Login




oder neu registrieren?

Ein Hinweis: Die mobile Version von kath.net startet in einigen Tagen. Bitte noch um etwas Geduld!

Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  5. Weihwasser aus der Spritzpistole
  6. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  7. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  8. Die Schuhe sind längst zu klein
  9. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  10. Forscher warnen: 1,2 Millionen Kinder weltweit werden indirekt durch Corona sterben

US-Bischof blockt Eucharistie für Pro-Choice-Politiker – namentlich!

7. Juni 2019 in Prolife, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Paprocki bestimmt per Dekret, dass der Senatspräsident und der Sprecher des Repräsentantenhauses des Bundesstaates Illinois keine Kommunion im Bistum empfangen dürfen, bis sie ihre Unterstützung des „Rechtes auf Abtreibung“ bereut


Springfield (kath.net/pl) „In Übereinstimmung mit Canon 915 des Kirchenrechts… dürfen der Präsident des Senats von Illinois, John Cullerton, und der Sprecher des Repräsentantenhauses, Michael J. Madigan, die die Verabschiedung des Gesetzes über die Abtreibung von 2017 (House Bill 40) sowie die Das Gesetz für reproduktive Gesundheit 2019 (Senate Bill 25) erleichtert haben, nicht zur Heiligen Kommunion in der Diözese Springfield in Illinois zugelassen werden, weil sie hartnäckig darauf bestanden haben, das abscheuliche Verbrechen und die sehr schwere Sünde der Abtreibung zu fördern“. Dies bestimmte Bischof Thomas Paprocki (Foto) in einem Dekret vom 2. Juni. Er wies in diesem Dekret auf den Einfluss der beiden hochrangigen Bundesstaatspolitiker hin, sie hätten sich wiederholt für das „Recht“ auf Abtreibung eingesetzt. „Diese Personen dürfen erst wieder die Heilige Kommunion empfangen, wenn sie diese schweren Sünden wirklich bereut und darüber hinaus eine angemessene Entschädigung für Schäden und Skandale geleistet haben oder dies zumindest ernsthaft zugesagt haben, wie dies nach meinem Urteil oder nach dem Urteil ihres Diözesanbischof in Absprache mit mir oder meinem Nachfolger festgestellt wird.“ Das Gesetz über reproduktive Gesundheit in Illinois wurde erst vor wenigen Tagen vom Repräsentantenhaus und vom Senat verabschiedet. Es erklärt Abtreibung zum „Grundrecht“ des Staates und soll die Vorschriften für Abtreibungskliniken und Ärzte aufheben. Bisher hat der Gouverneur von Illinois das Gesetz noch nicht unterzeichnet, allerdings wird erwartet, dass er es unterzeichnen und damit in Kraft setzen wird.

Bischof Paptrocki hatte auch bereits im Februar 2018 klargestellt, dass Senator Dick Durbin, der in seinem Bistum wohnhaft ist, die Kommunion nicht empfangen darf, so lange er sein öffentliches Eintreten für legale Abtreibung nicht bereut.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 8. Juni 2019 

Seelen vor der Hölle retten ist Gebot der Stunde

Hoffentlich Pionierarbeit.
Es geht nur noch darum, möglichst viele Menschen vor der Hölle zu retten. Durch Gebet und Opfer. Und durch klare Weitergabe der Offenbarung des Willens Gottes darüber, was Gut und Böse ist, was der Wille Gottes und was der Wille des Widersachers ist. (Auch mittels Konsequenzen wie diese hier)Alles andere ist zweitrangig bis ohne Bedeutung.


4

0
 
 Chris2 7. Juni 2019 
 

"Pro choice" und "reproduktive Gesundheit"

sind nichts als beschönigende Augenwischerbegriffe für die legale Tötung ungeborener Kinder. Dank diesem mutigen Bischof. Die Geister beginnen sich zu scheiden.


8

0
 
 P. Johannes CO 7. Juni 2019 
 

@exzellenz

@exzellenz - wie wär's mit eigener Recherche??? z.B. Bischof Thomas John Paprocki von Springfield im US-Bundesstaat Illinois: ... Ihm missfällt die relativ offene Haltung des Papstes zu Homosexualität und wiederverheirateten Geschiedenen. Und Franziskus' Entscheidung, sich nicht zu dem Brief Viganos zu äußern, sei "mit allem Respekt, nicht ausreichend". ...
Zur Klärung "offener" Fragen ggf. ein Mail an Bischof Paprocki schreiben !?!
- Wäre doch hilfreich(er) - oder?


7

0
 
 exzellenz 7. Juni 2019 
 

Ob der Bischof

auch missbrauchende Priester von der Kommunion ausschliesst, ist nicht bekannt.


1

0
 
 zeitblick 7. Juni 2019 

Bischof Paptrocki

Gods blessing to this bischop!
Reichsten Segen und Durchhaltevermögen.


11

0
 
 padre14.9. 7. Juni 2019 

Bischof Paptrocki

BRAVO !


13

0
 
 nicodemus 7. Juni 2019 
 

Ihr Deutschen Bischöfe,

schaut auf diesen Bischof Thomas Paprocki
und kehrt um!
Ihr küsst den Altar vor der Hl. Messe,
aber schließt vor dem Todschlagen von ungeborenen Kindern die Augen!


16

0
 
 P. Johannes CO 7. Juni 2019 
 

Gut so

Es gibt also doch noch christliche Geistliche mit klarem Profil.
Dazu: Meine Segenswünsche
GRATIA DOMINI IESU VOBISCUM


17

0
 
 girsberg74 7. Juni 2019 
 

Ja, doch!

@Wunderer „Lob dem Bischof, und:
Sind solche Politiker nicht auch automatisch exkommuniziert?“

Ja, dem Tatbestand nach schon, doch manche brauchen das mit „Brief und Siegel“, sonst merken sie nichts.

Wichtiger noch: Durch diese Feststellung des Bischofs wird zugleich die katholische Lehre für alle bekräftigt.


15

0
 
 Critilo 7. Juni 2019 
 

"Pro Choice"...

... ist so ein hässlicher Ausdruck.
Man sollte es Pro Kill nennen. Klingt zwar viel polemischer, aber dafür weniger euphemistisch. Man könnte auch von "sog. Pro-Choice-Irgendwas" reden. Wenn die "sog. Lebensschützer" sagen...

Sonst noch Vorschläge?


11

0
 
 la gioia 7. Juni 2019 
 

Ist das eine tolle Nachricht! Würden sich doch unsere Herren Bischöfe an diesem wahren Hirten ein Beispiel nehmen...! Aber dies wird wegen der ausgeprägten Feigheit unserer Bischöfe nur ein Wunschtraum bleiben, leider!


13

0
 
 doda 7. Juni 2019 

O what a real brave man!

Bischof Paprocki ist ein wahrhaftiger Zeuge - mutig und stark!


19

0
 
 Diadochus 7. Juni 2019 
 

Respekt

Na also, geht doch.


15

0
 
 Dottrina 7. Juni 2019 
 

SOLCHE Hirten brauchen wir!

Lob und Dank an Bischof Paprocki. Von diesem guten Hirten kamen schon öfters hervorragende Meldungen! Also, liebe Oberhirten hierzulande: Nachahmen empfohlen!


17

0
 
 BedaVenerabilis 7. Juni 2019 

I have a dream...

...mein Traum ist, dass unsere Bischöfe so etwas auch mal machen. Das unsere Bischöfe katholische Position beziehen und sich des Gottes "Kirchensteuer" entledigen. Mein Traum ist, dass unsere Bischöfe doch endlich aufhören, dem mainstream zu folgen und sich von ihren Generalvikariaten unter Druck setzen zu lassen.
Dafür werde ich heute auf dem Nachhauseweg einen Rosenkranz beten. Und morgen noch einen, und übermorgen...
Betet jemand mit?


18

0
 
 Wunderer 7. Juni 2019 
 

Lob dem Bischof, und:

Sind solche Politiker nicht auch automatisch exkommuniziert?


14

0
 
 Makkabäer 7. Juni 2019 
 

Der Löwe von Illinois

Eine fast ausgestorbene Art - aber es gibt sie ja doch noch!


24

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Exkommunikation

  1. Schottland: Bischof exkommuniziert drei Eremiten
  2. Franklin Graham ersucht Dolan, Governor Cuomo zu exkommunizieren!
  3. Italienischer Priester exkommuniziert!
  4. Nach Bruch des Beichtgeheimnisses wurde Priester exkommuniziert
  5. Vatikan prüft Exkommunikation von Mafia-Mitgliedern
  6. Vatikan exkommuniziert Anhänger des 'Bambinello von Gallinaro'
  7. US-Ordensfrau leitet als 'Priesterin' Gottesdienste - exkommuniziert
  8. Anti-Rom-Gruppe 'Wir sind Kirche' vor der Spaltung?
  9. Mafiaregions-Bischof: Papstwort muss Folgen für Seelsorge haben
  10. 'Wir sind exkommuniziert'







Top-10

meist-gelesen

  1. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  2. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  3. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  4. Die Schuhe sind längst zu klein
  5. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  6. Österreichische Bischöfe restriktiver als von Regierung gefordert!
  7. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  8. Vom Lehramt längst beantwortet
  9. Weihwasser aus der Spritzpistole
  10. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US