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Vatikanermittler geht Vorwürfen gegen Nackt-Selfie-Bischof nach

22. März 2019 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Für Irritationen sorgte, dass Zanchetta vergangene Woche an den Fastenexerzitien des Papstes teilnahm, diese sind üblicherweise an einen engen Kreis von Kurienleitern adressiert.


Buenos Aires (kath.net/KAP) Im Fall eines unter Missbrauchsanschuldigungen stehenden Kurienbischofs hat der Vatikan laut einem Medienbericht Ermittlungen in dessen früherer Diözese in Argentinien aufgenommen. Wie die Lokalzeitung "El Tribuno" am Donnerstag auf ihrem Onlineportal meldete, werden im nordargentinischen Oran katholische Priesterseminaristen befragt, die dem ehemaligen Diözesanleiter sexuelle Übergriffe vorwerfen. Die Zeugenaussagen, die von Bischof Carlos Sanchez aus Tucuman gesammelt würden, sollten als Grundlage für ein künftiges kirchenrechtliches Verfahren dienen, hieß es.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um Gustavo Zanchetta, einen hohen Mitarbeiter der vatikanischen Güterverwaltung. Der heute 55-Jährige war in einer der ersten Personalentscheidungen von Papst Franziskus im Juli 2013 zum Bischof von Oran ernannt worden. Nachdem er im August 2017 die Diözesanleitung abgab, berief der Papst ihn im Dezember des gleichen Jahres auf den eigens geschaffenen Posten eines Assessors in der Güterverwaltung, dem Schatzamt des Heiligen Stuhls.


Als ursprünglichen Grund für den Rücktritt Zanchettas von der Diözesanleitung im Sommer 2017 hatte der Vatikan im vergangenen Jänner Probleme mit dem örtlichen Klerus angegeben. Dem Bischof sei damals autoritäres Verhalten vorgeworfen worden, aber es habe "keine einzige Anschuldigung sexuellen Missbrauchs" gegeben, sagte Vatikansprecher Alessandro Gisotti im Jänner 2019. Gleichzeitig bestätigte er, dass die neue Leitung der Diözese Oran nach Bekanntwerden von Anschuldigungen sexuellen Missbrauchs gegen Zanchetta Zeugenaussagen gesammelt habe. Diese seien der Bischofskongregation in Rom zugeleitet worden und der Vatikan habe eine Voruntersuchung aufgenommen, während der Zanchetta seine Tätigkeit im Vatikan ruhen lasse.

Für Irritationen sorgte, dass Zanchetta vergangene Woche an einer Einkehrwoche mit dem Papst in Ariccia südöstlich von Rom teilnahm. Die geistlichen Exerzitien zur Fastenzeit sind üblicherweise an einen engen Kreis von Kurienleitern adressiert.

Zwei frühere Generalvikare und der Leiter des Priesterseminars hatten sich beim Vatikan beschwert - Bischof Zanchetta hatte offenbar Seminaristen sexuell belästigt – Früherer Generalvikar: Vatikan erhielt diese Informationen "durch mich" bereits 2015

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Lesermeinungen

 Bernhard Joseph 23. März 2019 
 

Sag mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist

"Für Irritationen sorgte, dass Zanchetta vergangene Woche an einer Einkehrwoche mit dem Papst in Ariccia südöstlich von Rom teilnahm. Die geistlichen Exerzitien zur Fastenzeit sind üblicherweise an einen engen Kreis von Kurienleitern adressiert."


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 freya 23. März 2019 
 

Was kann der Gustav denn dafür, dass er so schön ist -

Was kann der Gustav denn dafür, dass man ihn liebt?!
Der Mann muss ja vor Selbstbewusstsein nur so strotzen, wenn er solche Bilder verschickt? Aber das scheint in diesen Lavendel-Kreisen völlig normal zu sein!


7

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 Montfort 22. März 2019 

Hatten sich nicht leitende Priester der Diözese

schon vor Jahren mit eindeutigen Hinweisen (Nacktsefies, Seminaristenmissbrauch) an die Glaubenskongregation und an Papst Franziskus gewandt? Was soll da die (Falsch)Meldung des vatikanischen Pressesprechers im Januar 2019?!


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 Sebi1983 22. März 2019 
 

Ein langjähriger, enger Vertrauter des Papstes...

... im Schnellverfahren zum Bischof gemacht.

... im Schnellverfahren aus der Diözese verschwunden.

... im Schnellverfahren einen Posten im Vatikan bekommen.

Was sagt uns das?


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 Federico R. 22. März 2019 
 

„Dem Bischof sei damals autoritäres Verhalten ...

... vorgeworfen worden“, liest man im obigen Beitrag. Nun denn. In diesem Fall handelt es sich aber ganz eindeutig um Klerikalismus mit homosexuellem Hintergrund, wie auch damals schon bekannt gewesen sein müsste – auch im Vatikan, und auch p.Franziskus höchstselbst. Und er als Papst und Beichtvater konnte ihn nicht schnell genug zum Bischof ernennen.


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