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"Die Zeichen der Kirche stehen auf Sturm"

26. März 2019 in Kommentar, 36 Lesermeinungen
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Mit dem „Grundsatzpapier“ der Diözese Linz wird letztlich die Entmachtung der Pfarrer in die Wege geleitet und der Priester demontiert - Gastkommentar zur Pfarrstruktur-Debatten in der Diözese Linz - Ein Gastkommentar von Gerhard Wagner


Linz (kath.net) Immer deutlicher wird es: Wir stecken in einer großen innerkirchlichen Krise, und die Zeichen der Kirche stehen auf Sturm. Menschen sind über die Missbrauchsskandale wütend und ziehen still und leise bzw. auch mit viel Getöse aus der Kirche aus. Es vergeht kaum eine Woche, wo nicht ein Bischof mit Reformvorschlägen auf sich aufmerksam macht, um die Glaubwürdigkeit und Attraktivität der Kirche zurückzugewinnen. Priester, die entmutigt sind, weil sie keine Zukunft sehen, suchen das Heil ebenso im Modernismus, weil sie glauben, so die Anerkennung in der Pfarre zu finden, wo sonst oft im Leben eines Priesters die Kritik im Vordergrund steht.

Immer stärker wird der Druck von Laien und Laienverbänden, die Reformen in der Kirche fordern. Unverkennbar ist aber auch die Tatsache, dass viele Priester in der Zwischenzeit alt geworden sind und auch die Zahlen über den Priesternachwuchs nichts Gutes für die Kirche verheißen, weil die Priesterseminare fast leer sind. Bezeichnend für unsere Zeit in der Kirche, in der die geweihten Priester fehlen, ist es, dass ältere Pfarrseelsorger in die Pension geschickt werden, die noch gut imstande wären, eine Pfarre mit Freude und Hingabe zu führen.

Steht also auch der ältere Priester einem neuen Pastoralkonzept im Weg, weil man in Zukunft mit weniger Priester auskommen möchte? Dem halte ich entgegen: Dass Priester heute fehlen, belastet die ganze Kirche, den einzelnen Christen wie auch unsere Pfarrgemeinden. Oder braucht man den Priester ohnehin nicht mehr, weil Laienchristen Leitungsfunktionen übernehmen und das genauso gut machen bzw. sogar besser? Dann haben jene Recht, die zuletzt schon von einer „künstlichen Verknappung der Priester“ gesprochen haben, um für die Laien in den Pfarren Platz zu schaffen.

Obwohl die Kirche zu allen Zeiten den Auftrag hat, für das Heil der Seelen zu wirken und die Botschaft Gottes zu verkünden, die allein der Welt und dem Menschen etwas sagen kann, was sie selbst dringend brauchen, lassen Hierarchen neue Strukturen der Kirche beraten, wo man mit weniger Priester auskommt, weil von einer ganz neuen Pastoral und letztlich von einer ganz anderen Kirche die Rede ist.

Viele, die ich in der letzten Zeit nicht nur in meiner Pfarre getroffen habe, sind verunsichert, aber auch darüber sehr betroffen. Andere, die beruhigen, weil eine Neustrukturierung stets die Menschen verunsichert, hört man sagen, dass dieses neue Pfarrkonzept allein auch deshalb gut ist, weil es so wie bisher nicht weitergehen kann. Wieder andere, die man reden hört, beschwichtigen, weil dieses neue Pfarrmodell in Wirklichkeit nicht so viel verändert.

Wenn man denen Glauben schenkt, die schon das Gespräch in der Diözese gesucht haben, dann legt sich der Verdacht nahe, dass alles schon fest gemacht ist, und man in den Resonanztreffen höchstens darüber reden lässt, was in den verschiedenen Details noch geklärt werden muss.

Offensichtlich hat die Diözese Linz klare Vorstellungen: in Zukunft sollen 487 Pfarr-Gemeinden in 35 Pfarren (mit sieben bis 21 Pfarr-Gemeinden) organisiert werden. Wenn es nun doch so sein wird, dass etwas geschehen muss, weil die Not so groß ist und in Zukunft noch größer wird, dann frage ich mich: Wird sich tatsächlich nur der kirchenrechtliche Status der Pfarren und der Pfarr-Gemeinden ändern oder doch mehr?

Persönlich mache ich mir große Sorgen um die Kirche, weil man gerade dabei ist, ohne dass man darüber spricht, den Priester abzumontieren. Während viele über diesen „Zukunftsweg“ und das neue „Pfarrkonzept“ in der Diözese Linz jubeln, und andere, die erschüttert und tief betroffen sind, sich resigniert von der Kirche abwenden, wird klar, dass man mit „schönen“ Reden zum „Dialog“ eingeladen hat, obwohl längst alles entschieden ist und noch in diesem Jahr alles beschlossen und in der Folge in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll.

Wenn meine Vermutung richtig ist, dann sind wir allen Ernstes auf dem Weg zu einer priesterlosen Kirche, weil es in Zukunft diese Priester nicht mehr geben wird. Um das Kirchenrecht zu umgehen, das für jede Pfarre einen Pfarrer als ihren „eigenen Hirten“ vorsieht (c. 515 §1), hat man 35 Pfarren geschaffen, die man auch in Zukunft mit einem Priester besetzen möchte. Und in den anderen Pfarr-Gemeinden sitzt dann – wie ich es vermute - zuerst noch ein Pfarrer, um dann einem Laien als „Pfarrleiter“ Platz zu machen.

Und genau das spüren viele Leute, die treu zur Kirche stehen und den Glauben der Kirche bekennen. Wenn das so ist, dann sind wir der Protestantisierung der katholischen Kirche wieder ein Stück näher gekommen, weil wir nicht mehr glauben, dass Christus in Zukunft weiterhin Männer beruft, die sich völlig der Feier der Hl. Messe und der Sakramente, der Predigt des Evangeliums und dem Seelsorgedienst widmen.

Priesterberufungen müssen für die Kirche immer Vorrang haben, weil sich die Kirche um die Eucharistie, die Quelle einer jeden geistlichen Berufung, und das sakramentale Leben aufbaut. Zugleich möchte ich es als Trost verstanden wissen, wenn die Kirchengeschichte uns daran erinnert, dass nach verschiedenen Zeiten eines ernsten Priestermangels immer wieder die Priesterberufe aufgeblüht sind.

Weil die Krise der Kirche von heute vor allem eine Krise der Priester ist, wird über den Priester in unserer Zeit viel diskutiert. Viele Menschen fragen nach der Identität des Priesters, weil sie nicht mehr wissen, was der Priester in seinem Wesen ist. Weil der Priester in das Zentrum der Krise der Kirche gerückt ist, ist es auch für die Kirche bedeutsam geworden, was der Priester macht und wie er es macht. Der Priester ist nicht Gemeindevorsteher, er ist auch nicht Manager und Sozialarbeiter und schon gar nicht ist er Unterhaltungskünstler, der sich auf der Bühne der Kirche selbst darstellt. Das Wesentliche am Priester, der in der Kirche der Diener der wesentlichen Heilstaten ist, ist die Weihe, durch die er auf übernatürliche Weise mit Christus verbunden wird, sodass der gekreuzigte und auferstandene Herr im Priester gegenwärtig sein will.

Die Feier der Eucharistie, in der der Priester das Erlösungsgeschehen gegenwärtig setzt, ist der wichtigste Dienst der Priester in der Nachfolge der Apostel für die Kirche und die Welt. Weil der Priester Diener des großen Geheimnisses der Eucharistie ist, hat der hl. Papst Johannes Paul II. in seinem letzten Brief zum Gründonnerstag im Jahr 2005 von der priesterlichen Existenz als einer „eucharistischen Existenz“ gesprochen. Das Leben des Priesters erhält eine „eucharistische Gestalt“, wenn die heilige Messe, die der Priester täglich feiert, uneingeschränkt zum Mittelpunkt des Lebens und der Sendung eines jeden Priesters wird. Von der Messe her und auf die Messe hin darf der Priester nicht nur als „Liturgievorsteher“, sondern als „Diener Christi und Ausspender der göttlichen Geheimnisse“ (1 Kor 4,1) verstanden werden, der „in der Person Christi“ handelt.

Obwohl in all dem Christus am Werk ist, der Priester aber „Werkzeug“ und Handlanger Christi bleibt, ist der kulturelle Druck heutzutage zweifellos trügerisch, dem der Priester in unserer Zeit ausgesetzt ist, wenn er von einer „sakralen“ in eine ausschließlich „soziale“ Rolle hineingedrängt wird. So kommt es, dass auch engagierte Christen immer weniger verstehen, dass es um Christus geht, den der Priester vergegenwärtigt, der wiederum an der Autorität Christi teilhat. Wenn die Leute wissen möchten, wer der Priester ist, dann müssen wir klarstellen, dass sich der Priester nicht ständig durch seine Fähigkeiten und Aktivitäten in der Pfarrgemeinde ausweisen muss. Auch wenn Priester in unserer Zeit um Wirksamkeit in ihrem priesterlichen Dienst bemüht sind, und viele Priester alles tun, damit sie in der Öffentlichkeit einen Eindruck hinterlassen, ist der Priester nichts aus sich und er hat auch nichts für sich, sondern er ist Priester aus der Gnade Gottes und hat alles empfangen, um es weiterzugeben. Keiner kann sich also selbst zum Priester „machen“, niemand kann sich die Bedingungen zum Priestertum selber stellen und keiner kann zum Priester gewählt werden. Weil die schönste Aufgabe für einen Priester ist, Hirte eine Pfarrgemeinde zu sein und diese im Auftrag Christi zu leiten, so ist auch „Pfarrer“ der schönste Titel für einen Priester. Eine Kirche, die auf den geweihten Priester verzichtet, um auf den Laien zu setzen, ist nicht mehr die Kirche Jesu Christi. Nachdem das katholische Priestertum in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das großartige Texte über den Priester formuliert hat, sturmreif geschossen wurde, übernehmen heutzutage Laien Leitungsaufgaben, die sie in der Öffentlichkeit wie Kleriker erscheinen lassen, während viele Priester total verweltlicht auftreten. Und mancher Priester hat mir schon sein Leid geklagt, dass er den Eindruck hat, er würde z.B. dem Pastoralassistenten, der sich in der Pfarrgemeinde ganz verwirklichen möchte, nur im Weg stehen. Wahr ist aber auch, dass es viele Gründe dafür gibt, dass es in den Pfarren immer weniger Sonntagsmessen gibt: nicht nur den Priestermangel!

Anzeichen dafür, dass Priester aus verschiedenen Funktionen einer Pfarrgemeinde verdrängt wurden, gab es in den letzten Jahrzehnten immer wieder. Wenn es sich um ein Priesterbild handelt, das zu funktionalistisch ist, wenn alles von den Diensten und Funktionen her gesehen wird, dann werden allzu leicht unzureichende Ersatzlösungen hingenommen. Weil Priester nicht nur wichtig sind aufgrund dessen, was sie tun, sondern aufgrund dessen, was sie
sind, geht es zunächst um die Schönheit der priesterlichen Berufung und ihrer großen Würde.

Die Priester werden aber auch in Zukunft nur dann ihre Berufung und Sendung voller Freude und großer Begeisterung leben können, wenn sie erkennen, dass es ihre Aufgabe ist, das Werk der Erlösung auf Erden fortzuführen. Um Priester zu sein und den priesterlichen Auftrag erfüllen zu können, muss der Priester selbstverständlich aber auch Mensch an der Seite des Menschen sein, ohne dass er sich von selbst aus zum Mittler zu Gott machen kann. Überlegungen wie diese machen deutlich, dass es ein tragfähig und theologisch gut begründetes Priesterbild braucht, das dem Volk verständlich gemacht wird und den Berufenen hilft, sich ganz in den Dienst Gottes und der Kirche zu stellen.

Das Priesterbild muss aus der Mitte des Glaubens kommen, in der seit Beginn der göttlichen Selbstoffenbarung das Bild des „guten Hirten“ (Joh 10,1-16: Lk 15,3-7) erstrahlt, das für jegliche Autorität und Sendung in der Kirche vorgegeben und unüberholbar ist. Die göttliche Dimension des „guten Hirten“ bleibt attraktiv und aktuell auch für unsere Zeit. Der Priester muss ein guter Hirte nach dem Herzen Gottes sein, der ohne Angst vor der aktuellen Gesellschaft hinausgeht und sich unermüdlich in der Seelsorge für alle Menschen hingibt.

Wir brauchen zweifellos den Priester, der wiederum in der Kirche unentbehrlich ist und nur durch den Priester ersetzt werden kann. Dabei geht es um die Beziehung zu Christus, die das Leben des Christen erhellt und das Leben des Priesters zutiefst prägt und ganz in Anspruch nimmt. Während die Zahl derer, die Jahr für Jahr um die Priesterweihe bitten, sinkt, steigt gleichzeitig von Jahr zu Jahr die Zahl der Pfarrgemeinden, die nicht mehr mit einem eigenen Priester besetzt werden können. Aber ich frage: Haben wir wirklich einen Priestermangel zu beklagen, wenn auch die Zahl der Gläubigen in den Pfarren rückläufig ist? So dürfen auch die Verantwortlichen in der Kirche nicht übersehen, dass die Hauptursache für den Priestermangel mit der geistigen Großwetterlage und dem Glaubensabfall unserer Zeit zusammenhängt. Es ist eine eklatante Glaubensmüdigkeit in unserer Wohlstandsgesellschaft, die sehr klar erkennen lässt, dass nicht nur die Priesterberufungen, sondern auch die Zahl der Messbesucher in unserer liberalen „Zeitgeist-Kirche“ massiv zurückgegangen ist.

Kurz gesagt: viele Probleme in der Kirche sind selbstverschuldet und hausgemacht, weil die Glaubenssubstanz in den letzten Jahren mehr und mehr verloren gegangen ist. Worum geht es, wenn man heutzutage eine Pfarre einen Priester braucht: um die Christmette und um ein Begräbnis, das vielerorts ohnedies schon Laien halten, vielleicht auch um die Friedhofsfeier am Allerheiligentag? Sonntagsaushilfen werden von den Klöstern immer noch erbeten, wofür Priester sehr dankbar sind, Beichtaushilfen aber kaum mehr, weil die wirkliche Seelsorge aus verschiedensten Gründen immer mehr zu kurz kommt. Wenn nun das Pfarrleben manchmal gar nichts mehr mit dem Glaubensleben zu tun hat, weil in vielen Pfarren überhaupt keine Ansprüche mehr für den Sakramentenempfang gestellt werden, dann bedeutet das den Bankrott einer jeden Pfarrseelsorge, die mit der Strukturreform aber überhaupt nicht angerührt wird. Umso deutlicher wird es, dass Glaubenskraft und missionarische Stärke in unsere Pfarren zurückkehren müssen, damit Leben in unsere Pfarren einkehren kann.

Und die Priester, die immer auch schwache Menschen bleiben, müssen wieder die volle Anerkennung und Wertschätzung in unserer Gesellschaft finden, weil sie ihren Dienst in Treue zur Kirche, verantwortungsbewusst und mit viel Liebe tun.

Ich wage es kaum zu denken, und doch frage ich: Hofft man, Strukturen so ändern zu können, dass es bald überhaupt keine Priester mehr braucht, weil man vielleicht keine mehr hat, und deshalb von einer ganz neuen Pastoral die Rede ist? Wenn die gewählte Perspektive eine ganz weltliche ist, wo vom Priester in Zukunft die Rede ist, ohne dass man vom Weihesakrament und vom Glauben redet, dann wird der Priester zwar in einer neuen Funktion, aber ohne Gnade dastehen. Wenn man heute z.B. in der Kirchenzeitung liest, wie da und dort Pfarrgemeinden ohne Priester am Ort „kräftige Lebenszeichen“ geben, dann frage ich mich, um welche „Lebenszeichen“ es geht, und ob man in Zukunft den Priester überhaupt noch braucht.

Sind wir Priester so wirklich überflüssig geworden, dass der Priester die Pfarrgemeinde vielleicht sogar in ihrer Entfaltung behindert? Zweifellos habe ich oft eher den Verdacht, dass man deshalb daran geht, die Strukturen zu ändern, weil es offensichtlich in der Kirche sinnlos geworden ist, gegen den Zölibat, den Rom nicht ändern will, anzukämpfen. Und was ist, wenn wir an jene Priester in der Diözese denken, die zur Zielscheibe herber Kritik geworden sind, weil sie sich den Wünschen einer „scheinbaren Mehrheit“ in den Pfarrgemeinden nicht beugen? So kam es auch in der Vergangenheit vor, dass Priester unerwünscht waren, und manche auch in der Vergangenheit regelrecht vertrieben wurden. Und wenn dann Christen am Sonntag lieber zu einem Wortgottesdienst gehen, wozu also noch einen Priester? In allem wird der kommende „Titularpfarrer“, der offensichtlich den Pfarrertitel trägt, ohne im kirchenrechtlichen Sinn ein Pfarrer zu sein, in der Praxis nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, in der Pfarrseelsorge zu wirken. Obwohl die echte Hirtensorge von unserem Herrn dem Priester anvertraut wurde, der von Amts wegen eine Vollmacht und auch die Kompetenz für die Seelsorge hat, fragen wir, was denn ist, wenn in Zukunft der „Titularpfarrer“ eine Pfarr-Gemeinde leitet, aber in einem Seelsorgeteam mit zwei oder drei Laien eingebunden ist und im Konsens entscheiden soll? Auch wenn die Diözese Linz die Absicht hat, einen Pfarrer tatsächlich zu entlasten, bleibt zugleich der Verdacht bestehen, dass er vor allem auch durch die Räte kontrolliert werden soll. Ist nicht der Rätekatholizismus längst zur Last vieler Pfarrer geworden, weil sie unter Druck gekommen sind? Wie soll das in Zukunft gehen, wenn der Pfarrer mit Laien gemeinsam die Pfarre leitet? Er wird sich dem Seelsorgeteam immer wieder beugen müssen, weil er von einer „Mehrheit“ immer wieder überstimmt werden kann. So werden Priester im Dienst der Pfarrseelsorge auf Dauer ihre Handlungsfähigkeit verlieren, weil ihnen auch die Letztverantwortung, die sie bisher in allen Bereichen hatten, abhandenkommt.

Zusätzlich ein Problem wird auch der priesterliche Dienst, der sich in Verkündigung, Sakramentenfeier und Seelsorge vollzieht. So lehrt die Kirche, dass die drei priesterlichen Aufgabenfelder und Zuständigkeiten nicht voneinander getrennt werden dürfen, weil sie aufeinander verwiesen sind: die Teilhabe am Amt der Leitung, d.h., Verkündigungsamt, Heiligungsamt und Hirtenamt gewinnen erst im Miteinander ihre ganze Bedeutung. Dass sich Kirchenstrategen über die Wahrheit hinwegsetzen, dass es für kirchliche Grundvollzüge das Weihesakrament braucht, erweist sich auch heute immer wieder als Katastrophe.

Dass der Priester der Zukunft in Gefahr ist, als „Messeleser“ und „Sakramentenspender“ herumzutouren, liegt auf der Hand. Dass kanonisch installierte Pfarrer fusionierter „Großpfarren“ als Vorsitzende von zahlreichen Räten und als Hauptverantwortliche für alle Kirchen und kirchlichen Einrichtungen mit Verwaltungsaufgaben überfordert sind, hat zur Folge, dass wenig Zeit und Kraft bleibt für die Seelsorge an den Gläubigen. Weil der Priester, der die Sakramente spirituell und würdig feiern soll, auch regelmäßig zu den Menschen kommen muss, ist es für mich als Pfarrer, der ich aus ganzem Herzen Seelsorger sein möchte, selbstverständlich immer wieder wichtig, den Menschen in ihren Sorgen und Nöten nahe zu sein. Was soll ich also tun, wenn die Diözese Linz dem Menschen mit einer neuen Struktur mehr Nähe der Kirche verspricht, während ich bisher immer schon überzeugt war, dass Priester und Laien in unserer Zeit Wege finden müssen, wie sie trotz vieler Verpflichtungen für die Gespräche der Menschen erreichbar und verfügbar bleiben? Wie die Kirche insgesamt so den Menschen näher kommen möchte, frage ich mich.

Im Grunde ist genau das auch der Tod einer jeden Seelsorge, weil sehr wahrscheinlich religiöse Inhalte zu kurz kommen und die Konkurrenz unter den Priestern und Laien größer wird. Zudem werden sich die Leute, die auch in der Vergangenheit schon „Religion a la carte“ gewählt haben, sich in Zukunft auch den Priester aussuchen, der ihnen mehr liegt, oder auch einen Priester ablehnen, um so jene Vorschriften zu befolgen, die sie als weniger beengend erfahren. Was das für die Kirche und die Pfarr-Gemeinden bedeutet, wird man sehr bald wissen. Am Ende des Tages wird man feststellen, dass den Dienst der Priester im Leben der Kirche trotzdem nichts ersetzen konnte.

Wenn ich nun grundsätzlich überhaupt nichts dagegen einzuwenden habe, dass man in Zukunft die Zusammenarbeit der Pfarren verstärken möchte, müssen wir trotzdem festhalten, dass auch eine Pfarr-Gemeinde in Zukunft nur ein Pfarrer (neu: Titularpfarrer!) leiten kann und nicht ein Seelsorgeteam.

Dass eine gute Zusammenarbeit in der Pfarre und über die Pfarren hinaus längst die Einheit im Glauben der Kirche voraussetzt, davon spricht das „Grundsatzpapier“ überhaupt nicht. Es hat mich schon in der Vergangenheit nicht nur nachdenklich gemacht, sondern regelrecht erschüttert, wenn ich mit Priestern zusammengekommen bin, wo ich mir nach einem „Fachgespräch“ die Frage gestellt habe, ob wir uns eigentlich noch in derselben Kirche befinden. Warum ist es dazu gekommen, dass Priester vieles ablehnen, was die Kirche lehrt?

Wieder einmal wird deutlich, dass man in der Diözese Linz sichtlich bemüht ist, Mängel in der Kirche, die zuletzt immer offenkundiger geworden sind, als Chance zu präsentieren. Weil es viel zu wenig Priester gibt, werden Laien in Leitungsfunktionen berufen. Während kirchliche Pastoralpläne, die ja immer wieder notwendig sind, um die personelle Versorgung in der Zukunft zu sichern, sagt das Linzer „Grundsatzpaper“ nichts darüber, wie der Glaube wieder seine ursprüngliche Faszination gewinnen und die Herzen der Menschen bewegen kann, vielmehr verstellt es den Blick auf das Wesentliche.

Obwohl heutzutage in der Pastoral der Kirche so viele Menschen arbeiten und von der Kirche so viele Mitarbeiter leben wie noch nie zuvor, schwindet der Glaube bei vielen Christen noch mehr, sodass von der Kirche insgesamt immer weniger Anziehungskraft ausgeht. Dass viele Pfarren am Ort keinen Priester mehr haben, wird den Pfarren erst dann bewusst, wenn es zu spät ist, denn solange es einen Pfarrer gab, haben sich leider viele weder um den Priester und sein Wort der Verkündigung noch um das Leben in der Pfarrgemeinde gekümmert. Heute sind wir inzwischen soweit, dass in vielen Bereichen die Laien Leitungsaufgaben übernehmen und vielerorts das Fehlen von Priestern gar nicht mehr als Mangel empfunden wird, weil man einen Wortgottesdienst, der von einem Laien gehalten wird, nicht mehr unterscheiden kann von einer Hl. Messe, die ausschließlich nur ein Priester feiern darf. So hat man vor längerer Zeit in vielen Pfarren bereits das Beichtsakrament abgeschafft, während man in letzter Zeit alles tut, um die katholische Messfeier zu zerstören. Dass es Eucharistiefeiern an Sonntagen immer weniger gibt, dafür ist nicht nur der Priestermangel ein Grund.

Viele Jahre ist es in Windischgarsten schon vollkommen selbstverständlich, dass in unserer Pfarre eine Pfarrsekretärin in Vollzeit ihre Arbeit sehr verlässlich tut, damit ich mich optimal für die Pfarrseelsorge freihalte. Weil ich nicht glaube, dass der Priester dadurch entlastet wird, dass Laien auf die Kanzeln steigen und sich um den Altar tummeln, fördere ich mit viel Einsatz Frauen, Männer und Jugendliche, die aus dem Glauben der Kirche leben, aber auch mithelfen, dass Bedürftige Hilfe finden und auch jene in die Mitte der Kirche geführt werden, die von der Kirche weit weg leben und nicht glauben. Nur so kann in der Kirche in Zukunft zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen etwas weitergehen.

Während ich Radikalreformen kirchlicher Strukturen entschieden ablehne, fordere ich dringend eine innere Erneuerung und Vertiefung des Glaubens auf der Grundlage der Lehre der Kirche. Weil die Kirche auf Priester nicht verzichten kann, muss sie in die Offensive gehen: dorthin, wo die Menschen sind. Es geht um eine Neuevangelisierung, die das Leben und die Herzen der Menschen erreicht. Wichtig ist die hl. Messe als die eigentliche Herzmitte unseres Glaubens, wesentlich sind die Sakramente, die uns die Nähe Gottes in der Kirche deutlich machen. Damit Priester endlich tun können, was ihre eigentliche Aufgabe ist, und wofür sie eigentlich „frei“ werden sollen: die Verkündigung des Evangeliums und die sakramentale Seelsorge, müssen wir Schluss machen mit einer Sakramentenpastoral, in der die Sakramente „verschleudert“ und in ihrer Bedeutung bis zur Belanglosigkeit heruntergemacht werden. Dringend notwendig ist aber auch ein wachsendes Gemeinschaftsgefühl in der Kirche, das gegenseitige Hilfe möglich und dem Christen deutlich macht, dass es immer besser ist, in der Kirche mit Freude mitzuwirken. Konkret lade ich ein, wieder verstärkt in Erwägung zu ziehen, dass ein Pfarrer in der Diözese Linz auch in Zukunft mehrere Pfarren hat und Priester aus dem Ausland als Pfarrvikare eingesetzt werden, die bisher schon wichtige Aufgaben in der Pfarrseelsorge erfüllt haben, wenn es darum ging, Pfarren mit Priestern zu besetzen. Um zu sehen, wohin die verschiedenen pfarrlichen Strukturreformen in Deutschland bisher geführt haben und wo heute verstärkt die Probleme liegen, muss man sich verschiedene Diözesen in unserem Nachbarland näher hin ansehen. Von einer drohenden Finanzknappheit als Alibi für pfarrliche Strukturveränderungen möchte ich nicht reden, weil mir darin die Kompetenz fehlt, andere sich aber sicher noch zu Wort melden werden.

Wie der Priester in einer Pfarre nur durch den Priester ersetzt werden kann, so ist auch der Dienst der Laien in einer Pfarre unersetzlich. Priester müssen wieder mehr Seelsorger werden, damit auch in Zukunft eine Pfarre lebensfähig bleibt, die immer Kirche für die vielen ist, nicht bloß für besonders ausgewählte Zielgruppen.

Wenn man im „Grundsatzpapier“ der Diözese Linz von der Entlastung des Pfarrers spricht, glaube ich vielmehr, dass letztlich die Entmachtung der Pfarrer in die Wege geleitet wird. Kopfzerbrechen macht mir aber obendrein, dass nicht nur Pfarre und Pfarr-Gemeinde auseinandergerissen werden, sondern auch Seelsorge und Leitungsverantwortung. Schade, wenn es letztlich auch heute letztlich in der Kirche immer um das Geld und auch die Macht geht. Ganz fest bin ich zur Überzeugung gekommen, dass viele, die in den Pfarren mitarbeiten, denen die Kirche am Herzen liegt, und die jetzt noch schweigen, letztlich aber genauso denken. Die Kirche macht nicht nur den Kirchgängern im Moment große Sorgen, wenn sie sich fragen: Soll das wirklich die „Kirche für die nächste Generation“ sein? Und wer wird da in Zukunft noch Priester in der Diözese Linz werden wollen?

Dr. Gerhard Maria Wagner ist Pfarrer von Windischgarsten, Diözese Linz.

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Lesermeinungen

 winthir 28. März 2019 

mensch, borromeo -

das ist mir auch schon so gegangen.

ich fange mal von vorn an:

1)wenn Du eine Berufung hast, melde Dich bei der zuständigen diözesanen Stelle.

2) warte.

3) warte (Nummer 4 bis 19 erspare ich jetzt Euch).

20) Ruf! doch! an! (Der zuständigen Mitarbeiterin war das echt peinlich, dass ich immer noch auf Antwort warten mußte).

21) Brief vom Ordinariat: leider nein (fromm verbrämt).

22) seitdem bin ich "Diakon ohne Amt." Meine Berufung endet nicht durch die Ablehnung der diözesanen Stellen.


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 Schneerose 27. März 2019 
 

@Nachdenklich68

Danke für Ihre nachvollziehbaren Erläuterungen.
"Aber die Pfarrei hätte ihn leichter entbehren können (müssen!), als die Diözese Linz!!!" - richtig. Man muss Geduld haben. Gott schreibt auch auf ungeraden Linien gerade...vielleicht gibt es für Linz später einmal eine ähnliche Person?


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 freya 27. März 2019 
 

@Nachdenklich68

Ihrem Kommentar stimme ich vollumfänglich zu. Allerdings hat Papst Benedikt selbst die Ernennung von Dr. Wagner zum Weihbischof zurückgezogen nachdem Kardinal Schönborn als Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz ihn dermaßen unter Druck gesetzt hat. Ein Hirte unter lauter Wölfen ist eben auch ziemlich verloren (sic. Rücktritt von Benedikt XVI.)!


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 Nachdenklich68 27. März 2019 
 

@freya

Ihre Überzeugung, die menschlich gesehen völlig verständlich ist, hat im Ergebnis schreckliche Konsequenzen: wer soll es dann richten? Wer soll dann noch die Wahrheit verkünden? Ein Mainstream-Mann, der "everybodys Darling und damit nobodys Liebling" ist? Wir brauchen Hirten und keine Wölfe im Schafspelz! Wenn also - was schwierig genug ist - ein guter Hirte wie Pfr. Wagner gefunden wurde, dann muss er auf die Weide zu den Schafen!!! Ansonsten werden die Schafe aufgefressen oder - wie von fast allen Mainstream-Bischöfen - allein gelassen. Also überspitzt formuliert: Wir dürfen kein Verständnis dafür haben, dass die Schafe keinen geeigneten Hirten bekommen. Dafür gibt es - anders als bei den Protestanten - die Weihegnade. Ein Protestant könnte sich diese Entscheidung zum "Nein" erlauben, ein Katholik nicht. Um des Himmelreiches Willen! Es gab in der Geschichte nicht selten die Situation, dass ein Gerechter es richten musste! Vielleicht hat Papst Franziskus die Erleuchtung bzgl. Wagner?


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 Nachdenklich68 27. März 2019 
 

@schneerose

Das mit dem Wort "Mut" war in Richtung Gehorsam gegenüber dem Papst gemeint. Er wurde direkt (!) vom Papst ernannt, was einen wesentlich höheren Grad an zu erbringendem Gehorsam einfordert, als wenn man aus einem 3er Vorschlag vom Domkapitel gewählt wird. Wenn der Papst Pfarrer Dr. Wagner ernannt hat, dann wird er seine gewichtigen Gründe gehabt und im Blick auf die Gesamtkirche gedacht haben. Da dürfen die Bedenken des Ernannten (!) nur dann eine Rolle spielen, wenn sie den Person des Ernannten direkt (!) und eklatant betreffen und der Papst daher nichts wissen konnte. Äußerliche Gründe (= Anfeindung, Widerstand) dürfen dabei keine Rolle spielen, denn sonst hätte es ja der Ernannte selbst in der Hand, die Personalpolitik des Papstes zu hinterfragen. Noch einmal: ich halte Pfarrer Dr. Wagner für einen der fähigsten Pfarrer in Österreich. Leider kann man ihn nicht unter den Kopierapparat legen. Aber die Pfarrei hätte ihn leichter entbehren können (müssen!), als die Diözese Linz!!!


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 Nachdenklich68 27. März 2019 
 

@mphc

Da Pfarrer Dr. Wagner bereits von Rom ernannt wurde, konnte nur er selbst - und nicht der Diözesanbischof verzichten. Ich kann Pfr. Wagner menschlich verstehen! Doch es gibt daneben auch eine Pflicht, das Kreuz auf sich zu nehmen. Der Applaus der Welt und des Linzer Klerus darf dabei kein Maßstab sein. Pfr. Wagner konnte dabei jedoch nicht wissen, welche Richtung die Kirche nach Benedikt gehen würde. Hätte er dies geahnt, hätte er den Mut zum Standhalten sicher gehabt, um der letzte Fels in der Brandung sein können! Die Kirche von Österreich hätte ihn so dringend nötig!!!


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 mphc 26. März 2019 

@Nachdenklich68

Wenn ich das richtig sehe, hat nicht Dr. Wagner auf die Ernennung zum Weihbischof verzichtet, sondern
der Diözesanbischof - der war ja völlig allein inmitten von Wölfen! Die wollten ja nicht, dass er Unterstützung bekommt.


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 Nachdenklich68 26. März 2019 
 

Verzicht war falsch!

Pfarrer Wagner hätte nicht auf seine Nominierung als Weihbischof verzichten dürfen. Protest hin, Protest her. Es war ein schlimmer Fehler im Hinblick auf die Zukunft der Kirche!!!


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 borromeo 26. März 2019 

@zeitblick

Herzlichen Dank für Ihre bestärkenden Worte!

Ich bin weiter auf der Suche nach dem richtigen geistlichen Weg für mich. Einige Konsequenzen werde ich aber sicherlich ziehen. So werde ich bei den anstehenden Wahlen für die kirchlichen Gremien nach vielen Jahren voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Meine im Ton immer sachlichen und freundlichen (darauf lege ich in der Kommunikation großen Wert), aber eben "katholischen" Wortmeldungen in den Gremien und in persönlichen Gesprächen haben mich wohl zu einem nicht genehmen Mitglied dort gemacht. Und diese einschlägige Bekanntheit meiner Positionen trug dann wohl auch zu der geschilderten Ablehnung bei.

Ich habe aber auch immer noch etliche gute Kontakte in der Kirche (ja, zum Glück es diese auch noch)und es gibt immer Möglichkeiten und Notwendigkeiten auch für Laien, mit fundiertem Wissen und gefestigtem Glauben in der Kirche die Stimme zu erheben. Und das ist gerade in diesen Zeiten notwendiger denn je!

Ihnen Gottes Segen!


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 ottokar 26. März 2019 
 

Über den Gehorsam

Es ist tatsächlich an der Zeit über den Gehorsam zu diskutieren.Grundsätzlich ist das im Glauben geschulte Gewissen der innere Massstab, der Kathechismus der äussere begrenzende Rahmen.Nun gibt es Entwicklungen in unserer Kirche, die es dem Gewissen schwer machen gehorsam zu sein . Diese Entscheidung kann eine individuell unterschiedliche Belastung werden, sie hängt mit unserem persönlichen Toleranzempfinden zusammen.Dieses individuell unterschiedliche Toleranzempfinden ist etwas ganz Gefährliches,weil es nicht mehr objektiv ist und weil es unterschiedliche Massstäbe benützt.Beispielsweise wird oft wahre, göttliche Barmherzigkeit mit menschlicher Toleranz (Güte) verwechselt und damit die Wahrheit verbogen.Das eiserne Festhalten an der empfundenen Wahrheit beispielsweise ist aber eine der Gründe für die Piusbrüder-Gemeinschaft. Jetzt muss die Frage kommen: Was ist Wahrheit, kann man sie tolerant behandeln? Und ist man dann im Grunde ungehorsam?


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 elisabetta 26. März 2019 
 

@mphc

Ja, Windischgarsten ist da eine rühmliche Ausnahme.


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 zeitblick 26. März 2019 

borromeo vor 7 Stunden ...Verzicht

Lieber Borromeo!
Es tut mir leid, dass Sie diese Erfahrungen, wie manch andere auch, machen mussten. Ich hoffe, Sie haben Ihren Weg dennoch gefunden. Gottes Ruf steht! Er braucht Arbeiter für seinen Weinberg! Wie auch immer....lg


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 lakota 26. März 2019 
 

@Stefan Fleischer

"Ja, solche fehlen heute. Ist es aber abwegig zu denken, dass sie uns bis zu einem gewissen Grad auch deshalb fehlen, weil Satan gelungen ist EB Lefebvre und seine Berater in den Ungehorsam zu führen?"
Wie meinen Sie das? Was wäre wenn EB Lefebvre gehorsam gewesen und mitgemacht hätte?


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 Herbstlicht 26. März 2019 
 

@Zeitzeuge

Ich habe das auch auf "Beiboot Petri" gelesen und frage mich: Was bezweckt Franziskus eigentlich, was geht hinter seiner Stirn vor, was sind seine wirklichen Absichten?

Franziskus:
"Die Vielzahl und die Vielfalt der Religionen .... sind von
Gott in seiner Weisheit, durch die er den Menschen schuf- gewollt."

Weihbischof A. Schneider gibt er für diesen seinen umstrittenen Satz eine Erklärung. In der jetzt verbreiteten Fassung jedoch wurde diese viele Gläubigen und Theologen irritierende Aussage nicht korrigiert.

Franziskus wird mir immer fremder!
Auch deshalb, weil er -zumindest auf mich- immer mehr undurchschaubar wirkt.


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 Zeitzeuge 26. März 2019 
 

....., daß es Satan gelungen ist..........???

So habe ich noch niemals jemand über Erzbischof
Lefebvre und seine Anhänger, denen ich
mit durchaus kritischer Sympathie gegenüberstehe, reden hören, auch nicht aus Rom!

Es gibt auch einen Missbrauch der Gehormsamsverpflichtung, vgl. z.B. Apg. 5,29
oder was der der hl. Thomas von Aquin
über die Grenzen des Gehorsams sagt!

Soeben lese ich in Beiboot Petri, daß
der Leiter des päpstl. Rates für Interreligiösen Dialog den Wunsch des
hl. Vaters per Rundschreiben an die kath. Univeritäten weitergeben hat,
die "Abu Dhabi"- Erklärung zu verbreiten!

Kann der Papst Gehorsam verlangen für
die Verbreitung dieses Machwerks, in dem die einzige Offenbarung Gottes
gleichgestellt wird mit den übrigen
Religionen und das sogar noch als dem
Willen Gottes entsprechend deklariert
wird?

Auch das ist heiliger Ungehorsam Pflicht, da gilt NON POSSUMUS!

Glaube ist mehr als Gehorsam, viel mehr!

Ja, die Zeichen der Kirche stehen auf Sturm,

Maria breit den Mantel aus!

Fest soll mein Taufbund immer stehen!


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 mphc 26. März 2019 

@elisabetta

Im Allgemeinen dürften Sie leider recht haben.
Ich beziehe mich auf die besondere Situation der Pfarre Windischgarsten, wo ich den Eindruck habe, dass das Volk ziemlich geschlossen hinter ihrem Pfarrer Dr. Wagner steht - zumindest hoffe ich es.


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 Kostadinov 26. März 2019 

@Stephan Fleischer - die gibt es durchaus...

...z.B. bei der Petrusbruderschaft, auch hier in der Schweiz. Jetzt ausgerechnet den Teufel hierfür verantwortlich zu machen, dass die Piusse in den Ungehorsam abgedriftet sind, erscheint mir fast übertrieben. Da würd ich eher argumentieren, wenn man gegen alle liturgischen Missbräuche ab 1970 mit gleicher Konsequenz vorgegangen wäre wie gegen Lefebvre, dann würde die Eucharistie nicht so am Boden liegen...


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 Stefan Fleischer 26. März 2019 

@ ottokar

Wir brauchen wieder wahre eucharistische Existenzen, geweihte Männer, die in der Kraft der Gnade der Konsekration über uns stehen.
Ja, solche fehlen heute. Ist es aber abwegig zu denken, dass sie uns bis zu einem gewissen Grad auch deshalb fehlen, weil Satan gelungen ist EB Lefebvre und seine Berater in den Ungehorsam zu führen? Fehlten - und fehlen nicht auch heute noch – solche im Grunde genommen klarsehende Leute, um die Intensionen des Konzils umzusetzen, um den Modernisten die Stirne bieten zu können?
Wie dem auch sei, eine Umkehr zu Gott, eine Abkehr von einem menschzentrierten und die Rückkehr zu einem gottzentrierten Denken, ist meines Erachtens der einzig erfolgsversprechende Weg zu einer neuen Blüte des Christentums. Gott muss wieder als Gott verkündet werden, nicht einfach als der 15. Nothelfer, als ein bedingungslos barmherzigen "Helferlein" (siehe Miki Mouse Heftchen). Solange wir nicht wieder Gott als wahren Gott wahrnehmen, bleibt uns nur, auf ein Wunder zu warten.


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 mphc 26. März 2019 

Schreibfehler:

Denn gegen das Volk traut sich auch Linz nicht zu handeln!


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 mphc 26. März 2019 

Ich werde immer bemüht sein, dorthin zu fahren,

wo es eine "normale" (d.h. den Normen entsprechende) hl. Messe gibt. Viele Leute haben ja Autos und können so den Wortgottesdiensten ausweichen. Sie fahren ja auch mit dem Auto zum Supermarkt.
Ich wünsche Pfarrer Dr. Wagner, dass er sein segensreiches Wirken hoffentlich ungehindert in Windischgarsten fortsetzen kann und dass ihm die Pfarrangehörigen massiv den Rücken stärken.
Denn gegen das Volk traut sich auch Linz zu handeln!


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 ottokar 26. März 2019 
 

Lieber Stefan Fleischer:

wer soll denn die Schar der noch gläubigen Jünger zusammenrufen? Es gibt ja noch viele Gläubige, aber nur noch wenige, welche sie zu führen bereit sind.Wir brauchen wieder wahre"eucharistische Existenzen"! Geweihte Männer, die Kraft der Gnade der Konsekration über uns stehen,die uns erst die Eucharistie ermöglichen können. Wir sind bereit zu ihnen aufzuschauen, in meiner Jugend sagte man zum Pfarrer deshalb "Hochwürden". Das ist nicht Huldigung einer weltlichen Machtposition, wie sie heute von Kirchenführern wie(Kard.Marx)fälschlicherweise so interpretiert wird (klerikale Machtstellung als Ursache des Misssbrauchs), sondern verehrende Anerkennung, Respekt. Es wird heute vergessen und in die Ecke gedrängt, dass die tatsächlich würdigen Priester, solche die noch den Mut haben den weissen Collar oder das Mönchsgewand zu tragen,bereit sind, ihr priesterliches Leben für uns geben. Aber unser Zeitgeist fürchtet solche "eucharistischen Existenzen" und verdrängt damit die Wahrheit (Linz).


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 Passero 26. März 2019 
 

Radikale Reform

Manche Diözesen bräuchten eine ganz radikale Reform:
Abschaffung des Ordinariates + Einsetzung eines Bischofs, der sich voll und ganz zum katholischen Glauben bekennt, sich väterlich um seine Priester bemüht und um das ewige Heil der Menschen besorgt ist


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 Eichendorff 26. März 2019 
 

Sehr wichtiger Beitrag!

Danke! Woher kommt der strukturelle Hass nicht nur in Linz auf Priester, für die "pastor proprius" und das Handeln "in persona Christi" noch etwas bedeuten?


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 elisabetta 26. März 2019 
 

Der Zug nimmt nun an Tempo rasant zu...

...er fährt aber leider schon seit vielen Jahren in die falsche Richtung. Dass er noch aufzuhalten ist bzw. zum Umkehren gebracht werden kann, ist ohne Gebet um Gottes und Mariens Hilfe nicht mehr möglich. Früher war ein Seelsorger und Priester dieselbe (geweihte) Person, die durch Messfeier, Predigt und vor allem im Beichtsakrament die Sorge um Seelen innehatte. Heute werden Laien zu Seelsorgern erhöht, das geht nur deshalb, weil Hl. Messen durch Wortgottesdienste, das Sakrament der Buße durch die Bußandacht ersetzt wird, weil Laienpredigten möglich gemacht werden u.v.m. Laien sollten ihre missionarischen Fähigkeiten aber in der Familie, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Leben wie Politik, Vereinen usw. einsetzen und nicht als Pseudoseelsorger tätig sein.


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 lesa 26. März 2019 

Kirche ist zuallererst Eucharistiegemeinschaft 2

„viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman." Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.“ (Lk 4, 24-30; Mo. 3. W. Fastenz.)
Genau derselbe Vorgang zeichnet sich hier ab!Der aussätzige Naaman aber erkannte, dass „alle Gewässer der Welt“ und alles Herumfuchteln das Innerste des Menschen nicht heilen können, sondern nur die von Christus berührte, in Dienst genommene Schöpfung. Sakramente vermitteln durch SEIN Wort in SEINEM Geist das Erlösungsgeschehen. Bewirkt wird dieses erlösende und verwandelnde Geschehen einzig vom Hohenpriester JESUS CHRISTUS. Ohne diese Quelle, ohne priesterliches Wirken verliert die Kirche ihr Eigentliches. "Ohne mich könnt ihr nichts tun"(Jo)


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 lesa 26. März 2019 

Kirche ist zuallerst Eucharistiegemeinschaft 1

"Kirche ist zuallererst Eucharistiegemeinschaft. Dort ereignet sich das Neue, das die Kirche von allen anderen Gemeinschaften unterscheidet. Gott rührt uns an. Gott gibt sich uns. Gott wird unser Brot, so dass wir anfangen, von ihm zu leben und damit wirklich zu leben. Zeit und Ewigkeit durchdringen sich; in unsere Zeit tritt das herein, was stärker ist als der Tod. Wir empfangen eine Nahrung, die nicht im Stirb und Werde auf-und untergeht; wir empfangen eine Nahrung, die bleibt und uns ins Bleibende hineinführt. Und so werden wir Gemeinschaft: von der Eucharistie, vom Ostergeheimnis des gestorbenen Weizenkorns her." (J. Ratzinger)
In unserer Zeit, im Wohlstand und in einer Zeit der Abstumpfung der Unterscheidung von Gut und Böse ist das Empfinden für die Erlösungsbedürftigkeit bzw. die Dankbarkeit für das unermessliche Geschenk der Gegenwärtigsetzung des Erlösungsgeschehens in der Heiligen Messe verschwunden. Die Kraft des Christentums aber liegt in der Teilnahme am Opfer Christi.


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 Joy 26. März 2019 
 

Verstehe nach wie vor nicht,

wieso Wagner damals sich vertreiben hat lassen als er zum Weihbischof ernannt worden war - weil sein Bischof Angst bekam?? Nun ja, das ist ja fast schon der Normalzustand, aus dem heraus agiert wird.
Klar, wahrscheinlich hätten sie ihn fertiggemacht wie Krenn auch, trotzdem hätte er Manchens zum Guten wenden können...


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 borromeo 26. März 2019 

Wahre Worte

von Pfarrer Dr. Wagner.

Aus Erfahrung kann ich vieles davon bestätigen. Es geht in vielen Pfarreien und Diözesen oft nicht mehr um wirkliche Seelsorge, um das Heil der Seelen, sondern oft nur um Macht und die dafür opportunen Strukturen.

Ich selbst war über fünf Jahre auf dem Weg zum Ständigen Diakon. Im Rahmen des Weihekurses in meiner als liberal bekannten Erzdiözese wurde ich gefördert und ermutigt, meinem Berufungsweg zu folgen, obschon bereits das notwendige Empfehlungsschreiben meines Pfarrers mich als "konservativ" einstufte und mir zusammen mit einem Mitkandidaten einmal das Prädikat "Vatikan-Fraktion" zuteil wurde.

Ein Jahr vor der geplanten Weihe spielten dann aber tonangebende Gremienmitglieder und Pfarrer die "Machtkarte" und schafften es in einer tribunalartigen Veranstaltung und Einzelgesprächen mich davon zu "überzeugen", daß ich als Diakon in der Seelsorgeeinheit nicht erwünscht sei.

Ich habe danach schweren Herzens meinen Verzicht auf die Weihevorbereitung erklärt.


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 Eisenherz 26. März 2019 
 

Wie wichtig wäre jetzt ein Weihbischof Wagner!

Andererseits kann man ihm wirklich nicht vorwerfen, dass er im Gegensatz zu manch anderen Klerikern und Laien machtgierig ist!


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 leibniz 26. März 2019 
 

Eigentlich ist es ganz einfach: In den deutschsprachigen Teilkirchen gibt es keinen Glauben mehr. Dieser Art von "Kirche" gebe ich noch 15 Jahre. Das ist nur noch ein leeres Gehäuse, welches mit Hilfe von viel Geld angestrichen wird, um zu verbergen, dass dahinter schon alles verfault ist.
Diese Kirche ist völlig verweltlicht. Natürlich kann niemand verstehen, was ein Priester ist, wenn der Mensch als Maschine gesehen wird, welche eine Rolle auszufüllen hat. Der Mensch hat kein Wesen mehr,er ist nicht mehr Ebenbild Gottes und deshalb wertvoll. Er hat nur noch eine Funktion und ist deshalb austauschbar und per se wertlos. Die Sakramente sind für diese Leute leere Rituale. Deshalb kann ich einen Priester mit der Funktion "Gemeindeleiter" einfach durch einen Laien mit derselben Funktion austauschen. Wie soll man den Menschen erklären, was die Gnade ist, dass die Weihe eine seinsmäßige Veränderung bewirkt, wenn Theologieprofessoren mit Metaphysik nichts mehr anfangen können?


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 Katholik 26. März 2019 

Verwaltungsleiter in Pfarreien

Ich höre Gutes von Getauften mit kaufmännisch-juristischer Ausbildung, die in den vergangenen Jahren in Pfarreien in Augsburg oder in München als Verwaltungsleitern oder Geschäftsführern eingesetzt wurden und eine wirklich gute Hilfe für den Pfarrer sind. Bei 20+ Angestellten und mehreren Immobilien ist das ein richtiger Schritt.


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 lakota 26. März 2019 
 

Danke für diesen sehr guten Bericht!

Mir tut es im Herzen weh, wenn ich sehe, wie oft Priester behandelt werden als wären sie nichts Besonderes und man käme auch ohne aus. Aber ohne Priester kein Beichtsakrament, kein Empfang des Leibes Christi. Ich denke, die meisten verstehen das gar nicht mehr.
@Stefan Fleischer: Genau das wäre die Lösung! Und sie wäre noch dazu ganz einfach zu bewerkstelligen - wenn man das wirklich wollte.


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 Schneerose 26. März 2019 
 

Danke

für die klaren Worte, aus denen viel Sorge um unsere Kirche sprechen.
"Eine Kirche, die auf den geweihten Priester verzichtet, um auf den Laien zu setzen, ist nicht mehr die Kirche Jesu Christi." Das verstehen leider immer weniger Katholiken, es geht ihnen der Blick auf die wesentlichen Inhalte verloren. Es wird ihnen auch kaum mehr vermittelt.


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 Stephaninus 26. März 2019 
 

Ich glaube, die Umbrüche in der Kirche sind nur ein Symptom

von ganz gewaltigen Umbrüchen, die unserer Gesellschaft bevorstehen. Der technologische Wandel steckt noch in den Kinderschuhen, er wird gewaltig mit kaum vorstellbaren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. In dieser Situation bräuchten wir in der Kirche im Glauben bestens verankerte, intellektuell hervorragende und agil und unkonventionell denkende Hirten. Die so genannt Progressiven sind das überhaupt nicht. Sie glauben an die Rezepte der Mitte des 20. Jahrhunderts, die sich längst überlebt haben. Leider scheint auch der aktuelle Papst teilweise in solchen Rezepten "gefangen". Bleibt die Kirche z.B. in dieser aktuellen Selbstbespiegelung, wird sie vollkommen marginalisiert.


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 Eliah 26. März 2019 
 

Wergzeug und Handlanger

Mir scheint, dem Priester als Werkzeug und Handlanger Christi werden in der Kirche der Diözese Linz, aber nicht nur dort, künftig christusfeindliche Elemente gegenüberstehen - als Werkzeug und Handlanger des Satans. Von niemand anders als vom Diabolos, dem großen Durcheinanderwerfer,kommt nämlich das Chaos.


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 Stefan Fleischer 26. März 2019 

Die Lösung,

welche schon Petrus seiner Gemeinde schmackhaft machte, lautet:
"Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. WIR ABER WOLLEN BEIM GEBET UND BEIM DIENST AM WORT BLEIBEN." (Apg 6,2-4)


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