Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Patriarch verlangt Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien

1. Mai 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Syrisch-orthodoxer Patriarch Aphrem beklagt in Osterliturgie "illegale und ungerechte" Sanktionen gegen Damaskus - Appell für die beiden entführten Metropoliten von Aleppo


Wien-Damaskus (kath.net/KAP) Der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatius Aphrem II. hat die Sanktionen von EU und USA gegen Syrien als "illegal und ungerecht" beklagt und deren Aufhebung gefordert. Niemand dürften die grundlegenden Menschenrechte vorenthalten werden, sagte er nach Angaben der Stiftung "Pro Oriente" (Dienstag) bei der feierlichen Liturgie am ostkirchlichen Ostertag (28. April) in der Georgskathedrale im Bab-Touma-Stadteil von Damaskus. In eindringlicher Weise betete der Patriarch um Frieden für Syrien und den ganzen Nahen Osten. Sein Gebet gelte auch denen, die in Syrien "Böses tun", damit "der Herr sie erleuchte und sie zur Erkenntnis der Wahrheit bringe".


Ein Höhepunkt der Liturgie war demnach das Gebet für die beiden vor sechs Jahren entführten Metropoliten von Aleppo, Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi (Archivfoto). Das Gebet für die beiden vor sechs Jahren entführten Metropoliten und deren Bilder waren Bestandteil der österlichen Videobotschaft des Patriarchen. Sie wurde am 28. April in den syrisch-orthodoxen Gotteshäusern in aller Welt, darunter auch in Wien, gezeigt.
In seiner Predigt appellierte Patriarch Aphrem an die Christen, ein dem Glauben an die Auferstehung Jesu Christi entsprechendes Leben zu führen und so zu einer "neuen Schöpfung im Geist und in der Wahrheit" zu werden. Die Existenz des Bösen, der Kriege und der Zerstörungen kennzeichneten einen "schwachen Glauben" an die Auferstehung. Wenn wirklich an die Auferstehung Jesu geglaubt würde, wäre die Welt ein besserer Ort, "an dem Friede, Liebe und Klarheit herrschen". Christus liebe alle Menschen, "nicht nur die, die an ihn glauben".
Bei der Osterliturgie konzelebrierte der Patriarch mit Patriarchalvikar Timotheos Matta Al-Koury und dem armenisch-apostolischen Erzbischof von Damaskus, Armash Nalbandian. Die syrisch-orthodoxe und die armenisch-apostolische Kirche stehen in voller Kirchengemeinschaft. Unter den anwesenden Gläubigen war auch der Vorsitzende des syrischen Parlaments, der Christ Hammouda Sabbagh.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Syrien

  1. Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
  4. Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
  5. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  6. Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
  7. Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
  8. Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen
  9. Neuer Bischof von Aleppo ernannt - 2014 von Milizen entführt
  10. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  3. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  7. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  8. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  13. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Die Kirche sieht Medjugorje heute aus geistlicher und aus pastoraler Sicht positiv“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz