Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Corona: Grazer Theologen sehen Impfpflicht "problematisch"
  2. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  3. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  4. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  5. „Ist Gott nicht ganz gescheit?“
  6. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  10. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  11. Die Chancen stehen gut, dass das Fehlurteil kassiert wird
  12. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  13. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  14. Alles nur Theater?
  15. Verwaltungsgericht Düsseldorf: Muslimin darf keinen Niqab tragen, während sie ein Auto steuert

Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche

26. Mai 2020 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diktatorische Regime und ‚ideologische Gruppen’ würden versuchen, die Corona-Krise auszunützen, um gegen die katholische Kirche vorgehen zu können.


Rom (kath.net/lifesitenews/jg)

Gerhard Ludwig Kardinal Müller, der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, hat vor weltweit agierenden Organisationen gewarnt, die gegen die katholische Kirche vorgehen, weil sich die Kirche für den Lebensschutz, für die Familie und für die Religionsfreiheit einsetzt.

 

Das Leben sei nicht der einzige Wert, betonte der Kardinal in einem Interview mit Raymond Arroyo von EWTN. Die Kirche betone auch die spirituellen Werte. Er befürchte, dass die Corona-Pandemie von diesen Kräften genutzt werde, um die katholische Kirche zurück zu drängen. Der Staat dürfe Gottesdienste nicht einfach verbieten. Es gebe Menschenrechte in Bezug auf die Religionsfreiheit, die der Staat respektieren müsse.


 

„Warum ist die Gefahr in einer Kirche größer als in einem Supermarkt?“, fragte Müller in Bezug auf Vorschriften in Ländern, die öffentliche Gottesdienste verboten, aber Supermärkte geöffnet ließen. Müller kritisierte weiters die Vorschrift, Sterbenden oder schwer Erkrankten den Beistand von Priestern zu untersagen. Niemand habe das Recht dazu, gläubige Katholiken hätten hingegen das Recht auf pastoralen Beistand in diesen Situationen.

 

Der Aufruf „Veritas liberavit vos“, den Müller und etliche katholische Bischöfe unterzeichnet haben, wolle davor warnen, dass diktatorische Staaten und „ideologische Gruppen“ die Corona-Krise ausnützen wollten, um gegen die katholische Kirche vorgehen zu können und das sakramentale Leben der Kirche zu unterbrechen, sagte er.

 

Die Hauptaufgabe nach dieser Unterbrechung sei die Evangelisation, betonte Kardinal Müller. Die Kirche müsse den Menschen vermitteln, dass das Leben des Christen trotz Krankheiten und Tod und all den Unwägbarkeiten des Lebens einen weiteren Horizont habe.

 

© Foto: Michael Hesemann

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mumma 1. Juni 2020 

Hört auf ihn

Kardinal Müller ist einer der Wenigen, denen es sich lohnt zuzuhören


0

0
 
 leibniz 31. Mai 2020 
 

@anton_Z,
völlig d'accord!
Danke!


1

0
 
 Anton_Z 28. Mai 2020 

Tja, diese Corona-Epidemie trennt die Spreu vom Weizen. Und siehe da, es ist so gut wie kaum Weizen vorhanden. Kardinal Müller gehört zum Weizen.


3

0
 
 Eisenherz 27. Mai 2020 
 

Eminenz, das ist nicht neu und viele Millionen Christen erleben das täglich hautnah!

Irgendwie ist es aber wichtig darauf hinzuweisen, damit wir es überhaupt realisieren, denn es geht bei uns sehr unterschwellig und von vielen unbemerkt vor sich. Es ist aber durchaus unser aller Schuld, dass wir uns nicht wehren und viel zu wenig Zeugnis in der Öffentlichkeit geben. Nur so kommt es, dass die kirchlichen Beamten, denen wir den Kampf überlassen, den Kopf einziehen und Angst bekommen. Beamte waren noch nie tapfer (vielleicht mit Ausnahme jene der Finanz) - wir sind gefordert, im Alltag, in den Medien und in der Welt Zeugnis zu geben und (verdammt noch mal) den Mund aufzumachen! Jammern in irgendwelchen Foren und übereinander zu schimpfen hilft wenig und wird wenig verändern! Wir haben das beste Produkt, die beste Ware und wir schämen uns ihrer...sollte doch nicht sein, oder? Bitten wir um den heiligen Geist, dass er die Kirche (uns) erfülle und in uns seine Gaben erneuere! Dann bleibt kein Stein auf dem anderen, das könnt Ihr mir glauben liebe Leser!


3

0
 
 SalvatoreMio 27. Mai 2020 
 

Neu-Evangelisierung - aber durch wen?

Lieber Herr Fleischer!
Aber wer soll diese Verkündiger denn evangelisieren! Glauben Sie, dass diese sich belehren lassen? Manches wissen sie besser als Christus, denn so, wie er manches sagte, hat er es ja nicht gemeint, sagen die, die 2000 Jahre später zur Welt kamen. Wo wären die "Evangelisierer", wenn selbst Bischöfe und Theologieprofessoren zwar schön reden können, aber wenn's ans "Eingemachte geht", dann merkt auch der "einfache, gläubige Mensch von der Straße", dass das, was im Katechismus steht, von jenen oft nicht mehr geglaubt wird. - Flehen wir - nicht nur an Pfingsten - zum Heiligen Geist und widersprechen wir "Glaubensverdrehern" wo sich die Gelegenheit ergibt!


6

0
 
 Diadochus 26. Mai 2020 
 

Unterdrückung

Die Unterdrückung der Kirche hat schon begonnen. Nur wird diese noch nicht als solche wahrgenommen, da diese noch keine offene Verfolgung ist. Die Bischöfe haben noch gar nicht gemerkt, dass der Staat ein grottenböses Spiel mit Ihnen treibt. Noch sind die Pfründe gesichert. Neben der hl. Messe könnte das das nächste Angriffsziel sein. Vielleicht erwacht da der Kampfgeist


21

0
 
 golden 26. Mai 2020 
 

Öffentlicher Raum für den HERRN !

Jesus hat die Christen in die Öffentlichkeit gesandt (alle Welt), um zu lehren, wie der Weg ins Ewige Leben zu finden ist. Die falsche Wege lehren, wollen die Kirche unserer Zeit aus der Öffentlichkeit nehmen. So weit hat der Herr Kardinal sicher recht.


7

0
 
 exnonne 26. Mai 2020 
 

@vk

Ich habe leider nicht verstanden, was Sie sagen wollen. Bitte um Erläuterung.


4

0
 
 Hilfsbuchhalter 26. Mai 2020 

Mich ärgert nicht,

dass gefährliche Ideologien und diktatorische Regime die Kirche angreifen und bekämpfen. Mich ärgert vielmehr, dass die Verantwortlichen in der Kirche derartige Waschlappen sind und den Schwanz davor einziehen.


22

0
 
 vk 26. Mai 2020 

Zumindest zwei habens verstanden

wenn man das so sagendarf Der eine ein Kardinal die andere eine Jungfrau derr Kardinal etwas deutlicher, die Jungfrau im Stil ihres Sohnes der so etwas eher in gleichnishafter Form ausgedrückt hat Im Zentrum stehen die Gebote von jemandem den man seitens der Wirtschaft ins Abseits drängen will.


4

0
 
 Stefan Fleischer 26. Mai 2020 

Die Hauptaufgabe nach dieser Unterbrechung ist die Evangelisation

und zwar zuerst die Neuevangelisation all jener, welche mit der Vermkündigung begtraut sind, damit nicht weiter jeder Mist als Lehre der Kirche ausgegeben werden kann.


22

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Bischof Neymeyr: Religionsfreiheit ‚ist ein hohes Gut, kein beliebiges’
  2. Britische Inseln: Gottesdienste im Untergrund nehmen zu
  3. USA: Corona-Maßnahmen diskriminieren Gottesdienste
  4. USA: Diözese Brooklyn klagt gegen diskriminierende Covid-19-Verordnung
  5. Ungarn: Öffentliche Messen bleiben erlaubt

Müller

  1. Kardinal Müller: Ziel der Geschichte ist nicht Klassenkampf, sondern die Gemeinschaft der Heiligen
  2. „Rassismus ist ein direkter Widerspruch zu Gott“
  3. Kardinal Müller: Bischöfe dürfen öffentliche Messen nicht verbieten
  4. Müller: „Der Souverän der Kirche ist nicht das Volk, sondern Gott“
  5. Kardinal Müller würdigt NS-Widerstandskämpfer Bonhoeffer

Kirche

  1. Norwegen: Arme Kirche in reichem Land
  2. Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt
  3. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  4. Chile: „Nichts rechtfertigt die Gewalt gegen Kirchen und Glauben“
  5. Beiruter Erzbischof: „Wir wollen die Wahrheit über die Explosion wissen”








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  3. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  4. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  5. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  6. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  7. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen
  10. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  11. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  12. Alles nur Theater?
  13. Wollte kein ‚Pride’ T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin
  14. "Ich sehe die Einschränkungen, die uns auferlegt sind, als Glaubensprüfung"
  15. In Österreich sind ab 7. Dezember wieder öffentliche Gottesdienste erlaubt.

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz