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Europawahl - Ratlos vor der Entscheidung?

22. Mai 2019 in Kommentar, 95 Lesermeinungen
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Christen sollten wissen, wer ihre Position am besten vertritt. Gastkommentar von Hubert Gindert/Forum Deutscher Katholiken


Berlin (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Die Wähler zur Europawahl sind wie nie zuvor unentschieden. In Bayern sagen beispielsweise nach einer Umfrage (AZ, 10.5.19) nur 24% der Befragten, dass sie zur Wahl gehen und wissen, welche Partei sie wählen werden. Die traditionelle Stammwählerschaft schrumpft überall. Die Wahlplakate bringen Allerweltsprobleme. Sie sind für die Wahlentscheidung nicht hilfreich. Die Unsicherheit hat auch damit zu tun, dass man den europäischen Institutionen und den Europapolitikern nicht mehr zutraut, die aktuellen Krisen und die ungelösten existentiellen Zukunftsprobleme zu lösen.

Mittlerweile erkennen die Menschen, dass sie von Fehlentwicklungen der Vergangenheit eingeholt werden. So spüren die Kranken, Behinderten und alten Menschen, die Betreuung brauchen, dass Pflegekräfte überall fehlen. Hier machen sich die demographische Entwicklung und die Überalterung der Bevölkerung besonders bemerkbar. Kein Wunder: Seit 1976 sind nach offiziellen Zahlen mindestens 5,5 Mio. ungeborener Kinder abgetrieben worden. Nach anderen Quellen sind es über 10 Mio..

Zwei Professoren, nämlich Paul Collier (Sozialer Kapitalismus! Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft) und Jahn Zielonka (Konterrevolution – Der Rückzug des liberalen Europa) analysieren ungelöste existentielle Zukunftsfragen und ihre Ursachen (AZ, 10.5.19). Sie weisen auf die „sozialen Spannungen durch wachsende Ungleichheit, die nationalen Erhebungen gegen offene Grenzen, den Rückfall auf sozialistische Ideen zur Regelung der Wirtschaft“, hin. Diese seien „Symptome einer ungelösten äußeren und inneren Verfasstheit“. Es ginge um Grundsätzliches. Der Liberalismus der „offenen Gesellschaft“ wende sich gegen sich selbst. „Die Liberalen in Politik, Kultur und Journalismus“ hätten sich in einer „selbstgefälligen liberalen Oligarchie“ eingerichtet, würden „die Bürger bevormunden und im Namen einer höheren Moral mit dem Öffnen der äußeren Grenzen den inneren Zusammenhalt und die Bedeutung von Heimat und Identität beschädigen“. Diese Diskussionen werden europaweit geführt. Die instabile innere Verfasstheit artikuliert sich auch im Dauerthema „Überfremdung“ durch Massenzuwanderung aus anderen Kulturkreisen mit einem anderen religiösen Hintergrund.

Papst Franziskus wurde am 6. April 2019 im Kolleg San Marcos in Mailand bei einem Treffen mit den Lehrkräften mit dieser Problematik konfrontiert. Auf die Frage, wie man an die Studenten Werte, die in der christlichen Kultur verwurzelt sind, weitergeben könne, sagte Franziskus: „Der Schlüsselbegriff ist Verwurzelung. Die Verwurzelung braucht Festigkeit. Das ist der Boden mit den Wurzeln in der Erde. Die Jungen sind ohne Festigkeit. Sie sind entwurzelt. ‚Das Fließende‘ entsteht, wenn jemand seine Identität nicht finden kann, d.h. seine Wurzeln nicht entdeckt, weil er ohne Erinnerung an seine Geschichte, die Geschichte seines Volkes, die Geschichte des Christentums nicht weit gehen kann. Das sind die Werte. Das bedeutet nicht, dass man sich in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus Angst einsperren soll. Die Jugend soll zu den Wurzeln zurückkehren und mit den Wurzeln wachsen. Deswegen rate ich mit den Alten zu sprechen. Sie sind das Gedächtnis des Volkes, der Familie, der Geschichte. Aber die heutige mittlere Generation ist nicht mehr in der Lage, die Wurzeln weiterzugeben. Eine zweite Sache ist die eigene Identität. Wir können keine Kultur des Dialogs pflegen, wenn wir keine Identität haben. Es ist wichtig, identitätsbewusst zu sein und zu wissen, wer ich bin und was mich von den Anderen trennt. Man muss seine Identität, seine Geschichte und seine Zugehörigkeit zu einem Volk kennen. Wir sind in eine Familie, in ein Volk hineingeboren. Ich möchte das Fehlen von Patriotismus kritisieren. Der Patriotismus ist die Zugehörigkeit zu einem Land, zu einer Geschichte und einer Kultur. Identität bedeutet Zugehörigkeit“. (L‘Osservatore Romano, Nr. 15, 14. April 2019, spanische Ausgabe)

Papst Franziskus fordert also Patriotismus, etwas was heute im Zeichen der Globalisierung als „überholt“ verpönt oder gar als „nationalistisch“ diskreditiert wird. Die Kritiker verkennen, dass die Menschen gerade in europa- und weltweiten Zusammenschlüssen, die vertraute und überschaubare Nähe brauchen, die ihnen ein Mindestmaß an Geborgenheit und Sicherheit gibt. Die Bürger wollen wissen, wofür sie noch zuständig und eigenverantwortlich sind. Die Menschen ahnen, dass sie, dort wo die Letztverantwortung nicht mehr gegeben ist, Gefahren ausgesetzt sind. Der fehlende Gottesbezug in der Europäischen Verfassung, hätte eine Bremse gegen eine übermächtige und nicht mehr überschaubare Bürokratie sein können.

Benedikt XVI. hat drei Prinzipien konzipiert, die für die Kirche „nicht verhandelbar sind“. Sie bilden auch die Richtschnur im Bereich des politischen und öffentlichen Lebens. Das sind:
• Schutz des Lebens in all seinen Formen vom Anfang bis zum Ende
• Anerkennung und Förderung der natürlichen Struktur der Familie
• Schutz des Primärrechtes der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder.

Die christlichen Wähler sehen sich vor der Europawahl ratlos um, welche Parteien diese Prinzipien garantieren.

Papst Franziskus äußerte in Mailand „Identität bedeutet Zugehörigkeit zu einem Land, zur eigenen Geschichte und Kultur“. Es gibt in Europa Länder, die sich mit dieser Zugehörigkeit weniger schwer tun als die Deutschen. Die polnische Bischofskonferenz hat beispielsweise 2017 erklärt: „Der Patriotismus ist eine Verpflichtung und verbindet uns mit dem vierten Gebot.“ Der polnische Papst Johannes Paul II. äußerte: „Für einen Christen bleibt der Dienst für das irdische Vaterland – ähnlich der Liebe zur eigenen Familie – Pflicht.“ Diese Aussagen haben eine gute Grundlage: Thomas von Aquin, einer der größten Kirchenlehrer spricht von einem notwendig abgestuften Liebesgebot, da wir nicht alles und alle in gleicher Weise lieben können. Für Thomas steht „Gott an der Spitze. In zweiter Linie kommen die Eltern und das Vaterland, von denen wir erzeugt und genährt worden sind.“
Auch im Nachbarland Frankreich gibt es Persönlichkeiten, die zum Patriotismus stehen, so Pierre de Villiers. Er ist der ehemalige Generalsstabschef Frankreichs. De Villiers ist im Juli 2017 wegen Macron zurückgetreten. De Villiers sagt ungeniert, was er für richtig hält. Die Einheit und die Hoffnung seiner Landsleute sind ihm „angesichts der Brüche, des Zerfalls der Gesellschaft und des wachsenden Egozentrismus“ besonders wichtig. Die Hoffnung speist sich „aus dem Vertrauen in den Menschen und seine Fähigkeiten und Werte. De Villiers gehört zur „stillen Reserve Frankreichs“ (Liminski). Sein Wahlspruch „Meine Seele für Gott, mein Leib für das Vaterland, mein Herz für die Familie“ ist ein Programm, das Vertrauen einflößt – über Frankreich hinaus.


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 29. Mai 2019 
 

@antony

Ich denke, das schlechte Abschneiden von Bündnis C als CHRISTLICHE Alternative zur CDU/CSU bei der Europawahl liegt z.T. auch an der Unbekanntheit dieser Gruppierung. Das ließe sich allerdings -zumindest theoretisch - ändern.

Vor allem war gewiss nur wenigen bekannt, dass bereits 0,6% Stimmen gereicht hätten für wenigstens ein Mandat in Brüssel.

Ich und meine Frau haben uns diesmal wieder bewusst für die CDU entschieden, obwohl wir in der Vergangenheit auch schon mal aus Protest eine christliche Kleinarbeit gewählt hatten.

Mir ging es in diesem Thread einmal mehr darum, vor der Wahl wie Kardinal der rechtsnational-populistischen AfD zu warnen, die an sich für kath. Christen ein NoGo sein sollte.

Natürlich kriege ich von deren Sympathisanten hier im Forum jede Menge Gegen"WIND", und ich erwarte auch nicht, dass ich diese Leute irgendwie überzeugen kann - die ignorieren und negieren m. Argumente und reagieren mir gegenüber oftmals zickig oder nachtragend-beleidigt.


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 antony 29. Mai 2019 

@ Diasporakatholik: Stimmt, Bündnis C hat nicht genügend Stimmen bekommen.

Finde ich jammerschade. Und ja, gewissermaßen waren die Stimmen "verschenkt".
Andererseits: Wenn die 0,2% Bündnis C-Wähler alle CDU/CSU gewählt hätten, hätten die +0,2% am Ergebnis der Union auch nicht viel geändert. Also: kein relevanter Schaden für die Union.


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 Kostadinov 29. Mai 2019 

@ad verbum tuum - passt schon ins Bild

in diesem Thread haben viele Leute viele Gründe angeführt, warum sie mit der CDU Schwierigkeiten haben und sie teilweise nicht mehr wählen. Für den verehrten Mitposter ist das alles Stammtischpolemik und Demagogie - er konnte aber keinen einzigen dieser Punkte inhaltlich widerlegen. Und das kann man ja in den meisten deutschen Medien spätestens seit 2015 beobachten. Alles was Zweifel an Merkels Linksschwenk anmeldet, wird als Stammtisch etc. bis hin zu rechtsradikal abgebügelt. Eine argumentative Auseinandersetzung findet nicht statt. Wer nur Demagogie, Polemik schreit, hat anscheinend keine inhaltlichen Argumente. Man kann z.B. für oder gegen Euro-Bonds sein, ich bin dagegen - bin ich deshalb Demagoge? Ich kann mich an einen Thread erinnern vor einiger Zeit, wo mir @Diasporakatholik das Recht absprach zu posten, weil ich ja von Dtl in die Schweiz ausgewandert sei... ich kann mich bei der CDU nur an die Klatschorgien erinnern - hat die Werte-Union auch nur einmal gegen Merkel gestimmt?


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 Weinberg 29. Mai 2019 
 

AfD-Jugend will menschengemachten Klinawandel nicht mehr leugnen

Es ist eine gute Nachricht, dass das klimapolitische Defizit des bisherigen AfD-Grundsatzprogramms korrigiert werden soll.
Konkret verlangt die Junge Alternative (JA) in Berlin eine Abkehr von den bisherigen klimapolitischen Grundsätzen der AfD: "Wir fordern die Mandats- und Funktionsträger unserer Partei dazu auf, von der schwer nachvollziehbaren Aussage Abstand zu nehmen, der Mensch würde das Klima nicht beeinflussen." Natürlich könne man darüber streiten, wie stark dieser Einfluss sei.
"Unstrittig ist für uns jedoch die Tatsache, dass sich das Klima wandelt und dass Schadstoffe, wie jene in Autoabgasen, nicht gut für den Menschen und genauso wenig für die Umwelt sind." Es reiche folglich nicht länger aus, "nur Nein zu rufen". Man erwarte jetzt "konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Klima- und Umweltschutzes innerhalb des thematischen Rahmens der AfD". Gut, dass die vormalige klimapolitische Ignoranz der AfD einer rationalen Sichtweise weicht.


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 Ad Verbum Tuum 28. Mai 2019 

@Diasporakatholik

dann verzeihen Sie bitte meinen Verdacht. Gleichwohl verstehe ich dann nicht wieso Sie Behauptungen in Raum stellen, die so nicht stimmen, und die Parallelität zur medial nicht hinterfragten Alternativ-Los-Haltung unserer Kanzlerin aufscheinen lässt.
Mir geht es nicht um die AfD sondern um eine ehrliche Diskussion.
Der Dexit ist im Programm als ultima ratio formuliert, falls die EU nicht zu tiefgreifenden Reformen bereit ist.
- wer sich dieser Handlungsoption verschließt spielt ohne Trumpf
- die EWR hat m.E. eher besser funktioniert
Die ewige Alternativlosigkeit von Fr. Merkel halte ich für "fake news" und zutiefst populistisch ...
Ich hatte schon einige Dinge benannt weshalb ich die CDU wohl nie wieder wählen werde - die Dinge sind Ihnen egal?


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 Diasporakatholik 28. Mai 2019 
 

Ich habe langjährig beruflich direkt und mittelbar mit der EU-Bürokratie zu tun gehabt

und komme zu GÄNZLICH anderer - weitgehend positiver - Einschätzung als die hier posaunenden Stammtischstrategen und AfD-Sympathisanten vom Schlage Kostadinovs und anderer.


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 Diasporakatholik 28. Mai 2019 
 

@Ad Verbum Tuum - Da sindse schief gewickelt,

was Sie über meine Informationsquellen spekulieren: -

Anne Will und sonstige Talkshows gucken wir praktisch überhaupt nicht.

Warum, könnense sich vielleicht denken...

Einzige Ausnahme ist übrigens Nachtcafé im SWR, wo es aber i.d.R. nie um Politik geht.

Nachrichtensendungen wie heute oder Tagesschau sehen wir durchaus, aber dass Sie mir zutrauen, auf so dürftiger Basis meine politische Meinung zu bilden, ist schon eine recht erbärmliche Schlussfolgerung Ihrerseits.


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 lakota 28. Mai 2019 
 

@Kostadinov

"Der würde Ihnen was auf den Rüssel geben....
Tja, das ist doch eigentlich das Vokabular, das man der AfD vorwirft - wie so manches andere auch.


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 Kostadinov 28. Mai 2019 

@Diasporakatholik - herzlichen Dank für die Aufklärung

danke für die freundliche und sachliche Widerlegung meiner Argumente ("Rüssel" mir sind Kommentare schon für weniger gesperrt worden). Jetzt haben Sie mich wirklich überzeugt.

Auch Sie benutzen den Trick, Kritik an der EU-Bürokratie als Europakritik zu bezeichnen. Wenn ich nochmals auf Kohl zurückkommen darf, wurde von ihm der Satz überliefert, Merkel hätte ihm sein Europa kaputt gemacht.


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 JP2B16 28. Mai 2019 
 

Richtig @Gandalf

...alle Attribute, die der FPÖ, der Lega, der AfD seitens der Medien (insbesondere der aus Deutschland!) aus ungerechtfertigter und im hier wirklich im eigentlichen Sinne des Wortes "populistischer" Weise entgegengeschleudert werden, gelten aber umgekehrt in gerechtfertigter! Weise für die GRÜNEN. Man ersetze bei den Attributen einfach "Rechts" durch "Links" und man beschreibt exakt das Tun der GRÜNEN. In den Talks seit dem Greta-Hype schwenken die Kameras auffällig oft auf junge Frauen um die 20 im Publikum. Nicht mehr die Sache an sich ist Ausgangspunkt eines Diskurses, sondern die Methode, hier nämlich die der Emotionalsierung (weil die Faktenlage beim Thema Klimawandel eben nicht eindeutig die gewünschte ist). Das muss erinnern an die dunkelste Zeit des letzten Jahrhunderts. Auch damals wurden "Ahnungslose" mit Versprechungen auf Linie gebracht. Wenn die jungen Damen und Herren in den vielen Uni-Städten wüssten, wie sie durch die Medien manipuliert und missbraucht werden ...


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 Diasporakatholik 28. Mai 2019 
 

Die EU garantiert FRIEDEN innerhalb Europas

Das ist die Aussage Helmut Kohls, der, wie Aegidius richtig ausführt, u.a. auch den Euro maßgeblich mit eingeführt hat.

Auf Helmut Kohl könnense sich bei Ihrer europakritischen Polemik bzw. Demagogie nicht berufen, Kostadinov!

Der würde Ihnen was auf den Rüssel geben, wenn er Ihnen gegenüber stände.


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 Kostadinov 28. Mai 2019 

Was denn jetzt?

"Die AfD ist gegen den Euro und für einen Dexit"..."den jetzt nicht mal mehr die AfD offiziell will"


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 Aegidius 28. Mai 2019 
 

Ein Dexit wäre die größte Katastrophe, das will offiziell nicht mal mehr die AfD

"Europa der Vaterländer" kommt von De Gaulle. Kohl sprach von den Vereinigten Staaten von Europa. Die Umbenennung der Europäischen Gemeinschaft(en) in Europäische Union kam unter Kohl und auf sein Betreiben hin durch den Vertrag von Maastricht - ebenso wie der Euro.
Und ich bin heilfroh, daß wir die EU und die innergemeinschaftlichen Verflechtungen haben. Nehmen Sie nicht Wohlstand, Frieden, Freiheit, Sicherheit, Freizügigkeit als selbstverständllich in Anspruch, ohne dankbar zu sein, daß NATO und EU uns dies garantieren. Fehlentwicklungen, die es unbestritten gibt, muß man dabei angehen, aber ohne alles in Frage zu stellen, auch wenn es so schön einfach scheint.


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 Kostadinov 28. Mai 2019 

Wer will dass noch mehr Souveräntitäsrechte

an den Beamtenmoloch in Brüssel abgegeben werden, darf gerne CDU wählen. Ich war immer für die EU, so wie Helmut Kohl sie als Europa der Vaterländer erklärt hat. Mittlerweile ist das aber eine Funktionärsdiktatur, wo sich 35k hochbezahlte Spitzenbeamte drum kümmern, ob ich (bzw. mein 5j. Sohn) noch einen Strohhalm bekommen darf oder nicht. Wenn ich die Wahl habe zwischen Dexit und der Situation, dass Brüssel auch noch den Arbeitsmarkt, die Finanz-(Schuldenunion), die Sozialpolitik (EUweites Arbeitslosengeld) diktiert, dann würde ich tatsächlich den Dexit wählen. Mir würde es aber genügen, wenn im Moment keine weiteren nationalen Kompetenzen abgegeben werden. Welche Partei in Deutschland tritt denn glabuwürdig dafür ein?


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 schlicht 28. Mai 2019 
 

hier

treten aber auch Einige auf als ob sie als einzige den Durchblick haben und mit unglaublicher Arroganz Propaganda für ihre Partei betreiben. Traurig, dass über Politik auch hier viel mehr diskutiert wird als das eigentlich Wichtige, den Glauben...


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 Diasporakatholik 28. Mai 2019 
 

Die AfD ist gegen den Euro und für einen Dexit, den Austritt Deutschlands aus der EU

Wer das will, wählt diese Partei - ICH NICHT!


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 lakota 28. Mai 2019 
 

Nun, Lakota hat in so fern recht,

daß man vorher wußte, daß die Jungwähler Grün wählen würden und die AfD das einzige Gegengewicht zu den Grünen sind. Die CDU wird sich jetzt schön mit den Grünen verbrüdern, also hat man mit der CDU gleich auch Grün gewählt. (Siehe die letzte Landtagswahl in BW, man hat schwarz gewählt und grün bekommen).


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 Ad Verbum Tuum 28. Mai 2019 

Greta und die Folgen ..

erleben wir gerade.
Zusammen mit dem Youtuber und - allem anderen voran - der hysterischen Rezeption in Medien & Politik - legt eine Folgerung nahe:
Wir erleben gerade den Übergang von der Demokratie zur Ochlokratie, der Herrschaft des Pöbels.
Wenn emotionaler Alarmismus das Handeln der Politik bestimmt wird's kriminell. Insofern hatte AKK sogar recht.
Wie hieß es früher mal: "Land der Dichter & Denker"? - no comment.


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 Diasporakatholik 28. Mai 2019 
 

Herbstlicht und Aegidius haben mit ihren beiden letzten Postings recht

und lakota eben nicht.
Dass die Grünen in Deutschland stark wurden, liegt an deren WÄHLERN und gewiss nicht an deren Nichtwählern wie wohl alle hier in diesem Thread - und ganz gewiss auch nicht an Kardinal Woelki.

Seit Wochen wenn nicht Monaten wird von den Medien ein Hype ums Klima befeuert, dem vor allem jüngere Menschen erliegen - auch das millionenfach geklickt Video von Rezo dürfte nicht ohne Wirkung geblieben sein u.s.w. ....


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 Aegidius 28. Mai 2019 
 

Die Leute fallen halt immer wieder auf vereinfachende Demagogen herein, die ihnen das Gefühl geben, als einzige den Durchblick zu haben und auf der hohen moralischen Warte zu stehen. Egal, ob diese Demagogen im Netz nun für die Linke, die Grünen oder die AfD ihre Propaganda absetzen und Verschwörungstheorien verbreiten.


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 Herbstlicht 28. Mai 2019 
 

völlig unverständlich!

Die Grünen dürfen sich bei Greta und Rezo bedanken.
Da junge Leute ja bekanntermaßen ihre Idole haben und sie anhimmeln, hat der Nachahmungs-Effekt sicher auch bei den Neuwählern gewirkt.
Aber wie Erwachsene mit kritischem Verstand die Grünen mit solch einer hohen Stimmenzahl wählen konnten, ist mir völlig unverständlich.
Da wird z.B. ständig von Genderkram gesprochen, die Leute regen sich über Sternchen*-Sprache auf und dann wählen sie genau die Partei, die dies befürwortet.
Dies nur als ein Beispiel, es gäbe noch andere.


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 lakota 28. Mai 2019 
 

Diasporakatholik

Es tut mir leid, aber was für ein Zeichen habe ich denn gesetzt? Ich habe mit Ihnen zusammen dazu beigetragen, daß die Grünen noch mächtiger geworden sind, daher kann ich von mir nicht stolz sagen: Alles richtig gemacht.


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 Kostadinov 28. Mai 2019 

Wenn ich der Meinung bin...

...dass man mit CDU-Beteiligung den Wirtschaftsstandort kaputt macht (Energiewende, Kreuzzug gegen Autoindustrie), die Gesellschaft kaputt macht (ungehinderte illegale Einwanderung), die Ehe kaputt macht, Gendergaga im Kindergarten einführt etc., dann kann ich nicht CDU wählen, da hilft's auch nix, sollte Weber tatsächlich jeden Sonntag in die Kirche gehen. Es ist offensichtlich, dass Merkel am liebsten mit den Grünen koaliert hätte und dann der Mittelklasse die Kosten für den Klimaklamauk übergebraten hätte. Wer sich anmasst, die Welttemperatur auf die Nachkommastelle kontrollieren zu wollen, dem würde ich ein "wer ist wie Gott?" entgegenschleudern - noch dazu wenn er gleichzeitig vorgibt, Landesgrenzen könne man nicht kontrollieren.
Österreich hat mit einem charakterlich ungeeigneten Vizekanzler eine vernünftigere Politik gemacht als die deutschen Reiter auf dem hohen Rosse der moralischen Überlegenheit...


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 Steve Acker 28. Mai 2019 
 

stephanus2 - Danke für Ihre sachlichen und

unaufgeregten Worte zur AFD.
sehe das genauso.
So wie manche über die AFD herziehen
erinnert an ein trotziges Kind, dass sich die Ohren zuhält und schreit um nicht zu hören wenn jemand versucht vernünftig mit ihm zu reden.


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 Steve Acker 28. Mai 2019 
 

Diasporakatholik zu Woelki

Es wäre dringend notwendig dass er davor warnt die Grünen zu wählen, denn diese vertreten zutiefst unchristliche Positionen.

Und hier tut er nichts !


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 Steve Acker 28. Mai 2019 
 

Diasporakatholik interessanter Punkt

Ja. 2017 bei der BT Wahl wurden die Grünen vom Wähler abgestraft. Sie erneuerten sich personell und hatten dann wieder Erfolg.

Genau das braucht die Union auch. Und deswegen sind viele hier der Ansicht dass man sie nicht mehr wählen sollte.
Das missfällt Ihnen und Ägidius aber.

Wenn alle immer brav weiter Union wählen, warum sollte sich was ändern?
Und Merkel kann dann fröhlich weiter den Ausverkauf christlich konservativer Werte betreiben.


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 Diasporakatholik 27. Mai 2019 
 

@lakota - Gestatten Sie eine Anmerkung zu Ihrem letzten Posting?

Na, wenigstens haben Sie diesmal Ihre Stimme nicht der AfD sondern immerhin einer christlichen Gruppierung gegeben.

Dass die die 0,6%-Hürde verfehlen, konnte man nicht wissen.

Die Partei ist auch vorher kaum bekannt gewesen.

Zu ärgern brauchen Sie sich eigentlich nicht - Sie haben immerhin ein klares Zeichen gesetzt und können wohl auch bzgl. Ihrer Wahl ein ausgesprochen gutes Gewissen haben.


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 schlicht 27. Mai 2019 
 

Woelki

hat also wie bei der Bundestagswahl eine Wahlempfehlung gegen die AFD herausgegeben, die zumindest damals von "konservativen" Gemeinden (Opus Dei)pflichtschuldigst verbreitet wurde. Wie hier schon erwähnt haben Grüne NICHTS mit der katholischen Lehre gemein, sondern sind Abtreibungsbefürworter etc. politische Einseitigkeit ist nicht einzige Armutszeugnis des Bistums Köln in der letzten Zeit...


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 lakota 27. Mai 2019 
 

Normalerweise lasse ich mich von niemandem beeinflussen,

diesmal habe ich entgegen meinem Gefühl Bündnis C gewählt, für die besonders @antony hier Werbung gemacht hat. Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen, anstatt meine Stimme zu verschenken.

@Kostadinov: "Die paar ernsthaften Katholiken können ja links von uns eh nix wählen"...genau so ist es und darum glaube ich nicht, daß die CDU sich groß ändern wird. Ich möchte auch mal fragen, nachdem nur noch knapp 10% der Katholiken in die Kirche gehen, wo die überzeugt christliche Mehrheit in der CDU herkommen soll. Das war mal!


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 Gandalf 27. Mai 2019 

@ Aegidius

Wäre sowieso für ein Bündnis Österreich-Bayern-Südtirol ;-)
ps. na, ich finde solche deutschen Zurufe nach Österreich und Einmisch. durch Medien ziemlich ärgerlich, sowas wird übrigens in Ö. nie langfristig zu Erfolg führen.


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 Aegidius 27. Mai 2019 
 

Deutsche Zurufe

Lieber Gandalf, die Abneigung gegen Zurufe aus dem "Ausland" verstehe ich nur zu gut. Wie oft werden wir in Bayern bspw. von unseren Berliner Genossen, die wir finanziell aushalten und für die wir bspw. die Flüchtlingskrise ausbaden durften, als hinterwäldlerisch verspottet.
Aber wie ich das Forum hier seit Jahrzehnten beobachte, spart die Österreich-Fraktion keinesfalls mit Kritik an den internen Zuständen in den anderen deutschsprachigen nördlichen Ländern. Sind das keine "Zurufe" von außen? Oder sind die berechtigt, weil sie Recht haben?
Ich möchte erneut betonen, daß wir, die CSU, in unserem leider nicht voll souveränen 13-Millionen-Staat mit 40,7% ein Ergebnis erzielt haben, das weit hinter dem zurückbleibt, was wir so gewohnt sind/waren - es ist aber ein Zuwachs (800.000 Stimmen mehr als beim letzten Mal) und ein Ergebnis, von dem selbst Kanzler Kurz nur träumen kann.


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 Gandalf 27. Mai 2019 

@Diasporakatholik

Übrigens die Koalition zwischen ÖVP Und FPÖ war trotz aller Mängel die beste Regierung in Ö. seit Jahrzehnten, hatten super Umfragewerte. Als Österreicher kann man nur über "deutsche Zurufe" den Kopf schütteln. Als Deutscher würde ich mir lieber den Kopf darüber zerbrechen, dass eine linksradikale Partei wie die GRÜNE bei der nächsten Wahl Platz 1 oder 2 einnimmt, solche "Fortschritte" haben wir Gott sei Dank in Österreich noch nicht. Bin mir sicher, dass deutsche Bischöfe darüber reichlich sich Gedanken machen werden ;-)


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 Diasporakatholik 27. Mai 2019 
 

Bündnis C

...hat nur 0,2% Stimmen erhalten, wie das evangelische Nachrichtenportal Idea meldet.

Das sind somit verschenkte Wählerstimmen gewesen.

Ich habe mich übrigens kurz vor der Wahl bereits nach längst erfolgter Abgabe unserer Briefwahlstimmen spaßeshalber am wieder freigegebenen Wahl-O-maten versucht und dabei gut 70% Übereinstimmung meiner Ansichten mit der CDU/CSU festgestellt - alle anderen folgten mit weitem Abstand - Bündnis C nur mit 50%.

Also:

Alles richtig gemacht - ich jedenfalls habe ein gutes und ruhiges Gewissen bzgl.meines Wahlverhaltens.

Wobei mir natürlich bewusst ist, dass die im Wahl-O-mat vorgegebenen Themen und Thesen auch bereits eine gewissermaßen willkürliche Auswahl darstellen.


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 Diasporakatholik 27. Mai 2019 
 

@SpatzInDerHand - FPÖ und AfD sind Polit-Chaoten

Kardinal Woelki warnte zu Recht wohlmeinende Katholiken davor, auf die AfD hereingefallen und sie zu wählen.

Was dabei herauskommt, wenn man gar mit solchen Demagogen und Chaoten eine Koalition eingeht, kriegen wir gerade auch in diesen Stunden in Österreich geboten - die voraussichtliche Abwahl des Bundeskanzlers unter AKTIVER Mitbeteiligung seines bisherigen Koalitionspartners FPÖ.

Dass sie damit das Land Österreich in eine noch tiefere Krise stürzen als schon durch das bekannt gewordene skandalöse Verhalten des einstigen "Saubermannes" Strache, stört diese gegenüber ihrem Volk und Land verantwortungslos agierenden Gesellen nicht.

Übrigens:

Die Grünen haben bei der letzten Bundestagswahl vom Wähler ihre Quittung u.a. für den Skandal um Volker Beck und anderes erhalten und auch entsprechend danach reagiert mit neuem Führungspersonal.


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 Kostadinov 27. Mai 2019 

@ad verbum tuum

das scheint mir genau die Kalkulation der Merkel-CDU zu sein. Die paar ernsthaften Katholiken können ja links von uns eh nix wählen und AfD dürften sie nicht, hat ja sogar der Bischof gesagt. Also warum sich inhaltlich damit abgeben?
In Österreich hat eine Regierung mit einem charakterlich unmöglichen Vizekanzler vernünftige Politik gemacht. Für Deutschland gilt dagegen das Qualtinger-Zitat „Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen“


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 Ad Verbum Tuum 27. Mai 2019 

Nachtrag ...

nach meinen vorigen Zeilen & was ich im letzten Satz schon andeutete:
Ist denn die Erwartung als konservativer Christ in einer "Volks-"partei relevant vertreten zu werden, überhaupt noch realisitisch? Wie groß ist denn heute wohl der Anteil in der Bevölkerung die konservative geschweige denn betont christliche Politik wollen?
Im Parallel-Thread zu Bischof Oster stellt sich doch im Prinzip die gleiche Grundfrage: die konservativ-Christlichen sind Minderheit, selbst in der Kirche.
Und die CDU tritt für dieses Spektrum nicht mehr ein - und nichts deutet darauf hin, dass sie einen anderen Weg geht, sie würde zu viele Stimmen verlieren.
Dass die Kirche sich nicht gegen diese Entwicklungen gestemmt hat bzw. sie nicht eindeutig als für Christen nicht gangbar benannt hat, hat diese Entfremdung begünstigt.
Ohne Dämonisierung, auch durch die Kirche, wäre die AfD eine Chance gewesen ...
CSU, Berliner Kreis, Werteunion als Partei - außerhalb der CDU ! - vielleicht?


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 Ad Verbum Tuum 27. Mai 2019 

@Aegidius

mit dieser Argumentation unterstützen Sie andereseits die völlige Werterelativierung. Die Cxx wird so lange gewählt, wie sie das "C" im Namen trägt, egal was sie tut?
Ich bin persönlich viel zu sehr enttäuscht und betroffen, wie die CDU uns die letzten Jahre angelogen und betrogen hat - einige Beispiele hatte ich genannt. Anfänglich hatte ich sie noch weitergewählt, aus taktischen Überlegungen - hat es was gebracht?
Nein, die CDU hat sich einfach den linken Kräften angeschlossen, weil für sie das wichtigste Thema, der Erhalt ihrer selbst ist. Ich habe damit Entwicklungen befördert, für die ich nicht stehen kann.
Es ist eine große Krankheit unserer Demokratie, dass mehr und mehr reine Parteisoldaten in der Politik sind - diese Menschen haben keinen "richtigen" Beruf gelernt und sind auf Gedeih' und Verderb dem Wahlerfolg ausgeliefert.
Interessenvertretung spielt dann immer weniger eine Rolle.
Insgesamt gesehen, sind wir Christen keine Mehrheit mehr - DAS ist unser Problem.


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 Ad Verbum Tuum 27. Mai 2019 

Gesinnungsethiker?

@Aegidius
Sind die eigentlichen Gesinnungsethiker nicht in den CDU-Fraktionen? Die, die Anträgen nicht zustimmen, nur weil sie vom "Falschen" gestellt wurden?
Solange die CDU solche Denkbarrieren für sich nicht überwindet, verschwindet sie auch zu Recht.
Auch in der EU sollte die erste Verpflichtung nicht einer Fraktion gelten, sondern dem Inhalt von Anträgen etc. Dann stellt sich auch nicht die Frage, wieviele Prozent die EVP alleine hat ..
Ansonsten: Ihren Optimismus bzgl. CDU möchte ich haben. Ich kann den Strohhalm an den Sie sich klammern nirgends erkennen. Wo soll denn die Mehrheit der Politiker plötzlich herkommen, die einen konservativen Schwenk mittragen? Wo waren die alle bei den Merkel-Klatschorgien auf den Parteitagen?
Es wird keine konservative Wende geben - zumal jetzt die neue Parole gilt, die jungen, grünen Wähler zu erreichen.
Danke vielmals, dass Sie die CDU immer noch zu stark halten.
P.S.: die CSU sollte ehrlicherweise eigene Wege gehen.


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 Veritatis Splendor 27. Mai 2019 

100% d’ac­cord, @Aegidius!

Das haben Sie wirklich ausgezeichnet zusammengefasst!

Dem gezielten REZO-Schlangenbiss hatte die überraschte CDU nichts entgegenzusetzen gehabt, welcher leider in der jungen Greta-Thumberg-AUTISTEN-YoutTube-Generation seine volle Gift-Wirkung freigesetzt hat. Grüne und Linke sind jedoch das sichere Ende von Wohlstand und gesellschaftlichem Zusammenhalt...


Ich freue mich für die klugen Österreicher, welche trotz ähnlich heimtückischen Angriffen, Kanzler Kurz so klar das unmissverständliche Vertrauen ausgesprochen haben: Bravo!


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 Kostadinov 27. Mai 2019 

ob die CDU wirklich noch einmal die Kurve kriegt...

«Nach dem schlechten Abschneiden bei der Europawahl hat die Bundesgeschäftsstelle der CDU offenbar noch in der Nacht eine Wahlanalyse an Mitglieder des Bundesvorstands verschickt. Das berichtet die "Welt". Darin werden unter anderem zwei Schuldige aus den eigenen Reihen für das Wahldebakel ausgemacht – die Junge Union und die Werte-Union.»


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 SpatzInDerHand 27. Mai 2019 

@Diasporakatholik: ich bin ja nun wahrlich kein Fan der AfD oder der FPÖ,

aber Sie glauben nicht ernsthaft, dass solche Ausrutscher in anderen Parteien nicht passieren könnten? Ich erinnere nur mal an den peinlichen Drogenfund bei Volker Beck, als er für die Grünen Bundestagsabgeordneter war!


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 Steve Acker 26. Mai 2019 
 

Diasporakatholik

für einen Bischof sollte der Schutz menschlichen Lebens ein wichtigeres thema sein, als die EU. Und hier gibt es gravierende Gründe warum z.b Grüne und SPD für Christen nicht wählbar sind.
Davor zu warnen wäre viel notwendiger.


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 stephanus2 26. Mai 2019 
 

Ich bin froh, wenn die politischen Themen hier wieder mehr verschwinden und wir uns gegenseitig in unserem katholischen Glauben stärken! Aber, Aegidius, ich kann nicht unwidersprochen stehen lassen (alle anderen Vorwürfe zu kommentieren würde den Rahmen sprengen), dass Sie die AfD des Antiamerikanismus zeihen. Da sind Sie falsch informiert Pro Israel ist die AfD außerdem. Und sie ist zwar nicht katholisch, aber viel Intelligenz und Sachverstand haben bei viele dort, o h n e die ihnen von Ideologen unterstellte "Hass und Hetze" zu den Themen Flüchtlinge/ Migration/ Islam. Sachverstand und Augenmaß , bis auf Randfiguren."Hass, Hetze,Nazi !" bezogen auf die AfD sind aus meiner Sicht - und ich habe mich sehr gründlich informiert -echt ein Popanz; von den Mehrheitsparteien ins Feld geworfen, da ihnen die Argumente fehlen.Es ist eine Mundtotmachung des politischen Gegners,was nicht sein darf. Am besten aus erster Hand die Originalquellen lesen, Reden , Parlamentsauftritte, Parteiprogramm.


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 stephanus2 26. Mai 2019 
 

@Aegidius


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 Diasporakatholik 26. Mai 2019 
 

@Weinberg - Im Gegensatz zur AfD sind die von Ihnen gen. Parteien FÜR die EU und NICHT DAGEGEN


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 Weinberg 26. Mai 2019 
 

Kardinal Wölki macht Wahlpropaganda am heutigen Wahlsonntag contra AfD im Domradio.

Bei den Grünen, Linken, Sozialdemokraten und den so genannten C-Parteien hat der Kölner Erzbischof hingegen nichts zu beanstanden.


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 Gipsy 26. Mai 2019 

@ gebsy

-...Ein Volk hat
die Politiker, die es verdient...."
-----------

Ein Volk hat die Politiker, die am besten lügen,täuschen und sich das Volk zu Nutzen machen können.
Verdient hat ein Volk solche Politiker nicht, aber es hat ihnen auch nichts entgegenzusetzen.
Das Volk ist unschuldig ;-)


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 gebsy 25. Mai 2019 

Ein Volk hat

die Politiker, die es verdient.
Wenn diese Feststellung der Wahrheit entspricht, stellt sich die Frage, warum habe ich es unterlassen, Gott um standhafte Politiker zu bitten, denen das Gemeinwohl ein Herzensanliegen ist?

Sind die Probleme unserer Zeit OHNE GOTT lösbar?

http://www.gebsy.at/433672887


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 Steve Acker 25. Mai 2019 
 

maryellen, Ihr Post weiter unten zu Soros

Soros beklagt dass der EU das gleiche Schicksal drohe wie der Sowjetunion .

ist ja interessant. Demnach setzt er die EU auf ein Level mit der Sowjetunion .
War diese was erstrebenswertes ?
Es haben sich doch alle gefreut über den Zerfall der SU .


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 Buwasa 24. Mai 2019 
 

Kleinparteien

@sagittarius. Volle Zustimmung!
Nur durch die Wahl kleiner Parteien werden die Großen geschwächt. Auch die Grünen und die AFD haben mal klein angefangen. Man muss die Kleinen nur wählen, dann bekommen sie auch Einfluss. Auch die ÖDP ist für Christen wählbar, die in Bayern schon recht erfolgreich ist.


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 Sagittarius 24. Mai 2019 
 

Die Qual der Wahl oder die Wahl der Qual.

Die CDU/ CSU hat in den letzten Jahrzehnten schon zu viele christliche Werte aus politisch-taktischem Kalkül verraten: Abtreibung, Homo-Ehe, Embryonenschutzgesetz …

Viele Christen wählen auch die AfD, aber dort sind nicht nur christliche Mitglieder, sondern auch Mitglieder, die mit der Kirche nichts am Hut haben!!!
Bündnis C vertritt wirklich christliche Werte. Viele schrecken vor der Wahl einer so kleinen Partei zurück, weil man glaubt, dass sie die 0,6 Prozent Hürde nicht schafft. Aber, wenn alle so denken, bleibt alles beim Alten und nichts verändert sich. Man sollte den Mut haben, eine Partei zu wählen, die man mit seinem Gewissen vereinbaren kann und nicht einfach das kleinere Übel. Das habe ich schon zu oft getan, und aus dem kleineren Übel ist inzwischen ein sehr großes Übel geworden.
Ich denke, wenn sich genügend Christen entschließen könnten, Bündnis C zu wählen, hätte auch diese Partei eine Chance, wenigstens zu einem Stachel für die CDU /CSU werden.


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 Veritatis Splendor 24. Mai 2019 

Pacta sunt servanda

@adamo: In der Nachkriegszeit wurde ein Zahlungsaufschub der erdrückenden dt. Reparationsschulden bis nach einen zukünftigen, endgültigen Friedensvertrag gewährt worden ("Londoner Schuldenkonferenz", man wollte kein zweites Versailles provozieren!).

1990 wurde dann eben der bedeutsame "2+4 Vertrag" unterzeichnet, indem man bewusst den Begriff "Friedensvertrag" gemieden hat, um nicht eine Welle immenser Geldforderungen auszulösen.

Adenauer und H. Kohl haben da äußerst geschickt zum Wohle Deutschlands verhandelt. Leider gibt es heute bei uns keinen einzigen wählbaren Politiker diesen Formates mehr... :-)

Griechenland und andere Staaten haben allerdings auch so schon reichlich Ausgleichszahlungen & Schuldenerlasse erhalten.

Nichtsdestotrotz sind deren Nachforderungen nicht völlig aus der Luft gegriffen und durchaus nachvollziehbar...


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 Ad Verbum Tuum 24. Mai 2019 

@Steve Acker ..

im Prinzip geht es mir gleich.
Mit Cxx geht es weiter Richtung tiefrot .. das "C" im Name - aber konträres Handeln.
Solange die CDU ihr Abstimmverhalten danach richtet, WER einen Antrag stellt, und nicht WAS im Antrag steht - ist keine Besserung zu erwarten.
Selbst Anträge die die CDU-eigenen Anliegen unterstützen werden abgelehnt, nur weil sie von der AfD kommen - und alleine schon damit befördert sie den weiteren Linksrutsch. Politik heißt verantwortungsethisches Verhalten - dem wird die CDU nicht gerecht.
Erinnert sei vor allem an die Abstimmung über das Abstimmverhalten von D bei der UN bei Israelpetitionen ..
1 von 224 CDU-Abgeordneten stimmte für pro-Israel!!!
So eine Partei kann ich aus Gewissensgründen nicht wählen.


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 Steve Acker 23. Mai 2019 
 

Leibniz - ein rotgrünes europa

kommt mit der CDU. Die ist ja inzwischen selbst total rotgrün.
Merkel würde am liebsten mit den Grünen zusammengehen, und wenn dann ein Habeck
als Minister kommt, dann schaudert es mir.

Zu den rechtskonservativen Parteien. Salvini und Orban gefallen mir sehr gut.
Le Pen ist nicht alles.

Zur AFD:
sicher hat sie ihre Mängel, aber das Programm ist sehr gut.Sie bringen gute Anträge in die Parlemente, die allesamt abgelehnt werden, weil es den etablierten Parteien nicht passt.
Und sie haben gute vernünftige Leute.
Aber manche starren nur auf Höcke, weil sie den Rest eben nicht sehen wollen.Es könnte ihr Weltbild ins Wanken bringen.

Trotz mancher Mängel, ist die AFD die einzige Chance dass sich in D noch was zum positiven wendet.
Hab lange auch so gedacht: CDU aber kleineres Übel. Aber damit ist jetzt Schluss: Merkel CDU sehr großes Übel.

Vielleicht ändert sich das wenn Merkel weg ist und die CDU aus ihrer Lähmung aufwacht.Damit es soweit kommt,sind wohl noch mehr Stimmverl.notwendig.


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 Adamo 23. Mai 2019 
 

Fehlender Patriotismus!

Der Patriotismus und die nationale Verwurzelung wurde uns in Deutschland wegen seiner Übersteigerung in der Nazizeit nach 1945 ausgetrieben.

Die 68'er haben noch den Rest unserer Selbstachtung in Deutschland bis zum heutigen Tage nachwirkend zerstört.

Auch Griechenland kommt heute noch mit finanziellen Forderungen auf uns zu, wegen der deutschen Besetzung und der Ausplünderung ihrer Banken in der Nazizeit.

Das ist meine Meinung zum fehlenden Patriotismus und den fehlenden Wurzeln in Deutschland.


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 JP2B16 23. Mai 2019 
 

Tatsächlich war ich noch nie so ratlos bei einer Wahl wie jetzt ...

Die Argumente contra C* sind alle wahr! Ilse Aigner setzt sich für die Anliegen von Maria 2.0 ein - ein erneuter herber Rückschlag. Bündnis-C ist für Realpolitik nicht aufgestellt - sie streben das "Reich Gottes" hier auf Erden an – Schwärmereien, mit dem kath. Lehramt eigentlich kaum vereinbar. Freikirchliche Überzeugungen geben hier klar den Ton an, so schön sich Vieles zunächst auch liest. Ein christliches Fundament der AfD bereits zuzugestehen, wenn einige konservative C*ler dort ihre neue pol. Heimat gefunden haben, halte ich ebenfalls für gewagt - eher ungeduldige Macher-Typen, die den alten Zustand schnellstens zurück wollen, den Geist derer aber nicht sehen (wollen), die inzwischen für AfD stehen? Lucke, Adam, Henkel konnte ich seinerzeit sehr viel abgewinnen, weil ihre Anliegen Gebot der Vernunft waren. Wenn ich heute C* wähle, dann gilt denen meine Stimme, die in den hinteren Reihen das Katholische versuchen irgendwie noch hochzuhalten. Allein Bekehrung bleibt meine Hoffnung.


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 leibniz 23. Mai 2019 
 

Ich möchte mich Aegidius voll anschließen: Bitte, liebe Leute, wählt am Sonntag die CDU/CSU. Ansonsten bekommen wie entweder ein faschistisches oder ein dunkelrot- grünes Europa. Denkt daran, dass sich die AFD mit Marine le Pen zusammenschließen will! Aufwachen!


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 Kostadinov 23. Mai 2019 

Ketzerische Frage...

«Fast 50% in der Union waren für Merz, und auch AKK (anders als Merkel) weiß, daß sie die Konservativen braucht.»
Hätte es die Abstimmung Merz versus AKK überhaupt gegeben ohne die Absetzbewegung zahlreicher CDU-Wähler (wohin auch immer)? Dass die Werte-Union wieder mehr Gewicht bekommt, liegt doch v.a. daran, dass Angst vor weiterer Wählerabwanderung herrscht... Ohne diese Stimmenverluste wäre Merkel immer noch CDU-Chefin und würde Parteitagsbeschlüsse (wie weiland beim Doppelpass) lässig vom Tisch wischen. Ist ein bisschen wie die Diskussion zu Bischof Huonder... Es braucht die FSSPX als Lebensversicherung der Petrus-Brüder. Ohne AfD würden sich weite Teile der Union doch über die Werte-Union bestenfalls schief lachen. Das ist keine Aufforderung, AfD zu wählen, aber Versuche, kath. oder auch nur konservative Positionen in der Union wieder stärker zur Geltung zu bringen, versprechen mehr Erfolg vor dem Hintergrund einer Drohkulisse... ist nun mal Politik und nicht Stuhlkreis...


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 Aegidius 23. Mai 2019 
 

Abschlußplädoyer (2)

Hand nehmen. Denn dazu wird es kommen, wenn die Unionsparteine nicht von innen (!) christlich erneuert werden - wofür es mittlerweile viele Anzeichen gibt, sobald Merkel weg ist. Und dasselbe wird auch auf europäischer Ebene geschehen. Bei dem Gegenwind, den Weber von den Sozen und aus Frankreich entgegenweht, ist ein sehr gutes Ergebnis aus seiner Heimat zwingend. Wenn Gesinnungsethiker und Wutbürger das verhindern, freuen sich Linke, Grüne, Genderverrückte, Abtreiber, Putin, Erdogan usw. Ich möchte Euch eindringlich bitten, der EVP, die keine Ein-Themen-Partei ist oder eine einzige gesellschaftliche Gruppe vertritt - sondern (die letzte verbliebene) Volkspartei ist - Eure Stimme zu geben, um den christlichen Kompaß, Bayerns und Deutschlands Stimme in der EU zu stärken und darüber hinaus Euer katholisches Engagement IN der Union (oder der ÖVP, SVP usw) zu entfalten. Fast 50% in der Union waren für Merz, und auch AKK (anders als Merkel) weiß, daß sie die Konservativen braucht.


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 Aegidius 23. Mai 2019 
 

Abschlußplädoyer (1)

Ich kann fast alle Kommentare hier nachvollziehen und stand selbst nach jahrzehntelanger CDU-Mitgliedschaft vor der Frage, ob ich die Partei, die sich nicht mehr als die Partei Konrad Adenauers, nicht einmal mehr als die Helmut Kohls darstellte, verlassen. Glücklicherweise konnte ich zur CSU wechseln, die sicherlich die bessere Union ist. Aber es gibt, angesichts der gesellschaftlichen Verhältnisse, der Selbstmarginalisierung der Kirche und der Notwendigkeit, in einer Demokratie Kompromisse zu erzielen, tatsächlich keine Alternative zur CDU, auch wenn Prof. Lucke damals in der "alternativlosen" Zeit des Eurorettungswahns einen durchaus pfiffigen Parteinamen wählte. Man kann sich nicht einerseits gesinnungsethisch (spiegelbildlich zu den Grünen) selbst auf die Schultern klopfen und Splitterparteien - oder eine mittlerweile manifest rechtsextreme reine Ressentimentpartei mit marginalem christlichem Lendenschurz - wählen und sich dann darüber beschweren, daß die Linken das Heft in die


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 Ad Verbum Tuum 23. Mai 2019 

Parteien und was sie vergessen

in einer repäsentativen Demokratie wie in D ist die Aufgabe & Maß der Parteien, die Meinung/Einstellungen bestimmter Gruppen in politischen Prozessen zu vertreten, zu repräsentieren.
Der Begriff "Volkspartei" ist insofern in individualisierten Gesellschaften paradox - entweder VOLK oder Partei - ein falscher Anspruch.
Was bei uns passierte ist doch nun, dass die Parteien außer ihres eigenen Macht-/Postenanspruchs, nichts mehr vertreten und deswegen völlig flexibl, ohne jede Wertebindung, opportunistisch nach veröffentlichter Meinung zu agieren. Die Plakate zeigen es: Gesichter, Masken statt Inhalt & Kompass. Das aber bedeutet, dass die Parteien versagen, und gerade wir als Christen spüren, dass es keine Repäsentation unserer Werte mehr gibt. Lieber werde ich von einer Minderheit vertreten, als an der Regierung überhaupt aber nicht vertreten zu sein.
Schon 2013 in der WELT: "Die CDU hat keinen Koalitionsvertrag unterschrieben, sie ist der SPD beigetreten.".


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 Ad Verbum Tuum 23. Mai 2019 

@JP2B16

.. hm, AfD keinerlei christliches Fundament halte ich für gewagt, da ja viele konservative CDUler gewechselt sind. Es gibt die ChrAfD deren kirchenpolitisches Manifest alles enthält was man sich wünscht.
Aber mir geht es hier weniger um die AfD als um die Wählbarkeit der Cxx und da muss ich einräumen, dass ich fast körperlichen Schmerz spüre ...
Wenn die CDU früher christliche Elemente für verpflichtend hielt gibt es doch nichts und niemand was darauf hinweisen würde, dass Bundes- oder EU-politisch ein Gegensteuern erfolgen würde. Und es müssten aktive KORREKTUREN sein, kein Weitergendern etc. Z.B. die EHE aus machtpolitischem Kalkül geopfert - wie schlimm muss es noch kommen, bevor die CDU unwählbar wird?
Darüber hinaus - für mich persönlich nicht hinnehmbar - wie die CDU in den letzten Jahren uns schamlos anlügt und betrügt: Wehrpflicht, Atomkraft, Schuldenvergemeinschaftung, Ehe, NetzDG, GlobalCompact, ist ausreichend Grund sie nicht mehr zu wählen.


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 Kostadinov 23. Mai 2019 

0.6%-Hürde

wegen dieser niedrigen Hürde hatte ich mich beim letzten Mal für die Christa-Meves-Truppe entschieden und damit ex post betrachtet meine Stimme verschenkt, das riskiere ich nicht noch einmal...
ich kann praktisch alle Überlegungen in diesem Thread nachvollziehen, aber ich bitte um Verständnis, wenn jemand bei Abwägung aller Argumente zu einem anderen Schluss kommt...


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 Diasporakatholik 23. Mai 2019 
 

@JP2B16

Unsere Überlegungen bei der Briefwahl zum Europaparlament gingen diesmal in ähnliche Richtung wie Ihre Darlegungen in diesem Thread - deshalb unser beider Entscheidung für die CDU.

Kandidaten, die gegen katholische Positionen wie etwa für die "Ehe für alle" gestimmt haben, kriegen unsere Stimmen natürlich nicht.

Poster antony hat übrigens nach meinem Dafürhalten sehr überzeugend dargelegt, dass und warum Bündnis C bei der Europawahl wegen der hier nur 0,6%-Hürde für überzeugte Christen eine Alternative zur Union sein könnte.


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 Steve Acker 22. Mai 2019 
 

Wenn alle brav weiter CDU wählen , dann wird

sich nichts ändern. Dann kann Merkel weiter den Ausverkauf christlich-konservativer Positionen betreiben um ihre Macht zu sichern.
Die Werte-Union ist doch nur entstanden, weil die CDU viele Stimmen an die AFD verloren hat, und diese jetzt in allen Parlamenten sitzt.
Aber der Druck ist noch nicht große genug. Merkel und co. wursteln sich immer wieder durch.

Bündnis C ist für die Europa-Wahl in der Tat eine gute Option, da aufgrund der nicht bestehenden 5% hürde, die Stimmen sind für sie nicht verschenkt sind.


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 JP2B16 22. Mai 2019 
 

Auch die Gedanken seien erlaubt -Teil 2

CDU/CSU für unwählbar hält. Doch ist es auch so, dass sie die Einzige ist, die auf eine christl. Tradition zurückblicken kann, d.h. nur hier findet sich noch ein ganz kleiner Rest (selbst wenn in den letzten Reihen) des genuin Katholischen. Diesem kann nur unsere Hoffnung gelten. Trotz Aufgabe nahezu aller "katholischen" Positionen, verpflichtet der Name der Partei dennoch. Daran kommt kein CDU/CSU-Mitglied und kein CDU/CSU-Politker wirklich vorbei. Ein Etikettenschwindel fliegt früher oder später auf. Das hält keiner auf lange Zeit durch. Der AfD glaube ich nicht. Sie hat keinerlei christliches Fundament und bemüht sich um dieses auch nicht, also eine zumindest christliche Tradition überhaupt aufzubauen, um als echter Gegenentwurf zur CDU/CSU gelten zu können. Sie will und muss diametral auseinanderliegende Interessen und Überzeugungen einen, um zweistellig zu bleiben. Ich bezweifele, dass sich die AfD zum konsequenten christlichen (katholischen) Glauben je bekehrt bzw. bekehren will.


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 JP2B16 22. Mai 2019 
 

Auch die Gedanken seien erlaubt - Teil1

Der jüngst sehr emotional geführte Rekord-Thread zur AfD, veranlasste mich, sich noch einmal mit dem "Bündnis C" zu beschäftigen, das nach Wahl-O-Mat wohl bei nicht wenigen Foristen hier auch vorne liegen dürfte (auch wenn dieses Entscheidungsinstrument mit größter Vorsicht zu nutzen ist). Weniger die "freikirchliche" PBC (teilweise leider psychologisierend, sektirerisch unterwegs), sondern die ehemalige AUF-Fraktion (für die einst Christa Meves kandidierte) erweckte in mir eine gewisse Sympathie für das Kreuzchen bei dieser Partei. Doch es geht gerade bei dieser Wahl um zu viel! Nur Realpolitik kann in diesen Zeiten Schlimmeres verhindern. Es ist nicht die Zeit für Schwärmereien. Jeder weitere Linksruck oder Unterstützung jener, die totalitäre Methoden pflegen, wird mehr Christenverfolgung nach sich ziehen. Es gilt mit Mut und vereinten Kräften das Katholische in der CDU/CSU wiederzubeleben. Dazu ist Geduld und Gebet nötig - sicher. Ich kann jeden verstehen, der aus christl. Sicht ...


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 Kostadinov 22. Mai 2019 

Weber erinnert mich an...

Ludwig Stiegler von der SPD, falls sich an den überhaupt noch wer erinnern kann. Der wurde mal so charakterisiert: Wenn er bei der KAB auftritt, spricht er über die kath. Soziallehre. Tritt er beim DGB auf, predigt er den Klassenkampf. Der Tagespost-Weber und der Weber aus dem Fernsehen scheinen auch zwei verschiedene Personen zu sein. Söder vir der Landtagswahl und danach scheinen auch zwei Personen zu sein. Die Union weiß genau, dass für Katholiken andere Parteien noch weniger wählbar sind, deswegen reicht sie uns ab und an so ein Placebo wie Webers Tagespost-Interview. Ich bin nur für mich persönlich nicht sicher, ob ich diese Placebos noch schlucken will. Ich halte auch grosse Stücke auf Birgit Kelle, sie ist in der CDU, aber davon merkt man in der praktischen CDU-Politik absolut nix. Noch einmal: die AfD ist auch nicht katholisch. Aber wie signalisier ich der Merkel-CDU, dass ich mich nicht länger vera...en lassen will?


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 maryellen 22. Mai 2019 
 

EU als Wirtschaftsgemeinschaft funktionierte hervorragend

OPINION
Europe, please wake up: Your union is crumbling
GEORGE SOROS
MUNICH
CONTRIBUTED TO THE GLOBE AND MAIL
UPDATED FEBRUARY 13, 2019
Ich empfehle obigen Artikel zu lesen, muesste noch aufzufinden sein.
Darin beklagt und befuerchtet G.S dass die EU dasselbe Schicksal wie die Sowjetunion erleiden koenne, sollten die EU kritischen und damit migrationskritischen Parteien bei den kommenden Wahlen erstarken.

Seine Wahlempfehlung: GRUEN sei der einzige Weg für Deutschland, und nur die "Werte" der EU gelte es hochzuhalten!
Es fragt sich, warum ist dieser alte Mann so interessiert an der EU und will alles nach seinem Willen lenken? Alle alten Systeme seien veraltet, sagt er. Alles neu, nach G.S.

Die EU wurde nach dem Krieg von drei Katholiken gegruendet (Adenauer, Schuman und Gaspieri) die wahrscheinlich im Grabe rotieren, sehend was aus ihr geworden ist.
Europa ist zerstritten wie nie zuvor, zumindest so kommt es einer aussenstehen, aufmerksamen Beobachterin vor.


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 antony 22. Mai 2019 

@ Pesistratos: Bündnis C hat Christen versch. Konfessionen im Vorstand, auch überzeugte Katholiken

Wenn Sie die Lebensläufe der EU-Kandidaten wüssten, wären Sie vermutlich überrascht, auch Konvertiten von evangelikalen Gemeinden zur katholischen Kirche darunter zu finden.

Bündnis C ist ja als Zusammenschluss der (stark evangelikal geprägten) PBC und der (von starken katholischen Einflüssen durchzogenen) AUF-Partei entstanden. Für die AUF-Partei hat damals die zur katholischen Kirche konvertierte Christa Meves das familienpolitische Programm mit entwickelt. Dieses Programm ist von Bündnis C übernommen worden.

Dass konfessionelle Hintergründe bei der Vorstellung der auf der Homepage nicht genannt werden, liegt vermutlich daran, dass Bündnis C auf einer gemeinsamen christlichen Grundlage arbeiten will. In politischen und ethischen Fragen sind sich treue Katholiken und treue Evangelikale ohnehin sehr nahe. Und diese gemeinsame Grundlage prägt die politische Handschrift von Bündnis C.

Im Link die Kandidaten:
https://buendnis-c.de/europawahl/

buendnis-c.de/europawahl/


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 maryellen 22. Mai 2019 
 

EU mutierte zur Tyranny - Grund für Brexit

Europa - wie die meisten westlichen Staaten- ist in zwei Lager gespalten:
Da sind die traditionellen, Nation-Staat erhaltenden/ befürwortenden die ihre Heimat, Sicherheit und ihre Identität und das christliche Abendland erhalten wollen.

Im anderen Lager sind die linken, "mehr Europa" fordernden, post-christlichen, auf die neuen EU (Un) "Werte" pochenden, offene Gesellschaft/ Grenzen , ungehinderte Migration befürwortenden
Massen. Zu diesen zählen auch die Parteien mit dem "C" im Namen!

Erstere werden ausgegrenzt, verleumdet und als Nazis beschimpft, des öfteren körperlich bedroht und sogar krankenhausreif geschlagen, ihre Autos und Büros abgefackelt oder mit brutalen Intrigen "entsorgt". (siehe Österreich)

Letztere (die Parteien mit dem C)! haben die Medien Hoheit, die Oeffentlickheit erfährt weder von den abgefackelten Autos noch von den Verbrechen der unkontrolliert ins Land gelassen Migranten.


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 lakota 22. Mai 2019 
 

@Critilo

Sie haben einen Punkt angesprochen, mit dem die CDU für mich endgültig abgehakt war: Als die AfD den Antrag zum besseren Schutz der Christen gestellt hat und alle Parteien haben ihn abgelehnt, inkl. CDU!
Daß mein CDU-Abgeordneter dann noch für die Homoehe gestimmt hat, war das Tüpfelchen auf dem i.
CDU - das war mal!


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 Kostadinov 22. Mai 2019 

na, was gelernt über Weber

bin positiv überrascht, dass er praktizierender Katholik ist, davon hat man nämlich in seinen jüngsten TV-Auftritten nix gemerkt. Erinnert ein wenig an US-Demokraten, die sagen, sie seien privat katholisch, aber dann machen sie eine ganz andere Politik. Der Schreihals von der Lega könnte was bewirken, Weber ist im Falle eines Wahlsiegs vermutlich eher die Marionette der Bundesregierung


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 nazareth 22. Mai 2019 
 

Bei uns in Österreich gibts grad Schlammschlacht. Auch wenn man FPÖ nicht wählt, dann weiß man dass diesen Politikern übelst mitgespielt hat. Jetzt auch noch Kurz Sebastian stürzen, der bei uns für Moderaten Mittelkurs steht und auch christliche Politiker in seinen Reihen hat. Lukas Mandl, Gudrun Kugler Lang. Jan Ledochovsky usw. Unerträglich ist Politik von links ohne Konzept, ohne Regeln, ohne Format. Ich wähle wenn geht moderateste Partei und namentlich Personenwahl christl. Politiker.


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 Judith-Maria 22. Mai 2019 
 

@Aegidius: Fake-News kommen hier von Ihnen

Wo der Islam gewünscht(!) heimisch wird und Millionen Muslime neu angesiedelt werden, dort kann es kein christliches Abendland mehr geben. Deswegen wird der Begriff "christliches Abendland" inzwischen auch als "diskriminierend" gewertet. Für diese Politik stehen nunmal CDU/CSU. Das Morgenland war auch einmal christlich. Beispielhaft ist der Libanon zu sehen. Dort wurden Millionen muslimische Palästinenser angesiedelt und freundlich empfangen. Zum Dank hat der Islam die Vorherrschaft übernommen. Beirut galt einst als das Paris des Ostens.


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 Diasporakatholik 22. Mai 2019 
 

Korrektur: Wir waren bei der Briefwahl zum Europaparlament überhaupt nicht ratlos


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 Diasporakatholik 22. Mai 2019 
 

Wir waren bei der Briefe zur Europaparlament überhaupt nicht ratlos

Von dem ellenlangen Wahlzettel mit 41 Parteien - darunter die verrücktesten Gruppierungen - kam für meine Frau und mich als überzeugte Katholiken NUR die CDU in Frage!

Klar sind in dieser Großpartei auch nicht alle Kandidaten vorbildliche Christen - aber da sind weder einerseits Nazis noch andererseits Kommunisten drin, denen wir nämlich auf keinen Fall unsere Stimmen geben wollen.

Die CDU-Kandidaten bringen sich ein in die EVP und müssen dort ihren Kurs und ihre Politik mit den übrigen Abgeordneten dieser europäischen Volkspartei abstimmen aushandeln.

Zudem brauchen sie im Europaparlament wahrscheinlich noch Koalitionspartner-Parteien, um praktische Politik umzusetzen. Das mündet oft in Kompromissen oder Deals zwischen den Parteien.

Das mag manchem Wähler hier im Forum nicht behagen - aber so funktioniert nun mal Demokratie.

Dass das Christentum leider an Bedeutung im Land und Kontinent verliert, liegt an den einzelnen Menschen - nicht an Parteigruppierungen.


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 Konrad Georg 22. Mai 2019 
 

Ich habe mir gestern die Rede

von Björn Höcke, vom Tagesspiegel bereit gestellt, ausgedruckt. Ich empfehle allen, diese ganz zu lesen.
Kardinal Meisner hat schon vor vielen Jahren der Union empfohlen, das C aus dem Namen zu entfernen. Das Bündnis C wird von der Union genau so ernst genommen wie die WerteUnion, nämlich gar nicht.


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 Critilo 22. Mai 2019 
 

@ Aegidius

Die AfD kann nichts vorweisen, weil die anderen Parteien, also die deiner Meinung nach "überwiegend konservativen" CDU mit dem kath. Christentum in der "DNS" sowie deren bevorzugte Koalitionspartner AfD-Vorschläge (mehr o. minder, meist mehr) geschlossen ablehnen, vgl. etwa kath.net-Artikel Nr. 63930, 59145 (RLP-Landtag, inkl. "überwiegend konservativer" CDU mit kath. "DNS" finanziert Abtreibungsklinik) und Nr. 54925 (als die thü. AfD-Fraktion einen besseren Schutz von Christen in Flüchtlingsheimen anmahnte, bewies die "überwiegend konservative" CDU mit der kath. "DNS," dass sie "Blockflöte spielen kann" (Merkel) und stimmte gemeinsam mit der rot-rot-grünen Reg. - getreu dem Motto "Hauptsache dagegen" - dagegen. Erst Monate später fiel ihr dann doch noch ein, dass da ja noch ein C im Parteinamen steht, also mahnten diesmal die Schwarzen einen besseren Schutz von Christen in Flüchtlingsheimen an - Monate nach der AfD, wie gesagt, vgl. kath.net-Artikel Nr. 56971).


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 Judith-Maria 22. Mai 2019 
 

Wenn man die von Papst Benedikt genannten, für Katholiken unveräußerlichen Kriterien ernstnimmt,

dann ist die CDU/CSU schon mal raus aus der Wählbarkeit - SPD, Grüne, Linke und FDP sowieso. Also was ist mit Lebensschutz, Familie nach Schöpfungsordnung und Elternstärkung in der Erziehung? Das Grundsatzprogramm der AfD bejaht all diese Kernpunkte, die für mich zentral sind, ausdrücklich.
Und bitte komme mir jetzt niemand mit Alice Weidel etc. Wenn man die persönliche Lebensführung einzelner zum Maßstab der Wählbarkeit einer Partei macht, dann bleibt nur die Möglichkeit, am Spielfeldrand zu stehen, also Wahlenthaltung. Denn die Partei der praktizierenden und dem Lehramt treuen Katholiken hat es noch nie gegeben und wird es auch nie geben in dem schmutzigen Geschäft der Politik. Die AfD ist auch die einzige Partei, die den Begriff "christliches Abendland" in den Mund nimmt und verteidigt. So ist es insgesamt nicht verwunderlich, dass etliche leitende ALFA-Repräsentanten auch eine Funktion in der AfD innehaben oder gar Mandatsträger sind wie MdL Michael Frisch in Rheinland-Pfalz.


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 Wunderer 22. Mai 2019 
 

@Aegidius

Entschuldigung meine Einmischung.
Auf Ortsebene hat die CDU viele gute Bürgermeister und Politiker.
Schon auf Landesebene aber fragt man sich, warum es den Landtagsabgeordneten der CDU beim Lebensschutz für die ungeborenen Kinder die Sprache verschlagen hat und stumm bleiben. In Rheinland-Pfalz ist die AfD, ob man es hören will oder nicht, tatsächlich die einzige Partei im Landtag, die aktiv für die Kinder und ihr Recht auf Geburt und Leben eintreten. Es ist ein Skandal!, was andere Parteien da anstellen.

Für mich aber ist der Sonntag als Wahltag tabu. Ich beteilige mich da nicht. Der Sonntag ist der besondere Tag zur Ehre Gottes und zum Wohle des Menschen; für politische Wahlen gibts genug andere Tage.


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 Kostadinov 22. Mai 2019 

Weber praktizierender Katholik?

