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Angriffe auf Salvini "amateurhaft" und "unangemessen"

31. Mai 2019 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
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Kardinal Müller verteidigt den beliebten italienischen Innenminister Salvini gegen Angriffe von Kirchenvertretern: "Es ist absurd, dass Mitarbeiter des Papstes wie P. Spadaro hier agieren wie politische Richter."


Rom (kath.net)
Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat den italienischen Innenminister Matteo Salvini, der angeblich keine Audienz bei Papst Franziskus bekam, gegen Angriffe von Linkskatholiken verteidigt. Salvini, der auch bei Katholiken in Italien sehr beliebt ist, hat immer wieder christliche Symbole im Wahlkampf verwendet und auch auf die christlichen Wurzeln verwiesen. Müller wünscht sich in einem Interview mit Corriere della Sera, dass die Kirche sich mit Salvini arrangiert und weist die Angriffe von einigen Kirchenvertretern aus dem Umfeld von Papst Franziskus zurück. Diese seien "amateurhaft" und "unangemessen". "Eine kirchliche Autorität kann über theologische Sachen so amateurhaft sprechen", so Müller. Außerdem dürfe man sich nicht so in Politik einmischen, wenn es hier ein demokratisch legitimiertes Parlament und eine Regierung wie in Italien gäbe. "Es wäre besser mit Salvini zu sprechen, mit ihm zu diskutieren, ihn zu korrigieren, wenn notwendig."


Für Müller sei das Einmischen von Bischöfen in Politik schlimmer als wenn Salvini religiöse Symbole verwende. "Ich ziehe diejenigen, die über christliche Traditionen sprechen wollen denjenigen vor, die diese entfernen wollen. Es ist absurd, dass Mitarbeiter des Papstes wie P. Spadaro hier agieren wie politische Richter." Neben den Angriffen des Jesuiten gab es noch andere bizarre Angriffe auf Salvini. So meinte der italienische Bischof Domenico Mogavero, dass diejenigen, die Salvini wählen, sich nicht Christen nennen sollten. Der Bischof behaupte sogar, dass die Ansichten von Salvini "inhuman, anti-historisch" und im diametral dem Evangelium entgegenstünden. Kardinal Müller weist solche Angriffe zurück. "Niemand kann sagen, dass diejenigen, die die Aufnahme von Migranten nicht haben möchten, keine Christen sind. Natürlich müssen wir Migranten willkommen heißen, aber wir dürfen uns nicht mit einer einzigen Politik identifizieren."

Für Müller ist es merkwürdig, dass Papst Franziskus mit dem Regime von Venezuela oder mit den chinesischen Regime spreche, die Millionen Christen verfolgt haben, aber nicht mit Salvini sprechen möchte. "Aber wir sind hier in Italien, nicht in China. Man muss mit Jedem im Geist der Brüderlichkeit sprechen."


Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 Tonika 4. Juni 2019 
 

Linkskatholiken verraten das Evangelium und tun so, als ob man zwei Herren dienen könnte.

Die Linke, Kommunisten, die Christen verfolgten, Kirchen zerstört und das Christentum verboten haben sind Vorbilder von Linkskatholiken wie Megavero, Spadaro. Nicht Salvini, sondern Linkskatholiken, die Ideologie der Erzfeinde des Christentums verteidigen und verbreiten, sind Verräter und Feinde des Evangeliums. Man kann nicht links und Christ sein.
Da man nicht zwei Herren dienen und lieben kann. Dieselben Linkskatholiken interessieren Menschenwürde, Humanität, Evangelium auch nicht, wenn es um China, Astreibungsaktivisten, Linksfaschisten geht. Der Vatikan lobt und legitimiert das christenfeindliche, menschenverachtende totalitäre China stellt aber Salvini, weil er keine linke Politik betreibt, als Monster dar. Die mächtige und militante Abtreibungslobby, die den Schutz des Leben massiv bekämpft und mitverantwortlich für den Genozid an Ungeborenen ist, wird vom Vatikan nicht nur empfangen, sondern hofiert und geehrt. Salvini ist christlicher als so mache Verräter im Vatikan.


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 Kostadinov 3. Juni 2019 

Sehr interessante Aussagen von Kardinal Müller...

ich vermisse hier allerdings die beiden Poster, die Salvini in dem EU-Wahl-Thread als Krakeeler abqualifizierten und jedes Argument, nicht CDU zu wählen, als Demagogie abbügelten... Die Einwanderungspolitik von Salvini scheint ja nun nicht automatisch der kath. Lehre zu widersprechen.


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 leibniz 3. Juni 2019 
 

Ja, lieber Herr Landpfarrer, das, was Sie beschrieben haben, ist die Theorie.
Die Praxis sieht anders aus. Christliche Werte gelten nicht einmal mehr in der Kirche selbst. Gestern lag in meiner Arbeitsstätte, einem evangelischen Altenpflegeheim, ein Bewohner im Sterben. Ich hatte keine Zeit für ihn, da ich alleine mit 13 Bewohnern war. Die Frau des betreffenden Mannes hatte vormittags schon mehrfach in der Pfarrei angerufen, da sie eine Krankensalbung wollte. Auch meine Kollegin rief an. Sie sprach auch mit dem Anrufbeantworter. 15 Minuten später war der Mann tot.

In Deutschland haben wir im Jahr ca. 200.000 Abtreibungen. Es wird bereits die Tötung behinderter Kinder nach der Geburt gefordert. Es steht viel im Grundgesetz, aber "Papier ist geduldig".


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 landpfarrer 1. Juni 2019 
 

Unser Grundgesetz basiert unter Anderem auf christlichen Werten, aber umschliesst auch die nicht ausdrücklich christlich geprägte humanistische Tradition und Deutschland ist auch die Heimat (zumal seit der Wiedervereinigung) vieler sich nicht als Gläubiger verstehender Bürger. Das Grundgesetz statuiert (individuelle und kollektive) Religionsfreiheit, die christlichen Kirchen werden in einigen Belangen privilegiert. Der letzte Satz Ihres letzten Postings Satz klingt ja sehr bedrohlich (Im Sinne von: Das Volk wird die Regierenden zur Verantwortung ziehen , erinnert mich an einige Äusserungen aus einer Partei rechtspopulistischer Prägung in Deutschland. Vertreter dieser Partei standen ja auch an jenem Tag auf dem Domplatz in Mailand: Offenbar gehören Sie auch dieser Partei an, die ja bereits ein Beobachtungsobjekt des Verfassungssschutzes geworden ist.


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 OStR Peter Rösch 1. Juni 2019 
 

Gerade deshalb!

@landpfarrer
Unser Grundgesetz hat christliches Gedankengut inkludiert, beruht sogar darauf. Die Sonderrolle des Christentums wird in manchen Landesverfassungen hervorgehoben. In unseren Gesetzestexten werden Sie (auch) deshalb keine einzige inhumane Stelle finden. Und so soll es bleiben. Darauf Acht zu geben bin ich gewissermaßen beamteneidlich und konform mit dem Christentum verpflichtet. Zeitweise eingesetzte Regierungen mögen hier interpretierbare Räume erkennen, aber ich bin zuversichtlich, dass das vorbeigeht. Der GG-Artikel 16 ist strikt einzuhalten, wer ihn zum Schaden unserer christlich fundierten Gesellschaft - des Volkes! - missbraucht oder zu Missbrauch animiert, wird über kurz oder lang zur Rechenschaft gezogen werden.


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 freya 1. Juni 2019 
 

@landpfarrer

Um wie viele "Migranten in Not" kümmern Sie sich augenblicklich - oder haben Sie schon bei sich Zuhause aufgenommen?!
Sich einen digital christlichen Anstrich geben kann jeder! - Bitte belegen Sie Ihre Fremdenliebe durch Zahlen und Fakten!!


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 lesa 1. Juni 2019 

Liebevolle Ordnung oder Chaos und Krieg

@wedlerg: Zustimmung, danke! Der Geist der Liebe, der ein Herz hat für alle Mitmenschen ist nicht ein Geist des Wischi Waschi. Bischof Oster hat das sehr schön formuliert im Vorwort zum Buch "Zeichen des neuen Lebens" von J. Ratzinger: "Durch das unterscheidende Wort werden immer wieder auch die Geister geschieden und unterschieden. Das Bleibende, das Ewige, bekommt das gebührende Gewicht, das bloß Vorläufige und Vergehende aber vor allem auch das zweideutig Schillernde oder Belanglose wird an seinen Platz verwiesen." Er zitiert Th.v. Aquin, der sagte, die Aufgabe des Wesen sei es, die Dinge recht zu ordnen. Der dumpfe Einheitsbrei und die Gleichschalterei endet in einer Scheinwelt, ja sogar in einem Nihilismus. Dieses Denken giltals Toleranz u. herrscht vor. Ergebnis: Chaos, Spaltung und Krieg. Hingegen "die Weisheit durchwaltet voll Güte das All. Sie ist Widerschein des ewigen Lichts. Sie durchdringt und überwacht alles, sie bestimmt die Werke der Schöpfung." (vgl Weish 7 und 8)


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 landpfarrer 1. Juni 2019 
 

@Rösch

Können Sie mir bitte sagen, woher ein sich als weltanschaulich neutral verstehender Staat (die Präambel des Grundgesetzes hat keine unmittelbaren Konsequenzen) das Recht nimmt, selektiv Angehörigen einer bestimmten Religion Zutritt zu geben, anderen dagegen nicht ? Sollten Sie wirklich Oberstudienrat sein, so wären Sie als Beamter ja in besonderer Weise auf die verfassungsmässige Grundordnung verpflichtet.Es ist mir schleierhaft wie Ihre These "den Überbringern anderer (religiöser) Regeln sei zu wehren", mit der Verfasung in Einklang zu bringen ist. Auch das Grundrecht auf Asyl macht bekanntlich keinen Unterschied bezüglich der Religion (dass nicht alle die einen Antrag auf Asyl stellen, politisch verfolgt sind und ein Recht haben, hier zu bleiben, ist eine andere Sache).


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 wedlerg 1. Juni 2019 
 

@berno: das Treffen von Unterscheidungen

ist heute mehr denn je gefragt.

Natürlich sagt Christus "geht weiter" zu den Jüngern, wenn sie nicht willkommen geheißen werden. Und diejenigen, die seine Hilfe nicht annehmen, werden nicht nur an einer Stelle auf das Gericht verwiesen.

Er lässt auch keinen Zweifel daran, dass das Heil einzig von den Juden kommt, dass nur er selber der Weg, Wahrheit und Leben ist. Wer sich von ihm trennt, hat schlechte Karten. Wer Kreuze abhängt, sollte das bedenken. Wer so tut, dass alle Religionen gleich sind oder gleich wertvoll, kann sich wohl kaum zu Christus zugehörig fühlen. Und nur durch Wohltaten oder Fremdenaffinität ist man kein Christ. Genauso, wie das pure Dazugehören (ohne Gedanken, Worte und Werke) nicht reicht.

Es reicht nicht, für Arme/Fremde da zu sein, wenn man Christ sein will. Da hat OStR Peter Rösch genauso recht, wie er vor der Zerstörung unseres Glaubens durch andere warnt. Dass alle Geschöpfe Gottes sind, heißt noch lange nicht, dass alle Teil des Weinstocks sind.


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 OStR Peter Rösch 1. Juni 2019 
 

Sowohl als auch

@berno
Der unbestreitbare Missionierungsauftrag als Christen (Pfingsten!) hat zur Voraussetzung unseren Schutz des Christentums. Deshalb hat der Christ sich zu verwahren sowohl gegen das Eindringen anderer Regeln als auch der Überbringer anderer Regeln.


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 berno 31. Mai 2019 
 

@wedlerg

Aus Röschs Beitrag geht eindeutig hervor, dass er mit „andere“ Menschen meint und nicht Regeln, denn zuvor schreibt er ja: „Christus selbst traf eine Unterscheidung, wer seine Brüder sind und wer nicht.“

Außerdem tun Sie so, als seien alle Menschen, die hier leben, Christen, und alle, die zu uns kommen, Nicht-Christen. Tatsächlich ist es z. B. so: Bis 1990 gab es in der BRD eine leichte Mehrheit Katholiken (gegenüber den Protestanten). Mit der Wiedervereinigung war dann die Mehrheit protestantisch, was nicht allen im Westen gefiel. Mittlerweile gibt es wieder mehr Katholiken in Deutschland als Protestanten - durch die Zuwanderung!


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 Paissios 31. Mai 2019 
 

Schuldenpolitik

Immerhin wäre es ein doppelter Segen für die Deutschen, wenn Salvini den Italienern vorgaugelte, es würden alle Schulden von den deutschen bezahlt.

So sind nämlich letzten Endes die zu erwartenden Rechtsregierungen in Europa in diesem Sinne segensreich, da Merkel und Co möglicherweise ihre Zahlungen, die sie bis dato abhängig von einer Linkenpolitik gemacht haben, kürzen resp. einstellen.

Dies wiederum müsste zu einer Renationalisierung der einst souveränen Staaten führen, 'dem' Weg aus der Schuldenfalle.

Immer mehr Geld wird 'noch' gedruckt. Die Deutschen haften mittlerweile für halb Europa. Je weniger (Wirtschafts-) EU, desto mehr freiheitliches Europa ist möglich. Henoch Kohl sagte einmal: "Wir wollten eine Währungsunion, aber keine Schuldenunion."

Über das Schuldgeldsystem sind letzten Ende nicht nur Drittweltländer, sondern auch wir selbst betroffen von einer stetig wachsenden Linksdiktatur.
Das Geld und die sex.Unmoral sind die Hebel, mit denen die NWO umgesetzt werden soll.


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 lesa 31. Mai 2019 

Wunschtraum

Es wäre ein Wunschtraum, dass viele Bischöfe (nicht nur einige wenige) ihre Energien für die rechte Glaubensunterweisung einsetzen würden, damit die Menschen recht glauben. Dann käme auch in der Politik so manches ins rechte Lot.


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 SCV 31. Mai 2019 
 

@Dottrina

Liebe Dottrina,

es stimmt leider nicht, dass die Schulden Italiens aus der Zeit vor dem Euro stammen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167737/umfrage/staatsverschuldung-von-italien/

"Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich die Staatsverschuldung von Italien um über 70 Prozent erhöht und beträgt im Jahr 2018 geschätzt rund 2,32 Billionen Euro. Italien gehört zu den Ländern mit der weltweit höchsten Schuldenquote. Innerhalb der Europäischen Union weist Griechenland zwar eine noch höhere Schuldenquote auf, aber in absoluten Zahlen ist in der EU kein Land höher verschuldet als Italien."

Hier Infos zu Target2:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/target-2-saldo-die-billionen-forderung-der-bundesbank-und-was-sie-bedeutet/22774218.html?ticket=ST-2096086-QyyGoVcazeiF5rhkpUO6-ap5

Solange die EZB existiert, besteht kein Risiko durch den Saldo für die Bundesbank.


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 Dottrina 31. Mai 2019 
 

Lieber @SCV,

was die italienischen Schulden angehen, so sind diese noch aus den Nicht-Euro-Zeiten. Wenn jetzt Italien neue Schulden aufnimmt, ist das immer noch weniger, als vorher errechnet. Davon abgesehen: Wer will die deutschen TARGET2-Schulden zurückzahlen? Das können die Süd-Staaten gar nicht, solange der Euro existiert.


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 Aegidius 31. Mai 2019 
 

Gandalf, es ist ja sicherlich nicht alles falsch, was der Salvini sagt. Und einen Rosenkranz hochzuhalten und sih zur alten Messe zu bekennen, finde ich schon grundsätzlich sehr sympathisch. Aber man sollte eben auc nicht vergessen, daß die Italiener ihn auch deshalb lieben, weil er ihnen vorgaukelt, daß die Deutschen sowieso alles zahlen werden, was er seinen Leuten in Aussicht stellt. Das ist plumper und unverschämter Populismus. Man kann es auch Demagogie nennen. Verantwortliche Politik ist das nicht.


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 Gandalf 31. Mai 2019 

Die Angriffe auf Salvini offenbaren die Heuchlerei..

..von nicht wenigen Linkskatholiken... Salvini ist sicherlich mindestens so ein guter Politker wie eine Merkel aus Deutschland, nicht ohne Grund schätzen ihn die Italiener und vor allem auch die italien. Katholiken ;-)


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 OStR Peter Rösch 31. Mai 2019 
 

Sozialistische Fehlinterpretation

@nazareth
Nennen Sie mir eine Bibelstelle. woraus hervorgeht, dass 1. Jesus mit seinen Angehörigen arm war (materiell), 2. Jesus denen, die nicht an ihn glaubten oder ihm feindlich gesonnen waren wohl tat!


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 SCV 31. Mai 2019 
 

Salvinis Schuldenpolitik

Salvini möchte jetzt die Steuern in Italien senken und die Steuersenkung in Höhe von 30 Mrd. € durch neue Schulden finanzieren. Italien hat bereits jetzt eine Rekordverschuldung.

https://www.wiwo.de/italien-italiens-notenbankchef-warnt-mehr-schulden-loesen-die-probleme-nicht/24408434.html

Zahlen sollen die Zeche letztendlich die reichen Länder der EU im Norden, also z.B. Deutschland oder Österreich.


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 Laus Deo 31. Mai 2019 

@Nazareth

Lesen Sie mal den Bericht von Kardinal Sarah über die Migration. Er nennt es die neue Sklaverei. Jeder Mensch hat Recht auf Nicht Migration. Ein Christ ist verpflichtet zuerst für das Wohl der eigenen Nation zu schauen, dass sagte der Heilige Johannes Paul II wie auch der Heilige Thomas von Aquin. Das wir die Migration gut behandeln sollen das ist natürlich klar, aber das man die Migration ablehnen soll wenn sie zu viel ist, auch. Wie es heisst liebe den Moslem und bekämpfe den Islam, liebe den Sünder hasse die Sünde so heisst es auch, gute gutes den Migranten aber bekämpfe die Migration!


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 nazareth 31. Mai 2019 
 

Machen wir es uns nicht zu leicht...

Auch wenn das politische System versagt in der Krise. @OStr Peter Rösch Nackte bekleiden, Hungrige speisen, Gefangene besuchen, Kranke pflegen.Zweifelsfrei unser Auftrag.Die Ärmsten.Egal welche Nation,Religion.Was wäre das für ein armseliges Verständnis von Christi Botschaft nur den Christen verpflichtet zu sein? Die Anzahl der Flüchtlinge, die Herkunftsorte und die Integration bzw. Rückführung sind vorwiegend politische Agenden. Wir sind alle auf Politik mit Augenmaß und Umsicht, Ideen und Kreativität in Krisen angewiesen. Aber Christen haben natürlich zuerst den Auftrag Gerechtigkeit zu fördern und Güterteilung zu leben.Weltweit. Ohne Angst vor Menschen und Güter der Welt sollen uns gehören als gehörten sie uns nicht.. Sie sind vergänglich.Bei allem gut funktionierenden Systemen gibt es auch Arm-Reichschere, jene die täglich den Cent umdrehen müssen, kein Dach haben und Kinder nur schwer großziehen Können. Wie sagt Jesus:die Armen habt ihr immer bei Euch.Und er selber war total arm.


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 Anton_Z 31. Mai 2019 

Salvini betet den Rosenkranz

Während der italienische Innenminister Matteo Salvini öffentlich das Kreuz des Rosenkranzes küsste, zogen zwei deutsche Bischöfe es lieber vor, selbiges im Ausland zu verstecken. Ich habe daher allerhöchsten Respekt vor einem Politiker der sich öffentlich zum Christentum bekennt. Denn Feinde, Heuchler und Widersacher des Christentums gibt es im politischen Geschäft leider mehr als genug. Ich wünschte es gäbe mehr Politiker wie Herrn Salvini.


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 wedlerg 31. Mai 2019 
 

@berno: verstehe ich nicht

1. Müller meint, dass wir den Migranten, die kommen, menschlich - im christlichen Sinne offen - begegnen sollen.

D.h. nicht, dass alle migrieren sollen oder alle auch bleiben dürfen. Ganz im Gegenteil. Missbrauch des Rechts muss als solcher Missbrauch genannt und geahndet werden.

2. OStR Peter Rösch hat das m.E. missverstanden. Aber sein Punkt ist vollkommen richtig, wenn man ihn so liest:

"Christus selbst traf durchaus eine Unterscheidung, wer seine Brüder sind und wer nicht. Die Regeln des Christentums gelten für Christen; gegen andere [Regeln] haben wir uns zu verwahren."

Die Gemeinschaft mit Christus verlangt auch das Einhalten seiner Regeln. Eine Multi-Kulti-Gesellschaft bringt hier natürlich viele Probleme.

Deshalb müssten wir Migranten zuallererst einmal das Evangelium näher bringen (statt Materialismus für alle) und dann ist es abzulehnen, andere Regeln zu akzeptieren als diejenigen, die mit christlichen kompatibel sind.


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 zeitblick 31. Mai 2019 

FLÜCHTLINGE sollen zurück! Beispiel Syrien

Ist es kindisch oder Kalkül des Papstes Salvini zu schneiden? Ich denke letzeres. Müller`s Stellungnahme empfinde ich notwendig, da sie für die vielen Christen spricht, die Salvini wählten und die sich vom Papst im Stich gelassen fühlen.
Ein Freund von mir ist gerade in Syrien. Die Fotos und Videos die ich erhalte erschüttern mich täglich neu. Was für ein Verbrechen ist es, diese zigtausende jungen, gesunden Männer zu uns zu lassen, während in Syrien dringend diese Kräfte benötigt werden zum Wiederaufbau? Was sind dort die Frauen mit ihren Kindern sich selbst überlassen, während diese Männer bei uns sich ein schönes Leben machen. Ich will damit nicht pauschalisieren, doch im Großen und Ganzen ist es so und das wird von der Kirche gefördert und erwünscht. Ich bin absolut dagegen. Das sind keine Flüchtlinge. Das ist die Frucht eines geplanten Bevölkerungsaustausches, der nicht Gottes Wille ist.


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 berno 31. Mai 2019 
 

@OStR Rösch

"Die Regeln des Christentums gelten für Christen; gegen andere haben wir uns zu verwahren."

Ganz und gar nicht nicht. Außer bei den Deutschen Christen habe ich einen solchen Schmarrn noch nicht gehört.


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 siebenschlaefer 31. Mai 2019 
 

@landpfarrer: Wo hat das Christentum je verkündet,

dass es ein Recht auf Migration gibt? Das ist eine unselige Erfindung der Freimaurer, wie sie sich im Migrationspakt manifestiert.


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 Fink 31. Mai 2019 
 

Das Evangelium ist keine Handlungsanleitung für Politik !

Im Übrigen erinnere ich an die Unterscheidung Gesinnungsethik - Verantwortungsethik!
Die Politik muss die langfristigen Folgen ihrer Entscheidungen bedenken und danach handeln!
Der Einzelne kann gern gesinnungsethisch handeln ("Liebe deine Feinde"...). Die linksorientierten Christen die ich kenne, fordern vom Staat "Gesinnungsethik" und praktizieren für sich privat "Verantwortungsethik". Ich kenne keinen, der einen Flüchtling privat in seiner Wohnung aufgenommen hat und für alle (Folge-) Kosten selber aufkommt !?


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 Paissios 31. Mai 2019 
 

Toleranz - Wer ist mein Nächster?

Da erschrickt die Muslima

Eine nette Sprechstundenhilfe. Sie fragt nach meinem Alter und scherzt. „Wie lange wollen Sie noch leben?“
Ich antworte: „In der heutigen Situation der Islamisierung nicht mehr lange.“ Wir kommen ins Gespräch. Ich erfahre, dass sie Türkin ist. Sie entgegnet: „Es gibt nur e i n e n Gott. Den beten Sie und wir an.“ Ich frage: „Was ist das für ein Gott, der in Sure 8 zu Muslimen sagt: 'In die Herzen der Ungläubigen will ich Furcht bringen. Darum haut ihnen die Köpfe ab und alle Enden ihrer Finger! Danach müssten Sie mir jetzt den Kopf abschneiden! Zu uns Christen aber sagt GOTT: 'Liebt eure Feinde!'“
Sie erschrickt. Das hat sie anscheinend nicht gewusst. Am Ende unseres Gesprächs stellt sie fest: „Es freut mich, Sie kennengelernt zu haben.“ Ich lade sie zu eine Besuch bei uns ein. Sie sagt sofort zu und ganz erfreut: „Da bringe ich auch für den Kaffee etwas mit!“ (Aus: Kurier der Christlichen Mitte, Monatsmagazin für Religion und Politik, Nr. 6, Juni 2019)


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 Octi 31. Mai 2019 
 

"wenn sie in Not sind"

@landpfarrer

"wenn sie in Not sind"
Das ist wohl die Schlüsselfrage.
Sind junge Männer, die in ihren Heimatländern tausende von Dollars für die Schlepper und neueste Smartphones auftreiben können, wirklich in Not?
Lauf Welthungerhilfe stirbt auf unserer Erde alle zehn Sekunden ein Kind wegen Unterernährung..
Im Übrigen sagte der Samariter zum Wirt: "Sorge für ihn.." Hat er damit wirklich gemeint: Ich werde mich und meine Nachkommen verpflichten, für ihn, seine nachgeholte Familie und alle seine Nachkommen bis in alle Ewigkeit die Lebenshaltungs- und Gesundheitskosten zu übernehmen?


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 martin fohl 31. Mai 2019 
 

Bravo 👍

Es hat wieder gemüllert! Zustände sind das heutzutage. Noch mehr solcher guter Priester, Bischöfe und Kardinäle braucht das Land!
Das kleine Schiff Petri wird nicht untergehen, dessen bin ich gewiss! Und übrigens, je mehr solcher „linken Bischöfe“ auftauchen, umso absurder wird die ganzen Titelvergaberei. Es wird gelten: Wer keinen Titel hat ist tiefer gläubig als jener mit zig Ehren und Titeln ....


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 Gipsy 31. Mai 2019 

Ein Wort verändert den Sinn der Aussage

- "Niemand kann sagen, dass diejenigen, die die Aufnahme von Migranten nicht haben möchten, keine Christen sind. -

________________________________________

Da fehlt ein wichtiges Wort, das den Sinn der Aussage verändern würde und ein vernünftiges christliches Denken offenbaren würde.
Dieses eine Wort heißt "ZUVIEL Migranten".

Es ist christlich legitim nur soviel Migranten haben zu wollen, wie machbar ist, ohne sich selbst zu überfordern.


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 OStR Peter Rösch 31. Mai 2019 
 

Müller irrt . .

. . wenn er sagt, wir Christen hätten Migranten willkommen zu heißen. Christus selbst traf durchaus eine Unterscheidung, wer seine Brüder sind und wer nicht. Die Regeln des Christentums gelten für Christen; gegen andere haben wir uns zu verwahren.


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 Eichendorff 31. Mai 2019 
 

Kardinalstaatssekretär Parolin

hat sich zum Dialog mit Salvini bereit erklärt. Ideologen wie Spadaro haben leider oft das Ohr des Papstes. Die Wiedereinsetzung Kardinal Müllers in sein Amt als Glaubenspräfekt wäre hochnotwendig,wenn die Einheit der Kirche bewahrt werden soll.


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