SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
- Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
- ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
- „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
- Bätzing gegen Papst Leo
- Der anderskatholische Papstkritiker
- Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts
- Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
- Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
- Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
- Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
- ‚Entschuldigung, aber … was?‘
- Drei Stunden im Fegefeuer
- „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
- Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
| 
Auch Kardinal Kasper kritisiert Anti-Kirchen-Aktion 'Maria 2.0'4. Juni 2019 in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Weder der Gedanke des Kirchenstreiks noch die Instrumentalisierung der Gottesmutter stießen beim emeritierten Kurienkardinal auf Sympathie.
Rom (kath.net) Der römische Kurienkardinal Walter Kasper hat in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" deutliche Kritik an der Anti-Kirchen-Aktion "Maria 2.0" geübt. Wörtlich meinte der emeritierte Kardinal: "Dass ein Kirchenstreik in der Kirche die rechte Methode ist, um zum Ziel zu kommen, möchte ich zwar bezweifeln jedenfalls sollte man dazu nicht die Gottesmutter Maria instrumentalisieren." Zuletzt hatte unter anderem der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa schwere Kritik an "Maria 2.0" geübt: "Wer andere dazu aufruft und ermuntert, dem eucharistischen Herrenmahl am Sonntag fernzubleiben, schließt sich de facto selbst von eucharistischer Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich". 
Kardinal Kasper hat in dem Interview nochmals klargestellt, dass eine Priesterweihe von Frauen unmöglich sei. Dies habe Papst Johannes Paul II. "endgültig" festgestellt. Daran sei auch Papst Franziskus gebunden.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Federico R. 6. Juni 2019 | | | | Mit der Wahl Jorge Mario Bergoglios ... ... zum Papst wurde im Frühjahr 2013 die Büchse der Pandora wohl endgültig geöffnet. Zu den damas maßgeblichen „Büchsenöffnern“ gehört unbestreitbar auch Kardinal Kasper. Da helfen auch keine mahnenden Worte des deutschen Kurienkardinals mehr. Maria, die Mutter Christi und somit die Gottesmutter, wurde und wird auch weiterhin instrumentalisiert werden. Der Zeitgeist ist voll in der katholischen Kirche angekommen und wird kaum mehr zu bändigen sein. Dieser Un-Geist, der Geist einer aus allen Fugen geratenen Welt, droht, wie es scheint, nun auch unsere Kirche zu spalten und zu zersetzen. Die Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia steht schlechthin vor dem Abgrund. Möglicherweise ahnt dies sogar Walter Kasper. Und offensichtlich beunruhigt ihn das sogar ein wenig. |  3
| | | | | lesa 5. Juni 2019 | |  | Ehrlich währt am längsten Diese Worte gerade von Kardinal Kasper sind bestimmt hilfreich, danke!
Was den Frauendiakonat betrifft, hat Bischof Voderholzer ausführlich die Lehre der Kirche beziehungsweise die geschichtlichen unverfälschten Gegebenheiten dargelegt. "Jede Gemeinde- und Pastoralreferentin, jede Leiterin einer diözesanen Behörde und jede Äbtissin habe heute unvergleichlich größere Gestaltungsmöglichkeiten als die altkirchlichen Diakonissen. Diese hätten jedenfalls keinen apostolischen Dienst ausgeübt, und es habe sich nicht um ein Weiheamt gehandelt." (Tagespost 16.5.2019, Artikel "Die Kirche nicht neu erfinden" von Stephan Baier.)
Wem es um die Kirche geht, wird sich an Fakten halten und nicht Zeit und Energie vergeuden für haltlose Behauptungen, die ideologische Phantasien sind. |  3
| | | | | leibniz 5. Juni 2019 | | | | Zauberlehrling 2.0 Tja, Herr Kardinal: "Die Geister, die ich rief... |  10
| | | | | MariaMutterDerKirche 4. Juni 2019 | | | | Streik ist die FALSCHE METHODE, um zum Ziel zu kommen das und nur das hat er gesagt.
Er hat nicht das Ziel / sein Ziel oder seine Ziele benannt.
Kardinal Kasper war 10 Jahre Ortsbischof von Rottenburg-Stuttgart. Und er ist überaus liberal! Vielleicht JETZT nicht bzgl. Priestertum von Frauen, ABER wie sieht es mit dem Einfallstor DIAKONAT für Frauen aus? Und bei den anderen,sattsam bekannten Themen? Kardinal Kasper vermeidet für mein Empfinden deutlich diejenige Klarheit, Eindeutigkeit, TREUE zur Lehre und Wahrheitsliebe, die einem Gerhard Kardinal Müller eigen ist. |  12
| | | | | Anna Lea 4. Juni 2019 | | | | eine Priesterweihe von Frauen unmöglich sei. Dies habe Papst Johannes Paul II. "endgültig" festgestellt - und ich auch. Denn wenn Frau sagt ²Das ist mein Leib " kommen Männer meistens auf keinen Heiligen Gedanken! HiFi Theologische Argumente kenne ich nicht, aber meiner gesunden Menschenverstand und Lebenserfahrung hat mir das gesagt und gezeigt. Also lassen wir das lieber mit der Priesterin Weihe ! |  6
| | | | | elmar69 4. Juni 2019 | | | | Gescheitert sind die Streikenden bereits in dem Moment, als die Forderung Gottes Gebote an die heutige Lebenswirklichkeit anzupassen mit aufgestellt wurde.
Zur Änderung der Gebote Gottes hat der Mensch (innerhalb wie außerhalb der Kirche, auch nicht bei Protestanten oder Orthodoxen) einfach keine Vollmacht. |  18
| | | | | 4. Juni 2019 | | | | Diese klaren Worte freuen mich, Herr Kardinal! |  19
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuKirche- Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
- Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
- Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
- „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
- Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
- „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
- Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
- Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
- Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
- Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
- Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
- Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
- Der katholische Osten in der Analyse
- „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
- Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
- ‚Entschuldigung, aber … was?‘
- Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
- IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
- Papst in Argentinien von Präsident Milei empfangen
|