Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  6. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  7. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  8. R.I.P. Georg Ratzinger
  9. Dümmer geht nimmer!
  10. Vatikanberaterin bringt "Kardinalskollegium mit Frauen" ins Spiel
  11. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  12. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  13. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  14. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

Erzbischof begrüßt slowakisches Nein zu Istanbul-Konvention

2. April 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz-Vorsitzender Zvolensky: An Frauen verübte Gewalt "in welcher Form auch immer unzulässig und verabscheuenswert", bei Frauenschutz jedoch "Genderideologie unterzuschieben unannehmbar"


Bratislava (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Slowakischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislav Zvolensky, hat einen vom Parlament in Pressburg mehrheitlich gefassten Beschluss begrüßt, dass die Istanbul-Konvention des Europarates nicht ratifiziert wird. Der Nationalrat forderte zuvor am Freitag in einer von 101 der 150 Abgeordneten unterstützen Resolution die Regierung auf, im Ratifizierungsprozess nicht voranzuschreiten. Das Kabinett habe darüber hinaus "dem Europarat mitzuteilen, dass die Slowakei nicht beabsichtigt, Vertragspartner des Abkommens zu werden", berichteten slowakische Medien über den Parlamentsbeschluss.


Er halte die Entscheidung des Nationalrats für richtig, denn die "ideologische Belastung dieses Dokuments" berge in sich "mehrere ernste Risiken", vor denen auch die höchsten Vertreter der christlichen Kirchen in der Slowakei gewarnt hätte, hielt Zvolensky in einer ersten Reaktion fest. An Frauen verübte Gewalt "in welcher Form auch immer" sei "unzulässig und verabscheuenswert". Niemand könne sie tolerieren und man müsse "jeder Anstrengung entwickeln ihr Einhalt zu gebieten", betonte der Pressburger Erzbischof. Das Thema Frauenschutz sei jedoch "so ernst, dass Versuche in ihrem Rahmen die Genderideologie unterzuschieben unannehmbar" seien, so der Bischofskonferenz-Vorsitzende.

Er sei erfreut, dass sich die Slowakei der Ratifikation nicht anschließe, und hege die Hoffnung, "dass die slowakische Gesetzgebung beim legitimen Versuch des Schutzes der Frau vor Gewalt nicht dem internationalen Druck erliegt und die unwandelbare Wahrheit über die Identität von Mann und Frau nicht verlässt".

Das als "Istanbul-Konvention" bekannte Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Die Konvention mit 81 Artikeln - unter anderem zu häuslicher Gewalt, Zwangsverheiratung, Stalking und weiblicher Genitalverstümmelung - wurde von allen 47 Mitgliedstaaten des Europarats mit Ausnahme von Russland und Aserbaidschan unterzeichnet, bisher aber nur von rund 30 Mitgliedstaaten ratifiziert und durchgesetzt. Österreich hat die Konvention bereits im Jahr 2013 ratifiziert, Deutschland und die Schweiz im Jahr 2017.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hortensius 3. April 2019 
 

Gender-Ideologie als Beimischung

Wenn die Gender-Ideologie es nötig hat, in der Tarn-Form aufzutauchen, dann ist vor ihr zu warnen.


0

0
 
 Andrzej123 3. April 2019 
 

Frei nach Kierkegaard

Es handelt sich bei bei der gesamten Konvention, nicht nur bei dem noch drauf gesetzten Gender Aspekt, um eine orellianisch kafkaesk verschwurbelte Hass Litanei gegen Männer, Väter und traditionelle Familien.
Die beiden Dokumente der Konvention (Konvention & Erläuterung) sind praktisch unlesbar, ohne dass jedem Menschen, der noch einen Fünkchen Anstand in sich hat, schlecht werden muss.
Frei nach Kierkegaard:
Wäre mein Kind der schlimmste Verbrecher, gäbe ich die Hoffnung nicht auf... doch hätte es an solchen Dokumenten mitgewirkt, müsste ich es als verloren ansehen.


3

0
 
 girsberg74 2. April 2019 
 

Dankbar für Nein-Sager!

Die Gründe für das „Nein“ werden im Beitrag nicht ganz klar, es sei denn, dass die Gender-Ideologie, wenn nicht als direkter Teil der Konvention so doch indirekt als die Unterlage dieser Konvention feststeht.

Ein „Nein“ zwingt jedenfalls zu einer genaueren Betrachtung einer Sache, wo andere durch einfaches Ja-Sagen ein Problem schnell aus ihrem Blick zu entlassen suchen.


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Slowakei

  1. Zahlreiche Priesterweihen in der Slowakei
  2. Bratislava: Rosenkranzgebet gegen "Istanbul-Abkommen"
  3. Traditionelle Volksmissionen in der Slowakei starten
  4. Slowakei: Komplette Bischofskonferenz beim Marsch für das Leben!
  5. Slowakei: Regierung regelt Kirchenfinanzierung neu
  6. Slowakei vor Neuregelung der Priesterbesoldung
  7. 25 Jahre Unabhängigkeit: Erzbischof lobt "Öffnung" der Slowakei
  8. Slowakei: Kirche feiert Seligsprechung von P. Titus Zeman
  9. Slowakischer Priester-Märtyrer Zeman wird seliggesprochen
  10. Slowakei: Kirche enttäuscht nach 'Nein' zu Glücksspielverbot








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Dümmer geht nimmer!
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  6. Die Sprache der Engel
  7. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  8. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  9. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  10. „In dieser Stunde der Trauer…“
  11. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  12. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  13. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  14. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  15. #alllivesmatter - Unser kath.net-Sommer-T-Shirt 2020

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz