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'Ich bin eine Mission' - Zwischen Weherufen und Seligpreisungen

28. März 2019 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Ein Bericht vom Symposion „Ich bin eine Mission“ des Kardinal Walter Kasper Instituts - Gott sollte wieder im Zentrum der Verkündigung (G. Augustin) stehen trotz aller Widrigkeiten - Von Helmut Müller


Vallendar (kath.net) Das schon seit Jahren von dem Pallottinerpater Georges Augustin organisierte jährliche Symposion im März erwies sich einmal mehr als eine gelungene Synthese von universitärer Reflexion (Eberhard Tiefensee, Thomas Söding), spiritueller Vermittlung und Formen praktischer Umsetzung (P. Karl Wallner, Johannes Hartl, der Unternehmer Friedhelm Loh, Pfr. Ulrich Parzany) der Thematik. In den Beiträgen kam der Missionsauftrag zwischen den Weherufen Jesu und seinen Seligpreisungen unterschiedlich zur Geltung. Dass das Kirchenschiff mit einem Schaden unterhalb der Wasserlinie, nicht in einem Trockendock repariert werden kann und gleichzeitig in voller Fahrt auf Kurs gehalten werden muss, ist eine besondere Herausforderung.

Insbesondere der Vortrag von Eberhard Tiefensee stand für den Weheruf Jesu, indem er die besonderen Herausforderungen, die eine bis ins Mark säkularisierte Gesellschaft beschrieb, die in einem platten Realismus nur schwer für Seligpreisungen kirchlichen Formats ansprechbar sei. Der anwesende Kardinal selbst erwies sich als Scharnier zwischen universitärer Reflektion und aufmunternder Mission, gerade nach dem Vortrag von Eberhard Tiefensee.

P. Karl Wallner und insbesondere Johannes Hartl nahmen nicht minder die Herausforderungen „Ein(es) säkularen Zeitalters“ (Charles Taylor) wahr und setzten Visionen dagegen. Sie zeigten weltweit Wege auf, die Menschen gehen und sich geradezu nach den Seligpreisungen sehnen. Eindrucksvolle Beispiele bezeugten wie der Sauerteig des Evangeliums auch in der säkularen Welt aufgeht: So konnte „Weihrauch in der Kirche wie Bodennebel in der Disco“ von einem Jugendlichen erfahren werden (P. Wallner). Viele Beispiele wie die gute Saat unter dem Unkraut von Unfreiheit und Gewalt aufgeht, folgten, auch wie z. B. die Botschaft des Evangeliums wie ein Samenkorn wächst in der Unterwelt von Untergrundkirchen in China und im Iran, in Gefahr für Leib und Leben Frucht bringt und als Licht der Welt gesehen wird. Das Symposion wurde zu einer kleinen MEHR-Konferenz durch weitere Zeugnisse von Friedhelm Loh und Pfr. Ulrich Parzany. Auch besorgte Anfragen aufgrund der Umwälzungen in Lehre und Leben der Kirche wurden als Lebenswirklichkeiten wahrgenommen und nicht mit „einfachen Wahrheiten“, sondern auf christliche Lebensordnungen hin beantwortet. Eine junge Frau brachte es in einem Dank an Johannes Hartl auf den Punkt, nicht konservative und liberale Schablone würden überzeugen, sondern die von ihm aufgewiesenen Wege wie Mission heute gelebt werden kann. Insgesamt ist es dem Veranstalter des Symposions P. Augustin gelungen durch die Auswahl der Referenten in einer kleinen MEHR-Konferenz, den Kurs des leckgeschlagenen Kirchenschiffs durchs Meer der Zeit zu stabilisieren. Die Vision der Seligpreisungen Jesu, bestimmten den Kurs des Schiffes in den Wogen und Untiefen der aktuellen Weherufe, die in der Kirche und über die Kirche allenthalben zu vernehmen sind. Kirche in Not war während des ganzen Symposions anwesend und berichtet darüber.

kath.net-Buchtipp:
Zeitgerecht statt zeitgemäß
Spurensuche nach dem Geist der Zeit im Zeitgeist
Von Helmut Müller
Hardcover, 244 Seiten
2018 Bonifatius-Verlag
ISBN 978-3-89710-790-8
Preis Österreich: 15.40 EUR

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Lesermeinungen

 Perlinde 29. März 2019 
 

Hatten die Teilnehmer des hochkarätigen“ Symposiums

Mit ihrer universitären Reflexion, spiritueller Entwicklung und praktischer Umsetzung“ auch Menschen wie meine Freundin Lisa im Blick, die seit Jahren an der Supermarktkasse ihren Dienst tut, die - ausgestattet mit einem untrüglichen katholischen Riecher - jeden Tag die Hl. Messe besucht, sich in der Pfarre einbringt, ihren Kindern also den Glauben auf gute Weise vorgelebt hat u zusehen muss wie ihre jetzt erwachsenen Kinder - die sogar viele Jahre Ministranten waren-sich
vom Glauben entfernen. Sie wuchsen in einer sehr Liberalen Pfarrei auf (der Pfarrer hat offen zu verstehen gegeben, dass er nicht als „alter
Christus“ am Altar stehen will, der Ehemann
schwimmt eher auf der progressiven Welle („ sollen die Pfarrer doch endlich heiraten lassen!) und der Einfluss der Medien hat sein übriges zu
dieser Situation getan? Hattte das abgehobene Symposium auch die Leiden einfachen Gläubigen im Blick?


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 Bernhard Joseph 28. März 2019 
 

Bin ja schwer beeindruckt

"So konnte „Weihrauch in der Kirche wie Bodennebel in der Disco“ von einem Jugendlichen erfahren werden (P. Wallner). "

"Auch besorgte Anfragen aufgrund der Umwälzungen in Lehre und Leben der Kirche wurden als Lebenswirklichkeiten wahrgenommen und nicht mit „einfachen Wahrheiten“, sondern auf christliche Lebensordnungen hin beantwortet."

Welche Lebensordnungen, etwa die der "Theologie auf Knien" von Kardinal Walter Kapser?

"...nicht konservative und liberale Schablone würden überzeugen..."

Am Ende bleibt dann wohl nur der bloße Aktionismus, den man dann als "Mission" ausgibt?

"...den Kurs des leckgeschlagenen Kirchenschiffs durchs Meer der Zeit zu stabilisieren"

Ach, da war wohl das Ergebnis der DBK Synode noch nicht bekannt!

"...auch wie z. B. die Botschaft des Evangeliums wie ein Samenkorn wächst in der Unterwelt von Untergrundkirchen in China..."

Offenbar wurde übersehen, dass der Vatikan das Samenkorn mit dem kirchlichen "Round-Up" eines Staatsvertarges abzutöten versucht.


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