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Eucharistie – Kausalprinzip der Kirche

16. Mai 2019 in Aktuelles, 29 Lesermeinungen
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Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: ohne die Eucharistie erlöschen der Glaube und die Hoffnung, und die Liebe erkaltet. Die Sendung der Kirche getragen von der Gegenwart Christi. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Aus der Eucharistie, der unergründlichen Quelle der göttlichen Liebe, könnt ihr die Kraft schöpfen, die notwendig ist, um die anderen zu Christus zu bringen, um täglich Zeugen der Liebe und der Solidarität zu sein und um die Güter, die die Vorsehung euch gewährt, mit den Brüdern zu teilen, denen es am Notwendigsten mangelt.“

Evangelium vom Donnerstag der vierten Osterwoche (C):
„Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat. Wenn ihr das wisst – selig seid ihr, wenn ihr danach handelt. Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Der mein Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben. Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es. Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“ (Joh 13,16-20).

Benedikt XVI., nachsynodales Apostolisches Schreiben „Sacramentum caritatis, 14:

Eucharistie – Kausalprinzip der Kirche

Durch das eucharistische Sakrament nimmt Jesus die Gläubigen in seine „Stunde“ hinein; auf diese Weise zeigt er uns die Bindung, die er zwischen sich und uns, zwischen seiner Person und der Kirche beabsichtigte. Tatsächlich hat Christus selbst im Kreuzesopfer die Kirche gezeugt als seine Braut und seinen Leib. Die Kirchenväter haben ausgiebig meditiert über die Beziehung zwischen dem Ursprung Evas aus der Seite des schlafenden Adam (vgl. Gen 2,21-23) und dem der neuen Eva, der Kirche, aus der geöffneten Seite Christi, der im Schlaf des Todes versunken war: Aus der durchbohrten Seite – erzählt Johannes – floß Blut und Wasser heraus (vgl. Joh 19,34), ein Symbol der Sakramente. Ein kontemplativer Blick „auf den … den sie durchbohrt haben“ (Joh 19,37) bringt uns zum Nachdenken über die kausale Verbindung zwischen dem Opfer Christi, der Eucharistie und der Kirche. In der Tat: „Die Kirche lebt von der Eucharistie“. Da in ihr das erlösende Opfer Christi gegenwärtig wird, muß man vor allem erkennen, daß sich „ein ursächlicher Einfluß der Eucharistie … an den direkten Ursprüngen der Kirche“ zeigt. Die Eucharistie ist Christus, der sich uns schenkt und uns so fortwährend als seinen Leib aufbaut.

Darum ist in der eindrucksvollen Wechselwirkung zwischen der Eucharistie, welche die Kirche aufbaut, und der Kirche selbst, welche die Eucharistie vollzieht, die Erstursache jene, die in der ersten Formulierung ausgedrückt ist: Die Kirche kann das Mysterium des in der Eucharistie gegenwärtigen Christus eben deshalb feiern und anbeten, weil zuerst Christus selbst sich ihr im Kreuzesopfer geschenkt hat. Die Möglichkeit der Kirche, die Eucharistie zu „verwirklichen“, ist ganz und gar verwurzelt in der Selbsthingabe Christi an sie. Auch hier entdecken wir einen überzeugenden Aspekt der Formulierung des heiligen Johannes: „Er hat uns zuerst geliebt“ (vgl. 1 Joh 4,19).

So bekennen auch wir in jeder Feier den Vorrang der Gabe Christi. Der kausale Einfluß der Eucharistie auf den Ursprung der Kirche verdeutlicht schließlich das nicht nur chronologische, sondern auch ontologische Zuvorkommen seiner Liebe, mit der er uns „zuerst geliebt“ hat. Er ist in Ewigkeit derjenige, welcher uns zuerst liebt.

Aus der Ansprache Benedikts XVI. bei der Versammlung zum Abschluss der diözesanen Pastoralvisitation im Markusdom zu Venedig, 8. Mai 2011:

Habt keine Angst, gegen den Strom zu schwimmen, um Jesus zu begegnen, in die Höhe zu streben, um seinen Blick zu kreuzen. (...)

Die Sendung der Kirche trägt Frucht, weil Christus wirklich unter uns anwesend ist, ganz besonders in der heiligen Eucharistie. Seine Gegenwart ist eine dynamische Gegenwart, die uns ergreift, um uns zu den Seinen zu machen, um uns ihm ähnlich zu machen. Christus zieht uns zu sich, er läßt uns aus uns selbst herauskommen, um uns eins zu machen mit ihm. Auf diese Weise fügt er uns auch in die Gemeinschaft der Brüder ein: Die Gemeinschaft mit dem Herrn ist immer auch Gemeinschaft mit den anderen.

Daher hängt unser geistliches Leben wesentlich von der Eucharistie ab. Ohne sie erlöschen der Glaube und die Hoffnung, und die Liebe erkaltet. Ich ermahne euch daher, für die Qualität der Eucharistiefeiern immer besser Sorge zu tragen, besonders der sonntäglichen Eucharistiefeiern, damit der Tag des Herrn in ganzer Fülle gelebt wird und die täglichen Ereignisse und Tätigkeiten erleuchtet.

Aus der Eucharistie, der unergründlichen Quelle der göttlichen Liebe, könnt ihr die Kraft schöpfen, die notwendig ist, um die anderen zu Christus zu bringen, um täglich Zeugen der Liebe und der Solidarität zu sein und um die Güter, die die Vorsehung euch gewährt, mit den Brüdern zu teilen, denen es am Notwendigsten mangelt.

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Lesermeinungen

 Dismas 21. Mai 2019 

@Rolando und @caninus

GOTT ist der Allmächtige, der Alleinherrscher auch der Rex Tremaenda majestatis - der König schriecklicher Gewalten.
Ich sehe hier die unauflösliche Einheit der Hll.Trinität. Christus sagt ja" Wer den Vater sieht sieht mich, ich und der Vater sind eins"
Aber GOTT ist auch die LIEBE, daher sind wir keine Geschöpfe sondern Abbild GOTTES sogar durch Chrisi Opfertod Kinder GOTTES. So lässt uns der liebende und (für uns Menschen unfaßbar) barmherzige GOTT teilhabenan SEINER Herrlichkeit


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 Rolando 20. Mai 2019 
 

caninus

Gott ist der Allmächtige, herrscht aber nicht als Alleinherrscher, er regiert und wirkt und herrscht durch die Propheten, durch Maria, durch seinen Sohn, durch die Heiligen aller Zeiten, den freien Willen des Menschen achtend. Wie haben Sie mich verstanden?


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 caninus 20. Mai 2019 
 

@Rolando

Wenn Sie schreiben:
"Gott ist der Allmächtige, ja, aber nicht der Alleinherrscher."
Sind Sie sich aber bewusst, dass 'Sie damit den antiken Götterhimmel wiederbeleben?
Damit kehren Sie zum klassischen Polytheismus zurück!


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 lakota 18. Mai 2019 
 

@Paffel

Sie kommen immer wieder mit der Behauptung, Gott sei reine Intellektualität.

Ich frage Sie noch einmal: Glauben Sie an unseren Herrn Jesus?

Wenn Sie wieder nicht antworten, haben @hape und @Montfort recht: Sie sind ein Troll und wollen nur provozieren. In diesem Fall sollten alle hier Sie ignorieren, ich werde es tun.


