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Limburger Diakon wegen Kinderpornos verurteilt, ABER…

6. Juni 2019 in Deutschland, 55 Lesermeinungen
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Kirchliche Reaktion: Mann bleibt weiterhin Mitarbeiter des Bistums und soll künftig Aufgabe in der Bistumsverwaltung übernehmen. Laut "Frankfurter Rundschau" soll es sich um den früheren persönlichen Referenten von Bischof Bätzing handeln


Limburg (kath.net)
Ein Mitarbeiter vom Limburger Bischof Georg Bätzing, bei dem am Dienst-PC große Mengen kinderpornographischer Aufnahmen entdeckt wurden, wurde laut einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" vom Bistum (!) zu 150 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt, unentgeltlich im sozialen oder karitativen Bereich arbeiten. Brisant: Laut der Zeitung soll es sich hier um den persönlichen Referent und Büroleiter von Bischof Georg Bätzing handeln, kath.net hat berichtet. Das Bistum selber möchte den Namen nicht preisgeben. Der ständige Diakon darf fünf Jahre lang nicht mehr als Diakon tätig sein, die Arbeit mit Jugendlichen wurde ihm verboten. Für Aufsehen im Bistum sorgt aber, dass der Mann weiterhin Mitarbeiter des Bistums bleiben soll und künftig eine Aufgabe in der Verwaltung des Bischöflichen Ordinariats übernehmen soll.

Seitens des Staates war bereits im vergangenen Jahr ein Strafbefehl gegen ihn ergangen. Wegen des Besitzes von Kinderpornos musste er 12.000 Euro Geldstrafe bezahlen.

Archivfoto Limburger Dom (c) Bistum Limburg


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Lesermeinungen

 exzellenz 11. Juni 2019 
 

Und nach den 5 Jahren

macht er weiter, als sei nie etwas gewesen. Ja was denn auch sonst.

Hoffentlich erkennen ihn die Gläubigen auch noch nach 5 Jahren und verweigern ihm schlicht die Anwesenheit. Aufstehen und grußlos gehen sollte man da.


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 Geroni 7. Juni 2019 
 

Und nach den 5 Jahren ?

Darf er also nach den 5 Jahren wieder als Diakon arbeiten?
Meinetwegen im Büro arbeiten könnte er ja, weil er da sozusagen "weg vom freien Markt" und noch unter der Obhut der Kirche ist-gewissermaßen.
Aber ihn irgendwann wieder als Diakon arbeiten zu lassen finde ich unmöglich.


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 exzellenz 7. Juni 2019 
 

Vergleichen Sie doch einfach mal

Die Behandlung dieses Diakons mit der des geschassten Bonner Stadtdechanten. Danach reden wir über Gerechtigkeit.
Der eine dient unter Woelki der andere unter Bpätzing. Der andere hat nicht einmal gestohlen, sondern nur Geld anders ausgegeben, als es gedacht war.


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 hape 7. Juni 2019 

@ Hausfrau und Mutter

So sehe ich das auch. Es geht hier, u.v.a.m., grundsätzlich um eine Abwägung zwischen Nächstenliebe und Gerechtigkeit. Die Kirche steckt dabei in einem wahren Dilemma: jedes pro oder contra ist kritikwürdig. Der Bischof kann hier kaum etwas richtig, gleichzeitig aber vieles falsch machen. Letztlich bleibt nur Schadenbegrenzung. Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack. Aber dafür gibt es eben einen Bischof, und es ist sein Job, dass er solche schwierigen Entscheidungen treffen muss. Ich hoffe nur, dass die Kirche, im Sinne von Papst em. BXVI, endlich kirchenrechtliche Weichen stellt, die den Garantismus wieder abschaffen. Das solche Impulse freilich aus Limburg kommen, ist heute schwer vorstellbar.


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 exzellenz 7. Juni 2019 
 

Warum wird jetzt hier eine Diskussion

Über den Vorgänger des aktuellen Bischofs geführt?
Das Thema ist ein Missbrauchstäter im Diakonenamt. Er hat in jeglicher Funktion in der katholischen Kirche nichts mehr zu suchen und gehört entlassen. Das ist das Thema.


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 Hausfrau und Mutter 7. Juni 2019 
 

@hape: Die Frage der Klugheit

Ja, das ist es: er wurde verurteilt.

Die Weiterbeschäftigung innerhalb der Kirche ist wahrscheinlich Angesicht der Tatsache, dass er 57 J alt ist und keine weitere Beschäftigung finden würde, eher ein Zeichen der Nächstenliebe (gegenüber seiner Familie). Klug ist es aber nicht.


H&M


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 hape 7. Juni 2019 

@ Tonika

Gerne stimme ich Ihnen zu, dass Vergebung nur vom Opfer gewährt werden kann. Idealer Weise bittet der Täter darum. Wenn wir in aufrichtiger Reue beichten, wird Vergebung auch von Gott gewährt.

Wie aus dem Artikel zu entnehmen ist, wurde der Diakon, der ohne Zweifel schwere Schuld auf sich geladen hatte, sowohl vom weltlichen Gericht als auch von der Kirche verurteilt. Damit wurde der Gerechtigkeit m.M.n. zunächst einmal genüge getan.

Ob es allerdings klug ist, den Verurteilten innerhalb der Kirche weiter zu beschäftigen, ob die Strafe unter dem Gesichtspunkt des Garantismus (Papst em. BXVI) gar eine Verhöhnung der Opfer ist, darüber lässt sich freilich streiten. Auch ein Festhalten am Täter aus rein kirchenpolitischen Motiven ist gerade in Limburg vorstellbar.

Aber ganz unabhängig davon: ob der Verurteilte tatsächlich bereut und um Vergebung gebeten hat, das wissen allein sein Beichtvater, Gott und die Opfer. Ausgeschlossen ist das jedenfalls nicht.


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 Bernhard Joseph 7. Juni 2019 
 

@Willigis - Zweierlei Maß = limburger Katholizität

Dass TvE im Umgang mit den Medien versagt hat, ist unbestritten; ein medialer Profi war TvE wahrlich nicht. Daher hat er sich durch brutale Angriffe z.B. durch den Spiegel so weit in die Enge treiben lassen, dass am Ende ein Scherbenhaufen herauskam.

Gleichzeitig kann und darf man aber nicht übersehen, dass damals in der Hl. Messe(!) ein Protestbrief gegen den Bischof verlesen wurde, was nicht wenige Katholiken im Bistum tief verletzt hat. Eine Hl.Messe zur Agitation gegen den eigenen Bischof zu verwenden, ist schon mehr als grenzwertig, das ist aus meiner Sicht klar antikatholisch.

Bei Bischof Bätzing rührt sich hingegen kein Protest, obwohl er die eindeutig antikatholischen, ja häretischen Inhalte der Maria 2.0 "Proteste" zum Inhalt seiner Predigt in einer Hl.Messe erklärte.

Demnächst müssen wir uns dann vielleicht noch in der Messe durch einen Bischof anhören, dass Jesus gar kein Mann war und die Apostel nur zufällig so ausgewählt wurden.

Die Kirche verfault von innen.


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 Hadrianus Antonius 7. Juni 2019 
 

Kommentar Bischof Bätzing :-)

B.Bätzing am 25.01.2019 auf "katholisch.de" (@Gandalf hat schon 1x moniert, daß "(ich mich) auf dubiose Websites herumtreibe" ;-) ) :
"Wenn wir es einfach so lassen weiterlaufen, wird sich die Kirche in vielen Punkten in kurzer Zeit erledigt haben" :-)
"Statt eines "Weiter so" braucht es einen neuen Anfang" ;-)
Alles richtig.
Und vier Monate später eiert B.Bätzing stümpernd herum und das kirchliche Establishment schweigt.
Game over.
Eine kurze Internetrecherche ergibt: der "Diakon" agierte sehr lang ausgeprägt modernistisch, statt pastoral (wie vorgesehen) maximal "liturgisch" tätig, das Laienpriestertum anvisierend.
Kard. Sarah hat vor einem Jahr schon eindeutig hart und klar gesagt, daß die Hände (Augen), die sich mit diesem Schmutz abgegeben haben, die Sakramente nur blasphemisch berühren und ausüben können.
D.h.: sofortige Rauschmiß.
Diakon kann Holz hacken in Finnland oder schuften im Straßenbau; und schweigend knien und beten in Einsamkeit.


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 exzellenz 7. Juni 2019 
 

Das Neue Gesetz des Papstes

bestimmt, daß aufgefallene Täter ihren Posten verlieren. Im Bistum Limburg bekommen die ihren Posten (im Ordinariat sofort und am Altar nach 5 Jahren) zurück. (Wahrscheinlich ein "Altfall" ...)


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 Tonika 7. Juni 2019 
 

@hape, Fokus sollte auf die Opfer gelegt werden und nicht auf Täter.

„Aber ich hoffe und bete, dass ihm, sofern er um Vergebung bittet, diese auch gewährt wird.“
Nur die Opfer können dem Täter vergeben. Vergebung bedeutet nicht, dass ein Täter, der Böses getan hat, nicht angemessen hart bestraft wird u. die Konsequenzen seines Handeln tragen muss. Sie scheinen mehr Mitleid mit dem Diakon zu haben als mit den Opfern, die zur seiner Lustbefriedigung leiden mussten. Das Leben von Missbrauchsopfern ist ein Scherbenhaufen, auch sie u. deren Familien werden stigmatisiert. Sie drücken auf die Tränendrüse für den Täter, beten für ihn statt für die Opfer. Der Diakon leidet, weil er Böses getan hat. Vielleicht leidet er auch nicht. Die Bibel sagt, wer böse tut u. leidet, leidet zurecht. Es gibt aber unter Christen den Irrglauben, dass böse Menschen nicht leiden dürfen, sondern nur ihre Opfer. Hinter diese Täterverliebtheit von vielen schwingt auch das Gefühl „ich oder meine Kinder werden niemals Opfer sein, also kann ich mich gefahrlos für Täter ins Zeug legen.


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 Willigis 7. Juni 2019 
 

@ ctadna

"Aber wäre er nicht kirchentreu, wäre ihm auch die Affäre nicht zum Verhängnis geworden. Darum geht es aus meiner Sicht."

Kann sein, kann nicht sein.

Wie aber glauben Sie, hätte der Bischof sein Amt nach all dem weiter ausführen können? Die Lügen zur Indienreise sind auf Video dokumentiert und gerichtsfest. Die Lügen zum Bischofshaus enthüllt ein hundertseitiger Bericht. Der Bischof hat jahrelang gutgläubige Priester, Seminaristen und Angestellte aufgefordert, Zahlen und "Fakten" zu verbreiten, die offensichtlich nicht stimmten.

Selbstverständlich hatte der Bischof viele gute Ideen. Auch zur Zukunft der Pfarreien. Deswegen ist sein Abgang sehr bedauerlich.

Aber man muss doch mal klar sehen: Es kann niemand ein Bistum regieren, bei dem sich bei jeder Aussendung alle ansehen und fragen, ob das jetzt auch alles stimmt, was da erzählt wird. Das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit.


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 ctadna 6. Juni 2019 
 

Sehr geehrter @Willigis,

der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz, der ja die treibende Kraft gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst war, hat gesagt, dass der Bischof nicht wegen der Baukosten gehen musste. - Klar, ohne diese Affäre hätte man keine Handhabe gegen den Bischof gehabt.
Aber wäre er nicht kirchentreu, wäre ihm auch die Affäre nicht zum Verhängnis geworden. Darum geht es aus meiner Sicht.
MfG
Christoph Amend


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 zeitblick 6. Juni 2019 

Pornosucht betrifft Viele

Zwei Dinge verriet mir ein Priester, die er am meisten in seinen Beichten hört:
1. über Krebserkrankungen
2. über Pornosucht (vor allem von Männern!)


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 Willigis 6. Juni 2019 
 

@ Bernhard Joseph

Machen Sie sich doch nichts vor. Sie wissen genauso gut wie ich, dass es nicht reicht, einen Bischof nicht zu wollen, weil er lehramtstreu ist, um ihn wegzubekommen.

Natürlich haben viele mit dem Bischof gefremdelt. Darüber hat der schillernde Spiegel-Redakteur Wensierski ja schon im November 2010 berichtet und natürlich war auch die Athmosphäre von Anfang an ein stückweit vergiftet, was dem Bischof nicht anzulasten war. Es war aber zB ungeschickt, sich in so einer Situation einen Kettenhund wie seinen Fahrer zuzulegen, der aus dem Autofenster heraus Mitarbeiter wegen liturgischer Fehler, etwa beim Friedensgruß mit dem Bischof, anblafft. Da braucht man sich über nichts mehr zu wundern.

Aber egal: das hätte nie gereicht, den Bischof wegzubekommen. Auch sein sehr taktisches Verhältnis zur Wahrheit hätte alleine nicht gereicht. Wohl aber das Amalgam mit den vielen große und kleinen Verschwendungen am Domberg.

Hierfür trägt der Bischof die Hauptverantwortung. Wer es fassen kann...


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 hape 6. Juni 2019 

@ Bernhard Josef

Zum typischen Suchtverhalten gehört es nun mal, den Suchtdruck zu vertuschen. Die Betroffenen bringen es darin zu wahrer Meisterschaft. Mich wundert es überhaupt nicht, dass das den Kollegen des Diakons nicht aufgefallen ist.

Ich habe bei einem Praktikum in der Suchtberatung der Caritas erlebt, wie eine drogenabhängige Dame in einer Oberklassenlimousine vorfuhr. Adrett, gutbürgerlich gekleidet, gute Umgangsformen, sehr redegewandt. Niemals hätte ich bei ihr eine Drogenabhängigkeit vermutet.

Es braucht viel Erfahrung, um eine Sucht zu erkennen. Auch ein moralisch integres Umfeld ist noch keine Garantie, dass niemand süchtig wird. Selbst bei äußerlich guten Katholiken, so bestätigte mir ein Priester der FSSP, liegen Licht und Schatten nah bei einander.

Moralisch ist das Konsumieren von Pornos immer ein Desaster. Das ist ja klar. Spielt es aber wirklich eine Rolle, ob das am Arbeitsplatz oder am Smartphone geschieht?


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 zeitblick 6. Juni 2019 

Bewährung

Schmutzfinke widerliche! Der Diakon gehört nicht laiisiert, doch therapiert und vom Dienst für eine Bewährung dispensiert.


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 Bernhard Joseph 6. Juni 2019 
 

Werter @hape,

wie Sie an der Reaktion von Bischof Bätzing leicht erkennen können, sieht man im Bistum den Vorgang sehr gelassen.

Wo das Betrachten von Kinder-pornografischen Fotos zur Dienstzeit am Arbeitsplatz(!) nicht auffällt, da muss man sich schon wundern, wie und was am Domplatz so "gearbeitet" wird.

Die lächerliche Maßnahme des Bischofs, den Übeltäter jetzt lediglich nur noch in der Verwaltung zu beschäftigen, beruhigt aus moralischer Sicht nicht, denn genau am Arbeitsplatz tat ja der Mann, was er tat.

Die ganze Handhabung des Bischofs entspricht der von bestimmten Gruppen ersehnten Kirche 2.0.

Übrigens würde ich mich auch sehr freuen, mal wieder etwas von dem werten Zeitzeuge hier zu lesen, insbesondere, dass es ihm gesundheitlich wieder deutlich besser geht!


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 ottokar 6. Juni 2019 
 

Was bei dieser Entscheidung wohl wieder dahinter steckt?

Von der von der Bischofskonferenz zugesagten Tabula rasa für solche Fälle ist hier nichts zu spüren. Man darf es niemandem in Übel nehmen, wenn er hinter solchen Vorgängen ein mafiöses Gesinnungssystem vermutet.


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 hape 6. Juni 2019 

@ Diadochus

Die Sache ist m.M.n. weit komplexer. Es geht natürlich um das Seelenheil und die Rehabilitation der Opfer. Darüber hinaus geht es aber auch um das Seelenheil des Täters und am Ende geht es eben auch um den Ruf der Kirche.

Das Problem für den Bischof ist doch, all diese Aspekte unter einen Hut zu bringen. Das dürfte aber nicht einfach sein. Auch ein liberaler Bischof wird sich damit schwer tun.

Zum Seelenheil des Täters zählt in meinen Augen übrigens auch eine gerechte Strafe. Und zu den Opfern zählen für mich nicht nur die missbrauchten Kinder, sondern auch die Ehefrau und die Kinder des Täters, sowie sein privates soziales Umfeld.

Die Solidarisierung mit den Opfern ist eine christliche Selbstverständlichkeit. Aber sie sollte dann auch allen Opfern gelten.


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 Bernhard Joseph 6. Juni 2019 
 

@Willigis

Da haben Sie natürlich völlig recht. Tebartz-van Elst musste nicht wegen der gar nicht vorhandenen goldenen Badewanne gehen, auch nicht wegen der exorbitant gestiegenen Baukosten, auch nicht wegen des Upgrades auf die 1. Klasse beim Lufthansaflug und auch nicht wegen seines mehr als tappigen Versuches, sich gegen den medialen Vernichtungsschlag zu wehren, sondern ganz allein weil er anders als Bätzing niemals die Forderungen von Gruppen wie Maria 2.0 als katholisch akzeptiert hätte.

Einen lehramtstreuen Bischof will man im Bistum Limburg nicht und zwar von Seiten maßgeblicher Kirchenkreise im Klerus sowie Pfarrgemeinderäte, die, das muss man einfach festhalten, großteils antikatholisch eingestellt sind.

Da hilft es auch wenig, dass im gemeinen Kirchenvolk noch Katholiken zu finden sind, wie der werte @myschkin richtigerweise hervorhebt.

Das Problem in Limburg ist, dass eben nicht die einfachen Gläubigen den Takt vorgeben, sondern die "engagierten" Gruppen, wie so oft in D.


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 Diadochus 6. Juni 2019 
 

@hape

Sie stellen die falschen Fragen, da der Blickwinkel falsch ist. Deshalb ist auch Ihre Abwägung falsch. Es geht immer nur um den Ruf der Kirche und der Täter, nicht aber um das Wohl der Opfer. Gerade deswegen ist der Ruf der Kirche jetzt ramponiert. Der Diakon ist keine Vorbildperson. Er ist ein Verbrecher. Was Kindesmissbrauch in Kinderseelen anrichtet, zeigt der traurige Suizid von Noa Pothoven in den Niederlanden.


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 Willigis 6. Juni 2019 
 

Nebenbei bemerkt:

Wer immer noch meint, das Tebartz wegen der Badewanne gehen musste, der macht sich etwas vor.

Es ist diese Art von Realitätsverweigerung, die den Konservativismus als Bewegung in der Kirche (aber nicht nur dort) so stark beschädigt hat, dass er jetzt keine ernstzunehmende Rolle mehr spielt.

Was ganz, ganz bitter ist. Das meine ich im Ernst.


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 Willigis 6. Juni 2019 
 

Strafrahmen

Der Diakon musste nach einem entsprechenden Strafverfahren vor einem weltlichen Gericht 12.000€ zahlen. Bei Besitz kinderpornografischer Schriften ist ein Strafrahmen bis zu fünf Jahre gegeben (§ 184b StGB).
Bei sexuellem Missbrauch sind nach deutschem Recht sogar 15 Jahre plus Sicherungsverwahrung möglich, wenn es sich um Vergewaltigung handelt.

Mit dem fünfjährigen Berufsverbot orientiert sich die kirchliche Strafe also an dem, was im weltlichen Bereich sanktioniert wurde.


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 Hadrianus Antonius 6. Juni 2019 
 

@Tonika Zitat von Ernst Jünger

Geehrte Tonika, ich habe gerade die Diskussion andächtig durchgelesen.
Ihr beanstandetes Posting enthält nichts Beleidigendes, sondern nur ganz einfach klipp und klar die objektive Wahrheit.
Das wollen viele nicht wahrhaben- von schönen Träumen will man sich ungerne trennen-, aber die traurige objektive Wahrheit bleibt trotzdem.
Die Saat der St.-Gallenmafia geht üppig auf.
Und Mut ist selten, besonders bei den "kaloten" :-(
Ernst Jünger"...Das Schlimmste Gerausch an der Front ist nicht das Donnern der Kanonen, das Rattern der Maschinengewehren, das Knallen der Schüsse... sondern der dumpfe Einschlag eines Projektils in den menschlichen Körper"("In Stahlgewittern")
Gerade deshalb reagiert die Moderation empfindlich.
@Tonika: Nicht versagen und mit gutem Mut weiter machen!
Jedes Vögelchen singt wie es geschnabelt ist.


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 Herbstlicht 6. Juni 2019 
 

@Tonika, @myschkin, @bücherwurm

Hier möchte ich einmal eine Lanze für @Tonika brechen.
Angesichts so vieler Vorfälle im kirchlichen Bereich kann einem schon mal sprachlich der Gaul durchgehen.

Selbstverständlich sind die Kirchgänger des Bistums Limburg nicht alle moralisch bankrott. Dass sich @myschkin gegen diese Pauschalisierung verwahrt, ist verständlich.

Und mit ihm bin ich auch der Meinung, dass Kinderporno-Konsumenten dringend einer psychologischen Behandlung bedürfen. Ein Gefängnisstrafe ist -wie das Wort schon sagt- eine Strafe, aber ob sie deshalb auch eine geistige Heilung mit sich bringt?

@Tonika reagiert vielleicht mit heftigen Worten. Ich z.B. mit tiefer Traurigkeit, wenn ich mir das Bild anschaue, dass viele Kirchenobere liefern.
Nicht nur, was die Sex-Thematik betrifft, auch andere Vorkommnisse wie z.B. die kirchliche Anbiederung an die Welt.
Gottlob gibt es noch Bischöfe, denen es ein tiefes Anliegen ist, die Lehre Christi weiterzugeben.
Doch auf wieviele trifft das zu?


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 hape 6. Juni 2019 

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

Ich wage nicht, ohne Kenntnis von Person und Details, über die Entscheidung von Bisch. Bätzing zu urteilen. Er muss vieles abwägen. Spontan fällt mir z.B. ein, die Interessen der Opfer, also der pornografisch fotografierten Kinder. Dann der Ruf der Kirche. Dann der Schutz der Familie des Täters. Was hat die Familie mit der Schuld des Diakons zu tun? Wer soll sie ernähren, wer wird ihm noch Arbeit geben, wer wird die Ausbildung seiner Kinder finanzieren? Werden seine Kinder gemobbt werden? Wie wird seine Ehe weiter gehen? Der Name des Verurteilen Diakons dürfte zumindest den Kollegen und Mitbrüdern bekannt sein. Er wird auch der medialen Öffentlichkeit nicht lange verborgen bleiben. Selbst in einem liberalen Bistum wir Limburg dürfte sein Ruf schon jetzt ruiniert sein. – Ich weiß nicht, wie dieser Mann heute Abend seiner Ehefrau und seinen Kindern in die Augen schauen wird. Aber ich hoffe und bete, dass ihm, sofern er um Vergebung bittet, diese auch gewährt wird.


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 Tonika 6. Juni 2019 
 

@myschkin, Bücherwurm meine Aussage bzgl. Kirchengängern.

Ihr hätten die hasserfüllten Worte, die Verwünschungen der Limburger Kirchengängern gegenüber dem Bischof im TV hören müssen, dagegen ist meine Tonlage geradezu friedlich und harmlos.

Ein limburgische Kirchenmitglied wurde von Journalisten gefragt, was er so über den "Protz- Bischof" Tebartz-van Elst denke, darauf hin antwortete der Mann mit wütender, hasserfüllter und angewiderter Miene: “der gehört gekreuzigt und genagelt“.

Viele der interviewten Kirchengänger in Limburg haben sich ähnlich unfreundlich, unversöhnlich und hart gegenüber Tebartz-van Elst, geäußert. Der Umgang mit dem limburgischen Bischof war doch alles andere als christlich. Bis heute wird er wie ein Paria behandelt.

Übrigens Leute die sich Kinderpornos anschauen sind indirekte Kinderschänder, die durch ihren Konsum viel Elend und Leid verursachen. Daher gehören diese hinter Gitter und nicht in der Psychiatrie. Nochmals Missbrauch von Kindern ist ein Verbrechen und keine Krankheit.


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 Diadochus 6. Juni 2019 
 

Wiederholungstäter

Das Problem bei dem Diakon ist, dass er eine geweihte Person ist. Dennoch darf er nicht weiter, selbst in der Verwaltung, kirchlich beschäftigt werden. Er gehört laisiert. Er ist ein Wiederholungstäter und hat nichts gelernt. Bereits letztes Jahr erhielt er einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro. Das ist keine Bagatelle. Die Haltung des Bistums ist eine moralische Bankrotterklärung, höflich formuliert. Da geht's nicht um eine geklaute Bonbontüte.


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 Tonika 6. Juni 2019 
 

Liebe Bücherwurm, ich kenne persönlich Kinder, die missbraucht worden sind. Daher die Tonlage.

Ich bin ein umgänglicher Mensch aber bei Themen wie Abtreibung, Kinderpornos oder Ungerechtigkeit, da geht mein Temperament mit mir durch. Das hat damit zu tun, dass für mich das Leid nicht abstrakt ist, sondern sehr konkret.

Wenn abgehärtete Polizeibeamten bei Ermittlungen in Fällen von Kinderpornos mit den Tränen kämpfen, aufgrund was sie alles so sehen, dann kann man erahnen, was für Gräuel bei solchen Filmen geschehen, die die Konsumenten erregend finden.

Liebe Bücherwurm, Sie reagieren sensibel auf harte, überspitze Worte, ich dagegen finde hart formulierte Worte manchmal wichtig um nichts zu beschönigen. Ich versuche zu verstehen, was Sie an meine Tonlage ungenießbar finden, obwohl wir mit unerträglichen Skandalen, so viel Schmutz in der Kirche konfrontiert werden.

Hier geht es um Konsum von Kinderpornos. Dieses Gräuel wird wie eine Bagatelle von Bistum behandelt, während ein Bischof gnadenlos gemobbt und vom Bistum gejagt wurde, nur weil er sich Luxus gönnte.


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 myschkin 6. Juni 2019 
 

@Bernhard Joseph

Wie schön, dass Sie wieder dabei sind. Und ich wünsche nach wie vor beste Gesundheit und Genesung.

Wir sind uns in der Meinung übers Frauenpriestertum einig, und ich finde auch, dass es nicht gerade weise und nachgerade eine Verirrung ist, wenn ein Bischof die von Ihnen erwähnte Thematik zum Gegenstand einer Predigt macht. Zum Fall - im wörtlichen Sinne - dieses Diakons ist ja auf kath.net eigentlich alles gesagt: Der gehört definitiv nicht in einer Bistumsverwaltung oder innerhalb der Kirche überhaupt beschäftigt.


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 Bernhard Joseph 6. Juni 2019 
 

Werter @myschkin, vergessen Sie bitte nicht,

welche Verletzungen der innerkirchlich verbittert geführte Kampf gegen Bischof TvE hervorgerufen hat.

Darf ich Sie fragen, wie Sie es finden, wenn Bischof Bätzing die Forderungen der Maria 2.0 Aktivisten zum Inhalt seiner Predigt in einer Hl. Messe macht?

Ist das so Ihrer Auffassung nach in Ordnung und ist das noch katholisch?

Leider gibt es in Limburg tatsächlich massive Auflösungserscheinungen, was die katholische Lehre anbetrifft. Und sicher leiden nicht wenige in diesem Bistum unter diesen Auflösungstendenzen.

Mag sein, dass Tonika etwas zu emotional reagiert, aber da sollte man auch berücksichtigen, aus welchem Kontext das geschieht.

Wir regen uns gerne auf, wenn mal zu scharf formuliert wird, andererseits müssen wir uns heute von Bischöfen Dinge anhören, die mit katholischem Glauben definitiv nichts zu tun haben.

Wenn Bätzing die Forderung des Frauenpriestertums unterstützt, dann muss man fragen, ob er "Zölibat in der frühen Kirche" von Stefan Heid nicht kennt.


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 griasdigott 6. Juni 2019 

"Überwiegend" und der Rest? @Lamartine

@Lamartine, wie Bernhard Joseph schon schrieb, ist das nicht harmlos uns sicher aufgezwungen, verführte Kinder und Jugendliche.

Sie schreiben ÜBERWIEGEND "posings", und der Rest???
Harmlose Portraits oder doch so ganz schlimme perverse Photos oder Filme?


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 Bernhard Joseph 6. Juni 2019 
 

@Lamartine - "Aufnahmen von Kindern in sexualbetonten Posen"

Aufnahmen von Kindern in "sexualbetonten Posen" sind doch nicht harmlos!

Solche Posen werden den Kindern doch aufgezwungen. Anzunehmen, dass diese Fotos den Einstieg in den Missbrauch darstellen.

Jedenfalls kann man sich ja nun gut vorstellen, was in Limburg am Dom bei kirchlichen Mitarbeitern so Interesse findet.


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 bücherwurm 6. Juni 2019 

@Tonika, @Myschkin:

Danke, Myschkin, für Ihren Protest!

Tonika, Ihre Tonlage ist häufig ungenießbar. Ich ermahne Sie. Dass Ihre Tonlage bei unserer Redaktion nicht auf Gegenliebe stößt, hätten Sie auch an anderen Dingen bereits reichlichst ablesen können...


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 myschkin 6. Juni 2019 
 

Vor allem finde ich,

dass solche Leute wie dieser Diakon auch in Büros eines Bistums nichts zu suchen haben. Der Mann gehört viel mehr in psychiatrische Behandlung.


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 myschkin 6. Juni 2019 
 

@Tonika

Sie schreiben: "Dieses Bistum samt Leitung und Kirchengängern ist moralisch bankrott und hat mit Christentum nichts mehr zu tun."

Das lasse ich mir als Katholik, der in diesem Bistum lebt, nicht anhängen. Was ermächtigt Sie, mir und anderen Kirchgängern des Bistums das Christentum abzusprechen?

Ich finde, das geht zu weit.


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 Herbstlicht 6. Juni 2019 
 

Konsequenzen?

Als Diakon Kinderpornos konsumieren - während der Dienstzeit oder nach Feierabend!
Wie moralisch verkommen darf man sein, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen? Als Diakon, aber auch als kirchlicher Arbeitgeber, der diese Entscheidung zu verantworten hat?


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 Lamartine 6. Juni 2019 
 

Staatsanwaltschaft:

Bei den Bildaufnahmen, die sich der Beschuldigte laut Staatsanwaltschaft verschafft hatte, habe es sich "überwiegend um Aufnahmen von Kindern in sexualbetonten Posen - sogenannte Posing-Darstellungen" gehandelt. Die festgestellte Anzahl der kinder- und jugendpornografischen Dateien bewege sich "im Vergleich zu anderen vergleichbaren Ermittlungsverfahren eher im unteren Bereich".


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 Bernhard Joseph 6. Juni 2019 
 

Werter @wedlerg, Bischof Bätzing teilt die Ideologie der Maria 2.0 Fraktion,

da verwundert es nicht, wenn in Limburg linksliberal eingestellte Mitarbeiter und Priester einen Sonderstatus genießen

Gegen Bischof Bätzing wird gar der römische Kurienkardinal Walter Kasper zu einem erzkonservativen Hardliner!

Und wenn man vom Augsburger Bischof Konrad Zdarsa bezüglich "Maria 2.0" hört: "Wer andere dazu aufruft und ermuntert, dem eucharistischen Herrenmahl am Sonntag fernzubleiben, schließt sich de facto selbst von eucharistischer Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich", dann sollte man hoffen, dass Bischof Konrad Zdarsa dies auch mal dem Limburger Bischof in aller Deutlichkeit sagt!

Nur leider findet diese Offenheit der Bischöfe untereinander dann wohl nicht statt.

Die neue Kirchenerfindung á la Bätzing hebt Katholizität definitiv auf. Die Kirche in D erlebt ihren Zerfall nicht zuletzt auf Grund solcher Bischöfe, wie Bischof Bätzing.


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 Tonika 6. Juni 2019 
 

Konsum von Kinderpornos ist ein abscheuliches Verbrechen. Wer Kinderpornos konsumiert ist Abschaum.

Dieses Bistum samt Leitung und Kirchengängern ist moralisch bankrott und hat mit Christentum nichts mehr zu tun. Ich erinnere mich ganz genau wie Kirchenmitglieder mit Schaum vor der Mund, hasserfüllt sagten Tebartz-van Elst gehört „gekreuzigt und genagelt“. Die Medienhetze war auch unerträglich. Die Tatsache, dass unschuldige, wehrlose Kinder übelst geschändet und gefilmt werden, damit perverses, dreckiges Abschaum wie diesen Diakon sich an ihrer Schändung, Qualen ergötzen und sexuell befriedigen können, verursacht nicht denselben wütenden Aufschrei oder Empörung wie das Bauen einer Luxus-Badewanne. Missgunst ist halt wichtiger als Menschenleben. Bis heute wird Tebartz-van Elst, wie ein Monster behandelt und ein Diakon, ein wahrer Verbrecher wird belohnt. Wer Kinder schändet aber liberal ist und die Kirche zerstören will, darf bleiben und weiter arbeiten. Wer aber konservativ ist, ist in den Augen der Linkskatholiken, ein Unmensch der gnadenlos bekämpft und zerstört werden muss.


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 wedlerg 6. Juni 2019 
 

Muss ein guter sein!

Solch einen Skandal überlebt nur ein Guter, zumal im Bistum Limburg. D.h. mit Garantie: linksliberal und für Frauenpriestertum. Möglicherweise für Homoehe und in jedem Fall für Vielfalt.

Und schließlich kann er am Ende in der Statistik immer noch die "veraltert"e Kirche und deren Sexualmoral diskreditieren.


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 griasdigott 6. Juni 2019 

metanoia !

Also, wenn dieser ständige Diakon verheiratet ist, dann kann man doch wohl sagen, dass weder vir probati, noch verheiratete Diakone oder verheiratete Priester des Rätsels Lösung sein können in der Missbrauchskrise.

Es braucht Umkehr zum lebendigen Gott, medanoia! Reue um Scham über die himmelschreienden Sünden!

Nirgends in der Bibel steht, dass alle in den Himmel kommen!


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 horologius 6. Juni 2019 
 

Soviel zur Glaubwürdigkeit der Kirche

Da braucht man nicht erwarten, noch ernst genommen zu werden. Kinderpornos? Ui, schlimm... Mach mal bissi Pause, dann gehts wieder!


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 Hausfrau und Mutter 6. Juni 2019 
 

Manfred Grothe nicht Georg Bätzing

Der verheiratete ständige Diakon wurde zum Büroleiter unter der Führung von Weihbischof Manfred Grothe (zu dieser Zeit Administrator des Bistums) befördert. Der Vorgänger dieses Büroleiters ist wegbefördert worden.

Unverständlich ist für mich jedoch, warum -trotz Verurteilung, dass seine Name soooo geheim gehalten wird und dass die Presse soooo wenig darüber berichtet. Wenn man denkt, dass bei jedem Anfangsverdacht, der Ruf von jedem Priester sofort ruiniert wird...ohne Korrektur, wenn sich die Sache als unbegründet herausstellt..

@Gandalf: die mediale Kampagne gegen Bischof Tebartz van Elst war nicht tagelang sondern monatelang und sowohl national als auch international geführt. Klar ist er vollkommen mit dem Bau überfordert gewesen aber das Geld, was ausgegeben wurde, liegt ohnehin in einer Stiftung und kann NUR für solche Vorhaben ausgegeben wurde, also wenn die Badewanne (die gem. Kampagne gibt es ohnehin nicht) auch vergoldet gewesen wäre, hätte dies niemandem geschädigt.

H&M


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 doda 6. Juni 2019 

Ach, wie sicher ist doch das Geldverdienen bei Kirchens!


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 hape 6. Juni 2019 

Werter @ Bernhard Joseph,

ich freue mich, dass Sie Ihr Schweigen aufgegeben haben. Ich hatte Sie schon vermisst und hoffe, dass sich bald auch der geschätzte @ Zeitzeuge, sofern seine Gesundheit das zulässt, gelegentlich wieder in die Diskussionen einmischt! Ihre Kommentare wären eine enorme Bereicherung für dieses Forum.


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 ThomasR 6. Juni 2019 
 

Zelebration des Untergangs

bekommt immer wieder ein neues Gesicht.


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 Eichendorff 6. Juni 2019 
 

Eine Hand

wäscht die andere. Er musste wohl deshalb weiter beschäftigt werden, weil er zuviel weiß


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 Bernhard Joseph 6. Juni 2019 
 

"Kirche muss sich neu erfinden"

Tja und genau so sieht dann die neue Kirche á la Georg Bätzing aus!

Das Leid der Kinder ist bei bestimmten ideologischen Prämissen eben zweitrangig.

Ich denke nicht falsch zu liegen, dass auf den Kinderpornofotos nur Jungs zu sehen sind!

Wie war das noch mit bestimmten Lobby-Gruppen in der Kirche?

Wir wissen ja seit dem Limburger Kirchenkampf gegen Bischof Tebartz-van Elst, dass in Limburg spezielle Moralvorstellungen vorherrschen. Ein konservativer Bischof, dem Baukosten aus dem Ruder laufen, ist dem Limburger Kirchenvolk unerträglich, hingegen ein progressiver Bischof, der über den Konsum von Kinderpornografie milde hinweg sieht und den Täter munter weiter beschäftigt, ist in Limburg dann das leuchtende Wahrzeichen der neuen "Katholizität".

Wie katholisch Bischof Bätzing ist, bewies er kürzlich, als er die Forderungen von Maria 2.0 in einer seiner Predigten explizit zum Inhalt seiner Predigt erklärte - die kath.net Redaktion ist darüber ja informiert.


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 Gandalf 6. Juni 2019 

Man stelle sich vor, wenn dies der Vorgänger-Bischof gemacht hätte..

Tagelange Medienaufreger... und jetzt: NICHTS


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 griasdigott 6. Juni 2019 

Null Toleranz? !

Wie ist das jetzt mit der Null Toleranz?!


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 Critilo 6. Juni 2019 
 

Bf. TvE...

... wurde wegen weit - und damit meine ich gaaaaaaaaa(...hier weitere As einfügen)nz weit - Geringerem geschasst.


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 SpatzInDerHand 6. Juni 2019 

Der Mann gehört DRINGEND laisiert! Außerdem möchte ich ihn

nirgends mehr in kirchlichem Dienst sehen!

Mich ärgert diese milde Bestrafung durch die Kirche. Obendrein, wo er für seine Schweinereien auch noch den vermutlich seine von unseren Kirchensteuergeldern bezahlte Dienstcomputer und seine ebenso finanzierte Arbeitszeit verwendet hat!


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 griasdigott 6. Juni 2019 

Garantismus

Das ist dann wohl der Garantismus, von dem Papst Benedikt kürzlich in seinem Aufsatz zur Missbrauchskrise schrieb. Da passiert dem Schützling nichts. Ob es einen Verwaltungsposten ohne PC gibt? Ablage, Telefonvermittlung, Empfang, was kann man heute noch ohne PC tun?
Wann soll er die 150 Tage unentgeltlichen Sozialdienst tun? WÄhren der bezahlten Arbeitszeit?! Soll ja im kirchlichen Dienst teilweise so gelaufen sein während der sog. "Flüchtlingskrise". Da wurden Mitarbeiter freigestellt, um da mitzuhelfen. Im echten Arbeitsleben geht das gar nicht, weil man wirklich 8 Stunden hart arbeiten muss und nicht 4 Stunden Arbeit (nur so als Hausnummer) auf 8 Stunden verteilen kann.


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