Höre ich zum ersten Mal... aber sein Wahlziel ist ja, die Brüsseler Funktionärskleptokratie auszubauen - folglich für mich nicht wählbar. Er hat auch gesagt, er würde sich lieber von den Linken zum Kommissionspräsidenten wählen lassen als von Salvini & Co.
Jaaaaaaa, ich weiß, die AfD ist auch nicht katholisch. Bei den deutschen Messbesuchsquoten kann man auch nicht erwarten, dass es eine halbwegsgrosse richtig katholische Partei gibt...


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 Ad Verbum Tuum 22. Mai 2019 

Wahlprüfsteine von "Demo für Alle"

birgt für manche vielleicht Überraschendes
https://008.frnl.de/lt/t_go.php?i=21366&e=NzY2OTAxMw==&l=-https--demofueralle.blog/wp-content/uploads/2019/05/Wahlpr%C3%BCfsteineDFA_Europawahl2019.pdf

Die CDU halte ich als für eine Christen unwählbar, da ihr Weg weiter von den christlichen Überzeugungen/Inhalten wegführt. Nenne mir einer ein Gegenbeispiel für das die CDU auch auf Kosten der Macht eintritt...


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 Critilo 22. Mai 2019 
 

@aegidius

CDU? Überwiegend konservativ?


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 schlicht 22. Mai 2019 
 

Weber

ein aufrichtiger Katholik? CSU wählen? Weber plant die Finanzierung der Soros-Uni durch Bayern! Ist Soros hier nicht bekannt?


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 Ad Verbum Tuum 22. Mai 2019 

Werteunion

ist ja gut und recht - nur, ihre Stimme wird nicht einmmal in der CDU gehört.
Letztendlich werden die "Player" von CSU & Werteunion jedesmal vor den Wahlen rausgepackt, damit man wieder ein paar Konservative fangen kann - aber es ist Verar... - sorry für diese derbe Ausdrucksweise, aber die CDU ist für mich nur noch ein rotes Tuch und solange sie nicht 80% der Mannschaft austauschen ... sie hat uns die letzten Jahre so unverschämt angelogen, mir reichts auf Lebenszeit.
Die Wertunion müsste aus der CDU austreten, sonst ist einfach nur "wasch mich, aber mach mich nicht nass".
...
Was die Worte von P. Franziskus angeht - im Prinzip hat er recht, in Deutschland ist es aber m.E. schon zu spät, Krieg & Kriegsschuld einerseits und die '68er andererseits, haben bereits dazu geführt, dass die Tradierungskette bereits weitgehend zerbrochen ist. Wir als Volk haben keinen Epos, kein positiv gelebte Geschichte mehr - und Christus haben wir verworfen ... die Familie auch.


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 Wunderer 22. Mai 2019 
 

Dank an Herrn Prof. Gindert für diesen nachdenkenswerten

und sehr informativen Beitrag und danke an kath.net für die Veröffentlichung.

Es hakt ja wirklich überall in Politik und Gesellschaft und es hat primär mit dem dem fehlenden Christusglauben zu tun. Die Ehrfurcht vor den Geboten Gottes ist gewichen und an diese Stelle und als Ersatz ist eine Freiheit gerückt, die ohne Gebote (besonders die Liebe zu Gott und dem Nächsten) und Grenzen dem Menschen das irdische Glück verheißt. Das geht jetzt langsam zu Ende, und die Politik hat immer weniger Möglichkeiten aus dem Füllhorn zu schöpfen und etwa eine rosige "Zukunft" zu verheißen, auch nicht mit der Chiffre Klimaschutz- die auch nur ablenkt vom eigentlichen Problem, dem Problem der Gottlosigkeit.
Und wenn der Kindermord nicht gestoppt wird, verboten wird und bei Verstoß auch strafrechtlich geahndet wird, braucht man von Politik gar nicht zu reden. Und dasselbe gilt für die Unmoral, die aufhören muß.
Papst Benedikt XVI. hat das Wesentliche gesagt und in 3 Punkten zusammengefaßt.


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 Ehrmann 22. Mai 2019 

Die von Benedikt XVI. zitierten Werte hört man in der Politik kaum mehr

denn wenn sie jemand von ihnen spricht, wird er VON ALLEN SEITEN attackiert, mittels der modernen Unworte angegriffen (rechtspopulistisch, frauenfeindlich, reaktionär u.s.w.) - eine Meute aller Lager nimmt gegen ihn Stellung, alle möglichen und unmöglichen Vorwürfe werden aufgeboten. Nur die Erinnerung an die Worte von Sr. Angelika (USA) anläßlich solcher Wahlkämpfe "ICH WÄHLE DAS LEBEN" kann noch Orientierung schaffen und schützt vor diversen unseriösen Ablenkungsversuchen. Leider glauben die meisten Politiker nicht, daß sie mit dem (menschlichen) Leben und der Ausrichtung auf Gott punkten können - Gott schütze Österreich. Hoffentlich hilft die jetzige Krise den Christen, aus ihrem Dornröschenschlaf aufzuwachen und sich ihrer Verantwortung vor IHM wieder bewußt zu werden und mehr auf Seine Hilfe als auf politische Berechnungen zu vertrauen.Dazu auch eine Lektüre des AT recht hilfreich (Isaias etc.)


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 topi 22. Mai 2019 

Sehr richtig. Lest die Programme der Parteien

Die Programme der Parteien sagen vieles aus. Dort sind eben die Kapitel über Abtreibung, Familie und Erziehung (z.B. Gender)für mich die wichtigsten. Hinterher soll keiner sagen, er habe nichts gewusst, wenn die Jungsozialisten der SPD etwa Abtreibung bis zur Geburt fordern.


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 antony 22. Mai 2019 

@ Aegidius (2)

Bei mir hat sich in den letzten Jahren eine gewisse Enttäuschung über die CDU eingestellt, zuletzt dadurch, dass 1/3 der CDU-MdB für die "Ehe" für alle gestimmt haben, aber auch schon vorher, z. B. durch von der Leyens kinderfeindliche Familienpolitik. Aber ich würde mich mit Ihnen freuen, wenn die CDU wieder zu ihrem ursprünglichen Markenkern zurück finden würde.


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 antony 22. Mai 2019 

@ Aegidius: Der Einfluss ist bislang begrenzt, aber im EU-Parlament bereits vorhanden.

Es gibt dort bereits einen Abgeordneten von Bündnis C, Arne Gericke (2014 über die Familienpartei gewählt worden, mitlerweile Parteienwechsel). Der hat in den letzten Jahren doch manches bewirkt, z. B. eine Erklärung gegen Leihmutterschaft, gemeinsam mit Vertretern anderer Parteien (auch Mitgliedern der Grünen, die aus unterschiedlichen Gründen gegen Leihmutterschaft sind), oder Entschließungsanträge zum Thema Religionsfreiheit und Christenverfolgung. Hier ein Überblick:

https://www.europarl.europa.eu/meps/de/124815/ARNE_GERICKE/main-activities/motions-instit#mep-card-content

Aber Sie haben natürlich recht: Die ECPM-Fraktion, der Bündnis C angehört, ist mit 6 Abgeordneten klein.

Es gibt bei Bündnis C sicherlich sehr große Überschneidungen z. B. mit der Werteunion, und ich weiß, dass diese Gruppen auch untereinander im persönlichen Kontakt und Austausch sind.


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 nicodemus 22. Mai 2019 
 

Keiner,

schüttet dreckiges Wasser weg - s.Union -
wenn er kein sauberes hat!
@Aegidius - ja!


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 Peisistratos 22. Mai 2019 
 

@aegidius, @OStD Rösch

@aegidius: Volle Zustimmung zu Ihren Beitrag! Ich glaube auch nicht, dass uns die Wahl einer solchen Kleinstpartei weiterhilft; als Katholik hätte ich zudem ein ernstes Problem mit ihrer im Grunde evangelikalen Ausrichtung. Wenn die WerteUnion weiter am Ball bleibt, haben CDU/CSU die Chance, wieder mehr zur Stimme auch eines politischen Katholizismus zu werden.

@OStD Rösch: Ich sehe in nichts, worin die AfD eine "Alternative" wäre. Sie mögen einige klassisch-konservative Positionen gekapert haben, aber der Preis wäre, ziemlich viel unappetitliches in Kauf zu nehmen. Haben Sie die Rede von Gauland zur Feierstunde zum GG gehört? Wer bezüglich des Heiligen Römischen Reiches ein derartige historische Ignoranz zeigt und das Heil im preußisch geprägten Nationalismus sieht, ist für mich als bayrischen Katholiken keineswegs wählbar. Für den Katholiken müssen Universalismus und Subsidiarität unbedingt zusammen gehen, das ist bei der AfD nicht gegeben.


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 OStR Peter Rösch 22. Mai 2019 
 

Chancenreich?

Wer mit seiner Stimme etwas bewirken will, muss an die Effizienz der Stimmabgabe denken. Die AfD ist deshalb erste Wahl. Ich würde sogar soweit gehen: "S. H. Benedikt XVI würde AfD wählen."


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 antony 22. Mai 2019 

Bündnis C - Christen für Deutschland verwirklicht alle von Papst Benedikt genannten Prinzipien:

Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Hier tritt Bündnis C dafür ein, dass der Schutz des Lebens strafbewehrt sein muss - übrigens im Gegensatz zu allen im Bundestag vertretenen Parteien.

Anerkennung und Förderung der natürlichen Familie. Der Ehebegriff ist für Bündnis C für den lebenslangen Bund zwischen Mann und Frau vorbehalten. Eltern soll durch ein wirksames Erziehungsgehalt ermöglicht werden, ihre Kinder selbst zu erziehen, statt sie möglichst früh in Fremdbetreuung zu geben.

Schutz des Primärrechtes der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder. Die Relativierung dieses Rechts durch "Kinderrechte im Grundgesetz" lehnt Bündnis C ab.

Zum Thema "Identität": Bündnis C tritt für eine EU als Bündnis starker, souveräner Nationen ein.

Wenn 0,6% Bündnis C wählen, ist ein Sitz im Europaparlament sicher. Bei der Europawahl gibt es keine 5%-Hürde!

buendnis-c.de/europawahl/wahlprogramm/


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