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 lesa 18. Mai 2019 

Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn am Brotbrechen (vgl Lk 24)

@MSM: Sie schreiben: "Wenn das heilige Messopfer aufhören würde, dann würde diese Welt aufhören zu bestehen, denn Gott wäre nicht mehr gegenwärtig. Gott ist das Leben - wo Gott nicht ist, da ist der Tod."
An diesem Tatbestand, erkennt man, von welchem Geist die Aktion Maria 2.0 stammt.
Möge der Hl. Geist unser aller Herz immer mehr öffnen, dass es uns geht wie den Emmausjüngern: Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn am Brotbrechen" (Lk 24)


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 lesa 18. Mai 2019 

Provokation

@MSM: Vermutlich hat die Darlegung über die Eucharistie von Benedikt XVI. die beiden berührt, "provoziert". Ihre Äußerungen gaben auf jeden Fall Gelegenheit, auf gewisse Fragen, die noch viele andere haben, einzugehen bzw. gewisse Zusammenhänge aufzuzeigen.


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 Rolando 18. Mai 2019 
 

engelsberg

Gott ist der Allmächtige, ja, aber nicht der Alleinherrscher. Gott konnte seinen Sohn nicht den Christen schenken, es gab noch keine. Übrigens konnte er ihn auch nicht den Moslems schenken, gab auch noch keine. Ich denke auch, es reicht.


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 Montfort 18. Mai 2019 

Wie es scheint, sind wieder ein paar Trolle unterwegs...

@Paffel argumentiert wie vor kurzem @derkaplan mit der ewigen personlosen "Intellektualität" a la Roger Lenaers, @engelsberg macht ihm den Koadjutor, der ihm verpflichtet und ihn unterstützt, möglicherweise steckt dahinter eine einzige Person, die schon oft den Namen bzw. das Mäntelchen gewechselt hat.

Die Redaktion wird das ja hoffentlich überprüfen.


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 MSM 17. Mai 2019 
 

Werte/[email protected]

Herzlichen Dank!
Ich teile Ihren Eindruck. Zumindest was @Paffel und @engelsberg betrifft, scheint es von beiden reine Provokation.


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 lesa 17. Mai 2019 

Im eucharistischen Christus hat alles Bestand, soll alles versöhnt werden (Kol)

@Paffel: Die Fragen verwundern nicht. Die Eucharistie ist ein großes Geheimnis für uns alle.
Der Hl. Pater Pio trug die Wundmale Christi. Er wusste, was er sagte. @MSM Danke für den entscheidenden Hinweis "Im Anfang war das Wort …(Joh 1, 1-4)Dazu Kol: "Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand. Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang. 19 Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut." (Kol 15-20)
Dies geschieht wesentlich durch die Eucharistie.


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 engelsberg 17. Mai 2019 
 

@Rolando

Gott ist der Allmächtige, auch im Christentum, deshalb sagen wir das ja auch im Credo. Und sein Sohn Jesus ist nichts anderes, als Gott in menschlicher Form, also menschgewordener Gott. Das ist ja das spezielle Geschenk, dass Gott damals den Juden (nicht den Christen!) gemacht hat. So, und jetzt ist es, denke ich, genug.


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 Rolando 17. Mai 2019 
 

Paffel

Gott wirkt nicht alleine, er ist kein Alleinherrscher, wie es Luther oder der Islam sehen. Gott sande seinen Sohn, er gab uns seine Mutter, beide formten die Heiligen, deren Gebet und Opfer auch zu Heile mit gereicht, im Verbund des Leibes Christi, der Kirche. So sind z. B. Ablässe,die Nachlässe der Sündenstrafen den Verdiensten der Heiligen, der Leidenden, der Betenden und der Opfernden zuzurechnen. Falls Sie dem protestantischen Spektrum zuzurechnen sind, werden Sie Vieles nicht verstehen. Kein Problem, einfach den Hl, Geist, die Muttergottes, die Mutter der göttlichen Weisheit bitten, den Katechismus betend mit der Hl. Schrift zusammen lesen, dann gehen schon Lämpchen auf. Ihnen reiche Gnaden. Kasperltheater spielt Gott nicht, Magie macht er auch nicht. Kürzlich wurde eine Seherin von Heroldsbach beerdigt, sie sagte, wenn ihr wüsstet was wir gesehen haben, ihr würdet Tag und Nacht beten. Die Fatimakinder litten freiwillig, weil sie Dinge sahen, die keine Magie und kein Kasperletheat


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 Rolando 17. Mai 2019 
 

chorbisch

Sie sehen die Welt als Planeten, wie auch die anderen Planeten, von Merkur bis Saturn und Sonne, die können alle sicher existieren, solange wie Gott will. Doch die Erde ist was besonderes, ein Ort der Prüfung für den Menschen, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Auf der Erde hat der Teufel Rechte, die ihn der Mensch gibt. Würde der Mensch in seiner Freiheit Jesus nicht wollen, seine Gegenwart in der Hl. Messe ablehnen, keine Hl. Messe mehr feiern, oder protestantische Gottesdienste, egal ob durch Mann oder Frau, bei denen KEINE Gegenwart Jesu da ist, dann gäbe es keine Erlösung von den Taten, den Rechten des Bösen, der Mensch wäre in der Lage, er würde seinen eigenen Untergang herbeiführen. Das Leben wäre weg, ob die Erde dann noch als Planet weiterrotiert ist nicht so wichtig. Sie sollen sich eher an P. Pio orientieren, als seine Aussagen in Frage zu stellen.


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 chorbisch 17. Mai 2019 
 

@MSM

Ich denke, auch ein "großer und demütiger Heiliger" ist nicht unfehlbar, oder lehrt die Kirche etwas anderes?
Ich habe diese harte Formulierung gewählt, weil ich mich schon öfter über diesen Satz Pater Pios geärgert habe. Denn er ist falsch und widerspricht den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.

Sie argumentieren übrigens ungenau : Pater Pio sprach, davon, die Welt könne ohne die Sonne existieren, aber nicht ohne die Heiligen Messe.

Er sprach nicht von "ohne Gott". Das ist ein entscheidender Unterschied, oder sind Sie der Meinung, Gott existiere nur durch die Heilige Messe?

Ich bin Protest und kein studierter Theologe, aber ich habe die katholische Lehre zur Heiligen Messe immer so verstanden, sie sei ein Geschenk Gottes an uns sündige Menschen, weil wir sie brauchen.
Aber Gott "braucht" sie nicht, er war schon immer da.


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 Diadochus 17. Mai 2019 
 

@Paffel,@engelsberg,@chorbisch

Was Sie schreiben, ist ein ziemlicher verwirrter Käse. @Rolando hat die Bedeutung der Hl. Eucharistie ergänzend zum obigen Artikel schön skizziert. Gerne würde ich Ihnen erwidern, habe aber den Eindruck, dass Ihnen gar nicht daran gelegen ist, zu verstehen. Sie wollen nur provozieren.


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 hape 17. Mai 2019 

Werte/r @MSM

es liest sich irgendwie trollig, was die beiden Kollegen @Paffel/@chorbisch von sich geben. Sie erinnern mich an die Jünger des seltsamen Jesuitenpaters Roger Lenaers, die hier von Zeit zu Zeit einfliegen, um eine Runde theologisches Pingpong zu spielen. Von wegen Gott sei reine Intellektualität. – Diskussion sinnlos. Am besten ignorieren.


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 Paffel 17. Mai 2019 
 

@MSM

"Gott ist das Leben"
Verwechseln Sie da nicht etwas?
In 1.Jo 4,16 steht:
Gott ist LIEBE, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.
Das heißt doch: Wer liebt, in dem ist Gott und er ist in Gott. Das ist reine Intellektualität oder wie @engelsberg schreibt, geistige Einswerdung. Und wie bereits gesagt, dazu bedarf es keiner Magie!


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 MSM 17. Mai 2019 
 

@chorbisch

Die zitierte Aussage Padre Pios als Unfug zu bezeichnen, zeugt nicht sonderlich von Respekt vor diesem demütigen großen Heiligen.

Glauben Sie an die Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus in der heiligsten Eucharistie? Glauben Sie an die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi in jeder heiligen Messe.
Als katholischer Christ sollten Sie das. Wenn dies Ihr Glaube ist, wie können Sie dann Anstoß nehmen an der Aussage eines Heiligen, der sagt, dass die Welt eher ohne Sonne bestehen kann als ohne Gott - Jesus Christus, der in der heiligen Eucharistie wahrhaft gegenwärtig ist?
Wenn das heilige Messopfer aufhören würde, dann würde diese Welt aufhören zu bestehen, denn Gott wäre nicht mehr gegenwärtig. Gott ist das Leben - wo Gott nicht ist, da ist der Tod.


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 MSM 17. Mai 2019 
 

@Paffel

"Eine Frage: Wie konnte dann die Welt die vielen Millionen Jahre vor Christus existieren?"

"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden und OHNE DAS WORT WURDE NICHTS, WAS GEWORDEN IST.
In ihm war das Leben und DAS LEBEN WAR DAS LICHT DER MENSCHEN." (Joh.1,1-4)


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 engelsberg 17. Mai 2019 
 

Thomas

Als der Jünger Thomas es einfach nicht glauben konnte, dass Jesus nicht tot ist und einen materiellen Beweis verlangte, na da hat Gott dem Thomas halt diesen Beweis geliefert. Das war gut so, denn auf diese Weise konnte auch Thomas glauben. Doch Gott hat ja auch noch etwas mehr dazu gesagt ;-)


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 Paffel 17. Mai 2019 
 

@Rolando

Sie schreiben:
²...die der Teufel inspiriert. Er will Gottes Schöpfung zerstören, er setzt alles daran. Durch Jesus wird er in Schach gehalten, zusammen mit seiner Mutter und den Heiligen, die er ja bereits erlöst hat,.."
Mit Verlaub: Wo bleibt denn bei alle dem GOTT? Ist der "Allmächtige" denn so schwach, dass er in dem von Ihnen beschriebenen Kasperltheater keine Rolle spielen kann?


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 chorbisch 17. Mai 2019 
 

@ Rolando

Bei allem Respekt vor Pater Pio, aber die von Ihnen zitierte Aussage ist schlicht Unfug!

Ohne Licht und Wärme der Sonne wäre die Erde nur ein von Eis überzogener Planet auf dem jedes (!) Leben erloschen ist, auch das der Priester. Dann wäre niemand mehr da, der die Eucharistie feiern kann, weil Hirte und Herde sämtlich erfroren wären.

Mit solchen Vergleichen erreicht man nichts für ein besseres Verständnis der Bedeutung der Eucharistie, sondern macht sich eher lächerlich und liefert jenen, die dem Glauben skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen, nur eine Steilvorlage.

Monsignore Schlegl hat hier in der Vergangenheit öfter die Meinung vertreten, die Kirche sollte sich bei naturwissenschaftlichen Debatten lieber heraushalten, da die erforderliche Kompetenz fehlt. Die immer wiederkehrenden Bemerkungen zum Thema Gallilei, oder über Aussagen von Geistlichen des 19. Jahrhunderts zur Schädlichkeit der hohen Geschwindigkeit der Eisenbahn, zeigen, wohin das führt.


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 Rolando 17. Mai 2019 
 

Fortsetzung

Seite 23, die Sterbestunde,
https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Das%20Zeugnis%20der%20Gloria%20Polo.pdf
Wenn es keine Hl. Messe mehr geben würde, geschähe keine Erlösung mehr, der Teufel hätte sein Zerstörungswerk soweit geführt, das die Welt zerstört wäre. Pater Pio sagte nicht umsonst, „eher kann die Welt ohne Sonne bestehen, als ohne Hl. Messe“. Die Klimaideologen, in welcher Ausprägung auch immer, oder die Tier und Umweltschützer, die ohne Gott ihren Zielen nachlaufen, erhalten die Welt nicht, es sind die, die die Wandlungsworte sprechen. Der Teufel versucht doch immer, besonders wieder durch den Schwachsinn, „Maria2.0, die echte Eucharistie auszuhebeln, durch Frauen am Altar, wo dann, obwohl äußerlich die Zelebration gleich aussieht, KEINE Gegenwart Jesu mit Fleisch und Blut, stattfindet. Warum sieht man in vielen Darstellungen des Jesuskindes, wie er die Weltkugel in einer Hand hält? Ohne ihn geht NIX!


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 Rolando 17. Mai 2019 
 

engelsberg, Paffel

Ich habe geschrieben, ohne Hl. Eucharistie kann die Welt nicht existieren, warum? In der Hl, Messe setzt Jesus sein Erlösungswerk fort, Erlösung von den Taten des Bösen, von den Taten, die der Teufel inspiriert. Er will Gottes Schöpfung zerstören, er setzt alles daran. Durch Jesus wird er in Schach gehalten, zusammen mit seiner Mutter und den Heiligen, die er ja bereits erlöst hat, auch seine Mutter, bereits vor der Empfängnis. Diejenigen, die vor Jesus lebten, wurden erlöst, als er am Kreuz ins Totenreich hinabstieg. Die geistige Einswerdung, die Kontenplation ist nicht die Hl. Kommunion, im Essen seines Leibes. Er sagt ja, „Joh 6,53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Joh 6,54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Bei Gloria Polos Nahtoderfahrung ist es noch deutlicher, Seite 23, di


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 Paffel 16. Mai 2019 
 

@engelsberg

Donnerwetter: "Kommunion besteht in der geistigen (!) Einswerdung, oder vielleicht besser geistigen Verbindung mit Gott, also letztlich in der Kontemplation."
Dem kann ich sehr gut zustimmen !
Auch dem:"Die Hostie ist eine Hilfe und nicht eine unabdingbare Voraussetzung!"
Ja, Magie hat hier keinen Platz!
Bin jetzt mal sehr gespannt auf die Prügel, die Sie beziehen werden.


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 Rolando 16. Mai 2019 
 

Ohne die Heilige Eucharistie kann die Welt nicht existieren.


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 derGl?ckliche 16. Mai 2019 
 

Unser überwesentliches Brot gib uns heute!

In der Vater Unser - Bitte kommt im Urtext das griechische Wort „epiousion“ (ἐπιούσιον) vor, dies ist einzigartig in der gesamten Bibel. Die Vater Unser - Bitte, bezieht sich somit im eigentlichen Sinne auf das Brot des Lebens, den Leib Christi. (vergl. griechischen Urtext von Mt. 6,11)


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 bergkristall 16. Mai 2019 
 

Papst Benedikt XVI.
Sie fehlen mir so sehr! Gottes Segen Ihnen.


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 mphc 16. Mai 2019 

Dem ist nichts hinzuzufügen:

Daher hängt unser geistliches Leben wesentlich von der Eucharistie ab. Ohne sie erlöschen der Glaube und die Hoffnung, und die Liebe erkaltet. Ich ermahne euch daher, für die Qualität der Eucharistiefeiern immer besser Sorge zu tragen, besonders der sonntäglichen Eucharistiefeiern, damit der Tag des Herrn in ganzer Fülle gelebt wird und die täglichen Ereignisse und Tätigkeiten erleuchtet.
Unser "Wohn"-Pfarrer hat unserer Tochter erzählt, dass auch die vier jung-erwachsenen Kinder seines engsten Mitarbeiter-Ehepaares nicht mehr in die Kirche gehen, nur wenn sie eine Funktion zu erfüllen haben.
Kann man sich vorstellen, dass ein Liebespaar sich nicht mehr treffen will?
von diesem Gedanken her wäre eine Sehnsucht nach der wöchentlichen Eucharistiefeier zu wecken.


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