auf jeden Fall dem geoffenbarten Wort Gottes (inklusive Lehrüberlieferung) gegenüber.


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 Gandalf 20. Juni 2019 

Mir scheint, dass manche etwas wirre Vorstellung über kirchlichen Gehorsam haben..

Wer einen blinden Gehorsam sucht, der ist in der Kirche falsch, den verlangt die Kirche nicht von ihren Priestern oder Pfarrern, ganz im Gegenteil, sogar im Kirchenrecht sind explizit Einspruchsmöglichkeiten gg. bischöfliche Entscheidungen vorgesehen, also bitte verwechselt nicht die katholische Kirche mit einem Militärverein... Und einen installierten Pfarrer kann mit ohne triftigen Grunde nicht so leicht absetzen, face it, auch das ist im Kirchenrecht vorgesehen.


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 lesa 20. Juni 2019 

Danke

Werter @Zeitzeuge: Das ist geradezu ein Festtagsgeschenk, dass nun Sie, wie @Bernhard Joseph, auch wieder kommentieren! Gott sei Lob und Preis auch für den guten Befund! Wie bisher bete ich weiterhin täglich für Sie!

Für offensichtlich verwirrte Bischöfe müssen wir alle fest beten.


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 agnese 20. Juni 2019 
 

agnese

Es geht hier nicht um Gehorsam, es geht darum, daß der Bischof die wunderbare und aufopfernder Arbeit mit echt römisch katholischer Gesinnung geführte Pfarre einfach kaputt machen will. Er will keine beichtende, Eucharistie anbetende, tief gläubige Jugend erziehen, weil er ein Neusprech Mensch ist, infiziert von neuen Ideen, die nach meiner Meinung versuchen die Kirche zu zerstören und eine neue Kirche erfinden, die mit der 2000 Jahre alte rômisch katholische Kirche nichts zu tun hat. Mit seiner Entscheidung wird aber vieles zerstôrt und den Leuten vorgeführt, daß das, was der Pfarrer bisher gemacht hat, falsch und zu verurteilen ist, statt ihn zu loben und ihm viel Kraft wünschen zu seiner bisherigen erfolgreichen Arbeit. Ich schäme mich für meinen Bischof und das aus tiefster Überzeugug. Er hat auch nicht Marias sondern Marthas Weg gewählt, aber wen interessiert noch die Bibel, nicht wahr?

Der Bischof


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 Montfort 19. Juni 2019 

Werter @Zeitzeuge, es ist so schön, dass Sie wieder schreiben!

Weiter alles Gute für Ihre Gesundheit!

Morgen einen gesegneten Fronleichnamstag!


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 Zeitzeuge 19. Juni 2019 
 

Werte Lesa u.a.!

Wie im März versprochen, melde ich mich
heute bzgl. meines Diabetes, der Messwert
des LZ liegt wieder bei 6,2, also keinen
manifesten, sondern einen latenten Diabetes habe ich jetzt wieder.

Deo Gratias!

Ihnen, werte lesa und allen den lieben
Menschen hier, die für mich gebetet und
an mich gedacht haben, vergelts Gott!

Bzgl. kath.net hatte Gandalf vor einiger Zeit mitgeteilt, daß evtl.
diesen Sommer eine Art Mitsprache
der User/innen hier bzgl. der Meinungsäusserungen eingeführt werden soll. Hierauf möchte ich gerne warten!

Bzgl. Bischof Krautwaschl kann jeder
selbst durch Googeln feststellen, wessen Geistes Kind dieser Bischof ist.

Einmal empfahl er quasi die sog. "Als ob Philosophie" v. Hans Vaihinger (+1933), eine Art "moralisierenden Agnostizismus", bzgl. "Frauenordination"
schliesst er eine Änderung durch "Papst
u. Konzil" nicht aus u. bzgl. der hl. Kommunion für sog. WvG sagte er "Wir sind ja nicht der liebe Gott..."!

Ist das sein Gehorsam gegenüber dem Lehramt?


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 Einsiedlerin 19. Juni 2019 
 

@mphc

"Diese beiden Priester haben ein völlig verschiedenes seesorgliches Konzept. Von daher scheint eine Zusammenarbeit zwischen beiden sehr schwierig, und offensichtlich deshalb soll Pfarrer Ibounigg gehen."
---------------
O Maria hilf! Wenn Pfarrer "Joe" die Leitung übernimmt, heißt das, dass er mit ein paar "engagierten" Laien die Fäden in der Hand hat und Pfr. Roger aus dem riesigen Seelsorgeraum "verabschiedet" wird, endlich "rausgekickt" also. Es geht gar nicht einmal um unterschiedliche Seelsorgekonzepte, sondern darum, dass einer ordentliche katholische hl. Messe feiert und der andere Events, wo Lektoren statt der Lesung gerne auch Gedichte vortragen dürfen, wo Frauen predigen... äh... "Zeugnis geben" dürfen, wo es Kommunion für alle gibt, eigenständige Wandlungsworte etc. Ich habe es aufgegeben mich zu beschweren (habe es nach einem Konflikt dem Pfarrer auch versprochen) und beschwere mich gleich direkt bei Jesus. Der Bischof steht voll hinter ihm, war ja selber mal Kaplan in HB.


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 mphc 19. Juni 2019 

Fortsetzung:

Der Lazarist (Vinzentiner) Pfarrer Wolfgang Pucher
(Titel seiner Biographie "Rebell der Nächstenliebe")
hat seinem Ordensoberen den Gehorsam verweigert, als dieser ihn in eine andere Pfarre versetzen wollte. In diesem Orden ist nämlich tatsächlich ein Rotationsprinzip üblich, welches im Kirchenrecht für Weltpriester nicht vorhanden ist.


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 mphc 19. Juni 2019 

Heute habe ich zufällig einen Pfarrer getroffen.

Er meint, der Hintergrund des ganzen sei, dass in etwa die bisherigen Dekanate in Seelsorgeräume umgewandelt werden. Der Priester, der zusammen mit ein paar Laien die Leitung übernimmt, bekommt alle Rechte der bisherigen Pfarrer. Damit sollen die anderen Priester von allen administrativen Aufgaben freigespielt werden.
Die Leitung im Seelsorgeraum von Pfarrer Ibounigg
wird der bisherige Pfarrer von Hartberg, der Bezirks-Hauptstadt, übernehmen. Diese beiden Priester haben ein völlig verschiedenes seesorgliches Konzept. Von daher scheint eine Zusammenarbeit zwischen beiden sehr schwierig, und offensichtlich deshalb soll Pfarrer Ibounigg gehen.
In seinem Seelsorgsraum im Westen von Graz hat der Armenpfarrer Wolfgang Pucher übrigens durchgesetzt, dass alle Pfarrer ein Veto gegen sie betreffende Entscheidungen des Leiters des Seelsorgeraumes einlegen können.


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 lesa 19. Juni 2019 

Die Wirklichkeit sieht anders aus

@Paul 1: Erfahrungsgemäß kehrt nicht immer "der Friede" ein, wenn ein Priester weggeschafft wird, vor allem dann nicht, wenn sehr viele an ihm hängen! Nur jene "geben vorderhand Ruhe", die ihr Ziel erreicht haben. Ein größerer Teil ist unglücklich und frustriert. Aber da sie die schwächeren Ellbogen haben, kümmert sich keiner um sie.


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 girsberg74 19. Juni 2019 
 

Autorität beruht auf drei Gegebenheiten, sonst löst sie sich auf.

@petrafel „Gehorsam muss sich im Dissens bewähren“

Ihr Satz: [Niemand weiß,] was der HERR noch mit Pfarrer Ibounigg, der Gemeinde und dem Bischof vorhat“, ist nicht von der Hand zu weisen.

Fragwürdig aber ist Ihr strikter Hinweis auf „Gehorsam“, denn Gehorsam umfasst nicht nur zwei Personen, sondern auch ein Drittes – in diesem Falle einen Dritten. Die Argumente des Bischofs lassen vermuten, dass bei ihm – in seiner Argumentation – Verschiedenes nicht stimmt, nicht ehrlich ist. Konkret, dass er dem Dritten zu wenig Achtung erweist.


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 paul_1 19. Juni 2019 
 

Es steht dem Bischof zu seine Priester zu versetzen. Wenn ein Priester einfach sagt, nein das mach ich nicht, wiederspricht er seine Chef und stellt seine Entscheidungen vor allen in Frage. Da fragen sich die Gläubigen natürlich können wir Vertrauen haben zu diesem Bischof oder zu unserer Kirche. Was der Bischof macht wiederspricht nicht den Herrn Jesus Christus, daher sollte man ihm Folge leisten. Er versucht einfach in einer geteilten, tlw. verrittenen Gemeinde Frieden hineinzubekommen. Oft gelingt, dass gut, wenn neue Personen das Feld betreten, zumal der Priester auch ein neues Feld bekommen wird, welches er bearbeiten kann.


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  19. Juni 2019 
 

Wie muss Pfr. Ibounigg dem Teufel schaden, wenn er derart angegriffen wird

Wie @Einsiedlerin schon feststellte, ist das ungerechte Vorgehen gegen den bewährten Priester ein Gütesiegel, das absolut für ihn spricht.
Für den hl. Ludwig M. Grignion von Montfort z.B., waren die erlittenen Kreuze die Gradmesser für die Fruchtbarkeit seiner Missionen, die er regelmäßig in den verschiedenen Pfarreien abhielt.


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 petrafel 19. Juni 2019 
 

... die haben aber auch!

Der mehrfach hier im Forum gelesenen "die haben aber auch"-Argumentation kann ich nicht folgen. Weil "liberale" Priester reihenweise ungehorsam gegenüber Bischof und Lehre sind, kann man doch nicht auf "konservativer" Seite zu ebenbürdigem Ungehorsam aufrufen!
Im Sandkasten durfte man als Kind auch nicht Sand zurückwerfen, nur weil man gerade eine Ladung abbekommen hatte. Auch nicht nach dem dritten Beschuss.

Bei aller Enttäuschung, Angst um Kirche und Glauben, vielleicht sogar Verzweiflung sollte die "die haben aber auch"-Mentalität bei Christen keinen Raum finden.


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 lesa 19. Juni 2019 

Gewissensentscheidung und nicht fauler Friede

Wenn die kirchenrechtlichen Schritte ausgeschöpft sind, dann wird die Frage des Gehorsams relevant. Aber das Kirchenrecht darf jeder in Anspruch nehmen. Dafür ist es da. Wie hier teilweise moralisierend "Gehorsam" gepredigt wird, zeugt von mangelnder Tuchfühlung mit der Realität, in der wir stecken.
Der Pfarrer von Ars ist nicht tot, er lebt. Und die Kräfte, die Seelsorger wie ihn beseitigen wollen, sind auch nicht tot. Sie sind aktiver denn je.
Pfr. Ibounigg weiß genau, welches Leid zurückbleibt, wenn man da einfach nachgibt, Frust und womöglich Abwendung von der Kirche enttäuschter Gläubiger.
Die ihn wegschaffen wollen, lassen nicht leicht locker. Am ehesten, wenn sie auf eine feste bischöfliche Haltung stoßen. Und wenn so viele Gläubige hinter einem Pfarrer stehen, müsste es doch möglich sein in aller Ruhe die Fakten vernünftig zu gewichten.
Und nochmals: Es ist SEINE Gewissensentscheidung. Wir brauchen ihm nicht zu predigen, er hat es jetzt ohnehin schwer genug.


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 Eisenherz 19. Juni 2019 
 

Pfr. Ibounigg wäre ein guter Bischof und deshalb könnten Sie das Problem sehr einfach lösen!


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 Eisenherz 19. Juni 2019 
 

Sehr geehrter Herr Nuntius,


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 Schatzgr?ber 19. Juni 2019 
 

Pfarrer Ibounigg IST gehorsam

Pfarrer Ibounigg zu den Ungehorsamen Priestern zu zählen ist eine lustige Idee. Msgr. Schüller und Konsorten mit ihrer "Kirchenvolksbegierde" werden sich sicher darüber freuen, ihn in ihrem Kreis begrüßen zu dürfen, obwohl man von ihnen in den letzten Jahren wenig hört - dürfte derzeit wohl alles nach Plan laufen.


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 Charlene 19. Juni 2019 

Margot go home!

Gehorsam ist nicht blind, der Gehorsame keine willenlose Marionette. Katholiken entscheiden sich frei für eine Kirche, die Bischöfe leiten. Die sind Menschen und allzuoft allzu menschlich. Schaffen wir Sie deshalb ab? Verweigern wir Ihnen deshalb die Nachfolge? Nehmen wir Christus und die Kirche deshalb selbst in die Hand?

Wer dem Bischof das Hirtenamt abspricht, der muss wissen, dass er der Kirche in den Rücken fällt. Das ist nur dann nicht der Fall, wenn der Bischof verlangt, was der Nachfolge widerspricht. Diesen Fall sehe ich hier nicht gegeben.

Der Gehorsam gegenüber dem Bischof beruht auf dem Glauben, dass der Heilige Geist die Kirche durch ihn lenkt, eine Lenkung, deren Wege wir nicht kennen. Diesen Gehorsam „blind“ zu nennen, bedeutet nichts anderes, als dem Katholiken die Aufrichtigkeit seines Glaubens zu bestreiten.

Warum ich das schreibe? Ich weigere mich strikt, die Kultur des säkularistischen Protestantismus zu übernehmen. Käsmann , nein danke!


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 Bernhard Joseph 19. Juni 2019 
 

@Reflector

"Aus meiner Sicht ist es ein Missbrauch des Gehorsamsbegriffs, ein kirchenrechtlich legitimes Beharren des Pfarrers auf dieses geordnete Verfahren, allenfalls mit Überprüfung durch Rom, als Ungehorsam zu diskreditieren."

Ein wichtiger Hinweis, besten Dank, denn es gibt ja nun auch den Rechtsmissbrauch, d.h. die vorsätzliche missbräuchliche Auslegung oder Anwendung eines Rechtes. Dies gilt auch im Kirchenrecht.

Ein Bischof darf z.B. die ihm zustehenden Rechte nicht als bloße Schikane eines ihm nicht genehmen Priesters nutzen, das wäre exakt Rechtsmissbrauch, gegen den sich der Betroffene unter Einbeziehung Roms wehren kann und darf.

Ob das vorliegend der Fall ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.


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 Schatzgr?ber 19. Juni 2019 
 

Gehorsam ist herrlich

@kirchental
Ich bin sehr für Gehorsam - er bringt viel Segen, aber ich bin gegen Willkür. Diese Kluft kann nur durch Nachdenken, Mut und Gottvertrauen überwunden werden. Bei Ihnen klingt mir das leider ein bisschen nach "Hände falten - Goschn halten".... Wenn Sie das in Ihrer Pfarre so halten, klingt das wirklich sehr anziehend.
Im Übrigen möchte ich Sie noch einmal daran erinnern, mir Ihre Pfarre in der Nähe von Pöllau zu nennen, in der die 24-Stunden-Anbetung ist. Sie haben das wohl vergessen. Ich möchte gerne kommen.


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 Cosmas 19. Juni 2019 
 

Es ist bedrückend, in welchem Ausmaß der Regierungsstil von PF auf die Bischöfe abfärbt


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 Reflector 19. Juni 2019 
 

Alles nur Gehorsam?

Der Pfarrer hat eine Rechtsposition, die zwar erstaunlicherweise schlechter ist als beim (inamoviblen) Pfarrer nach altem Kirchenrecht, aber trotzdem noch immer besteht. Er ist grundsätzlich auf Dauer bestellt und kann nur in einem förmlichen Verfahren abgesetzt oder versetzt werden. Die Entscheidung des Bischofs kann mit Rechtsmittel angefochten werden. Dieses Verfahren wurde hier offenbar eingeleitet. Aus meiner Sicht ist es ein Missbrauch des Gehorsamsbegriffs, ein kirchenrechtlich legitimes Beharren des Pfarrers auf dieses geordnete Verfahren, allenfalls mit Überprüfung durch Rom, als Ungehorsam zu diskreditieren. Abgesehen davon: Warum sollen in einer Diözese, oder hier offenbar in einem "Seelsorgeraum" neuer Art, nicht tausend Blumen blühen? Ich kann als nüchterner Katholik zwar weder mit manchen Zügen des betroffenen Pfarrers noch mit manchen Innovationen des (vermutlichen) Kollegen etwas anfangen. Aber warum sollen nicht beide in der Weite der Catholica Platz haben?


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 gebsy 19. Juni 2019 

Das Versprechen,

dem Bischof UND seinen Nachfolgern zu gehorchen, setzt heute mehr Gottvertrauen voraus, als ehelose Keuschheit zu geloben und den Zölibat nicht zu brechen ...


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 Bernhard Joseph 19. Juni 2019 
 

@Kirchental

Ich wollte den Gehorsam nicht in Abrede stellen. Sie haben natürlich recht, dass ein Priester dem Bischof Gehorsam schuldet, auch wenn er mit dem Entscheid nicht glücklich ist.

Dass das einfache Kirchenvolk, also die Laien, hier ihren Unmut äußern, scheint mir aber legitim, sonst wüsste ja der Bischof nicht, wie es in seinem Bistum glaubensseitig aussieht.

Laien dürfen durchaus verlangen, dass in Ihrer Pfarrei wirklich katholische Priester nicht durch nichtkatholische ersetzt werden.
Schließlich gibt es die Pflicht sonntäglich die Hl. Messe zu besuchen, was aber nur dann zumutbar ist, wenn diese auch katholisch zelebriert und nicht, wie leider so oft, protestantisiert wird.


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 Schatzgr?ber 19. Juni 2019 
 

Die Pfarre verlassen, warum nicht?

Ich glaube auch, dass ein gut gewachsener Baum mit vielen Früchten auch woanders wachsen kann. Jedem vernünftigen Menschen leuchtet ein, dass es der Baum leicht überleben wird, aber die Früchte werden darunter leiden.
Leider werden schon seit Jahren verschiedene Gründe gesucht, diesen Pfarrer los zu werden. Die lustigste Unterstellung hat wohl die Lokalausgabe einer Zeitung gebracht: Er solle auf lateinisch PREDIGEN! Finde ich sehr lustig, denn diesen Blödsinn habe ich in genau der gleich Zeitung schon vor fünf Jahren oder so gelesen...Sie haben das beinhart vor 2 Tagen wieder gebracht. Ich habe ihn sehr verständlich predigen gehört, aber vielleicht war das der Hl. Geist, der die Sprachverwirrung aufgehoben hat.
ZUHÖREN HILF!


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 AntlitzChristi 19. Juni 2019 
 

Rauswurf?

Könnte es einfach eine Versetzung in eine andere Pfarrei sein? In einem Gespräch sagten einige, es wäre gut, dem Bischof zu gehorchen. Und ging es Pater Pio nicht genauso? Jedenfalls wissen wir, dass auf dem Gehorsam Segen liegt. Christus hat durch seinen Gehorsam die ganze Welt erlöst. Nehmen wir das Gute an von Gott, sollen wir nicht auch das Böse annehmen? (Hiob) Ich schliesse diesen wertvollen Priester in mein Gebet ein. Und: Denen, die Gott lieben, dienen alle Dinge zum Besten.


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 Kollege 19. Juni 2019 
 

Fortsetzung, weil die eigentliche bei mir nicht angezeigt wird

...geschafft - weil sie voll des Geistes waren. Und davon gehe ich bei Charismatikern schon aus.


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 hape 19. Juni 2019 

@Kollege

Wenn Gläubige ihre Pfarrei verlassen, um andernorts Ewige Anbetung zu pflegen, dann sollte das sehr zu denken geben. Könnte das daran liegen, dass sie in der Heimatpfarrei geistig austrocknen würden? In meiner Pfarrei z.B. ist auf die nächsten Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte, überhaupt nicht an 24/7 Anbetung zu denken. Diese Entscheidung liegt nämlich in den Händen eines Seelsorgeteams, welches aus über 80 Personen besteht. Dort werden Mehrheitsentscheidungen getroffen und die Mehrheit liegt bei den Laien, die wiederum mehrheitlich der typischen Gremienideologie anhängen. Sollen sich die wenigen Interessenten an der EA dort jetzt aufreiben oder sollen sie sich mit Gleichgesinnten vereinigen, sich dadurch im Glauben stärken und selber im Glauben wachsen? So bilden sich i.d.R. geistliche Zentren mit überregionaler Strahlkraft, die der Kirche insgesamt gut tun. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedenfalls, dass man auch in einer fremden Pfarrei für Heimatpfarrei beten kann.


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 Kirchental 19. Juni 2019 

@Bernhard Joseph

Diese Sorge kann ich sehr gut verstehen! Für die Gemeinde wäre das mit Sicherheit eine große Prüfung!

Trotzdem - wir - vor allem die Priester - können uns doch nicht aussuchen, welchem Bischof wir folgen und welchem nicht. Solange der Bischof keine dem Glauben zuwider laufenden Aktionen verordnet, schuldet ihm der Priester Gehorsam. Und eine Versetzung ist vielleicht ärgerlich, vielleicht sogar bewusst gemein - aber bewegt sich im Rahmen der Leitungsbefugnis.


Wie können wir Bistümer angreifen für ihren Aufstand gegen konservative Bischöfe - wenn wir um keinen Deut besser sind?

Gehorsam kommt doch genau dann zum tragen, wenn mir die Anordnung schwer fällt. Wenn ich sie gerne befolge, brauche ich doch keinen Gehorsam?

Dem Bischof ins Gesicht sagen : ich weiß, dass Sie mich mit dieser Versetzung prüfen/demütigen/?? wollen - aber Sie sind mein Bischof - deshalb gehorche ich Ihnen. Das ist Größe


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 Einsiedlerin 19. Juni 2019 
 

@Kollege

Es ist doch verdächtig, dass immer die "konservativen" Priester versetzt werden, nie aber die "liberalen" ob offensichtlicher und auch gemeldeter Liturgiemissbräuche und falscher Lehren! Diese haben doch auch Gehorsam versprochen und scheren sich nicht darum!


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 Kollege 19. Juni 2019 
 

Forts.

...geschafft! Weil sie voll des Geistes waren - und davon kann ich bei Charismatikern ja wohl auch ausgehen, oder!

Natürlich ist 12 Jahre ein Gerücht! Und ich kenne Pfarrer, die waren 45 am selben Ort. Ich finde das halt nicht gut, sondern bin für einen Wechsel nach 10-15 Jahren. Denn auch ein Pfarrer kann noch von frommen Schäfchen dazulernen, Gnade ist keine Einbahnstraße Gott-Priester-Gläubiger.

Jedenfalls finde ich die Aussage unten recht gut, den Willen Gottes zu vertrauen, der mich Mauern überspringen lässt und mich ins Weite führt. Und dem Geist zu vertrauen, der trotz Unbills Beistand ist - in Pöllau und überall und allezeit


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 Kollege 19. Juni 2019 
 

Neid und Eifersucht

Dass hier viele für Roger kämpfen, ist ehrenvoll. Anbeter schlecht war nie meine Intention. Ich kenne aber halt auch viele, die anstatt in ihrer Heimatpfarre für die Anbetung zu kämpfen, lieber auswandern. Ich weiß auch um die Schwierigkeiten, die man mit so einem Anliegen halt auch oft sich einbringt. Dass es hier eine ewige Anbetung gibt ist nicht von mir gemeint worden oder bekrittelt, sondern ich meine jene, die den (kargen) Boden ihrer Pfarre verlassen, und dort den Sonntagsbesuch noch weiter drücken - wie gesagt, jedem steht es frei, dort sein Seelenheil zu suchen, wo er will - Christus müsste meiner Vermutung nach trotzdem überall derselbe sein.
Mir geht es auch überhaupt nicht um all diese religiösen Komponenten - weswegen ich auch nicht neidisch bin - ist doch schön, wenn Leute ihren Zugang zu Gott finden.

Mir geht es um den Aufschrei, dass Roger die Pfarre wechseln soll und darin ein Angriff von Duweißtschonwem gesehen wird. Selbst Jesus ging und die Apostel habens...


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 Fatima 1713 19. Juni 2019 
 

@Kollege

Noch was: Aus welchen Gründen gehen andere in eine "progressive" Pfarre? Wen suchen sie denn dort?


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 Kirchental 19. Juni 2019 

Lieber Kollege!

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Statement!

Natürlich ist es üblich, dass Pfarrer versetzt werden und meistens tut es Pfarrei und Pfarrer letztlich gut, auch wenn der Abschied schwer fällt. Die Lebenszeit des Pfarrers von Ars liegt halt schon eine Weile zurück.

Und immer wieder proben Pfarrangehörige dann den Aufstand. Bei uns waren es die Modernisten, als der Pasti versetzt wurde. Der Vorsitzende des PGR warf wütend sein Amt hin. Natürlich hat das dem Bischof nicht beeindruckt. Wo kämen wir denn da hin. Dann bestimmten ja die Pfarrangehörigen, was der Bischof darf?

Im Gegenteil - er muss nicht einmal erklären, warum er die Versetzung anordnet. Es ist zwar nett aber nicht erforderlich. Und es ist Zeichen tiefen Glaubens und Gehorsams, den Kopf zu neigen und sein FIAT dazu zu sagen. Ich werde dich schicken, wohin du nicht willst.

Aber Gehorsam gilt im Forum offenbar nur gegenüber konservativen Bischöfen?


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 paul_1 19. Juni 2019 
 

Eine friedliche Lösung finden

Einen Bischof ist man gehorsam schuldig. Betet für ihn, damit er dir richtigen Entscheidungen trifft. Man kann auch versuchen Kontakt aufzunehmen und seine Meinung friedlich zu erklären und so eine Lösung zu finden. Was nie gut ist, wenn die Kirche öffentlich in Streit ist und Spaltungen sind. Dies nützt der Kirche nichts. Die Medien greifen das sofort auf und dreschen auf die Kirche ein. Dadurch könnten sich nochmals Menschen von Jesus Christus abwenden. Die von außen werden sagen, dass die Christen auch nur streiten und nicht das Gebot der Liebe des Herrn Jesus Christus befolgen. Liebt einander wie ich auch geliebt habe! Geben wir den linken Zeitungen nicht das was sie wollen. Die wollen nämlich eine streitende zerrissene Kirche, wo sich Gläubige gegen Ämter auflehnen oder Missbrauch vorherrscht, damit sie die Kirche Christi niedermachen können und die Gläubigen verwirren damit sie sich von der Kirche abwenden.


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 Makkabäer 19. Juni 2019 
 

@ Kollege

Wenn man solche Freunde (Kollegen) hat braucht man keine Feinde mehr. wie subtil sie über Pfarrer Ibounigg herfallen hat schon was. Bischof Wischi Waschi wird sich gerne für diesen Einsatz erkenntlich zeigen. Sie sollten aber vielleicht Ihre Energie darauf verwenden in IHRER Pfarre gute Seelsorge zu betreiben.


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 Gandalf 19. Juni 2019 

Das Märchen vom Muss einer Pfarrer-Versetzung

Der Pfarre von Ars kam am 9. Februar 1818 nach Ars und bliebt dort bis zum 4. August 1959, dh. er blieb 41 (!) Jahre in seiner Pfarre und ist auch jetzt noch dort. Das ist immerhin der "Patron aller Pfarrer der Welt", Pfarrer-Versetzungen ohne Grund entstehen vor allem am soziologischen Schreibtisch oder wenn ein Bischof sich von ein paar Intriganten beeinflussen lässt, mit göttlichen Willen haben diese oft sehr wenig zu tun.


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 Stefan Fleischer 19. Juni 2019 

Wenn ein Bischof

eine klare, römisch-katholische Linie vertritt und Einseitigkeiten - woher sie auch kommen mögen - die Grenzen aufzeigt, wenn er sich weder von der einen noch der anderen Seite vereinnahmen lässt und alles zuerst aus dem Blickwinkel des Seelenheils der betreffenden Personen, aber auch der ganzen Gemeinschaft der Gläubigen beurteilt, und wenn er selber ein Vorbild für sein Bistum ist in Schachen Glaubensstärke, Frömmigkeit und väterlicher – nötigenfalls auch zurechtweisender - Liebe für all seine Schäfchen, dann könnte er sich viel Ärger und Mühe ersparen. Das gilt natürlich auch für jeden Pfarrer auf der Ebene seiner Pfarrei und alle anderen Mitarbeiter im Dienst unserer einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
Christen sind eine Gemeinschaft im Glauben. Wo eine solche herrscht, werden alle anderen Differenzen nebensächlich, d.h. zumindest nicht so tragisch, und mit etwas gutem Willen auch lösbar. Wo nicht, da hat der Verwirrer von Anbeginn ein leichtes Spiel.


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 Eisenherz 19. Juni 2019 
 

@ Kollege Sehr geehrter Herr Kollege, selbst der Gehorsam muss sich am Kirchenrecht messen lassen.

Ich denke, dass Pfr. Ibounigg bestimmt keine Minute zögern würde, dem Wunsch seines Bischofs zu entsprechen, wenn dieser Wunsch glaubwürdig seelsorglich begründet wäre und der Bischof in einer Notlage wäre etc. Hier aber ist es offenkundig, dass es sich nicht nur um einen unfreundlichen Akt im geistlichen Kampf handelt sondern auch, wie aus Ihren Kommentaren zu entnehmen ist, scheinbar um eine "invidia clericalis" zu handeln scheint, eine besondere Form der Eifersucht und des Neides - Ihnen als Geistlichen brauche ich wohl nicht zu sagen, dass Neid die Ursünde war und ist. Wenn man solche Kollegen hat, braucht man keine Feinde mehr! Wenn Sie eine derartige Versetzung als Tapetenwechsel sehen, dann verstehen Sie Ihre Tätigkeit als Seelsorge vielleicht nicht ganz richtig!


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  19. Juni 2019 
 

@(Möchte-Gern)-Kollege

Aus Ihnen spricht wohl die "invidia clericalis"?! -
Der berühmte Kleriker-Neid hat schon manche "Kollegen" zerfressen und wiederum andere, unliebsame "Kollegen" ans Messer geliefert!
Kleiner Tipp wie auch Sie die Anziehungskraft Ihrer Pfarrei steigern können: Probieren Sie's doch auch Mal mit Rosenkranz und Anbetung!!


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 Schatzgr?ber 19. Juni 2019 
 

Ich bin überracht!

@Kollege
Ist mir doch tatsächlich entgangen, dass es in der Nähe noch einen Ort gibt, wo Christus im Altarsakrament 24 Stunden angebetet werden kann! Bitte geben Sie mir bekannt, so das ist... wir kommen gerne!


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 lesa 19. Juni 2019 

Gewissensentscheidung

@Kollege: Dem Pfr. Roger ist zuzutrauen, dass er in seinem Gewissen unterscheiden kann, ob er sich "im Gehorsam" versetzen lassen soll oder ob er in Anbetracht der Umstände Einspruch erhebt. Diese Entscheidung müssen SIE ihm bestimmt nicht abnehmen, auch wenn Sie sein Nachbar sind.


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 Gandalf 19. Juni 2019 

Und nochmals zum "Kollegen"

Und so Aussagen "Viele kommen von weit, um anzubeten, nur wen?" zeigt eigentlich, dass Sie hier ernsthaft Betern, die Tag und Nacht sich zur Verfügung stellen, um Jesus anzubeten, falsche MOtive unterstellen. Wow, ich wusste gar nicht, dass ein "Kollege" die Herzensschau aus der Ferne hat, da kann man ja nur "santo subito" rufen und nach Ihrem Ableben Ihren Seligsprechungsprozess einleiten ;-) P.S. Oder ist es vielleicht gar nicht die Herzensschau sondern spricht hier etwas kollegialer Neid über die guten Früchte eines Kollegen, auch das soll ja Priestern vorkommen.

A propos: Was sind denn Ihre spirtuellen Früchte in Ihrer Pfarrei, berichten Sie doch mal...


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 Gandalf 19. Juni 2019 

Der "Herr Kollege"

Immer spannend, wenn ein vermeintlicher "Kollege" anonyme Tipps gibt...

Ganz allgemein mal gesagt: Auch ein Pfarrer von Ars hätte nicht ewig in Ars bleiben müssen, er blieb aber und nur dadurch wurde Ars zu dem, was es ist. Sein Bischof wäre niemals auf die dumme Idee gekommen, Johannes Maria Vianney zu versetzen, das sind halt soziologisch-menschliche Ideen, aber auch nicht mehr.

Ein Pfarrer hat seinen Bischof nicht blinden Gehorsam versprochen, wir sind ja bitte nicht beim Bundesheer und kann sich sehr wohl gegen Willkür zur Wehr setzen, vor allem, wenn der Bischof hier einen schlechten Kommunikationsstil pflegt und mit Roger nur über Mittelsmänner redet, wie zu erfahren ist.

p.s. keine Sorge, der Artikelschreiber kennt Roger und Pöllau sehr gut, vielleicht besser als manch ein Kollege


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 horologius 19. Juni 2019 
 

Werter @Kollege,

Ihr Kommentar bringt mich nicht zum Lachen, sondern macht mich sehr nachdenklich.
"Viele kommen von so weit her, um anzubeten. Nur - wen? Meines Wissens ist nicht nur Pöllau im Besitz einer Monstranz..."
Nun bin ich nicht in der Diözese Graz-Seckau beheimatet, aber ich weiß sehr gut, wie schwierig es ist, zu einer Anbetung- v. a. einer Stillen Anbetung- zu gelangen. Wenn man zum Pfarrer geht und eine entsprechende Bitte vorbringt: "Oh, ja, aber da muß die Kirche offen sein, es muß jemand da sein, es muß jemand aussetzen, und Stille Anbetung- schluck, da kommen ja keine Leute, die brauchen Programm, die halten Stille nicht lang aus."
Soll ich Ihnen etwas verraten? Wir fahren manchmal ÜBER ZWEI STUNDEN, um zu einer Anbetung zu gelangen. Soll ich Ihnen verraten, wen wir anbeten? Den Pfarrer...? NA, WEN WOHL??


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 Kollege 18. Juni 2019 
 

Forts

Und noch ein kurzes Wort zu meiner Vorrednerin Lucia 123: Ihr Kommentar zeigt für mich so herrlich die Krux an der Sache: viele kommen von so weit her, um anzubeten. Nur - wen? Meines Wissens ist nicht nur Pöllau im Besitz einer Monstranz...

Ich weiß schon, auch zu Don Camillo sprach Jesus im Exil nicht. Doch das lag nicht an Jesus...


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 Kollege 18. Juni 2019 
 

Ich muss lachen...

Ich kenne Roger seit seiner “Strassganger“ Zeit, also schon ein paar Jahrzehnte - auch als Kollegen.

Wie halt so vieles in Welt liegt die Wahrheit meist in der Mitte und im leisen Zwischenton (oder im Säuseln des Windes?!).

Roger habe ich als kraftvollen, fröhlichen jungen Kaplan kennengelernt, sehr beeindruckend und leider auch manchmal verstörend. So oft habe ich in meinem Leben das Sprichwort bewahrheitet gefunden “Wo viel Licht, da viel Schatten.“ Da ich die Situation als Nachbar der Pfarre und auch dort seelsorglich tätig gewesener glaube ein wenig einschätzen zu können, muss ich einfach nur lachen. Ich weiß nicht wie gut der Artikelschreiber Roger kennt, aber die Schlagseite finde ich befremdlich. Denn Roger muss nicht Pfarrer von Pöllau sein, um für die Jugend zu wirken, noch würde Pöllau wirtschaftlich Schaden nehmen, denn die Treffen gab es dort schon sehr lange vor seiner Pfarrzeit dort.


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 Sol 18. Juni 2019 
 

Unter den gegebenen Umständen sollte man den Bischof versetzen (an einen Ort an dem er keinen Schaden anrichten kann) oder ihm mit einem Amtsenthebungsverfahren drohen.


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  18. Juni 2019 
 

Diese Wischi-Krautwaschi-Bischöfe sind allesamt Simonisten denen es einzig und allein um den Mammon

aber bestimmt nicht um das ewige Seelenheil der Gläubigen geht!
Habe selten etwas Seichteres und Gehaltloseres gehört als Bischof Krautwaschls Katechese beim WJT in Panama, die von Radio Horeb übertragen wurde. Er sollte dringend bei Pfr. Ibounigg in die Schule gehen - da könnte er einiges lernen!


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 Eisenherz 18. Juni 2019 
 

Es wird Zeit, dass wir eine neue Generation von Bischöfen bekommen und das ist ein dringender Appell

an den neuen Nuntius in Wien und an die Bischofskongregation in Rom. So wie bisher kann es in der Kirche Österreichs nicht mehr weitergehen. Es werden Bischöfe ernannt, die so schwach sind, dass sie den Machenschaften der Kurie nicht mehr Widerstand leisten können oder die selbst keine Ahnung mehr haben, was Katholisch-sein bedeutet. Wie kann es sein, dass ein Pfarrer, der derart Frucht bringt, versetzt wird, nur weil er einer kleinen Gruppe von Querulanten nicht passt - aus welchen Gründen kann man sich ja vorstellen. Das ist doch eine alte Masche, wenn man einen Priester los werden will: Behaupten, er spalte die Gemeinde und sei unbelehrbar! Der Teufel leistet gute Arbeit, wie man sieht, denn normalerweise sollte ein Bischof diese Geister scheiden können. Mein Gott, was haben wir doch für Angsthasen als Hirten und Lehrer. Deshalb lieber Nuntius (auch wenn Du neu im Amt bist): Es kann nicht mehr so weiter gehen mit den Ernennungen...es darf nicht mehr! Die Kirche stirbt in Österreich!


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 Lucia123 18. Juni 2019 
 

Ich persönlich kenne keinen Priester, der nicht "umstritten" ist: Entweder es regen sich die Leute auf, weil er so "konservativ" ist, ober aber, weil er so "liberal" ist. Es wäre ja fast schon bedenklich, wenn jemand nur gelobt wird (siehe Lukasevangelium 6,26).

Was aber auffällt: Es wird nach Beschwerden irgendwie immer nur in einer Richtung eingeschritten! Da regen sich ein paar Leute auf, weil ihnen der Pfarrer zu "konservativ" ist und der Bischof gerät bereits in Panik! Was ist umgekehrt?
Und wer wird in so einem Fall dann nachkommen? Was ist mit denen, die in Pöllau "Heimat" gefunden haben, regelmäßig weite Strecken auf sich nehmen, um dann 1-2 Stunden bei der Anbetung zu sein,...?


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 Stefan Fleischer 18. Juni 2019 

Nichts Neues unter der Sonne

Schon im Buch der Weisheit steht: (Weish 2,12-16):
Lasst uns dem Gerechten auflauern!
Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. /
Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor /
und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung.
Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, /
und nennt sich einen Knecht des Herrn.
Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, /
schon sein Anblick ist uns lästig;
denn er führt ein Leben, /
das dem der andern nicht gleicht, /
und seine Wege sind grundverschieden.
Als falsche Münze gelten wir ihm; /
von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. /
Das Ende der Gerechten preist er glücklich /
und prahlt, Gott sei sein Vater.


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 Veit 18. Juni 2019 
 

Aus der Mutter-Gottes-Litanei

Die Stolzen sich höhnend erheben,
Sie reißen vom Weinstock die Reben.

Zum Kampfe leih uns deine Waffen,
Lass Kräfte und Mut nicht erschlaffen.

Halt stets über uns deine Hände,
Dass mutig wir sind bis zum Ende.
______
Die Mutter Gotte möge sich schützend über Pfarrer Ibounigg stellen!


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 Hadrianus Antonius 18. Juni 2019 
 

Breaking! Kommentar Pappst Franziskus !!

(Nachricht an Bischof Krautwaschl): "Probleme lassen sich nicht dadurch lösen, dass man so tut, als gebe es sie nicht!
Die ehrliche Ausenanderstzung zwischen den Hirten und den anderen Gläubigen ist schön".
(sic PF in dem PapstFranziskus-Kalender Dienstag 26. April 2019).
Bischof Krautwaschl sollte doch ehrlich sein und geradeaus sagen, was er will und wie er es tun will.
Ich selbst, komplett neutral und verbunden mit einer Division, die von PFranziskus schon seit den Jahren in Buenos Aires mit Respekt behandelt wird, bin da gerne behilflich ;-)

Um einen berühmten/berüchtigten Italiener (nicht Salvini!) zu zitieren:
"La graisse est chaude- Amenez les frites!"
(Übersetz.: "Das Fett bist heiß- Her mit den Pommes-frites!")
(1941)


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 Einsiedlerin 18. Juni 2019 
 

kath. Priester

Ich bin mir sicher, dass ein so guter katholischer Priester wie Pfr. Roger überall fruchtbringend wirkt. Es gibt hier schlicht darum, ihn loszuwerden. Wie z.B. Gerhard Maria Wagner, Andreas Skoblicki u.a. Wer lehramtskatholisch ist, gehört weg! Das scheint das Motto zu sein. Aber wenn Gläubige keinen Zeitgeistpriester wollen, können sie sich beim Salzamt beschweren. Kein Bischof unternimmt was gegen Liturgiemissbrauch und falsche Lehren! Schämt euch ihr "Hirten"!


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 Einsiedlerin 18. Juni 2019 
 

Die Kleine Zeit(geist)ung

Ja, ich dachte mir schon, die kann nur protestantisch sein, aber nein, dem Namen nach ist sie katholisch.
Alle Zeitungen schreiben die selbe Melodie - oder kennt jemand eine Ausnahme? DANKE KATH.NET!


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 Kernel Data 18. Juni 2019 
 

Ich wäre froh

so einen Pfarrer zu haben!!!!!!!!! Aber die Kleine Zeitung (eigentlich katholisch) schreibt massiv gegen den ach so "konservativen" Pfarrer an. Mainstream Presse!


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 cnaderer 18. Juni 2019 
 

Pfarrer Roger - Held der Evangelisation

Ich persönlich habe Pfarrer Roger so viel zu verdanken - ganz speziell durch das Pöllauer Jugendtreffen. Wie viel Schönes habe ich dort erlebt.. und einen lebendigen und freudvollen Glauben erfahren dürfen...


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 Einsiedlerin 18. Juni 2019 
 

Qualitätssiegel

Wer so angefeindet wird, muss ein Priester nach dem Herzen Jesu sein, oder? :))))


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 Diadochus 18. Juni 2019 
 

Problemwolf

Das Problem ist Bischof Krautwaschl. Er führt anderes im Schilde als das Heil der Seelen. Er ist ein Wolf im Schafspelz.


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 chipsy 18. Juni 2019 
 

es geht nur um macht

in dieser kirche.
der bischof soll einmal von seinem hohen
roß heruntersteigen und diener aller
diener sein.
wann begreife diese bischöfe das ?????
hoffentlich noch in diesem leben.


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 gerold44 18. Juni 2019 
 

ORF Steiermark

https://steiermark.orf.at/stories/3000969/

Hier wird anderes berichtet, typisch ORF.


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 Einsiedlerin 18. Juni 2019 
 

Roger mit der Gitarre!

Ich bin schlicht fassungslos!! Einer der besten Priester, die ich kenne, soll in die Wüste geschickt werden?! Dass Bischof K. was gegen Hw. Roger hat, hat er schon deutlich bei seinen Besuchen in den Pfarren anlässlich seines Amtsantritts erkennen lassen. Nie werde ich vergessen, wie der Bischof vor Hunderten Menschen abfällig über Roger gesprochen hat, weil er Talar trägt! Eine Frechheit! Die Ausrede von "üblicher Rotation" lasse ich nicht gelten: seit Jahren warte ich auf die "übliche Rotation", dass wir einen anderen Pfarrer bekommen als den jetzigen, sehr beliebten Zeitgeistpfarrer. Vielleicht könnte der Bischof die Rotation so planen, dass er den Pfarrer 10 km weiter gegen Roger eintauscht? Das wäre für uns Gläubige ein Hit!
Jedenfalls fahren viele aus 15km Umkreis von Pöllau ständig zur Anbetung hin!
Roger Du hast Gott und Deine Gläubigen hinter Dir!


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 Passero 18. Juni 2019 
 

Verleumder, Brunnenvergifter und Priester-Jäger stoppen!

Und genau nach diesem Muster läuft es auch in anderen Diözesen! Es ist jetzt dringend an der Zeit, einen österreichischen Aufstand wirklich gläubiger und engagierter Laien zu organisieren (Priester kann man mundtot machen, Laien nicht so leicht)! Es ist immer dasselbe: Ein kleines modernistisches Grüppchen (oft aus Leuten bestehend, die die das 6. Gebot am liebsten abschaffen wollen) macht sich stark, wettert im Ordinariat gegen einen unliebsamen Priester usw.
Es gehört endlich auch aufgedeckt, wo überall man in den vergangenen Jahren so agiert hat!


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 Lukas P. 18. Juni 2019 
 

CIC

Der CIC ist da schon interessant:

'Can. 522 — Der Pfarrer muß Beständigkeit im Amt besitzen und ist deshalb auf unbegrenzte Zeit zu ernennen; der Diözesanbischof kann ihn nur dann für eine bestimmte Zeit ernennen, wenn dies durch ein Dekret der Bischofskonferenz zugelassen worden ist.'

'Can. 538 — § 1. Der Pfarrer scheidet aus dem Amt durch eine vom Diözesanbischof nach Maßgabe des Rechts vorgenommene Amtsenthebung oder Versetzung, durch einen aus gerechtem Grund vom Pfarrer selbst erklärten und, damit er gültig wird, vom Bischof angenommenen Amtsverzicht sowie durch Ablauf der Zeit, wenn er gemäß den in can.'

Das wird nicht so einfach den Pfarrer loszuwerden.

Mir stellt sich die Frage, ob der Bischof mit gleichen Methoden gegen andere Pfarrer vorgeht welche ihren Aufgaben die laut CIC geregelt sind nicht nachkommen.


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 Makkabäer 18. Juni 2019 
 

@ Gandalf

Geschwisterliches Bussi - hab eben gesehen, dass Ihr den 1.Teil meines Blogs veröffentlicht habt :)


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 Makkabäer 18. Juni 2019 
 

@Gandalf

Danke Gandalf! Genau so ist es!
Ich kenne auch den Pfarrer des ähnlich gelagerten Falls (auf den Sie sich offenbar beziehen) sehr gut. Er wirkt auch aus seinem 100 Seelen Dorf heraus sehr fruchtbar weiter. Es geht auch nicht um die Befindlichkeit des (äußerst demütigen)Pfarrers Ibounigg - der steht fest im Glauben. Es geht, wie Sie richtig schreiben, um den Versuch der Zerstörung eines gnadenreichen Geschehens. Ich nehme in Dankbarkeit für Ihren Dienst zur Kenntnis, dass Sie den ersten Teil meines Blogs nicht veröffentlichen. Sind diese Infos eben für Ihr großartiges Team bestimmt :) Es entspricht alles der Wahrheit.


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 Gandalf 18. Juni 2019 

Noch ein Nachtrag...

"Warum kann er nicht in einer andren Pfarrei missionarisch wirken?"
Sicher wird er dies theoret. können, es gibt auch Bergpfarren, wo es theoret. 100 Einwohner gibt, auch dort könnte man ihn hinsetzen, um ja wenig Kontakte zu ermöglichen. Alles schon dagewesen, wo Priester, die sich um den Glauben sorgen, versetzt werden... Oder man versetzt ihn in einen Pfarrverband, wo dann eine Pastoralassistentin usw. entscheidet, was der Pfarrer noch machen darf, um das geht es de facto... Dh. man möchte Roger Ibounigg unter Kontrolle bringen, damit er ja nicht zu viel missionarische Tätigkeiten durchführt.. Eines ist klar: wenn der Bischof das durchführt, dann zerstört er eine unglaubliche wichtige katholische Basis einer Diözese... Die Jugendtreffen und Familientreffen sind Zeugen davon... Denn ein linksliberaler Pfarrer wird das nicht fördern, denn der hat an Mission kein Interesse.


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 Gandalf 18. Juni 2019 

@Charlene

Ein guter Bischof versetzt keine guten Pfarrer ohne Grund. Sicher könnte er wo anders gut wirken, nachdem er jahrelang in Pöllau etwas Einzigartiges aufgebaut hat... So zerstört man eine Vorzeigepfarre mit Ewiger Anbetung usw.. Ohne Notwendigkeit... Und einen blinden Gehorsam gg. einen Bischof gibt es sicherlich nicht für Priester, das ist ja kein Militärverein.


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 Nussknacker 18. Juni 2019 
 

[email protected]

Die Frage des Gehorsams beschäftigt mich diesbezüglich auch.

In diesem Fall wäre es aber auch der Gehorsam gegenüber einer kleinen Gruppe in der Pfarre, die Pfr.Ibounigg gegenüber feindselig gesonnen sind und ständig gegen ihn beim Bischof vorgehen.
Es scheint hier jemand am Werken zu sein, dem ein lebendiges Gebetsleben in dieser Pfarre und noch darüber hinaus, ein Dorn im Auge ist.

Sicher können wir nicht wissen, zu was der Herr Pfr.Ibounigg noch alles berufen hat, aber eine gewisse "Kampfbereitschaft" und Standfestigkeit wäre meiner bescheidenen Meinung nach, hier schon angebracht.
Sicher zählt letztendlich dann das Wort des Bischof`s.

Ja, so wie ich Pfarrer kenne, wird er überall wo er hinkommt, viele Menschen für den Herrn begeistern.


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 Makkabäer 18. Juni 2019 
 

@charlene

Sie waren noch nie bei einem Familien treffen in Pöllau...... das hab ich mir gedacht


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  18. Juni 2019 
 

@Charlene

Kann nur zu 100% zustimmen.


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  18. Juni 2019 
 

@Charlene: Erst lesen dann schreiben!

Bevor Sie hier Ihre Weisheiten zum Besten geben, sollten Sie den zweitletzten Abschnitt des Artikels einmal langsam und bedächtig durchlesen!
Hier erfahren Sie was bei einem Abzug Ibouniggs auf dem Spiel steht!


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 Makkabäer 18. Juni 2019 
 

Wehe euch Fortsetzung

Diesen Kindern nimmt man mut - oder böswillg einen guten und bewährten Weg im Glauben zu wachsen (einen Weg den in vielen Fällen schon ihre Eltern in Pöllau gegangen sind) Mein persönliches Gericht wird kein Honiglecken, aber was jene laut Bibel erwartet die sich an den Kindern versündigen möchte ich mir nicht in meinen schlimmsten Albträumen vorstellen.


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 Makkabäer 18. Juni 2019 
 

Danke, danke danke Kath.net

dass ihr uns nicht mit diesen erbärmlichen Prälaten alleine lässt!!!
In diesem Fall einen von Einflüsterern getriebenen - die sogenannte "Missbrauchsbeauftragte" der Diözese (die zufällig eine Verwandte unter den Putschisten in der Pfarrgemeinde hat) hat letztes Jahr das Verbot durchgesetzt dass die Jugendlichen freiwillig ein Weihegebet um Reinheit sprechen, weil das der wahre Missbrauch sei???!!! Solche intellektuell und spirituell leichtgewichtigen Prälaten (von Einigen wird der Betroffene sogar "Bischof Wischi Waschi" genannt) sind natürlich ein Spielball für karrieregeile Laien. Nicht nur tun sie nichts um die leeren Kirchen wieder zu beleben sondern versuchen mit ihrem giftigen Geifer mit heuchlerischer Frömmigkeit die letzten Feuer zu ersticken. Weh euch und Schande über euch "Kirchenfürsten" die ihr euch dem Fürsten dieser Welt und damit auch seinem Geist anbiedert! Beim Familientreffen in sind über 800 Kinder (mit ihren Eltern)!


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 Charlene 18. Juni 2019 

So viel Demut muss sein!

Warum ist das ganze Pfarrleben nur von dem Herrn Pfarrer abhängig? Warum sollte alles in sich zusammenbrechen, wenn der Bischof ihn versetzt? Was ist mit dem Gehorsam, den der Priester seinem Bischof schuldet? Warum kann er nicht in einer andren Pfarrei missionarisch wirken?
Dass der Bischof entscheidet, gehört zur Kirche. Deshalb nennen wir sie ja auch apostolisch. Wer weiß, welche Türen der Heilige Geist längst für den Pfarrer geöffnet hat?

Jedenfalls stört es mich, wenn das apostolische Prinzip nur gelten soll, wenn mir die Person des Bischofs passt. Und der Bischof verletzt das Depositum Fidei nicht, wenn er die Zeit für gekommen sieht, die Pfarrei neu zu besetzen. Selbst wenn seine Gründe unsachlich sein sollten.


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 Gandalf 18. Juni 2019 

Angebot an Pfr. Roger Ibounigg!

kath.net macht gerne ein Übernahmeangebot für den Pfarrer und wird ihn mit Hilfe der Leser als Internetseelsorger für den gesamten deutschen sprachraum anstellen ;-)


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 athanasius1957 18. Juni 2019 
 

Sancte Michael

Archangele,
defende nos in proelio,
contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium.
Imperet illi Deus, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae caelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo,
divina virtute in infernum detrude.
Amen.


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 horologius 18. Juni 2019 
 

Wenn die den Ibounigg rausschmeissen,

wir nehmen ihn gerne- mit Handkuss, Kniefall und allem Drum und Dran!! Soll er ruhig mal bei uns so richtig aufräumen! :-D


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 2.TIM. 3,1-5 18. Juni 2019 
 

Betrug an den Gläubigen

Mann nimmt uns die guten Hirten die noch das Evangelium wahr verkünden und zur Heiligkeit führen. Mann setzt uns Event Manager und medienwirksame Selbstdarsteller vor. Mann beraubt uns ins Himmelreich zu kommen. Was für eine versaute Kirche!


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 aragorn1 18. Juni 2019 
 

Verrat an der Kirche

Es geht gegen die Priester, die die Eucharistie in die Mitte stellen, weil man eigentlich die Wortgottesdienste propagieren möchte."

Wer das wertvollste, die Hl. Messe aus der Kirche rausnehmen will, verrät sie wie einst Judas Jesus verraten hat.

Schreibt freundlich an Bischof Krautwaschl!
[email protected]


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 athanasius1957 18. Juni 2019 
 

Sancte Michael Archangel,

defende nos in proelio,
contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium.
Imperet illi Deus, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae caelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo,
divina virtute in infernum detrude.
Amen.


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 Smaragdos 18. Juni 2019 
 

Passt zum Missionsbegriff unter PF: Offiziell spricht man lang und breit von Mission, inoffiziell fördert man aber die Zerstörung der pastoral erfolgreichen Modelle, seien es Priester oder Gemeinschaften.


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 mphc 18. Juni 2019 

@petrafel

Achtung: Ein blinder Gehorsam ist menschen-unwürdig und mindestens seit dem 2.Vatikanischen Konzil hat man das auch erkannt. Der Untergebene hat das Recht seine Gewissensgründe dem Vorgesetzten mitzuteilen und dieser muss diese Gewissensgründe berücksichtigen.
Wir in der Kirche sind keine Sklaven und die Bischöfe sind nicht die Herren sondern die obersten Diener der Ortskirche.
Sie werden einmal dem Herrn über ihre Amtsführung Rechenschaft ablegen müssen.


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 lesa 18. Juni 2019 

Seid ohne Falsch wie die Tauben

@petrafel: Was Sie ansprechen ist das Eine. Es hat vom Evangelium her durchaus seine Berechtigung. Das andere ist, dass der Herr nicht verlangt, widerspruchslos zuzuschauen, wie Evangelisation verhindert wird und seine Jünger von jedermann nach Lust und Laune von der Bildfläche entfernt werden.


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 lesa 18. Juni 2019 

Die Heimtücke des modernen Pharisäertums mit ihren Taktiken

Das hatten wir doch wieder und wieder, und es ist biblisch! Aber gut, wenn Leute diese mafiösen Vorgänge in Frage stellen. Es deutet doch alles darauf hin, dass es sich hier wieder um Neid, Missgunst und ideologische Machtdurchsetzung von Kirchenideologen handelt.
"Eine Kirche, die beginnt, sich auf ihre verlorene Identität zu besinnen, im Glauben Schritte nach außen zu tun u. aus der Sicherheits- u. Komfortzone der Erhaltung in ein Leben der Mission aufzubrechen, wird plötzlich zu einer Bedrohung." (J.Mallon) Seit Jahrzehnten (@Klostermann: nicht erst seit Franziskus!) werden nur Kräfte entfernt, die die ungekürzte Lehre verkünden und die auch bei den Leuten ankommen. Der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut. Aber der Teufel findet seine boshaften Handlanger, vor denen die Kirchenleitung Fußgeld gibt - wenn ihr nicht gar selber Beschwerden gerade willkommen sind.
Anders der Bischof d. Hl. Pf. v. Ars, der kannte seinen Mann u. verbrannte die ganzen fadenscheinigen Briefe.


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 petrafel 18. Juni 2019 
 

Gehorsam muss sich im Dissens bewähren

So sehr eine Versetzung von Pfarrer Roger Ibounigg auf den ersten bis dritten Blick ungerecht erscheint, Wunden aufreißen und wahrscheinlich Gräben noch vertiefen würde, weiß doch niemand von uns, was der HERR noch mit Pfarrer Ibounigg, der Gemeinde und dem Bischof vorhat. Außerdem hat auch Pfarrer Ibounigg Gehorsam versprochen. Und Gehorsam bewährt sich erst im bitteren Dissens, nicht im sonnigen Einvernehmen.
Beten wir mit Gottvertrauen für alle Beteiligten!


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 mphc 18. Juni 2019 

Ich verstehe das ganze nicht.

Bischof Wilhelm Krautwaschl, Generalvikar Erich Linhardt und Roger Ibounigg sind vom selben Priesterweihejahrgang. Man könnte meinen, dass es da eine besondere Verbundenheit unter diesen Priestern geben.


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 Herbstlicht 18. Juni 2019 
 

Will man Gläubigen wegnehmen, was sie schätzen und lieben?

Roger Ibounigg´s Einschätzung:
"Es geht gegen die Priester, die die Eucharistie in die Mitte stellen, weil man eigentlich die Wortgottesdienste propagieren möchte."

Ein Priester, dem die Eucharistie Mittelpunkt ist, der viel von Beichte spricht und dadurch die Leute nicht verschreckt, sondern im Gegenteil anlockt, ein Priester, der beliebt ist - das ist wohl zuviel des Ertragbaren für einen Bischof.

Als ich vor Jahren zum Glauben kam, sah ich auch die TV-Übertragungen aus Pöllau und war so froh und dankbar über das, was ich sah und wahrnahm.
Zum erstenmal hörte ich damals das Lied" "Vater unser im Himmel", welches Roger Ibounigg mit den jungen Leuten als Kanon sang.
Es hat mich damals sehr bewegt und sang es ständig vor mich hin.
Noch heute finde ich dieses Lied sehr schön.

Stehen heutzutage glaubensstarke Priester auf der Abschussliste, um der "Modernisierung" der Kirche nicht im Wege zu stehen?


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 NicoA 18. Juni 2019 
 

Man mache sich nichts vor

Nachdem die "Revolutionäre" die Kirche übernommen haben, da ist es natürlich vorbei mit Vielfalt und das neue Paradigma ist die Einheit - selbstverständlich mit dem neuen Kurs. Wer da aus der Reihe tanzt, der wird räsoniert.
Soweit zu denen, die noch die Kirche als solche weiterbenutzen wollen, im ganz weltlich soziologisch-politischem Sinne. Nicht vergessen darf man darüberhinaus jene, die mit der freudigen Selbstabschaffung der Kirche beschäftigt sind. Es kommt halt zur Zeit einiges zusammen.


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  18. Juni 2019 
 

Die Betroffenen sollten per Unterschriftenliste den Rücktritt Krautwaschls fordern

wenn dieser Pfr. Ibounigg grundlos versetzen will - und ansonsten mit Kirchenaustritt drohen!
Es ist wie überall: Die guten Priester werden von unseren seichten, total verweltlichen Bischöfen abgestraft, die schlechten aber befördert!
Wie lange müssen wir diesem unheilvollen Treiben noch zuschauen?!


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 Ehrmann 18. Juni 2019 

Wenn man weiß, wie der Bischof zur Kruzifix-Uhr in Innsbruck steht

dann kann man auch alles andere verstehen... miserere nobis, domine


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 Veritatis Splendor 18. Juni 2019 

Pastorale Mitarbeiter anstelle von Priestern ist das "geheime" Ziel

Pfr. Michael Theuerl hat lange schon auf die Gefahr aufmerksam gemacht:

https://www.freiewelt.net/reportage/katholischer-pfarrer-prangert-weg-zu-einer-anderen-kirche-an-10035147/

http://kath.net/news/59208


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 Oelberg 18. Juni 2019 
 

@hape genau so ist es !

So hat Woelki auch in Bonn den sehr beliebten Stadtpfarrer Schumacher mal ganz eiskalt abserviert. Da kam im das Finanzproblem der Bonner, an dem sich keiner bereichert hatte gerade recht und konnte so einen medienwirksamen Schönling installieren.


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 ora et labora 18. Juni 2019 
 

Entsetzlich, aber ist noch etwas anderes zu erwarten von diesen Hirten?
Verbunden im Gebet für Pfr. Ibounigg.


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 Klostermann 18. Juni 2019 

Elefant

Seit Franziskus sich in der Kirche wie ein Elefant im Porzellanladen aufführt, die guten Pflänzchen welche seine Vorgänger gepflanzt haben, mit aller Gewalt zertritt, machen es ihn leider sehr viele Prälaten nach. Nur weil sie gefallen wollen, nur weil sie glauben es fördert ihre Karriere. Kein Bischof verkündet mehr die frohe Botschaft, bringt ja keinen Vorteil in der Personalakte. Daher ist die Missgunst umso größer, wenn ein Pfarrer seine Gemeinde mit viel Engagement, harter Arbeit und Gebet Gott näher bringt. Nur eines vergessen die verblendeten Oberen, am Schluss stehen wir alle vor Gott um Rechenschaft abzulegen.


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 Winrod 18. Juni 2019 
 

Kleine aktive Gruppe

Ja, es sind diese "kleinen aktiven Gruppen", die es nicht nur in der Diözese Graz schaff(t)en, einen Pfarrer hinauszuekeln. Aus welchen Gründen auch immer, sie finden Gehör und kommen nicht selten zum Ziel.

Man muss den Bischöfen als Leiter der Diözesen dringend empfehlen, genauer hinzuschauen, wer und mit welchen Gründen, eine Entscheidung erzwungen werden soll. Sie sollten sich nicht einseitig informieren lassen.


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 hape 18. Juni 2019 

Gibt es in Österreich keinen Priestermangel?

Ich fasse es nicht. Statt sich zu freuen, dass ein Priester so viele Seelen erreicht, versucht man ihn loszuwerden. Gründe lassen sich immer finden, das ist doch klar. Ich denke hier in Deutschland an den Fall Pater Romano Christen, der von Kardinal Woelki kürzlich erst aus der Arbeitsgruppe der DBK für den synodalen Weg zurück gezogen wurde. Auf diese kreative Weise gestaltet man dann in der DBK genau jene Mehrheiten, die man braucht, damit Kardinal Marx und seine klerikalen Helden ruhigen Gewissens weiterhin von "wir" sprechen können. Sie sprechen von der Kirche insgesamt und meinen doch meistens nur sich selbst. Allgemein habe ich Eindruck, dass es heute mehr auf die kirchenpolitische Gesinnung ankommt eines Priesters ankommt, als dass er seiner tatsächlich eigentlichen Berufung nachgeht. Worum geht es denn: um priesterlichen Karriere oder um Berufung? Irgendwie wirkt das Gejammer über den Priestermangel auf mich manchmal völlig unglaubwürdig.


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 (Ni)K(o)laus 18. Juni 2019 

Nein - ich kann das nicht verstehen...

Mit Aufmerksamkeit habe ich diesen Artikel gelesen, und über die Treffen etc. auch genug in verschiedenen Medien auch bei Vision 2000. Es tut mir leid: ICH VERSTEHE DAS NICHT. Warum will der Bischof den Pfarrer versetzen? Dass in einer Pfarre nicht alle einer Meinung sind, ist doch nichts Neues. Aber sollte der Bischof nicht auf die Früchte sehen? Nachzulesen in der Hl.Schrift. Mann o Mann Ihr lieben Bischöfe. Was macht ihr eigentlich noch alles zunichte? Sorry, ich kann da nicht mit. Darum muss ich dazu schreiben. Mich ärgert es schon fast, also gilt es zu beten... Und wie... dass die Hosen wackeln. Hoffen wir das beste.


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