Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  11. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  14. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

Angriffe auf Salvini "amateurhaft" und "unangemessen"

31. Mai 2019 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Müller verteidigt den beliebten italienischen Innenminister Salvini gegen Angriffe von Kirchenvertretern: "Es ist absurd, dass Mitarbeiter des Papstes wie P. Spadaro hier agieren wie politische Richter."


Rom (kath.net)
Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat den italienischen Innenminister Matteo Salvini, der angeblich keine Audienz bei Papst Franziskus bekam, gegen Angriffe von Linkskatholiken verteidigt. Salvini, der auch bei Katholiken in Italien sehr beliebt ist, hat immer wieder christliche Symbole im Wahlkampf verwendet und auch auf die christlichen Wurzeln verwiesen. Müller wünscht sich in einem Interview mit Corriere della Sera, dass die Kirche sich mit Salvini arrangiert und weist die Angriffe von einigen Kirchenvertretern aus dem Umfeld von Papst Franziskus zurück. Diese seien "amateurhaft" und "unangemessen". "Eine kirchliche Autorität kann über theologische Sachen so amateurhaft sprechen", so Müller. Außerdem dürfe man sich nicht so in Politik einmischen, wenn es hier ein demokratisch legitimiertes Parlament und eine Regierung wie in Italien gäbe. "Es wäre besser mit Salvini zu sprechen, mit ihm zu diskutieren, ihn zu korrigieren, wenn notwendig."


Für Müller sei das Einmischen von Bischöfen in Politik schlimmer als wenn Salvini religiöse Symbole verwende. "Ich ziehe diejenigen, die über christliche Traditionen sprechen wollen denjenigen vor, die diese entfernen wollen. Es ist absurd, dass Mitarbeiter des Papstes wie P. Spadaro hier agieren wie politische Richter." Neben den Angriffen des Jesuiten gab es noch andere bizarre Angriffe auf Salvini. So meinte der italienische Bischof Domenico Mogavero, dass diejenigen, die Salvini wählen, sich nicht Christen nennen sollten. Der Bischof behaupte sogar, dass die Ansichten von Salvini "inhuman, anti-historisch" und im diametral dem Evangelium entgegenstünden. Kardinal Müller weist solche Angriffe zurück. "Niemand kann sagen, dass diejenigen, die die Aufnahme von Migranten nicht haben möchten, keine Christen sind. Natürlich müssen wir Migranten willkommen heißen, aber wir dürfen uns nicht mit einer einzigen Politik identifizieren."

Für Müller ist es merkwürdig, dass Papst Franziskus mit dem Regime von Venezuela oder mit den chinesischen Regime spreche, die Millionen Christen verfolgt haben, aber nicht mit Salvini sprechen möchte. "Aber wir sind hier in Italien, nicht in China. Man muss mit Jedem im Geist der Brüderlichkeit sprechen."


Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Müller Kardinal

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  4. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  5. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. Kard. Müller: „Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…“
  8. „Jesus ist also nicht aus religiöser Poesie geboren…“
  9. „Im Jubiläumsjahr ermutigt uns die Kirche, vom Geschenk der Barmherzigkeit Gottes zu profitieren“
  10. Kardinal Müller im „Giornale“-Interview: „Der Papst ist kein Star – Nein zum LGBTQ+-Jubiläum“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz