SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
- Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
- Wir machen da was mit Medien
- Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
- Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
| 
Auch Kardinal Kasper kritisiert Anti-Kirchen-Aktion 'Maria 2.0'4. Juni 2019 in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Weder der Gedanke des Kirchenstreiks noch die Instrumentalisierung der Gottesmutter stießen beim emeritierten Kurienkardinal auf Sympathie.
Rom (kath.net) Der römische Kurienkardinal Walter Kasper hat in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" deutliche Kritik an der Anti-Kirchen-Aktion "Maria 2.0" geübt. Wörtlich meinte der emeritierte Kardinal: "Dass ein Kirchenstreik in der Kirche die rechte Methode ist, um zum Ziel zu kommen, möchte ich zwar bezweifeln jedenfalls sollte man dazu nicht die Gottesmutter Maria instrumentalisieren." Zuletzt hatte unter anderem der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa schwere Kritik an "Maria 2.0" geübt: "Wer andere dazu aufruft und ermuntert, dem eucharistischen Herrenmahl am Sonntag fernzubleiben, schließt sich de facto selbst von eucharistischer Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich". 
Kardinal Kasper hat in dem Interview nochmals klargestellt, dass eine Priesterweihe von Frauen unmöglich sei. Dies habe Papst Johannes Paul II. "endgültig" festgestellt. Daran sei auch Papst Franziskus gebunden.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Federico R. 6. Juni 2019 | | | | Mit der Wahl Jorge Mario Bergoglios ... ... zum Papst wurde im Frühjahr 2013 die Büchse der Pandora wohl endgültig geöffnet. Zu den damas maßgeblichen „Büchsenöffnern“ gehört unbestreitbar auch Kardinal Kasper. Da helfen auch keine mahnenden Worte des deutschen Kurienkardinals mehr. Maria, die Mutter Christi und somit die Gottesmutter, wurde und wird auch weiterhin instrumentalisiert werden. Der Zeitgeist ist voll in der katholischen Kirche angekommen und wird kaum mehr zu bändigen sein. Dieser Un-Geist, der Geist einer aus allen Fugen geratenen Welt, droht, wie es scheint, nun auch unsere Kirche zu spalten und zu zersetzen. Die Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia steht schlechthin vor dem Abgrund. Möglicherweise ahnt dies sogar Walter Kasper. Und offensichtlich beunruhigt ihn das sogar ein wenig. |  3
| | | | | lesa 5. Juni 2019 | |  | Ehrlich währt am längsten Diese Worte gerade von Kardinal Kasper sind bestimmt hilfreich, danke!
Was den Frauendiakonat betrifft, hat Bischof Voderholzer ausführlich die Lehre der Kirche beziehungsweise die geschichtlichen unverfälschten Gegebenheiten dargelegt. "Jede Gemeinde- und Pastoralreferentin, jede Leiterin einer diözesanen Behörde und jede Äbtissin habe heute unvergleichlich größere Gestaltungsmöglichkeiten als die altkirchlichen Diakonissen. Diese hätten jedenfalls keinen apostolischen Dienst ausgeübt, und es habe sich nicht um ein Weiheamt gehandelt." (Tagespost 16.5.2019, Artikel "Die Kirche nicht neu erfinden" von Stephan Baier.)
Wem es um die Kirche geht, wird sich an Fakten halten und nicht Zeit und Energie vergeuden für haltlose Behauptungen, die ideologische Phantasien sind. |  3
| | | | | leibniz 5. Juni 2019 | | | | Zauberlehrling 2.0 Tja, Herr Kardinal: "Die Geister, die ich rief... |  10
| | | | | MariaMutterDerKirche 4. Juni 2019 | | | | Streik ist die FALSCHE METHODE, um zum Ziel zu kommen das und nur das hat er gesagt.
Er hat nicht das Ziel / sein Ziel oder seine Ziele benannt.
Kardinal Kasper war 10 Jahre Ortsbischof von Rottenburg-Stuttgart. Und er ist überaus liberal! Vielleicht JETZT nicht bzgl. Priestertum von Frauen, ABER wie sieht es mit dem Einfallstor DIAKONAT für Frauen aus? Und bei den anderen,sattsam bekannten Themen? Kardinal Kasper vermeidet für mein Empfinden deutlich diejenige Klarheit, Eindeutigkeit, TREUE zur Lehre und Wahrheitsliebe, die einem Gerhard Kardinal Müller eigen ist. |  12
| | | | | Anna Lea 4. Juni 2019 | | | | eine Priesterweihe von Frauen unmöglich sei. Dies habe Papst Johannes Paul II. "endgültig" festgestellt - und ich auch. Denn wenn Frau sagt ²Das ist mein Leib " kommen Männer meistens auf keinen Heiligen Gedanken! HiFi Theologische Argumente kenne ich nicht, aber meiner gesunden Menschenverstand und Lebenserfahrung hat mir das gesagt und gezeigt. Also lassen wir das lieber mit der Priesterin Weihe ! |  6
| | | | | elmar69 4. Juni 2019 | | | | Gescheitert sind die Streikenden bereits in dem Moment, als die Forderung Gottes Gebote an die heutige Lebenswirklichkeit anzupassen mit aufgestellt wurde.
Zur Änderung der Gebote Gottes hat der Mensch (innerhalb wie außerhalb der Kirche, auch nicht bei Protestanten oder Orthodoxen) einfach keine Vollmacht. |  18
| | | | | 4. Juni 2019 | | | | Diese klaren Worte freuen mich, Herr Kardinal! |  19
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuKirche- Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
- Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
- Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
- „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
- Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
- „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
| 






Top-15meist-gelesen- „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
- Fatima-Tag in Berlin
- Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
- Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
- Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Im Licht der Liebe
- Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
- Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
|